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ENERGIEPOLITIK
Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Jahrhundertprojekt Energiewende

Ein eigenes Ministerium ist 2013 nötig

Maßstab für den Erfolg der Energiewende ist in nächster Zeit der Ausbau des Leitungsnetzes. Doch der kommt kaum voran. Auch bei der Energieeffizienz wird Deutschland viel zu langsam besser. 2012 hat sich Bedarf für schnelle Entscheidungen aufgestaut - doch die werden im Wahljahr 2013 voraussichtlich ausbleiben, meint Georg Ehring.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 29.12.2012

 
Die SPD-Obfrau im Gorleben-Untersuchungsausschuss, Ute Vogt. (Bild: AP)

"Zu keiner Zeit wurde Gorleben mit anderen Standorten verglichen"

SPD-Politikerin Vogt: Angela Merkel hat in Bezug auf ein alternatives Gutachten die Unwahrheit gesagt

Die Obfrau im Gorleben-Untersuchungsausschuss, Ute Vogt (SPD), wirft Angela Merkel vor, als Umweltministerin in den 90er-Jahren gelogen zu haben. Obwohl es nie einen Vergleich mit anderen Standorten gegeben habe, habe Merkel so getan, als habe ein Gutachten Gorleben als erste Wahl dargestellt, sagte Vogt.

Deutschlandfunk · Interview · 28.9.2012

 
Ulrich Kelber, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag (Bild: KELBER.de)

"Strom muss bezahlbar bleiben"

SPD-Umweltexperte kritisiert Altmaiers Pläne zur Energiewende

Der SPD-Umweltexperte Ulrich Kelber hat den 10-Punkte-Plan von Bundesumweltminister Altmaier (CDU) zur Energiewende kritisiert. Es werde nicht klar, wie die Kosten fair verteilt werden sollen. Bei einem Wahlsieg werde die SPD die Strompreis-Vergünstigungen für die Industrie wieder reduzieren.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.8.2012

 
Peter Altmaier (CDU), Bundesumweltminister (Bild: picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Schlüsseland für die Energiewende

Umweltminister Altmaier auf Sommertour in Niedersachsen

Umweltminister Peter Altmaier (CDU) hält Niedersachsen für das Schlüsselland, wenn es um die Energiewende geht. Er betonte, dass der Ausbau der erneuerbarer Energien stärker mit den Netzanschlüssen den Netzanschlüssen koordiniert werden soll, sagt Korrespondentin Susanne Schrammar.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 10.7.2012

 
Damit die EEG-Umlagekosten auf den Strompreis nicht unendlich ansteigen, sieht der Kompromiss ein Ende der Solarförderung vor. (Bild: picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Kürzung der Solarförderung

Folgen für Verbraucher

Wie genau die Solarförderung gekürzt wird, das wird noch der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat beraten. Doch informell gibt es offenbar einen Kompromiss: Die Kürzung um 20 bis 30 Prozent tritt wie geplant in Kraft, aber mit ein paar Änderungen. Sie betreffen mittelgroße Solaranlagen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 27.6.2012

 
Der Energiekommissar Günther Oettinger vor dem EU-Parlament (Bild: AP)

Energiewende: Neuer Skeptizismus

EU-Kommission legt Strategie zum Ausbau erneuerbare Energien vor

Die Energiewende ist laut Agentur für erneuerbare Energien ein Jobmotor. Die EU-Kommission ist allerdings vom Potenzial, das in der Energiewende steckt, weniger überzeugt. Der zuständige EU-Komissar Günter Oettinger hat ein Strategiepapier zur Entwicklung des Marktes vorgestellt und war zurückhaltender.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft · 6.6.2012

 
Atomkraftgegner protestieren gegen die Pläne für ein Endlager. (Bild: picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Die Suche nach dem Endlager

Serie: Energiewende – woran hakt’s? Gorleben oder anderswo?

Jahrzehntelang polarisierte das mögliche Endlager Gorleben Politiker und Anwohner. Erst jetzt scheint ein nationaler überparteilicher Konsens möglich. Bis Ende des Jahres soll ein Endlagersuchgesetz auf dem Tisch liegen, bis zum Sommer eine Einigung zwischen Bund und Ländern erzielt werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 1.6.2012

 
Ein Jahr nach Ausrufung der Energiewende stocken einige Prozesse andere bedürfen noch der besseren Koordinierung. (Bild: AP)

Streit um Gaskraftwerke

Serie: Energiewende – woran hakt’s? Sichere Versorgung unrentabel?

In Süddeutschland sollen Gaskraftwerke mögliche Engpässe in der Energieversorgung abfedern. Bis zu fünf neue Gaskraftwerke will Bayern bauen lassen. Von einer Realisierung ist der Freistaat jedoch noch weit entfernt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 31.5.2012

 
Vier Stromautobahnen müssen in den nächsten zehn Jahren von Nord nach Süd gebaut werden. (Bild: AP)

Einfluss von Bürgern auf Trassenverlauf

Verbraucher für oder gegen den Netzausbau

Der Ausbau der Stromnetze wird neben den Netzbetreibern auch von Protesten der Bürgern verzögert, die sich gegen die Hochspannungsnetze und die Trassenführung wehren. Der genaue Trassenverlauf soll erst nach den Bürgerkonsultationen festgelegt werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 31.5.2012

 
Ein Braunkohle-Bagger im rheinischen Tagebau Garzweiler (Bild: Monika Seynsche)

Warnung vor der Energiekrise

Physik-Nobelpreisträger provoziert mit Plädoyer für möglichst billige Energieformen

Wie Robert. B. Laughlin in seinem neuesten Buch schreibt, werden sich die Menschen immer für die billigste Energieform entscheiden, unabhängig von ihrer klimaschädlichen Wirkung. Für die nachfossile Zeit müssten daher neue, innovative Konzepte entwickelt werden, sagt der US-Forscher.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 24.4.2012

 
Deutsch-polnische Grenze in Frankfurt (Oder) (Bild: picture alliance / dpa - Patrick Pleul)

Polen will keine deutsche Einmischung in seine Energiepolitik

Nachbarland setzt auf Atomkraft und will beim Klimaschutz nicht vorangehen

CO2-Reduktion nur nach einer globalen Vereinbarung und Einstieg in die Atomenergie: Polen ist nach den Worten seines Wirtschaftsministers Waldemar Pawlak gegen "ideologische und bürokratische Hemmnisse" in der Energiepolitik.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 20.3.2012

