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EUROPA
Wer Jean-Claude Juncker als Chef der Eurogruppe nachfolgt, ist noch nicht klar. (Bild: picture alliance / dpa / EPA / Olivier Hoslet)

Juncker: Es heißt jetzt Kurs halten

Scheidender Chef der Eurogruppe hält Krise noch nicht für überwunden

Die Eurostaaten dürften in Sachen Haushaltskonsolidierung nicht nachlassen, mahnt Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker. Das Amt des Eurogruppenchefs gibt er nun ab: "Es ist mir in den letzten beiden Monaten ein bisschen zu bunt geworden."

Deutschlandfunk · Interview · 21.12.2012

 
EU-Bürger auf einer Karte von Europa (Bild: Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Was von der EU bei den Bürgern ankommt

Europäische Union erhält Friedensnobelpreis

Mit dem Friedensnobelpreis für die EU werden die Bürger der Mitgliedsstaaten stellvertretend ausgezeichnet. Doch ist die Auszeichnung bei den Bürgern überhaupt bekannt? Wie sieht der europäische Geist vor Ort aus? Ein Rundgang durch Aachen, einem Geburtsort Europas.

Deutschlandfunk · Europa heute · 10.12.2012

 
Flaggen der EU-Mitglieder: Ob auch Katalonien oder andere neue Nationalstaaten automatisch Mitglied der EU wären, ist nicht geklärt. (Bild: AP)

In der Zwickmühle der regionalen Abtrennung

Die EU und der Separatismus in Europa

Katalonien, Schottland, Süd-Tirol: Das sind alles Regionen, die mal lauter, mal leiser ihre Unabhängigkeit vom Zentralstaat fordern. Allerdings in der Bevölkerungsmehrheit nur dann, wenn sie dann trotzdem Teil der EU bleiben würden. Die EU äußert sich dazu allerdings offiziell nicht - aus gutem Grund.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 24.11.2012

 
Bundeskanzerlin Merkel setzt sich auf dem EU-Gipfel durch (Bild: picture alliance / dpa / Olivier Hoslet)

Gipfel gescheitert

Welche Strategie Angela Merkel in Europa verfolgt

Aus Brüsseler Sicht war das eine katastrophale Woche: Erst konnten sich die Euro-Finanzminister wieder einmal nicht auf das weitere Vorgehen in Griechenland einigen. Und jetzt ist der Budgetgipfel gescheitert, der den finanziellen Rahmen bis 2020 abstecken sollte.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 24.11.2012

 
Eine Einigung der EU-Staats- und Regierungschefs wird schwer: Ihre Vorstellungen über den Umfang des künftigen Finanzrahmens gehen deutlich auseinander. (Bild: picture alliance / dpa / Uli Deck)

Schlechte Vorzeichen für EU-Haushalt ab 2014

EU-Mitgliedsstaaten sollen sich beim Sondergipfel in Brüssel über den europäischen Finanzrahmen einigen

Bei den europäischen Haushaltsverhandlungen sollen sich Parlament, Kommission und Mitgliedsstaaten der EU gemeinsam für ein 7-Jahres-Budget ab 2014 entscheiden. Die Vorstellungen von Kommission und Parlament sind bereits klar. Auf dem anstehenden Sondergipfel müssen sich nun die EU-Mitgliedsländer einigen.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 21.11.2012

 
Kommt ein Geldregen für die europäische Forschung? (Bild: picture alliance / dpa / Angelika Warmuth)

Milliarden für die Forschung

Horizont 2020: Wie die EU zur Innovationsunion werden will

Die EU-Kommission in Brüssel hat vor einigen Jahren das Ziel ausgegeben, Europa bis 2020 zu einer Innovationsunion zu machen - also zu einem der weltweit führenden Standorte für Forschung, Entwicklung und innovative Industrieprodukte. Auch zu Zeiten der Eurokrise gilt die Einsicht, dass Forschung und Entwicklung der Motor des Aufschwungs sind.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 24.10.2012

 
Qualmwolken kommen  in Jena aus dem Auspuff eines Fahrzeuges - CO2-Ausstoß. (Bild: AP)

Energieagentur: EU soll künftig CO2-Zertifikate versteigern

Kostenlose Verschmutzungsrechte sollen Ausnahme werden

Die Zuteilungsmenge von CO2-Zertifikaten in der EU müsse sich ändern, sagt Katja Rosenbohm. Die Sprecherin der Europäischen Energieagentur schlägt vor, dass diese Verschmutzungsrechte nicht mehr kostenlos vergeben, sondern bei Auktionen verkauft werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 24.10.2012

