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DURBAN 2011
Nahe Fort McMurray in der kanadischen Provinz Alberta werden großflächig Teersande abgebaut.  (Bild: picture alliance / dpa / Larry MacDougal)

Schmutziges Öl aus Kanada

Abbau von Teersanden in Alberta

Direkt nach dem Gipfel von Durban kündigte Kanada seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll an. Das Land hat seine in dem Protokoll festgelegten Ziele deutlich verfehlt. Ein Grund dafür ist der Abbau von Öl aus Ölsanden in der Provinz Alberta.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 16.12.2011

 
Bundesumweltminister Norbert Röttgen sprach auf der UN-Klimakonferenz in Durban. (Bild: picture alliance / dpa / Nic Bothma)

Röttgen zieht gemische Durban-Bilanz

Bundestag debattiert Ergebnis des Klimagipfels

Als Riesenerfolg wertet Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) das neue Klimaschutzabkommen, das bis 2015 mit allen Staaten ausgehandelt werden soll. In seiner Regierungserklärung zu den Ergebnissen des Klimagipfels in Durban sagte er aber auch, dass noch zu wenig gegen den Klimawandel getan werde.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 16.12.2011

 
Kanada steigt aus. (Bild: Stock.XCHNG / Bill Davenport)

Ausstieg mit Ansage

Kanada verabschiedet sich vom Kyoto-Protokoll

Seinen nationalen Egoismus unverhohlen zu Schau zu stellen – das wird offenkundig zum neuen Modetrend im internationalen Politikbetrieb. Am Freitag verabschiedete sich Großbritannien aus der EU in die splendid isolation, nun folgt Kanada beim globalen Klimaschutz.

Deutschlandfunk · Kommentar · 13.12.2011

 
Vor allem die Inselstaaten fürchten, durch den drohenden Anstieg des Meeresspiegels ihre Heimat zu verlieren.  (Bild: Stock.XCHNG / Vivek Chugh)

"Das Kyoto-Protokoll galt ja nur für die Industriestaaten"

Klimaforscher zieht Bilanz zur Konferenz von Durban

Wenn die Menschheit den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad begrenzen will, müsse die Wende beim CO2-Ausstoß schon vor 2020 erreicht sein, sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er hofft, dass die "Pioniere der Klimaschutzwilligen" schon bald enger zusammenarbeiten werden.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 12.12.2011

 
Klimakonferenz in Durban (Bild: dpa / picture alliance / Nic Bothma)

Freude über Klima-Fahrplan, Skepsis bei Reduktionszielen

CDU-Politiker loben Beschlüsse von Durban - nur der Bundespräsident nicht

Bundespräsident Christian Wulff hat die Ergebnisse des Klimagipfels zurückhaltend bewertet: Das Treffen habe gezeigt, wie weit der Weg zu einem Kyoto-Nachfolgeprotokoll noch sei. Andere Christdemokraten äußern sich optimistischer.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.12.2011

 
Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (Bild: Umweltbundesamt)

"Ein Jahrzehnt größter Anstrengung" in der Klimapolitik

Jochen Flasbarth lobt das Ergebnis der Konferenz von Durban

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, hat die Ergebnisse des UN-Klimagipfels in Durban als "großen Erfolg" gewertet. Der Weg sei jetzt frei für einen verbindlichen Klimavertrag, an dem alle Staaten beteiligt seien.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 12.12.2011

 
Die CO2-Emissionen von China steigen stark an.  (Bild: picture alliance / dpa - How Hwee Young)

Neuer Klimavertrag soll 2020 stehen

Eine Bilanz der Konferenz von Durban

Die Staatengemeinschaft hat auch in Durban kein neues Weltklimaabkommen beschlossen. Stattdessen soll das bisher noch gültige Kyoto-Protokoll verlängert werden. Eine umstrittene Entscheidung, weil dieser Klimavertrag die größten CO2- Emittenten wie China, USA oder Indien nicht mit einbezieht.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 12.12.2011

 
Bis in die Nacht diskutierten die Delegierten über einen möglichen Kompromiss. (Bild: picture alliance / dpa / Nic Bothma)

Durban: Mehr als Nichts aber immer noch zu wenig

Es hat sich gelohnt, gut einen Tag länger in Durban zu bleiben und bis heute Früh weiter zu verhandeln. Denn herausgekommen ist in Durban immerhin ein Fahrplan, wie die Welt bis 2020 zu mehr Klimaschutz kommen will – und das ist mehr als nichts, meint Theo Geers.