 
Wasserdampf steigt aus dem Kühlturm des Kohlekraftwerks Staudinger in Hanau. (Bild: AP)

Gegen feste Einsparquoten

Entscheidung des EU-Parlaments zur Energie-Effizienzrichtlinie

Die EU will bis zum Jahr 2020 europaweit die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent senken, den Anteil an erneuerbaren Energien um 20 Prozent steigern und die Energieeffizienz um 20 Prozent verbessern. Das EU-Parlament hält an diesen Zielen fest, die 27 Mitgliedsstaaten sollen aber abweichen dürfen von den für alle gleichen festen Quoten.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 28.2.2012

 
Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. (Bild: AP)

"Trotz der Energiewende haben wir die Lage im Griff"

Chef der Bundesnetzagentur warnt aber davor, sich beim Netzausbau beruhigt zurückzulehnen

Auch an den extrem kalten Tagen ist es zu keinem Blackout im deutschen Stromnetz gekommen. Der Härtetest werde dennoch erst in den nächsten zehn Jahren bestanden, wenn weitere Atomkraftwerke abgeschaltet würden, betont der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

Deutschlandfunk · Wirtschaft am Mittag · 13.2.2012

 
Der Einfluss des Menschen auf das Klima ist erwiesen, so Marotzke. (Bild: AP)

Vahrenholt nicht "als Klimaforscher ausgewiesen"

Deutsches Klima-Konsortium: Menschlicher Einfluss auf Erderwärmung längst belegt

Der Vorsitzende des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK), Jochem Marotzke, hat die Kritik des RWE-Managers Fritz Vahrenholt an Prognosen zur Erderwärmung zurückgewiesen. Die Thesen aus dessen Buch "Die kalte Sonne" seien größtenteils nicht belegt oder längst widerlegt, sagte er.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 7.2.2012

Der RWE-Manager und Umweltexperte Fritz Vahrenholt hält die gängigen Prognosen für die Erderwärmung durch CO2 für maßlos übertrieben. Dem Weltklimarat warf Vahrenholt vor, die Vorhersagen für die Erderwärmung falsch zu berechnen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 6.2.2012

 
Reck:

Unternehmerverband: Deutschland braucht Energieminister

Forderung nach "Projektmanagement" der Energiewende

Nach Ansicht des Hauptgeschäftsführers des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Hans-Joachim Reck, müsse die Energiewende "politisch flankiert und begleitet werden". Er kritisiert die Vielfalt der institutionellen Zuständigkeiten.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 2.1.2012

 
Euroscheine stecken in einem Stromverteiler in einem privaten Haushalt in Frankfurt (Oder). (Bild: picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Die Gretchenfrage dreht sich um den Energiepreis

Der Umweltminister, die Energiewende und die Stromkonzerne

Der Umweltminister und Vertreter der Energiebranche haben sich in Berlin getroffen. Oft herrschte Einigkeit. Einer Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes wollte Norbert Röttgen aber nicht zustimmen.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft · 16.12.2011

 
EU-Enerigekommissar Günther Oettinger - die EU will ihrer Selbstverpflichtung gerecht werden und die CO2-Emissionen senken. (Bild: AP)

Energiewende bis 2050

Klimafahrplan des EU-Energiekommissars Günther Oettinger

EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat ehrgeizige Pläne vorgestellt. Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen um 80 Prozent sinken. Problematisch sind allerdings die unterschiedlichen Konzepte EU-Länder. Polen setzt auf Kohle, Frankreich auf Atomenergie, Deutschland steigt aus dieser aus.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 15.12.2011

 
Die nächste Klimakonferenz findet in Durban, Südafrika statt. (Bild: AP)

"Atmosphäre wird von uns genutzt wie eine Mülldeponie"

Klimaforscher kritisiert Umgang mit CO2-Emission

Wolfgang Lucht bemängelt, dass das Klimaproblem nicht als Zivilisationsaufgabe wahrgenommen werde. Im Hinblick auf die Klimakonferenz in Durban sagt der Klimaforscher des Potsdam-Instituts, dass die Zusagen zum Klimaschutz eine "höhere Verbindlichkeit" bekommen sollten.

Deutschlandfunk · Interview · 11.11.2011

 
Brüssel will die Energiennetze ausbauen. (Bild: AP)

Energiewende braucht Versorgungssicherheit

EU-Vorschlag zur Beschleunigung des Ausbaus der Stromtrassen kommt zur richtigen Zeit

Nicht einmal hundert Kilometer Hochspannungsleitungen konnten in Deutschland in den vergangenen Jahren neu gebaut werden - gebraucht werden über dreitausend. Die Initiative von EU-Kommissar Günter Oettinger, Bau und Planung zu beschleunigen, kommt vielleicht gerade noch rechtzeitig.

Deutschlandfunk · Kommentar · 19.10.2011

 
Aus Sicht der Wissenschaftler spricht viel dafür, Atommüll in tiefen geologischen Schichten entzulagern. (Bild: picture alliance / dpa - Wolfram Steinberg)

Gorleben plus

Expertengruppe legt Memorandum für die Suche nach atomarem Endlager vor

Mehr als zweieinhalb Jahre hat sich eine Projektgruppe der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen mit der Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle beschäftigt. Nun liegen die Ergebnisse vor.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 11.10.2011

 
Anti-Atomkraft-Protestler in Berlin. Rund 120.000 Menschen kamen zur Großdemo in der Hauptstadt zusammen.

Déjà-vu nach dem Atomausstieg

Geht der Anti-AKW-Bewegung wieder die Luft aus?

Acht Atomkraftwerke sind schon vom Netz, der Atomausstieg ist längst beschlossene Sache. Nehmen die Proteste nun wieder ab? Schließlich ist der Anti-Atom-Bewegung nach dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss 2001 schon einmal die Luft ausgegangen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 4.10.2011

 
Feinstaubplakette an der Windschutzscheibe eines Fahrzeugs. (Bild: AP)

Der Staub der Städte

Eine Zwischenbilanz der Umweltzonen in Deutschland

Für bessere Luft setzen immer mehr deutsche Städte auf Umweltzonen. Dort dürfen nur Autos mit bestimmten Plaketten fahren. Doch Umweltzone ist nicht gleich Umweltzone: Je nach Stadt gelten verschiedene Beschränkungen.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 30.8.2011

 
E10-Zapfpistole an einer Tankstelle - Die FDP hält die Einführung von E10 für gescheitert.  (Bild: picture alliance / dpa)

Ausgebremst

Hauptstadtpolitiker übt Kritik an E10

Aus Sicht der FDP und der Grünen sei die Einführung von E10 gescheitert, berichtet Christel Blanke aus dem Hauptstadtstudio Berlin. In der Bundeshauptstadt würden Forderungen laut, der Umweltminister solle künftig stärker auf reinen Biodiesel setzen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 30.8.2011

 
Die ständige Nordseebrise treibt Windräder an. (Bild: hydro.com)

Die Niederlande drehen zögerlich am Rad

Die halbherzige Umsetzung der EU-Energierichtlinie

Die Niederländer wollen erneuerbare Energien fördern. Aber Kritikern zufolge tun sie das nur halbherzig und nicht konsequent. Trotz idealer geografischer Voraussetzungen haben die Dänen sie bei Windkraft schon überholt. Und die EU-Energierichtlinie ist bis 2020 zu erfüllen.