 
Franziska Brantner, Abgeordnete der Grünen im EU-Parlament (Bild: Bernhard Kreutzer)

Brantner: Es ist ein Ideologiekampf

EU-Kommission vertagt Entscheidung zur Frauenquote in Führungsetagen

Manche hätte "immer noch ein Brett vorm Kopf", sagt die EU-Parlamentarierin Franziska Brantner zum Streit um die Frauenquote in der EU-Kommission. Einige Kommissare sollten nicht am nationalen Interesse festhalten und mit der Frauenquote das Europäische voranbringen, sagt die Grünen-Politikerin.

Deutschlandfunk · Interview · 24.10.2012

 
Mittagessensausgabe an Bedürftige in Frankreich (Bild: picture alliance / dpa / Simon Isabelle)

EU-Lebensmittelhilfe bald vor dem Aus

Französische Sozialvereine kämpfen für Bedürftige

Seit dem Winter 1986/87 half die Europäische Union den Ärmsten in vielen Mitgliedsstaaten tatkräftig: Sie genehmigte die Verteilung der Agrarüberschüsse als Lebensmittelhilfe. Jetzt soll das Programm nur noch bis Ende 2013 weiter bestehen. Für viele Bedürftige in Frankreich wäre das eine Katastrophe.

Deutschlandfunk · Europa heute · 23.10.2012

 
Das große Ziel: Die Währungsunion soll umgebaut werden (Bild: picture alliance / dpa - Sven Hoppe)

Wie geht es weiter mit der Euro-Zone?

Regierungschefs der 27 EU-Länder treffen sich in Brüssel

Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Bankenunion und der Fiskalpakt. Es werden hitzige Debatten erwartet. Unmittelbar zuvor treffen sich Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande - sie sind sich uneinig.

Deutschlandradio · Aktuell · 18.10.2012

 
Wolfgang Schäuble (CDU) will EU umbauen (Bild: picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

Schäuble will die EU grundlegend umbauen

Der Finanzminister macht Vorschläge für ein effizienteres Europa

Zur dauerhaften Lösung der Euro-Schuldenkrise fordert Finanzminister Schäuble rasche und tiefgreifende Vertragsänderungen in der Europäischen Union an. Er will mehr Macht für den EU-Währungskommissar und das Europäische Parlament.

Deutschlandradio · Aktuell · 16.10.2012

 
Syrische Flüchtlingskinder im jordanischen Lager Zaatari (Bild: picture alliance / dpa / Jamal Nasrallah)

Europa soll syrische Flüchtlinge aufnehmen

Türkei bittet Europäische Union um mehr Hilfe

Mehr als 350.000 Syrer sind laut UN vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat geflohen, vor allem in die Türkei. Der dortige EU-Minister Bagis fordert nun Europa zu mehr Hilfe auf. Bisher sei aus der EU sehr wenig gekommen. Die EU-Außenminister berieten sich über den Kurs gegen Syrien in Luxemburg.

Deutschlandradio · Aktuell · 15.10.2012

 
 (Bild: dradio.de)

Friedensnobelpreis an die EU

Die Europa-Kolumne

Kinder geben irgendwie immer ein gutes Bild ab - das dachte wohl EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström, als sie am Freitag per Internet wissen ließ, wer ihrer Meinung nach den Friedensnobelpreis in Oslo entgegennehmen sollte.

Deutschlandfunk · Europa heute · 15.10.2012

 
Die EU-Fahne inmitten der Flaggen der EU-Länder (Bild: AP)

Was uns eint

Wie viel Europa steckt in der EU?

Die Europäische Union hat es geschafft hat den Europäern jenseits der nationalen Grenzen eine europäische Identität zu verleihen. Doch in Wahrheit sei die viel älter als die EU, sagt der englischen Literaturwissenschaftler und Goethebiograf Nicholas Boyle.