Deutschlandfunk · Kommentar · 11.12.2011

 
Blick auf ein chinesisches Kohlekraftwerk in der Nähe von Peking (Bild: picture alliance / dpa - How Hwee Young)

Ergebnisloses Ringen um den weltweiten Klimavertrag

Klimakonferenz in Durban bringt Klimaschutzfonds voran

Endspurt bei der Klima-Konferenz im südafrikanischen Durban: Ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll ist nicht in Sicht. Nur der geplante Klimaschutzfonds konkretisiert sich.

Deutschlandradio · Aktuell · 9.12.2011

Am letzten Tag des Klimagipfels in Durban liegt ein Scheitern in der Luft. Brasilien und Südafrika lassen zwar Kompromissbereitschaft auf dem Weg zu einem Fahrplan für einen verbindlichen Klimavertrag erkennen. Indien, China und die USA bleiben jedoch bislang bei ihrer harten Haltung.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 9.12.2011

Ein Beschluss auf dem Klimagipfel könnte dazu führen, dass Industrieländer zukünftig CCS-Projekten in Entwicklungsländern fördern und so ihre Emissionsbilanz verbessern können. "Nicht der richtige Weg", meint Elmar Große Ruse vom NABU.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 9.12.2011

Der Klimaexperte Niklas Höhne hält eine Fortschreibung des Kyoto-Protokolls noch für möglich. Er habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass man sich in Durban auf ein Klimaschutzabkommen einige, das dann nach 2020 gelte.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 9.12.2011

 
Ein Arbeiter kontrolliert einzelne Modulverschraubungen auf dem Dach der Neuen Messe in Freiburg. (Bild: AP)

Anspruch und Wirklichkeit beim Klimaschutz

Wozu verpflichten sich die Staaten für die kommenden Jahre?

Welches Land spart wie viel Treibhausgase ein, das ist die zentrale Frage, die auf dem Klimagipfel in Durban festgelegt werden soll. Doch die verbale Einsparbereitschaft ist das eine, die tatsächliche Reduktion das andere.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 8.12.2011

 
Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Künast lehnt geplanten Klimafonds rigoros ab

Grünen-Fraktionschefin fordert stattdessen CO2-Reduktion um 30 Prozent

Der Klimagipfel in Durban droht wie andere vor ihm zu einer Alibiveranstaltung zu werden. Immerhin ist ein Klimafonds im Gespräch, um die Folgen der Erderwärmung abzumildern. Grünen-Politikerin Renate Künast lehnt ab - sie fordert eine deutliche CO2-Reduktion mit Deutschland als Vorreiter.

Deutschlandfunk · Interview · 8.12.2011

 
Bundesumweltminister Norbert Röttgen spricht auf der UN-Klimakonferenz in Durban. (Bild: picture alliance / dpa / Nic Bothma)

"Die klassische Achse Berlin-Washington funktioniert im Klimaschutz nicht mehr"

Umweltforscher lobt Röttgens Vorstoß zur Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Auf der Klimakonferenz in Durban habe Deutschland einen wichtigen Impuls gesetzt, indem es seine Beteiligung an einem Global Climate Fund zugesagt hat, findet Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Der Fonds soll Entwicklungsländern Mittel für den Klimaschutz bereitstellen.

Deutschlandfunk · Interview · 8.12.2011

 
Der Lebensraum des bengalischen Tigers wird durch den Klimawandel verkleinert. (Bild: Deutschlandradio / Andreas Diel)

Klimawandel verschärft das Artensterben

Welternährungsorganisation stellt Studie vor

Im südafrikanischen Durban geht der Klimagipfel in die entscheidende zweite Woche. Die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, hat jetzt auf den Zusammenhang von Klimawandel und Artensterben hingewiesen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 5.12.2011

 
Ein Hochofen von Thyssen produziert Stahl in Duisburg (Bild: AP)

Düsseldorf statt Durban

NRW-Landesregierung ringt um Klimaschutzgesetz

Als erstes Bundesland will Nordrhein-Westfalen ein Klimaschutzgesetz verabschieden. Demnach soll bis zum Jahr 2050 der CO2-Ausstoß an Rhein und Ruhr um mindestens 80 Prozent zurückgehen. Die Wirtschaftsverbände fürchten dadurch Wettbewerbsnachteile und die Kommunen größere finanzielle Belastungen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 2.12.2011

 
In Durban verhandeln mehr als 190 Staaten über ein internationales Klimaabkommen.  (Bild: picture alliance / dpa / Nic Bothma)