Deutschlandfunk · Europa heute · 23.8.2011

 
Die Verbände sind sich einig: Ohne mehr Energieeffizienz kann die Energiewende nicht gelingen.  (Bild: AP)

Halbherzige Energiewende

Bundesregierung vernachlässigt Energieeffizienz

Die Energiewende kommt. Doch der Teufel steckt oft im Detail: Mieterbund, Naturschutzbund und die Gewerkschaft Bau appellieren an die Bundesregierung, endlich die politischen Rahmenbedingungen für mehr Energieeffizienz zu schaffen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 4.8.2011

 
Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender des Energieversorger RWE, und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Sie bewegen sich einfach nicht

Die großen Energiekonzerne und die Energiewende

Nun hat also auch die Länderkammer die Pläne der Bundesregierung für eine Energiewende weitgehend gebilligt und den Atomausstieg in Deutschland bis zum Jahr 2022 endgültig zur beschlossenen Sache gemacht. Ohne Frage, ein gewagtes Unternehmen - und eines mit fadem Beigeschmack.

Deutschlandfunk · Kommentar · 8.7.2011

 
Eine BARD-Offshore-Windkraftanlage hat eine Gesamthöhe von rund 152 Metern, der Rotorkreis einen Durchmesser von gut 122 Metern. (Bild: BARD-Gruppe)

"Subventionsbedarf ist natürlich gigantisch"

Gewerkschafter: Energiewende muss anders finanziert werden

Die Energiewende wird viel Geld kosten und muss finanziert werden. Folglich werden die Preise tendenziell steigen und Verbraucher und Industrie belastet, sagt Michael Vassiliadis, der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie.

Deutschlandfunk · Interview · 2.7.2011

 
Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft: Polens Ministerpräsident Donald Tusk (r.) und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (Bild: picture alliance / dpa / Radek Pietruszka)

Auf der Suche nach der richtigen Mischung

Polens Energie- und Klimapolitik

Mit Polen übernimmt ein Staat mit Vorbildcharakter die EU-Ratspräsidentschaft. Einen Schwerpunkt möchte Warschau auf die europäische Energiepolitik legen - ein Gebiet, in dem Polen selbst mit seiner Abhängigkeit von der Kohle alles andere als zukunftsfest ist.

Deutschlandfunk · Europa heute · 1.7.2011

 
Die Vorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen: Claudia Roth und Cem Özdemir (Bild: picture alliance / dpa; Wolfgang Kumm)

Grüne sagen "Ja" zum schwarz-gelben Atomausstieg

Sonderparteitag gibt trotz heftiger Debatten grünes Licht

Die Grünen wollen dem Atomausstieg bis zum Jahr 2022 zustimmen, so wie ihn die schwarz-gelbe Bundesregierung plant. Auf dem Sonderparteitag in Berlin setzte sich die Parteiführung damit bei der Basis durch.

Deutschlandradio · Aktuell · 25.6.2011

Auf dem Sonderparteitag der Grünen haben sich die Pragmatiker durchgesetzt - das ist bemerkenswert. Zumal die schwarz-gelbe Regierung bei der Abstimmung im Bundestag nicht auf die Grünen angewiesen ist, kommentiert Ulrich Ziegler.

Deutschlandfunk · Kommentar · 25.6.2011

 
Blick auf das

Stromversorger sollen sparen

EU-Kommission will Energieeffizienz erhöhen

Um 20 Prozent soll die Energieeffizienz in Europa bis zum Jahr 2020 gesteigert werden, zum Beispiel durch Investitionen in Gebäudemodernisierung und Sparvorgaben für die Energieversorger. Doch die Pläne des deutschen EU-Energiekommissars Günter Oettinger sind umstritten.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 22.6.2011

 
Umweltaktivisten demonstrieren mit einer Menschenkette gegen Atomkraft.  (Bild: AP)

Sinnkrise nach dem Atomausstieg? Von wegen!

Für AKW-Gegner in Brunsbüttel geht der Kampf ums Klima weiter

Wenn ein Atommeiler endgültig vom Netz geht, dann hat die örtliche Bürgerinitiative ihr großes Ziel erreicht. So auch in Brunsbüttel, das dortige schon stillgelegte AKW gehört zu den acht Reaktoren, die endgültig vom Netz gehen. Ziel erreicht, also: weitermachen!

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 6.6.2011

 
Wasserdampf steigt aus dem Kühlturm des Kohlekraftwerks Staudinger in Hanau. (Bild: AP)

Atomausstieg heißt nicht prima Klima

In Bonn wird die Klimakonferenz 2011 vorbereitet

Der Atom-Ausstieg bedeutet zwangsläufig Brückenlösungen wie Kohle und Gas, die viel CO2 verursachen. Der Ausstoß hat zudem weltweit ein Rekordhoch erreicht: Viel zu tun also für die, die ab heute in Bonn den Klimagipfel in Südafrika im November vorbereiten.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 6.6.2011

 
Fünf vor Zwölf für deutsche Atomkraftwerke? (Bild: picture alliance / dpa)

"Klimaziele an das anpassen, was wirklich auch erreichbar ist"

BDI-Präsident Hans-Peter Keitel: Nachbesserungen beim Atomausstieg 2022 müssen möglich sein

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, unterstützt die Atomausstiegspläne der Bundesregierung, hält aber Nachjustierungen für notwendig. So müssten die bis 2020 gesetzten Klimaziele zeitlich gestreckt werden.