Deutschlandfunk · Informationen und Musik

 
Die Flaggen der EU-Länder (Bild: AP)

Vom Schlachtfeld an den Verhandlungstisch

Der Friedensnobelpreis für die Europäische Union

Der Friedensnobelpreis für die EU sei eine Verpflichtung, sich in Richtung einer echten politischen Union weiter zu entwickeln. Und diesen Weg mit all jenen weiterzugehen, die ihn wirklich gehen wollen, meint Thilo Kößler.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 13.10.2012

 
Die Krise dürfe die EU-Länder nicht dazu bringen, nur auf nationale Interessen und ihre kleinen Groschen zu gucken, kritisiert Gesine Schwan (SPD) (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Schwan: Friedensnobelpreis an EU ist Ehrung und Ermutigung

Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan (SPD) sieht Preis als Ansporn für vernünftigen Umgang mit der Krise

Der Friedensnobelpreis für die EU sei eine Ermutigung, die Krise zu einem guten Ende zu bringen, meint Gesine Schwan (SPD), Präsidentin der Humboldt Viadrina School of Governance. Die Krise dürfe die EU nicht in eine Regression führen. Europa könne aber nur als "Europa des bürgerschaftlichen Engagements" einen Ausweg finden.

Deutschlandfunk · Interview · 13.10.2012

In die Woche von Merkels Griechenlandbesuch und dem Start des permanenten Rettungsschirms ESM, passt der Friedensnobelpreis für die Europäische Union eigentlich ganz gut, meint Jörg Münchenberg. Er zeigt, dass die EU mehr ist als Krise.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 13.10.2012

 
Wir sind alle Friedensnobelpreisträger: Die EU ist vom Nobelpreiskomitee ausgezeichnet worden. (Bild: picture alliance / dpa / Thierry Monasse)

Friedensnobelpreis für die Europäische Union

Auszeichnung für Einigungsprozess

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an die Europäische Union. "Die Europäische Union und ihre Vorgänger haben zur Förderung des Friedens und der Demokratie in Europa beigetragen", so die Begründung des Nobelkomitees

mehr...

Es gehört schon ein besonderer norwegischer Humor dazu, diesem auf den Totalbankrott zusteuernden Verwaltungsverein EU, jetzt noch das Gütesiegel globaler Bravour zu verleihen. dieser Friedensnobelpreis ist nichts anderes als ein ideologischer Rettungsschirm, meint Burkhard Müller-Ullrich.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 12.10.2012

Europa wird ausgezeichnet. Die Staaten, Staatenlenker, die Organisatoren und die Bürger dieses Kontinents werden ausgezeichnet. Wir sind Friedensnobelpreis – jetzt. Der Preis ist Ansporn und er ist Ehre und er ist ebenso sinnvoll wie kühn, meint Birgit Wentzien.

Deutschlandfunk · Kommentar · 12.10.2012

 
Die Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 in Rom. (Bild: AP Archiv)

Die Geschichte der europäischen Einigung

Von der Idee bis zum Friedensnobelpreis

Schon der Weg von der Idee bis zum europäischen Gründungsdokument, den Römischen Verträgen im Jahr 1957, war steinig. Der friedliche Zusammenschluss der Europäer galt jedoch als einzig gangbarer Weg nach den Weltkriegen.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 12.10.2012

 
Die Euro-Krise stellt die EU auf den Prüfstand. (Bild: picture alliance / dpa - Sven Hoppe)

Wie kommt die EU durch die Krise?

EU sucht nach einem neuen Kurs

Es scheint klar zu sein, dass die Schuldenkrise nicht allein mit finanz- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen zu bewältigen ist. Die europäischen Staats- und Regierungschefs müssen sich zunehmend auch Gedanken über Fragen der demokratischen Legitimierung machen.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 12.10.2012

 
Aus Europa kann eine

Ansporn, Ehre und kühn

Friedensnobelpreis an die Europäsche Union

Europa wird ausgezeichnet. Die Staaten, Staatenlenker, die Organisatoren und die Bürger dieses Kontinents werden ausgezeichnet. Wir sind Friedensnobelpreis – jetzt. Der Preis ist Ansporn und er ist Ehre und er ist ebenso sinnvoll wie kühn, meint Birgit Wentzien.

Deutschlandfunk · Kommentar · 12.10.2012

 
Der Friedensnobelpreis für die EU wird besonders von Friedensorganisationen kritisiert. (Bild: dpa / Arno Burgi)

Friede, Freude und deutliche Kritik

Der Friedensnobelpreis für die EU ruft auch Kritiker auf den Plan

Die Bundesregierung wertet den Friedensnobelpreis als "eine Ermutigung für Europa". Friedensorganisationen halten die Entscheidung der Jury jedoch für fragwürdig. Die Frage sei, ob die Union heute überhaupt noch Frieden schaffe.