Eine Woche Klimakonferenz in Durban - Bilanz und Ausblick

Weltweites Abkommen für Klimaschutz in weiter Ferne

In Durban beim Weltklimagipfel geht heute die erste Arbeitswoche zu Ende. Ergebnisse gibt es zwar noch nicht, Fortschritte seien aber durchaus erkennbar, berichtet DLF-Reporter Georg Ehring aus Südafrika. Strittig sei nach wie vor die zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 2.12.2011

 
Ottmar Edenhofer, stellvertretender Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Bild: picture alliance / dpa / Soeren Stache)

"Die Konferenz in Durban ist in einer Sackgasse"

Klimaforscher Ottmar Edenhofer über den UN-Klima-Gipfel

Nach Ansicht des designierten Direktors des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung Ottmar Edenhofer mache die UN-Klimakonferenz kaum noch Sinn. Es sei sinnvoll, den Teilnehmerkreis bei den Verhandlungen auf die größten Industrienationen und Schwellenländer zu verkleinern.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 2.12.2011

 
Solarstrom soll weiter ausgebaut werden.  (Bild: AP - Sebastian Widmann)

Kehrtwende von der Energiewende befürchtet

Der Grünen-Abgeordnete Fell will Einschnitte beim Ausbau der Erneuerbaren verhindern

Der Energiewende könnte das den Schwung rauben: In dem Brief an Bundeswirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Röttgen fordern Parlamentarier der Koalition harte Einschnitte bei der Förderung der erneuerbaren Energien. Für den Grünen Hans-Josef Fell wäre das ein fataler Schritt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 1.12.2011

 
Die Installation

Der Klimawandel als Performance

Künstler beschäftigen sich in Durban mit Umweltthemen

Der UN-Klimagipfel im südafrikanischen Durban ist nicht nur ein Thema für Politiker und Umweltaktivisten. Auch Künstler melden sich während der Konferenz zu Wort - mit einer panafrikanischen Ausstellung mit dem mehrdeutigen Titel "Don't/Panic".

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 29.11.2011

 
In Südafrika wird Klimaschutz nicht groß geschrieben. Es heißt, nur Arme hätten Energiesparen nötig. (Bild: AP)

Gelebte Vision in Südafrika

Ein Ökodorf will das Land für Klimaschutz begeistern

Für die Südafrikaner, die Gastgeber der Weltklimakonferenz, ist Umweltschutz ein Fremdwort. Bis auf ein Ökodorf im Western Cape. In der von Trockenheit geplagten Region setzen die Bewohner auf gefiltertes Wasser und Solarenergie – und wollen ein Vorbild für das Land sein.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 29.11.2011

 
Solarwasserbereiter auf den Dächern von Dezhou: Ein Versuch, Klimaschutz in China voranzutreiben. (Bild: Ruth Kirchner)

Dicke Luft und graues Wasser

China hinkt beim Umweltschutz immer noch hinterher

In China wächst die Wirtschaft rasant. Doch mit ihr auch die Verschmutzung von Flüssen, Böden und Luft. Die Regierung steckt viel Geld in erneuerbare Energien. Aber die Probleme haben sich weiter verschärft.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 29.11.2011

 
Ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll ist noch nicht sicher. (Bild: AP)

Einen Minikompromiss "kann ich nicht absehen"

EU-Chefunterhändler in Durban schließt Scheitern des Weltklimagipfels nicht aus

Artur Runge-Metzger, Chefunterhändler der EU-Komission auf dem Weltklimagipfel in Durban, mahnt, die Verhandlungen um ein neues Klimaschutzabkommen schnell voranzutreiben. In zwei bis fünf Jahren müssten substanzielle Fortschritte erreicht werden.

Deutschlandfunk · Interview · 29.11.2011

 
Die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten ist ein Ziel, um den Klimawandel in Grenzen zu halten. (Bild: AP)

Die Wende bei den Emissionen muss in diesem Jahrzehnt gelingen

UN-Klimakonferenz in Durban eröffnet

Wenn es gut läuft, endet der Klimagipfel mit einem Arbeitsauftrag, bis 2015 ein neues weltweites Abkommen auszuhandeln. Vielleicht müssen sich auch die Länder, die wie Deutschland und die EU mehr verlangen, damit zufriedengeben. Doch auch das wäre ein schlechtes Ergebnis.