Deutschlandfunk · Interview · 6.6.2011

 
Problematisch bei der Umsetzung der Energiewende sei der Netzausbau, der viel zu langsam vorangehe, kritisiert Peter Altmaier. (Bild: Bundestagsbüro Peter Altmaier)

"Ich sehe solchen Klagen mit sehr viel Gelassenheit entgegen"

Unionspolitiker Altmaier: Regierung ist mit Atomausstieg "verfassungsrechtlich auf sicherem Boden"

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, rechnet nicht mit einem Erfolg möglicher Klagen der Energiekonzerne im Zusammenhang mit dem Atomausstieg. Die Politik dürfe sich nicht einschüchtern lassen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 6.6.2011

 
Der Beschluss zum Ausstieg aus der Atomenergie wird unumkehrbar sein.

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus

Die Vorhut für die Energiewende

Wer 30 oder sogar 40 Jahre lang auf dem Holzweg unterwegs war, wer zudem auch noch genau so lange glaubte, es wäre gar kein Holzweg, sondern ein Königsweg, dem muss schon Schwerwiegendes über besagten Holzweg laufen, damit er davon - endlich - herunter kommt.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 4.6.2011

 
Angela Merkel (r.) und Hannelore Kraft nach dem Energiegipfel in Berlin (Bild: picture alliance / dpa (Wolfgang Kumm))

Einigung mit Ministerpräsidenten auf schrittweisen Atomausstieg

Merkel: Niemand möchte Blackout in Deutschland

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den von den Ländern geforderten Stufenplan für die Abschaltung von Atomkraftwerken bis 2022 akzeptiert. Jedes der neun Atomkrafwerke werde ein Enddatum zugeordnet. Trotz Kritik der Ministerpräsidenten sollen vorerst Reserve-Atomkraftwerke vor Stromausfällen schützen.

Deutschlandradio · Aktuell · 3.6.2011

Nun ist er in greifbare Nähe gerückt, der gesamtgesellschaftliche und parteiübergreifende Konsens, den die Bundeskanzlerin versprochen hat. Selbst die Grünen müssten dem neuen Energiekonzept nach dem heutigen Tag zustimmen können.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 3.6.2011

 
Es sei heute wesentlich einfacher, gegen die großen Betreiber von Atomkraftwerken zu klagen als noch vor Jahren, sagt Peter Becker. (Bild: AP)

Energierechtsexperte: Stromkonzerne verlieren an Einfluss

Peter Becker hält Sonderregelungen zur gesetzlichen Legitimierung des Atomausstiegs für unnötig

Was zu erwartende Klagen der Stromkonzerne gegen den Atomausstieg angeht, sehe er den Staat "auf der sicheren Seite", sagt der auf Energierechtsfragen spezialisierte Rechtsanwalt und Buchautor Peter Becker. "Man braucht jetzt einfach einen Maßstab der absoluten Sicherheit, und der ist mit Kernkraftwerken nicht zu erreichen."

Deutschlandradio Kultur · Interview · 31.5.2011

 
Christian Lindner, Generalsekretär der FDP (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Da gibt es keinerlei sogenannte Hintertüren"

FDP-Generalsekretär Lindner bestätigt konsequenten Atomausstieg

Christian Lindner nennt den Atomausstieg Deutschlands "das ehrgeizigste Vorhaben bei der Energiewende" weltweit. Die von der Industrie infrage gestellte Brennelementesteuer werde bleiben - als Beitrag zur Beseitigung vorhandener Atom-Endlagerungsschäden.

Deutschlandfunk · Interview · 30.5.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2. Isar 1 ist mittlerweile vom Netz (Bild: picture alliance / dpa)

Koalition beschließt Atomausstieg bis 2022

Brennelemente-Steuer soll bleiben

Um drei Uhr früh meldete Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) Vollzug: In elf Jahren sollen alle deutschen Atommeiler vom Netz. Dennoch ist Ärger vorprogrammiert: Den Kraftwerksbetreibern dürfte das Beibehalten der Brennelementesteuer nichts in Konzept passen.

Deutschlandradio · Aktuell · 30.5.2011

 
Mit der CO2-Speicherung aus Kohlekraftwerken wird es wohl nichts werden, fürchtet Ralf Christoffers. (Bild: AP)

CO2-Speicherung "unmöglich gemacht"

Brandenburgs Wirtschaftsminister kritisiert Bundesenergiepolitik

Nach dem Scheitern des Änderungsantrags zum CCS-Gesetz im Bundesrat sieht Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) die Speicherung von CO2 in Deutschland auf absehbare Zeit "de facto unmöglich gemacht".

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 28.5.2011

 
Erneuerbare Energie mit Hilfe von Windrädern (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Scharfe Energiewende "muss finanzierbar bleiben"

CSU-Wirtschaftspolitiker sieht ein Problem der Glaubwürdigkeit

Der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) will eine scharfe Wende in der Energiepolitik. CSU-Wirtschaftspolitiker Klaus Dieter Breitschwert mahnt die Finanzierbarkeit an, ihm fehle der Glaube daran.

Deutschlandfunk · Interview · 20.5.2011

Der Umstieg auf erneuerbare Energien könne eines der größten Konjunkturprogramme für Bayern und das ganze Land werden, sagt Markus Söder (CSU) und verteidigt damit sein Energie-Konzept gegen Kritik aus den eigenen Reihen.

Deutschlandfunk · Interview · 20.5.2011

 
Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher (Bild: Bund der Energieverbraucher)

Verbraucherschützer: Sinkende Strompreise durch Atomausstieg

Aribert Peters setzt auf mehr Wettbewerb durch die Energiewende

Durch den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien werden für den Verbraucher die Energiepreise langfristig sinken, glaubt der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 18.5.2011

 
Auch Privatleute erhalten in Ottersberg Anreize, Energie zu erzeugen. (Bild: AP)

Wissen, woher der Wind weht

In Ottersberg bei Worpswede wird Energie vielfältig alternativ erzeugt

Die kleine Gemeinde mit 12.000 Einwohnern hat sich schon vor vielen Jahren für die erneuerbaren Energien starkgemacht. Seit 1994 die Windräder stehen, wird hier Ökostrom erzeugt.

Deutschlandradio Kultur · Erneuerbare Energien · 26.4.2011

 
Christian Friege: Wettbewerb ist bestes Mittel gegen Preiserhöhungen. (Bild: picture alliance / dpa)

Wettbewerb ist "allerbeste Medizin gegen steigende Strompreise"

Christian Friege: Denken nicht über Preisanpassungen nach

Der Vorstandsvorsitzende des Ökostromanbieters LichtBlick AG, Christian Friege, sieht einen intensiveren Wettbewerb im Strommarkt als gutes Mittel gegen Preissteigerungen. Noch immer kontrollierten die vier großen Stromkonzerne 80 bis 85 Prozent der Erzeugung.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 20.4.2011

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihrer Energie-Reise in Krempin, nahe Rostock

Parteien streiten über Kosten für Turbo-Ausstieg

Rösler gegen höhere Steuern, Gabriel warnt vor steigenden Strompreisen

Raus aus der Atomkraft, und zwar schnell: Bund und Länder wollen eine zügige Energiewende, jetzt tobt ein Streit über die Finanzierung. Denn unklar ist bislang, was die Umstellung kostet - und wer sie bezahlen soll.

