Deutschlandradio-Online stellt Ihnen alle Hörspiel- und Feature-Termine für die kommenden Monate als PDF-Download zur Verfügung.
"La Tour Lambert" in der Auvergne. Unser Koch präsentiert ein traditionelles Rezept: einen gefüllten Lammschulterrollbraten ohne Knochen mit einer Farce double, einer doppelten Füllung. Mit größter Akribie beschreibt er, wie das Rezept umzusetzen ist. Ohne Rücksicht auf Dauer.
Herbert ist tot. Elfriede ist 67. Tag für Tag sitzt sie in ihrer Sofaecke mit ihren Heftchen. Kreuzworträtsel. "Norwegischer Polarforscher - Ammundsen". "Galaxis im nördlichen Sternenhimmel - Andromedanebel".
Am Grunde des Mariensees wird ein Skelett entdeckt. Das bringt den Wiener Chefinspektor Lukastik auf den Plan. Die Tote wird als Andrea Pero aus Mailand identifiziert. Sie ist die Frau, die Vinzent Olander für die Entführerin seiner Tochter Clara hält.
In der Reihe "Die zweite Stimme" dreht sich alles um die Grenzen und Möglichkeiten des Vokalapparates. Wir präsentieren drei künstlerische Positionen zum ureigensten Instrument des Menschen: Franz Mon ist seit 50 Jahren ein zentraler Vertreter der konkreten Poesie in Deutschland.
"Im Frühjahr 1992 hörte ich Dario Fo in einem Theater in Genua von "Johan Padan a la descoverta de le Americhe" erzählen. Zuerst berichtete er, wie er mit Hilfe von Chroniken und alten Dokumenten an die Geschichte gekommen war." (Richard Hey, 1926-2004)
Was hört man zwischen den Stühlen? Kann Radio auch anders? Heute schon mal kurz gefasst? Deutschlandradio Kultur sucht Neuproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst.
"Watch-Watch", die Realityshow eines privaten Fernsehsenders, gilt als Erfolgsformat. Während der Ausstrahlung der neuen Staffel erhält Produzent und Moderator Josh van de Berg einen anonymen Drohbrief: "Hörst Du nicht sofort auf mit Deinen öffentlichen Menschenversuchen, machen wir Dich und Dein Schweineteam platt."
"Der Wundertäter war von hohem Wuchs" - dies könnte der erste Satz einer genialen Erzählung sein, wie der Schreiber in großer Aufregung konstatiert. Da klopft es an der Tür und eine hässliche Alte tritt herein. Wenig später sitzt sie in seinem Lieblingssessel und stirbt.
Sparky nennt sie den Hund, der ihr auf der Straße zuläuft und sie auf ihrer fantastischen Reise begleiten wird. "Ich bin Forscherin", erklärt sie ihm, denn sie erforscht Klänge und Resonanzen, außerdem forscht sie über Sprache und Schrift, Gesten, Geräusche, Gerüche, Bilder. "Ich bin eigentlich Musiker", sagt Sparky. Und Musik ist auch hier das fünfte Element.
Aus Liebe zu Laila wird der iranische Dichter Madschun verrückt. Er zieht in die Wüste, Vögel nisten in seinem Haar und jahrelang streift er durch die Einöde. Das wohl bekannteste persische Liebesepos kann als Parabel auf unangepasste Lebensentwürfe, Außenseitertum und Aufbegehren gelesen werden.
"Wie Astronomen das Vorhandensein eines Planeten errechnen, ohne ihn mit dem Teleskop erspäht zu haben, so errechneten gleichsam die Musikkenner eine leere Stille zwischen Wagner, Brahms und Bruckner. Es musste das dritte "B" geben!" (E.O. Kuilmann).
Eine sechsköpfige Forschergruppe begibt sich auf eine Expedition jenseits der Grenzen des bekannten Weltraums. Die Stimmung an Bord ist gereizt, denn zur Crew gehört auch ein feindseliger Empath.
Baltus baut mit seiner Freundin Claire eine Geisterfalle, weil er seine Mama von einem bösen Geist befreien will.
Das Hörspiel handelt von Livingstones afrikanischer Zeit und greift dabei auf authentische Zeugnisse zurück: auf Livingstones eigenen Bericht über seine erfolgreichen, in England vielbejubelten "Neuen Missionsreisen (1858-64) und auf Tagebuchaufzeichnungen seiner "Letzten Reise" (1865-73), die in einem Fiasko endete.
Jango Smith lehrt an der Universität in Nairobi Kriminologie und möchte die Arbeit von Scotland Yard kennenlernen. Das passt Inspektor Cochrane gar nicht. In welcher Abteilung soll er Smith bloß unterbringen?