Deutschlandradio Kultur · Ortszeit · 12.10.2012

 
Der Politikwissenschaftler Alfred Grosser aus Paris (Bild: AP)

Alfred Grosser: Friedensnobelpreis für Europäische Union "Ermunterung"

Französischer Publizist: "Europa wird erlitten als Hebel zum Elend"

Der Publizist Alfred Grosser hat den Friedensnobelpreis für die Europäische Union als "Ermunterung" bezeichnet, den Prozess der europäischen Einigung voranzutreiben. Die Nachricht aus Oslo an die EU laute "bitte macht wirklich weiter und sagt nicht nur, ihr wollt weitermachen".

Deutschlandradio Kultur · Thema · 12.10.2012

 
Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse (Bild: picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Friedensnobelpreis für die EU ist "kühn und sinnvoll"

Mit der EU entstehe für Robert Menasse etwas Neues

Die EU sei aus der Erfahrung mit dem Nationalismus und den damit verbundenen Kriegen entstanden, sagt der Schriftsteller Robert Menasse. Durch die Überwindung des Nationalismus sei nachhaltiger Friede möglich, aber dazu müsse auch eine neue "nachnationale Demokratie" entstehen.

Deutschlandfunk · Interview · 12.10.2012

 
Die Friedensjahre in den Staaten der EU seit 1945 sind die längste ununterbrochene Friedenszeit auf dem Kontinent. (Bild: AP)

So spektakulär wie naheliegend

Nobelpreiskomitee stimuliert neue Erzählung der europäischen Einigungsgeschichte

Dass die Völker in Europa seit Jahrzehnten friedlich zusammenleben, ist ein Verdienst der Europäischen Union und der Politiker, die das mit allen Mühen der Ebene organisiert haben. Der Friedensnobelpreis für die EU ruft in Erinnerung, dass das nicht selbstverständlich ist, meint Peter Lange.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 12.10.2012

 
Hans-Dietrich Genscher (FDP) hat als Außenminister und Vize-Kanzler viel zur europäischen Einigung beigetragen. (Bild: dpa picture alliance / Patrick Seeger)

"Eine besonders glückliche Entscheidung"

Hans-Dietrich Genscher freut sich über den Nobelpreis für die EU

Von ganzem Herzen habe er sich gefreut, "dass hier die friedensstiftende Wirkung der Europäischen Union gewürdigt wird", sagt der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) zur Auszeichnung der Europäischen Union mit dem Friedensnobelpreis.

Deutschlandfunk · Interview · 12.10.2012

 
Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Martin Schulz: "Wir sind stolz, wir sind glücklich"

Präsident des Europaparlaments sieht in Nobelpreis eine Bestätigung für die EU

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU als Ermutigung gewertet. Dies sei ein Appell, den Prozess der Einigung trotz der gegenwärtigen Krise fortzuführen, sagte Schulz.

Deutschlandfunk · Interview · 12.10.2012

 
Der ungelöste Konflikt zwischen Serbien und Kosovo steht einem EU-Beitritt Belgrads im Wege. (Bild: picture alliance / dpa EPA/VALDRIN XHEMAJ)

Serbiens gespaltenes Verhältnis zur Europäischen Union

Reiseziel noch offen

Lange schaukelte Belgrad zwischen einem "Großserbien" und der Annäherung an Brüssel. Dort erhofft man sich von einem EU-Beitritt Serbiens Stabilität und neue Märkte. Doch zuvor müsste eine Lösung der Kosovofrage her.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 9.10.2012

 
Europa-Fahne (Bild: dpa / picture alliance / Romain Fellens)

Wochentägliche Radioreise durch Europa

Mit Geschichten von Aberdeen bis Saragossa in den Tag

Der Deutschlandfunk berichtet seit Jahren montags bis freitags vormittags über europäische Themen in einer eigenen Sendung.

Deutschlandfunk · Europa heute

 
Rumänische Näherinnen stellen in Bukarest EU-Flaggen her. (Bild: AP)

Werkstatt Europa

50 Jahre Integration: Fragen an die Zukunft der EU

EWG, EG, EU - diese Kürzel stehen für die Meilensteine der europäischen Integration. Die Europäische Union ist mit den Jahren immer größer geworden, doch der Weg der europäischen Einigung ist beschwerlich geblieben. In seinem Programmschwerpunkt "Werkstatt Europa" zieht der Deutschlandfunk Bilanz und schaut nach vorne.