Deutschlandradio · Aktuell · 16.4.2011

Der Direktor des arbeitgebernahen IW Köln, Michael Hüther, hat die Ergebnisse des Energietreffens bei der Kanzlerin kritisiert. Für eventuelle Klagen der Stromkonzerne brachte er Verständnis auf, da diese ihr "Geschäftsmodell" verteidigten.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.4.2011

Der Energiekonsens soll das Wachstum der Grünen stoppen. Der Dialog der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten ist eine Veranstaltung von Union und SPD. Es tagt eine informelle Große Koalition.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 16.4.2011

 
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) (Bild: picture alliance / dpa)

Umstieg auf Erneuerbare kostet "ein bis zwei Milliarden" jährlich

Bundeswirtschaftsminister Brüderle macht die Atomausstiegsrechnung auf

Ganz festlegen will er sich nicht, doch "teurer wird es schon", sagt Rainer Brüderle (FDP) über die geplante schnellere Einführung erneuerbarer Energien.

Deutschlandfunk · Interview · 15.4.2011

 
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck bei einer Rede in Berlin. (Bild: AP)

Beck: Atomausstieg muss nicht teuer werden

SPD-Politiker betont Chancen erneuerbarer Energien

Für den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) relativieren sich die hohen Kosten des Atomausstiegs: Kernenergie sei angesichts der Aufwendungen für die Endlagerung von Atommüll ein Zuschussgeschäft. Insofern könnten erneuerbare Energien zur Kostendämpfung beitragen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.4.2011

 
Strom könnte teurer werden - wenn die Politik nicht klare Vorgaben macht (Bild: AP Archiv)

Kein Strompreisanstieg durch Atomausstieg erwartet

Verbraucherzentrale relativiert Befürchtungen

Werden Kernkraftwerke abgeschaltet, gibt es weniger Strom, das wird nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage den Strompreis nach oben treiben. Nicht zwangsläufig, sagt Verbraucherschützer Holger Krawinkel - die Regierung müsse nur ein klares Konzept vorlegen.

Deutschlandfunk · Interview · 13.4.2011

 
Protestaktion vor dem Brandenburger Tor gegen die geplante Laufzeitverlängerung von AKWs (Bild: AP)

"Die Energiewende wird es nicht zum Nulltarif geben"

Kindler: Müssen schädliche Subventionen abbauen

"Wir müssen jetzt gerade ökologisch schädliche Subventionen abbauen," sagt der Grünen-Politiker Sven-Christian Kindler, der sich im Bundesumweltministerium mit den Kosten für einen Atomausstieg beschäftigt: 48 Milliarden Euro seien einsparbar.

Deutschlandfunk · Interview · 13.4.2011

 
Windkraftanlagen hinter einem Rapsfeld bei Rendsburg. (Bild: AP)

Alternativen zu Kohle und Atom

Die Energie-Reihe ab Montag, den 18. April

Viele Kommunen und Kreise setzen schon länger auf alternative Strom- und Wärme-Erzeugung oder planen die Umstellung. Die Deutschlandradio-Korrespondenten in den Bundesländern berichten zwei Wochen lang über beispielhafte Projekte.

Deutschlandradio Kultur · 18.4.2011

 
Emissionen - teures und klimaschädliches Tauschgut (Bild: Stock.XCHNG / Steve Ford Elliott)

Klimasünder müssen zahlen

Deutscher Emissionshandel wird nach EU-Vorgabe geregelt

Künftig soll auch der CO2-lastige Luftverkehr in den EU-Emissionshandel einbezogen werden. Im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit werden heute die Rechtsgrundlagen beim deutschen Emissionshandel abgestimmt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 11.4.2011

 
Der Hauptsitz des Energielieferanten RWE in Essen (Bild: AP Archiv)

AKW-Moratorium "ist nicht wasserdicht"

Professor für öffentliches Recht glaubt aber nicht an Klage der Energieversorger

Der Verwaltungswissenschaftler Joachim Wieland gibt einer Klage der Betreiber von Atomkraftwerken gegen das Moratorium große Erfolgschancen. Letztlich säße aber die Regierung am längeren Hebel.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 31.3.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

"Im Augenblick ist nicht nur Christian Lindner populistisch"

CDU-Chef Schleswig-Holsteins über Konzeptlosigkeit in der Atomfrage

Atom-Moratorium, die endgültige Abschaltung älterer Kernkraftwerke: Zu unüberlegt geschossen, meint Christian von Boetticher. Er sei gerade in seinem Windenergieland für Erneuerbare - noch fehlten aber "grundlegende vernünftige Umstiegskonzepte".

Deutschlandfunk · Interview · 30.3.2011

 
Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium (CDU) (Bild: picture alliance / dpa)

"Eine Regierung muss doch, wenn sie gut ist, schnell handeln"

Parlamentarischer Staatssekretär Hintze verteidigt Atomkurs

Peter Hintze (CDU) findet trotz der Landtagswahlergebnisse vom Sonntag den bundespolitischen Kurs richtig. Man habe angesichts Japan schnell gehandelt: Das sei es, was die Bevölkerung erwarte.

Deutschlandfunk · Interview · 29.3.2011

 
Jürgen Trittin, Grüne (Bild: AP)

"Das wird ein sehr munterer Streit bei CDU und FDP werden"

Grünen-Bundesfraktionschef Trittin über die Atomdebatte der Regierung

Jürgen Trittin sagt Schwarz-Gelb nach dem Landtagswahldebakel einen Koalitionsstreit um die Kernenergie voraus. Für Kanzlerin Merkel werde das Regieren "sehr, sehr viel schwieriger". Die Grünen seien dagegen für ihre Beständigkeit in der Atomfrage belohnt worden.