Deutschlandfunk · Kommentar · 28.11.2011

 
Steigt die globale Temperatur, muss auch mit einer Zunahme der Extremwetterereignisse gerechnet werden.   (Bild: Universität München)

"Sicher ist aber, dass es zu einer Erwärmung kommen wird"

Klimaforscher fordert, dass die reicheren Länder CO2-frei werden sollen

Wird Treibhausgas so stark wie bisher ausgestoßen, beläuft sich die globale Erwärmung zum Ende dieses Jahrhunderts auf mehr als drei Grad, prognostiziert Professor Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 28.11.2011

 
Dürre am Horn von Afrika: Zwei Jahre ohne nennenswerten Regen (Bild: May Ondeng, World Vision)

Bei Scheitern des Gipfels von Durban "sind die Folgen enorm"

Udo Simonis sieht verbleibende Zeit für Klimaschutz als "sehr, sehr kurz" an

Vielleicht gelingt es in Durban, die Interessen der Europäer mit denen der Chinesen zu verbinden. Eine solche Allianz wäre vorbildlich für jene, die beim Klimaschutz "im Bremserhäuschen" säßen, meint der emeritierte Professor für Umweltpolitik Udo Simonis.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 28.11.2011

 
Ein blattloser Akazienbaum in Namibia (Bild: Stock.XCHNG - Philip Niewold)

UNO-Klimakonferenz in Durban gestartet

Allianz der Kleinen Inselstaaten AOSIS fordert rasche Einigung

Im südafrikanischen Durban sind Vertreter von über 190 Staaten zur 17. UNO-Klimakonferenz zusammengekommen. Ziel ist es, eine Nachfolgeregelung für das 2012 endende Kyoto-Protokoll zu finden. Russland, die USA und China stehen einer Regelung, die eine weitere Reduzierung von Klimagasen vorsieht, skeptisch gegenüber.

Deutschlandradio · Aktuell · 28.11.2011

Auf der Klimakonferenz in Durban herrschen "festgefahrene Fronten", sagt Stefan Krug. Der Greenpeace-Umweltexperte sagt, dass man einen Fahrplan beschließen müsse, auch wenn das Kyoto-Protokoll noch nicht verlängert werde. Die Frage sei, so Krug, ob der politische Wille dazu da sei.

Deutschlandfunk · Interview · 28.11.2011

Streitthema beim Weltklimagipfel im südafrikanischen Durban ist die Verlängerung des Kyoto-Protokolls. Vor allem die USA, China und mehrere Schwellenländer sind nicht bereit, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu verringern. Die EU ist bereit, ergreift aber selbst nicht die Initiative.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 28.11.2011

 
Der Ausstoß von Kohlendioxid ist im vergangenen Jahr rasant gestiegen. 

 (Bild: AP)

Emissionen, Temperaturen, Entwicklungen

Wo steht die Welt in Sachen Klimaschutz?

Rund 20.000 Delegierte sind im südafrikanischen Durban zur Weltklimakonferenz zusammengekommen. Allerdings: In den wohlhabenden Ländern rangiert das Thema Klimawandel wegen der Finanzkrise im Moment eher unter ferner liefen. Derweil häufen sich anderswo Unwetter und Dürren.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 28.11.2011

 
Hermann Ott: In Durban wird es

Klimapolitiker: USA und China zunächst außen vor lassen

Ott plädiert für Klimapolitik der unterschiedlichen Geschwindigkeiten

Ziel des UN-Klimagipfels in Durban müsse ein Vertrag sein, bei dem die USA und China "nicht unbedingt von Anfang an mit dabei sind", sagt Hermann Ott. Der Grünenpolitiker forderte die Europäische Union auf, den Klimaschutz federführend voranzutreiben.

Deutschlandfunk · Interview · 28.11.2011

 
Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU), aufgenommen in Leverkusen. (Bild: picture alliance / dpa)

"Man muss sich endlich auf einen Fahrplan einigen"

Töpfer: Ergebnisse der Klimakonferenz in Durban müssen auch von Entwicklungsländern mitgetragen werden

Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer hält es für unwahrscheinlich, dass auf der 17. Weltklimakonferenz in Durban eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll gefunden wird. Man dürfe dennoch nicht resignieren, sagte Töpfer.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 28.11.2011

Bereits am Sonntag sagte Töpfer im Interview der Woche, dass aufgrund der Atomwende Deutschland in Durban zu den treibenden Kräften gehöre.

Deutschlandfunk · Interview der Woche · 27.11.2011

 
Der Run auf Biokraftstoffe in Europa beschleunigt  den Klimawandel durch Brandrodungen. (Bild: Ralf Küpper)

"Wir müssen die Ökologie in die normale Wirtschaftslogik einbauen"

Indonesiens bekanntester Umweltschützer Emil Salim gibt nicht auf

Dem Klimagipfel in Durban sehen viele Wissenschaftler, Politiker und Klimabeamte mit Skepsis entgegen. Einer, der sich nicht entmutigen lassen will, ist der 81-jährige Emil Salim. "Das Thema hält mich jung. Ich kann mich über all das so empören", sagt er.