Deutschlandradio · Werkstatt Europa

 
Eine griechische Ein-Euro-Münze klemmt   in einer Wasserpumpenzange. (Bild: picture alliance / dpa)

Euro(pa) in der Krise

Alle Beiträge zum Thema

Seit 2008 befindet sich die Welt im Abwärtsstrudel einer beispiellosen Finanz- und Wirtschaftskrise. Ganze Länder fürchten um ihre Existenz. An Griechenland zeigt sich, wie schnell durch jahrelanges falsches Haushalten eine ganze Wirtschaftsunion in Gefahr gebracht werden kann. Alle Beiträge seit Beginn der europäischen Krise finden Sie in diesem Sammelportal.

Deutschlandradio · Euro in der Krise

 
Europa-Fahne (Bild: dpa / picture alliance / Romain Fellens)

Ist Deutschland zu stark für die EU?

Europa und die Schuldenkrise

Viele europäische Länder wollen eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in der Schuldenkrise, empfinden aber dennoch die Art und Weise oft als "Diktat aus Berlin".

Deutschlandfunk · Hintergrund · 19.2.2012

 
Sir Winston Churchill (Bild: AP)

50 Jahre Römische Verträge

Gründung der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft

Am 25. März 1957 wurde mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG gegründet. In der DKultur-Ortszeit erinnerten wir in einer sechsteiligen Reihe daran, wie Europa im 20. Jahrhundert zusammenwuchs.

Deutschlandradio Kultur · 50 Jahre Römische Verträge

 
Die Akropolis in Athen, Februar 2004 (Bild: AP)

Die Wurzeln Europas

Teil 1: Vor den Toren Athens

Die Schlacht bei Salamis, 480 v. Chr., gilt als Wendepunkt der europäischen Geschichte. Damit startet DWissen seine Serie zur Geschichte Europas.

DRadio Wissen · Die Wurzeln Europas

Am 27. Februar 380 wird das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich. Das Dekret des oströmischen Kaisers Theodosius I. hatte weitreichende Folgen: Es verband die jüdisch-christliche Wurzel des europäischen Kontinents mit der griechisch-römischen Kultur.

DRadio Wissen · Die Wurzeln Europas

529 wurden alle römischen Gesetze aufgeschrieben und von den damals bedeutendsten Juristen kommentiert. Mit diesem Codex Justinianus legte Kaiser Justinian I. den Grundstein der europäischen Rechtsgeschichte.

DRadio Wissen · Die Wurzeln Europas

Was sich am 25. Dezember 800, am Abend des 1. Weihnachtstags im Petersdom in Rom abspielte, sollte die europäische Geschichte nachhaltig verändern. Denn mit dem frisch zum römischen Kaiser von Papst Leo III. gekrönten Frankenkönig Karl betrat ein mächtiger Mann die politische Bühne Europas.

DRadio Wissen · Die Wurzeln Europas

"Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" - dieser Revolutions-Slogan erlebte am Ende des 18. Jahrhunderts einen Siegeszug, der in Europa bis heute unübersehbare Spuren hinterließ und das Gesicht des Kontinents veränderte.

DRadio Wissen · Die Wurzeln Europas

Nach den Befreiungskriegen gegen die französische Hegemonie wird beim Wiener Kongress das Europa der Zeit vor der französischen Revolution von 1789 wieder hergestellt. Mehr als 200 Bevollmächtigte der europäischen Staaten waren in die österreichische Metropole gereist, um zwischen dem 18. September 1814 und dem 8. Juni 1815 über die Neuordnung des Kontinents zu beraten.

DRadio Wissen · Die Wurzeln Europas

In den Morgenstunden des 1. Septembers 1939 fallen die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs. Nach deutschen Anfangserfolgen wendet sich 1941 das Blatt: Die Alliierten gewinnen die Oberhand und besiegen 1945 Deutschland.

DRadio Wissen · Die Wurzeln Europas

 
Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, aufgenommen am Mittwoch, 15. Dezember 2004 in Berlin wenige Stunden vor dem Errichten der letzten der 2751 Stelen (Bild: AP)

Die Gedächtnisse Europas

Eine Akademievorlesung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: "Deutschland und Europa - Wächst zusammen, was zusammen gehört?"