Deutschlandfunk · Interview · 28.3.2011

 
Das Satellitenbild zeigt das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 (Bild: AP / Digital Globe)

Verhandlungssache Restrisiko

Warum Gefahrenabschätzung nicht einfach nur Mathematik ist

Ab wann die Gefahren durch eine Technologie wie die Kernkraft zu groß werden für eine Gesellschaft, lässt sich nur diskursiv festlegen, sagt Michael Decker vom Institut für Technikfolgenabschätzung. So müsse man bei der gängigen Formel zur Berechnung des Restrisikos festlegen, welche Schadenshöhe noch gesellschaftlich akzeptabel sei.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 23.3.2011

 
Beispiel eines Pumpspeicherkraftwerks, hier in Wendefurth (Landkreis Harz) (Bild: picture alliance / dpa)

Wahlkampf um Kraftwerk in Baden-Württemberg

Größtes Pumpspeicherkraftwerk Deutschlands sorgt für Streit

Lange vor der Katastrophe von Japan wurde im Schwarzwald mit der Planung des größten deutschen Pumpspeicherkraftwerks begonnen. Die CDU spricht fünf Tage vor der Landtagswahl von einem großen Klima-Beitrag, die Gegner von Naturzerstörung.

Deutschlandradio · Aktuell · 22.3.2011

 
Blick auf den

Vom Atom- zum Vergnügungspark

Vor 20 Jahren wurde der Forschungsreaktor Schneller Brüter in Kalkar aufgegeben

Für die Atomlobby war er ein Hoffnungsträger, für die Kernkraftgegner dagegen ein rotes Tuch: der schnelle Brüter von Kalkar. Fast zwei Jahrzehnte lang wurde geplant und gebaut – doch ans Netz ging der Meiler nie.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 21.3.2011

 
Die bayerische Landeshauptstadt auf Öko-Kurs (Bild: Stock.XCHNG / Matthias Schimmelpfennig)

Strom aus Isar und Affenhaus

München wird zur heimlichen Öko-Energie-Hauptstadt

Während die bayerische Landesregierung sich an die Atomkraft klammert und lange AKW-Laufzeiten fordert, gibt die Landeshauptstadt München bei der Energiewende Gas.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 18.3.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

"Sofort möglich auf Großteil der Kraftwerke zu verzichten"

Professor für regenerative Energiesysteme der Berliner HTW zum Atomausstieg

Die Ankündigung von Schwarz-Gelb, sieben deutsche Atomkraftwerke vorläufig zum Netz zu nehmen, mache deutlich, wie verzichtbar diese für die Stromversorgung in Deutschland seien - eine Stromlücke enstehe auch nicht durch die Abschaltung weiterer AKW, so Quaschning.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 17.3.2011

 
Achim Steiner, Direktor des UN- Umweltprogramms UNEP (Bild: AP)

Chef des UN-Umweltprogramms: Umdenken in Atompolitik erforderlich

Steiner: Weltweite Investitionen in erneuerbare Energien sind positives Signal

Sollte man die Kernkraft als Lösung für die Zukunft begreifen, seien "4000 neue Kernkraftwerke" nötig, um den weltweiten Energiebedarf zu decken, sagt der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.3.2011

 
Das Land Brandenburg setzt auf Windkraft. (Bild: BARD-Gruppe)

Erneuerbar statt nuklear?

Deutschland stellt die Energiefrage neu

Atomkraftwerke sind offenbar keine Brücke mehr ins Zeitalter der regenerativen Energien. In Deutschland hat das Umdenken begonnen und der Umstieg von Atomstrom auf erneuerbar erzeugte scheint schneller möglich als geplant.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 16.3.2011

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt im Kanzleramt bekannt, dass die Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke ausgesetzt wird. (Bild: picture alliance / dpa)

Moratorium ohne Gesetz

Rechtlich fragwürdige Atomwende der Bundesregierung

"Handlungsfähigkeit beweisen" lautet die Maxime. Entsprechend kraftvoll fallen die Entscheidungen aus. Kraftvoll heißt dabei nicht konsistent. Im Gegenteil. Noch vorgestern sollte es ein Moratorium sein, das Gesetz über die Verlängerung der AKW-Laufzeiten sollte ausgesetzt werden.

Deutschlandfunk · Kommentar · 16.3.2011

 
Umweltaktivisten demonstrieren mit einer Menschenkette vom Kernkraftwerk Krümmel bis Brunsbüttel. (Bild: AP)

Schnellstmöglich aus der Kernenergie aussteigen

CDU-Landespolitiker will aber auch nicht auf Kohle setzen

Jetzt müsse in aller Sachlichkeit geklärt werden, wie man den Übergang zu den erneuerbaren Energien schaffe, sagt Christian von Boetticher, CDU-Landeschef in Schleswig-Holstein. Alle Meiler, die für den Übergang notwendig seien, müssten ein absolutes Maß an Sicherheit gewährleisten.

Deutschlandfunk · Interview · 16.3.2011

 
Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

Isar 1 - Kernkraftwerk ohne Zukunft

Das AKW fällt in die Abschalt-Kategorie der Regierung

Das bayerische Kernkraftwerk Isar 1 wurde 1979 fertiggestellt - und wird dem heutigen Moratoriumsbeschluss der Regierung zufolge in Kürze vom Netz genommen werden müssen. Ein Rückblick auf eines der ältesten AKW Deutschlands.

Deutschlandradio · Aktuell · 15.3.2011

 
Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie. (Bild: AP)

Japan und die EU-Atompolitik

Günther Oettinger lädt zum Sondertreffen nach Brüssel

Die Europäische Atomgemeinschaft, kurz EUROTOM, entstand 1957 und formuliert bis heute Standards für die Nutzung von Kernenergie. Mit Blick auf die Krise in Japan stellt sich aktuell die Frage, welche Kompetenzen die Organisation in Bezug auf die europäische Atompolitik wirklich hat.

Deutschlandfunk · Europa heute · 15.3.2011

 
Christian Lindner, Generalsekretär der FDP (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Wir wollen ja auch ebenfalls aus der Kernenergie aussteigen"

FDP-Generalsekretär Lindner rechtfertigt Umdenken in Atompolitik

Es sei lediglich eine Frage der Zeit gewesen, wann aus der Kernenergie ausgestiegen werden könne, sagt Christian Lindner: "Das Ziel sind die erneuerbaren Energien."

Deutschlandfunk · Interview · 15.3.2011

 
Ein Moratorium der Laufzeitverlängerung steht nach der Katastrophe in Japan zur Debatte. (Bild: picture alliance / dpa)

Moratorium möglich?