Deutschlandfunk · Eine Welt · 26.11.2011

 
Gibt es noch Hoffnung für unser Klima? (Bild: AP)

Klimagipfel in Südafrika

Viele Antworten, aber die entscheidende Frage bleibt offen

Am Montag beginnt in Durban in Südafrika der nächste Klimagipfel. Siebentausend Delegierte aus 194 Staaten verhandeln zwei Wochen lang über den Klimaschutz und ringen um ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll, das Ende 2012 ausläuft. Doch ein Durchbruch dürfte schwierig werden.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 26.11.2011

 
Ein blattloser Akazienbaum in Namibia (Bild: Stock.XCHNG - Philip Niewold)

Südafrikas Kirchen kämpfen für Klimaschutz

Netzwerk von Religionsgemeinschaften kämpfen für den Umweltschutz

In Durban kommen Delegationen aus 180 Ländern zum Weltklimagipfel zusammen. Ob ein neues Klimaabkommen verabschiedet wird, ist fraglich. Südafrika will sich als grüner Gastgeber präsentieren. Dass man am Kap Wert auf Klimaschutz legt, liegt auch an der Lobbyarbeit von Kirchen.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 26.11.2011

 
Klima retten in Durban, Südafrika (Bild: picture alliance / Stephan Jansen)

Deutsche Positionen vor Durban

Vorbereitungen der Klimadiplomatie

So gering wie momentan waren die Erwartungen an den UN-Klimagipfel in Durban eigentlich noch nie. Ein verbindliches Klimaabkommen für die Zeit nach Kyoto scheint schwierig mit Akteuren wie den USA und China. Zur Stunde empfehlen Regierungsberater und Wissenschaftler in Berlin, wie die deutschte Delegation den Kampf ums Klima dennoch vorantreiben könnte.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 24.11.2011

 
Kamele traben auf einem ausgetrockneten Flussbett außerhalb von Aralsk in Kasachstan. (Bild: AP)

"Substanzielle Zugeständnisse können wir von den Amerikanern nicht erwarten"

Energieexperte Olav Hohmeyer setzt keine Hoffnung in den Klimagipfel von Durban

Vom Klimagipfel in Durban verspricht sich Olav Hohmeyer vom Sachverständigenrat für Umwelfragen der Bundesregierung nichts. Er erwarte keine wesentlichen Fortschritte bei der Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen, sagte der Umweltexperte.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 21.11.2011

 
Die nächste Klimakonferenz findet in Durban, Südafrika statt. (Bild: AP)

"Atmosphäre wird von uns genutzt wie eine Mülldeponie"

Klimaforscher kritisiert Umgang mit CO2-Emission

Wolfgang Lucht bemängelt, dass das Klimaproblem nicht als Zivilisationsaufgabe wahrgenommen werde. Im Hinblick auf die Klimakonferenz in Durban sagt der Klimaforscher des Potsdam-Instituts, dass die Zusagen zum Klimaschutz eine "höhere Verbindlichkeit" bekommen sollten.

Deutschlandfunk · Interview · 11.11.2011

 
Ein Eisberg schmilzt in Kulusuk in Grönland. (Bild: AP)

Klimaschutzexperte: Große Konflikte sind in Panama nicht gelöst worden

Vorbereitunstreffen zum Klimaschutz-Gipfel in Durban

Sven Harmeling von Germanwatch resümiert, dass die Verhandlungssitzungen in Panama "relativ konstruktiv" verlaufen sind. Vor dem Klimagipfel in Durban bedarf es jedoch noch deutlicher Engagement von höchster politischer Ebene.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 10.10.2011

 
In London, Melbourne und São Paulo könnte es schon Mitte des Jahrhunderts ein bis zwei Grad wärmer sein als heute.  (Bild: Stock.XCHNG/Davor Fanton)

Bis zu vier Grad plus bis 2050

Erster umfassender Expertenbericht über die Bedeutung des Klimawandels für Städte vorgelegt

Ab heute bereiten in Bonn rund 3000 Regierungsvertreter den nächsten Weltklimagipfel in Durban vor. In einer Vorkonferenz ging es nun um Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit von Städten an den Klimawandel.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 6.6.2011

 
 

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Schmalspurbahn in Lettland

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Ilko-Sascha Kowalczuk: 17. Juni 1953, Roger Engelmann: DDR im Blick der Stasi

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Absolventenporträt - Die Harfenistin Marina Tsaytler vom 15.06.2013

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