DRadio Wissen · Die Gedächtnisse Europas

 
Welche geistigen Konzepte sollen Europa zugrunde liegen? (Bild: AP)

Wir brauchen eine politische Vision von Europa

Eine Identitätssuche

Die gegenwärtige Krise hat keinen breiten Diskurs darüber ausgelöst, welche Gestalt das zukünftige Europa annehmen soll. Ohne eine politische Vision werden wir unter das Diktat einer Finanz- und Wirtschaftsoligarchie geraten, meint Bernd Wagner.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 10.2.2012

 
Dunkle Wolken ziehen über die Akropolis in Athen - hier war einst ein politischer Ort. (Bild: AP)

Politik ohne Ort - der Ort des Politischen

Wegmarken - Teil 4: Eine Vertrauensfrage

Früher war Politik fest an einen Ort gebunden: an die Polis der Griechen, an das römische Forum oder an das Plenum im Parlament. Doch die Bedeutung des politischen Ortes gerät mit der Globalisierung in den Hintergrund. Heute wird das Politische am Rande von G20-Gipfeln, am Strand von Deauville oder bei abendlichen Diners in Davos geregelt.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 31.12.2011

 
Der Euro ist auch ein Friedensprojekt. (Bild: picture alliance / dpa / Federico Gambarini)

Die Konstruktionsfehler der Währungsunion

Vor dem Euro-Sondergipfel

Eine politische Integration, die der Abschaffung der geldpolitischen Souveränität der Staaten folgt, ist Europa bis zum heutigen Tage schuldig geblieben.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 20.7.2011

 
Auseinander gebrochene Euro-Münze (Bild: dpa / picture alliance / Julian Stratenschulte)

Zwischen Ohnmacht und Gestaltungswillen

Wegmarken - Teil 5: Der Umgang mit der Schuldenkrise

Die europäischen Länder wollen sich künftig bessere Regeln geben und eine härtere Finanzpolitik betreiben - so der Plan. Doch zur Überwindung der Finanzkrise müsse noch mehr geschehen, meint Uwe Jean Heuser.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 1.1.2012

 
Flüchtling protestiert in Griechenland gegen den Zaunbau an der Grenze (15.01.2011) (Bild: picture alliance / dpa / Epa/Str)

Ein Zaun gegen Flüchtlinge

Griechenland hat Hilfe von Frontex angefordert

Immer mehr illegale Einwanderer aus afrikanischen Ländern erreichen Europa über den Grenzfluss Evros, der zwischen der Türkei und Griechenland verläuft. In Griechenland will man einen Zaun gegen die Flüchtlinge bauen und fordert Hilfe von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex.

Deutschlandfunk · Europa heute · 4.10.2011

 
Ein Boot mit illegalen Flüchtlingen (Bild: Burkhard Birke)

Europäische Flüchtlingspolitik ist "moralisch verkommen"

Europabeauftragter von Pro Asyl: Die Seenotrettung im Mittelmeer versagt

Knapp 1800 Menschen sind – dokumentiert – in den letzten Wochen zwischen Libyen und Italien ertrunken. Die Dunkeziffer ist höher. Karl Kopp, Europabeauftragter von Pro Asyl, sagt, dass europäische Schiffe regelmäßig an sterbenden Menschen vorbeifahren, ohne sie zu retten.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 11.8.2011

 
Die Euro-Krise könnte das Projekt Europa zerstören (Bild: picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

"In fünf Jahren wird dieses Europa anders aussehen"

Ehemaliger außenpolitischer Sprecher der Union warnt vor Katastrophe bei einem Zusammenbruch der Eurozone

Auch Deutschland habe "kräftig" gesündigt, sagt der CDU-Politiker Karl Lamers selbstkritisch: Die Wiedervereinigung sei über Schulden finanziert worden und zusammen mit Frankreich habe es den Stabilitätspakt aufgeweicht.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 6.10.2012

 
Zentralismus? Kommt nicht in die Eurotüte, meint Werner Abelshauser. (Bild: AP)

"Europa lebt von der Vielfalt seiner Vorteile"

Wirtschaftsexperte: Souveränität der EU-Mitgliedstaaten muss in der Euro-Krise gewahrt bleiben

Europas Wettbewerbsprofil liegt in der Vielfalt der Denkweisen, im kulturellen wie im wirtschaftlichen Bereich, meint der Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser. Deshalb sei trotz Eurokrise keine zentrale Lenkung in Wirtschaftsfragen angeraten.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.7.2011

 
Tausende von Flüchtlingen auf Lampedusa angelandet. (Bild: picture alliance / dpa)

Frontex-Mission gegen Flüchtlinge

EU reagiert auf italienische Hilfsforderungen

Angesichts des Flüchtlingsstroms auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa bereitet die Europäische Union nun eine Mission der Grenzschutzagentur Frontex vor. Die EU reagiert damit auf ein entsprechendes Hilfeersuchen der italienischen Regierung.