FDP: Ausstieg aus Laufzeitverlängerung vorstellbar

Michael Kauch, umweltpolitischer Sprecher der FDP, hält als eine Konsequenz aus der Atom-Katastrophe von Japan ein Moratorium für möglich. Allerdings müsse vor einem Beschluss eine gesetzeskonforme Regelung getroffen werden, so Kauch weiter.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2011

 
Marie-Luise Dött bekräftigt die Richtigkeit der Laufzeitverlängerung von AKWs. (Bild: Jan-Martin Altgeld)

"Genau diese Laufzeitverlängerung brauchen wir"

Kernkraft als notwendige Brückentechnologie

Die umweltpolitische Sprecherin der Unions-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, hält an der Laufzeitverlängerung der Koalition fest. Sie sei notwendig, um in das "Zeitalter der erneuerbaren Energien eintreten zu können", so Dött.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2011

 
Das AKW Biblis in Hessen (Bild: picture alliance / dpa)

Atomsicherheit wird zur innenpolitischen Kernfrage

Zwischen Landtagswahlkampf und Angst vor dem GAU

Nach dem ersten Schock über die nuklearen Unfälle in Japan ist die deutsche Politik wieder zum Tagesgeschäft übergegangen: Gestritten wird über die deutsche Atomsicherheit und Laufzeitverlängerungen: Vizekanzler Westerwelle schlägt ein "Aussetzen" vor.

Deutschlandradio · Aktuell · 14.3.2011

 
Blick in den für den Brennelementewechsel geöffneten Reaktor-Block Nummer zwei des Kernkraftwerks Philippsburg (Bild: picture alliance / dpa)

Baden-Württemberg lässt Atomkraftwerke ergebnisoffen prüfen

Umweltministerin Tanja Gönner zieht auch Abschaltung in Betracht

Die Nuklearunfälle in Japan werfen ihre Schatten auf deutsche Kernkraftwerke: In Baden-Württemberg lässt Umweltministerin Gönner (CDU) ab heute die Notstromversorgung der AKW prüfen - zwei Wochen vor der Landtagswahl.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2011

 
Der rote Knopf für die Reaktorschnellabschaltung (RESA) im Simulator der Reaktorwarte des Atomkraftwerk Krümmel (Bild: picture alliance / dpa)

Kritik an Atompolitik der Bundesregierung

Opposition verlangt Kurswechsel

Die Probleme in japanischen Atomkraftwerken haben die Debatte um die Nutzung der Kernenergie neu entfacht. Sie dürfte die anstehenden Landtagswahlen prägen.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

 
Renate Künast (Bild: AP)

"Wir beherrschen nicht die Natur"

Grünen-Fraktionsvorsitzende über den GAU in Japan und die Folgen für die deutsche Politik

Die grüne Spitzenpolitikerin Renate Künast sieht durch die Katastrophe im japanischen AKW Fukushima die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke abermals in Frage gestellt: Die schwarze-gelbe Koalition habe eine "falsche Entscheidung" getroffen.

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 12.3.2011

 
EU-Staaten blocken gemeinsamen Energiemarkt (Bild: AP)

Die Krux mit der Freiheit

Die EU-Staaten blocken beim gemeinsamen Energiemarkt

Die EU lässt nicht locker. Sie will die Energiemärkte noch weiter öffnen, doch die Mitgliedsstaaten bremsen und das zeigt sich gerade heute sehr deutlich. EU-Energiekommissar Oettinger macht Druck: Auf den Gas- und Strommärkten soll in der gesamten EU 2014 Wettbewerb herrschen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 3.3.2011

 
Strommasten sind hässlich - doch Deutschland braucht mehr davon, wenn es mit Erneuerbarer Energie vorangehen soll. (Bild: AP)

Das Netz muss wachsen

Zukunft der Stromversorgung hängt von Infrastruktur ab

Der Ausbau von Leitungsnetzen und Speichersystemen gilt als größte Herausforderung beim Übergang ins Zeitalter der regenerativen Stromversorgung. Gleichzeitig kämpfen Bürgerinitiativen gegen Hochspannungsleitungen vor ihrer Haustür.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 23.2.2011

 
Ungeklärt ist weiter, was mit den abgebrannten Brennelementen passieren soll. (Bild: Stock.XCHNG)

Kurswechsel in Spanien

AKW-Laufzeiten werden verlängert

Eigentlich sollte der spanische Senat in diesen Tagen festschreiben, dass die Atomkraftwerke des Landes nach 40 Jahren Laufzeit endgültig abgestellt werden. So stand es im Entwurf des Gesetzes zum nachhaltigen Wirtschaften. Doch es kam ganz anders.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 21.2.2011

 
Das Atommülllager Asse in Niedersachsen. (Bild: AP)

Erhöhte Krebsraten in der Region um Asse

Zusammenhang mit dem Atommülllager noch nicht belegt

Am Donnerstagabend machten NDR-Reporter bekannt, dass rund um das marode niedersächsische Atommüll-Endlager Asse die Blutkrebsraten bei Männern mehr als doppelt so hoch ausfallen als sonst in Niedersachsen und dass sich das Auftreten von Schilddrüsenkrebs bei Frauen seit 2002 verdreifacht habe.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 26.11.2010

 
Der Bundesrat berät heute unter anderem über die Laufzeit-Verlängerung für Atomkraftwerke. (Bild: AP)

Längere AKW-Laufzeiten treten 2011 in Kraft

Keine Mehrheit zum Anrufen des Vermittlungsausschusses im Bundesrat

Soweit Bundespräsident Christian Wulff das Gesetz zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten unterzeichnet, kann es Anfang 2011 in Kraft treten. Denn im Bundesrat fand sich in der heutigen Sitzung keine Mehrheit, um den Vermittlungsausschuss anzurufen.

Deutschlandradio · Aktuell · 26.11.2010

 
Dänemarks Umwelministerin Connie Hedegaard (Bild: AP)

"Die Uhr tickt"

EU-Klimakommissarin und ihre Erwartungen an den Klimagipfel in Cancun

Anfang kommender Woche beginnt im mexikanischen Cancun der UN-Klimagipfel. Dort müsse es Ergebnisse geben, sonst würden einige Staaten ihr Engagement wieder herunterfahren, sagt EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard.

Deutschlandfunk · Interview · 24.11.2010

 
Ulrich Kelber, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag (Bild: KELBER.de)

"Wir halten das für einen klaren Verstoß gegen Artikel 2 der Verfassung"

SPD-Fraktionsvize kritisiert das neue Atomgesetz nicht nur aus ökologischer Sicht

Die Verabschiedung des Atomgesetzes im Bundestag ist begleitet von Protesten am Brandenburger Tor. Auch die Opposition macht mobil - SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber ist überzeugt die großen Fortschritte bei erneuerbaren Energien würden "jetzt kaputt gemacht".

