300 neue Computerspiele konnten die Besucher der Computerspielemesse Gamescom in Köln ausprobieren, die zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen. Es wurde auch die Frage diskutiert wurde, ob und warum Computerspiele Kulturgut sind.
Computerspieler sitzen in dunklen Kellerlöchern, trinken Cola und spielen nächtelang Ballerspiele. Soweit das Klischee. Die Realität aber sieht anders aus. Verfolgen Sie die Spielemesse Gamescom 2012 auf deutschlandradio.de!
Der Einstieg in viele Online-Games ist kostenlos. Allerdings gelangt der Spieler schnell an einen Punkt, an dem er ohne kostenpflichtige Zusatzleistungen nicht weiterkommt. Zudem wollen auch Hacker gerne mitmischen: Oft wollen sie nichts geringeres als das komplette Spiel kontrollieren.
Konsolen und PCs sind die tragenden Säulen der Computerspiel-Industrie – noch. Denn die Browsergames, kleine mobile Spiele, holen sehr stark auf. Das kann auch auf der gamescom beobachtet werden, der Kölner Messe für Videospiel-Kultur.
Eine Wirkung von gewalttätigen Spielen sei nachgewisen, aber laut Medienpsychologe Peter Vorderer sei sie nicht so stark wie häufig vermutet. Über langfristige Auswirkungen auf die junge Computergeneration könnten laut Vorderer heute noch kaum Aussagen gemacht werden.
Die Konsolen sind mit den Jahren aufwendiger geworden, die Spiele hochwertiger. Doch die Branche setzt zunehmend auch auf einfache, kostenlose Spiele – etwa für das Smartphone. Außerdem will man eine neue Kundschaft erobern: Frauen und auch die ältere Generation.
Mit einem eigenen Stand und einem Team vor Ort geht das Deutschlandradio auf der Gamescom mit der aktuellen Spielkultur auf Tuchfühlung. Mobile Gaming, Onlinespiele oder E-Sports - bis ins Wochenende dreht sich auch hier alles um Computer- und Videospiele. Eindrücke vom ersten Tag.
Die Gamescom ist die größte Computerspielmesse der Welt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr in Köln auf mobilen Spielen für Smartphones und Tablet-Computer. Noch setzen die Branchenriesen auf bewährte Konzepte - aber kleine, junge Entwickler machen mobil und der Free-to-Play Markt wird immer größer.
Wie sieht die Zukunft von Computerspielen aus? Eines scheint sicher: Computerspiele werden immer mehr zum Gemeinschaftsereignis. Und sie wandern ins Internet. Spieler können dort gemeinsam durch epische Fantasielandschaften wandern oder ein Fußballturnier nachspielen.
Spielehersteller aus der ganzen Welt stellen in Köln ihre neuesten Computerspiele vor. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf mobilen Spielen für Smartphones und Tablet-Computer.
Computerspiele sind immer wieder großartig, oftmals aber auch total langweilig, findet der Fachjournalist Heiko Gogolin. Bei guten Spielen beeindruckt ihn, dass sie ihn auf eine Achterbahn der Gefühle schicken - wie sonst kein anderes Medium.
Die Messe für Computer- und Videospiele Gamescom in Köln ist die größte ihrer Art in Europa. Doch für 2012 haben vier der wichtigsten Spieleentwickler ihre Beteiligung abgesagt. Einige Journalisten und Branchenkenner sprechen deswegen sogar vom Anfang vom Ende der Messe.
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