Deutschlandradio · Aktuell · 15.2.2011

 
US-Präsident George H. Bush und der sowjetische Staatschef Michael Gorbatschow 1989 - die Annäherung spiegelte sich auch ein Jahr später im KSZE-Gipfels in Paris wider. (Bild: AP)

Eine Charta für ein neues Europa

Vor 20 Jahren besiegeln Ost und West auf dem KSZE-Gipfel in Paris das Ende des Kalten Krieges

Am 19. November 1990 kamen die Regierungschefs der 34 KSZE-Mitgliedsländer in Paris zusammen, um eine Charta für ein neues Europa zu unterzeichnen. Darin versprachen sie, ein neues Europa der Demokratie, des Friedens und der Einheit aufzubauen.

Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt · 19.11.2010

 
Am Tag nach der Öffnung am 9. November 1989 steigen Menschen  auf die Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor in Berlin. (Bild: AP)

Wir und die anderen

20 Jahre Einheit - Europas Blick auf Deutschland

Am 3. Oktober 2010 jährt sich zum 20. Mal die Deutsche Einheit. Wie beurteilen unsere Nachbarn in Europa dieses Jubiläum? Haben sich Befürchtungen, Erwartungen und Hoffnungen erfüllt oder ist alles ganz anders gekommen, als erwartet?

Deutschlandfunk · Europa heute · 27.9.2010

 
Die Europa-Fahne weht vor der Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin. (Bild: AP)

"Mein Europa" - ganz persönlich

Serie: Namhafte Schriftsteller über "ihren" Kontinent

Im Dickicht der Fragen nach Finanztransfer und Sparprogrammen nimmt "Europa Heute" eine andere Perspektive ein: "Europa heute" lässt namhafte Schriftsteller zu Wort kommen, die jeweils "Mein Europa" aus ganz persönlicher Sicht beschreiben.

Deutschlandfunk · Europa heute · 3.5.2010

 
Griechenland habe aus der Teilnahme an der Währungsunion

"Man muss den Griechen auf die Finger schauen"

Finanzexperte hält öffentlichen Sektor der Hellenen für aufgebläht

Otmar Issing, Leiter der Expertengruppe "Neue Finanzmarktarchitektur" der Bundesregierung, mahnt noch stärkere Anstrengungen Griechenlands zur Konsolidierung der Haushaltslage an. Der öffentliche Sektor und das luxuriöse Pensionssystem seien auch im Sinne der Griechen reformbedürftig.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 2.3.2010

 
Wolfgang Schüssel (Bild: AP)

"Vollendung dessen, was im Jahr 1989 begonnen hat"

Schüssel begrüßt Wegfall von Passkontrollen in Ost- und Mitteleuropa

Der Fraktionsvorsitzende der Österreichischen Volkspartei im Bundesrat, Wolfgang Schüssel, sieht durch die Erweiterung des Schengen-Raumes die Sicherheit für Österreich und Deutschland verbessert. Durch das Hinausschieben der Außengrenzen habe Westeuropa eine Pufferzone gewonnen, sagte der ehemalige österreichische Bundeskanzler.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 21.12.2007

 
Martin Schulz (Bild: AP)

Schulz: EU hat Vorreiterrolle im Klimabereich

SPE-Fraktionsvorsitzender lobt Merkel

Nach Ansicht des Europaparlamentarier Martin Schulz muss die Europäische Union beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle spielen. Europa könne nur so auch politischen Druck auf andere Länder ausüben, betonte Schulz. Werde der EU-Klimagipfel ein Erfolg, liege das auch am hohen Renommee von Bundeskanzlerin Merkel.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 9.3.2007

 
 

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Kommentar: Neues Verfahren gegen Guatemalas Ex-Diktator Montt

Sendezeit: 21.05.2013, 19:12

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Fazit - Kulturtipps (Dienstag, 21.05.2012 - 19.20 Uhr)

Sendezeit: 21.05.2013, 19:27

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Sendezeit: 21.05.2013, 19:30

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