Deutschlandfunk · Interview · 28.10.2010

 
Blick auf das Kohlekraftwerk Schwarze Pumpe in Brandenburg (Bild: AP)

"De facto ist sie eigentlich nicht mehr vorhanden"

Klimaexperte sieht Vorreiterrolle Deutschlands in der Klimapolitik schwinden

Der Klimaexperte Jan Kowalzig kritisiert das "zweifelhafte Energiekonzept der Bundesregierung". Die AKW-Laufzeitverlängerung und der Neubau von Kohlekraftwerken behindere den Ausbau der erneuerbaren Energie - von einer Vorreiterrolle des Landes sei da nichts zu spüren.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 4.10.2010

 
Klimapolitik muss wirtschaftlich vernünftig und sozial ausgeglichen sein, sagt Dött.  (Bild: AP)

"Politik hat immer eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung"

CDU-Umweltpolitikerin Dött setzt sich für eine "ambitionierte Klimaschutzpolitik" ein

Der Ausgleich von klimapolitischen Erfordernissen, wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Gerechtigkeit, sei ihr Anliegen, versichert die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 30.9.2010

 
Greenpeace protestiert gegen Energie-Politik (Bild: AP)

Kabinett beschließt längere Laufzeiten

Streit um schwarz-gelbe Energiepolitik geht weiter

Das Bundeskabinett hat heute das umstrittene Energiekonzept mit längeren Atomlaufzeiten verabschiedet. Die Meiler sollen im Schnitt zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Die Opposition hat erneut Widerstand angekündigt.

Deutschlandradio · Aktuell · 28.9.2010

 
Die Industrienationen haben eine besondere Verantwortung.  (Bild: AP)

"Wir waren ja bislang immer der Vorreiter"

Germanwatch prangert Defizite des Energiekonzepts an

Das Energiekonzept der Bundesregierung spart entscheidende Punkte aus, sagt Klaus Milke von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Ein großer Fehler sei die Laufzeitverlängerung, die den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen werde. Auch Aussagen über den Umgang mit Kohle fehlten.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 28.9.2010

 
Ein Schild warnt vor Hochspannung. (Bild: Jan-Martin Altgeld)

Energiemythen

ZEIT-Forum Wissenschaft

Ende September will die Bundesregierung ein nationales Energiekonzept vorlegen. Der Streit darum ist nach der parlamentarischen Sommerpause bereits voll entbrannt. Weisen die Entscheidungen und Diskussionen nicht in die falsche Richtung?

Deutschlandfunk · Das Kulturgespräch · 10.9.2010

 
Die Verlängerung der Laufzeiten ist der Pferdefuß des Energiekonzeptes.  (Bild: AP)

Konterrevolution

Das Energiekonzept der Bundesregierung

Eine Revolution im Bereich der Energieversorgung: So hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Energiekonzept vor ein paar Wochen genannt. Bevor es die Runde durch die Ministerien machte. Und dem einen oder anderen Ressortchef war es denn dann doch zu viel des gut gemeinten.

Deutschlandfunk · Kommentar · 28.9.2010

 
Windturbine mit vertikaler Achse - Konzept der britischen Firma VertAx Wind Ltd. (Bild: VertAx Wind Ltd.)

Revolution oder Luftnummer?

Das Energiekonzept der Bundesregierung

Mit ihrem Energiekonzept will die Regierung weg von fossilen Großkraftwerken und hin zu Wind-, Sonnen- und Biogasanlagen, um die CO2-Emissionen zu verringern. Selbst Klimaschützer finden für das Ziel des Energiepapiers lobende Worte - es ist der Weg dahin, der umstritten ist.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 27.9.2010

 
Ist Atomenergie die klimafreundlichste Art Strom zu erzeugen? (Bild: AP)

Atomkraft als Klimaretter

Teil 2 der Serie "Atomkraft wie bitte?"

Es sei das anspruchsvollste, klimaverträglichste, effizienteste und langfristigste Energieprogramm, das es je gegeben habe, verteidigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen den Atomkompromiss. Kernkraft also gleich Klimaschutz ? Georg Ehring hat für Teil 2 unserer Atomserie nachgefragt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 8.9.2010

 
Ein Geschenk der Politik an die Stromkonzerne (Bild: AP)

Längere Laufzeiten machen noch kein Konzept

Zu den energiepolitischen Beschlüssen der Bundesregierung

Längere Atomlaufzeiten laufen auf mehr Risiko und mehr Atommüll, auf weniger Wettbewerb und eine Zementierung der Verhältnisse auf dem Strommarkt hinaus, kommentiert Theo Geers.

Deutschlandfunk · Kommentar · 6.9.2010

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) (Bild: AP)

Merkel lobt Energiekonzept als "Revolution"

Regierung zeigt sich zufrieden mit Atomkompromiss, Kritik von Opposition

Die deutschen Atommeiler sollen nach dem Willen der Koalition im Schnitt zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Die Kanzlerin sieht darin einen Beweis für die Handlungsfähigkeit ihrer Regierung, die Opposition unterstellt Schwarz-Gelb dagegen Käuflichkeit - und kündigt Widerstand an.

Deutschlandradio · Aktuell · 6.9.2010

 
Protestaktion vor dem Brandenburger Tor gegen die geplante Laufzeitverlängerung von AKWs.  (Bild: AP)

"Sie werden tatsächlich zur Kasse gebeten"

Die Auswirkungen des neuen Energiekonzepts

Mag die Bundeskanzlerin das heute bekannt gewordene Energiekonzept noch so sehr als Energierevolution preisen und der Wirtschaftsminister von einem großen Wurf sprechen: Der Blick an die Börse zeigt, wo die eigentlichen Profiteure sitzen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 6.9.2010

 
Eine BARD-Offshore-Windkraftanlage hat eine Gesamthöhe von rund 152 Metern (Bild: BARD-Gruppe)

"Investitionen in Klimaschutz werden Geld kosten"

CDU-Politikerin verteidigt umstrittenes Gutachten zur Energieversorgung als "Kompass" der Regierung

Der Übergang ins Zeitalter der regenerativen Energien sei anspruchsvoll und nicht konfliktfrei, meint Katharina Reiche, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Sie pocht dabei auf das Gemeinwohl - dazu gehörten Preisstabilität und Versorgungssicherheit.

Deutschlandfunk · Interview · 4.9.2010

 
 

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