Ob Eckkneipe, Prollschuppen oder Hotelbar - Chez Icke ist da, wo man sich wohlfühlt, wo man alte Freunde trifft, eine neue Liebe oder eben niemanden. Wo Eddi am Tresen hängt, worauf man sich verlassen kann, weil das schon immer so war und wo die Barfrauen noch mal einen nachschenken.
Das Hörspiel "La vie en vogue" von Elodie Pascal (Regie: Elisabeth Putz) überzeugt durch die souveräne Klarheit, mit der es sich seinem Gegenstand, der Lebenswirklichkeit von Models, annimmt.
"Mein Name ist Giovanna Rosalia Calvaruso, meine Mutter nannte mich Savariella. Vor einer Woche brannte unser Haus, meine Eltern sind tot, seither arbeite ich als Chauffeurin in einer Bank in Florenz."
"Das gegenwürtige Büechel wirdt genannt Splendor Solis oder Sonnenglantz. Thailt sich in siben Tractat, durch wellich beschriben wirdt die Kunstlich Würckhung des verporgenen Stains der Alten Weisen." Das "Splendor Solis" gilt als eine der prächtigsten Bilderhandschriften der Alchemie.
Schüsse hallen eines frühen Morgens durch Wien. Ein Schütze hat sich auf einem der beiden Türme der Votivkirche verschanzt und bedroht jeden, der sich auf dem Platz unter ihm zeigt. Karl Gruber, der Leiter der Bezirksgendarmerie, kann Professor Sigmund Freud überreden, ihn bei einer diplomatischen Lösung der Situation zu unterstützen
Die Erinnerung an eine Liebesgeschichte. In einem Feriencamp in Schweden haben sich mehrere junge Leute aus Ost- und Westdeutschland als Helfer zusammengefunden, jeder ist auf seine Art gescheitert und entwurzelt.
Im Jahre 1803 bietet sich dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Thomas Jefferson, die Gelegenheit, das im Westen angrenzende Louisiana von Frankreich zu kaufen. Er beauftragt die Offiziere Meriwether Lewis und William Clark, diesen wilden Westen in jeder Hinsicht zu erkunden.
Eine alte Dame versucht, vor dem Landgericht Berlin einen Obdachlosen zu erschießen. Der Mordversuch misslingt. Anwalt Vernau ist Zeuge des Vorgangs. Er will wissen, welches Tatmotiv die Frau hatte und sucht sie im Krankenhaus auf. Margarethe Altenburg bittet ihn, in ihre Heimatstadt Görlitz zu fahren und ein Kästchen aus ihrer Wohnung zu holen, es jedoch nicht zu öffnen.
Die siebenjährige Tite liebt den gleichaltrigen Sson, die fünfjährige Tutite möchte unbedingt alles über die Liebe wissen, der verwirrte Teenager Josh begehrt seine Lehrerin und hasst seine Eltern. Sie alle sprechen für sich allein und miteinander über die Wirren der Pubertät, die erfahrene elterliche Ignoranz.
Die Turksib, die Turkestan-Sibirische Eisenbahn, Ende der 20er-Jahre Prestigeobjekt des ersten sozialistischen Fünfjahrplans, ist nach dem Zerfall der Sowjetunion eine der wichtigsten Nord-Süd-Bahnverbindungen zwischen Russland und Kasachstan geblieben.
Mit zwölf Jahren ist Julia aus den Schweizer Bergen fortgezogen. Jetzt ist sie Mitte 20, lebt in der Stadt und führt das, was man ein modernes Leben nennt. Aber eigentlich weiß sie nicht, wo sie hingehört.
Was hört man zwischen den Stühlen? Kann Radio auch anders? Heute schon mal kurz gefasst? Deutschlandradio Kultur sucht Neuproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst.
Eine junge Frau wird in New York auf bestialische Weise ermordet. Ihr Gesicht wird entstellt, wie von Krallen zerfetzt. Wenig später meldet sich die elegante und reiche Laura Gardner Wade bei Detektiv Culligan und legt ein Geständnis ab.
Kann man Glück bauen? Besitzen wir das Eigentum oder besitzt das Eigentum uns? Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche. "Der Kauf" lädt dazu ein, sich darauf ein Stadtviertel vorzustellen und skizziert eine mögliche Zukunft der urbanen Leerstelle.
Das Expeditionstagebuch von Lewis und Clark über die Erkundung des amerikanischen Westens hat künftigen Trecks von Händlern und Siedlern den Weg gewiesen und so unterschiedliche Schriftsteller wie Fenimore Cooper und Edgar Allan Poe zu Landschaftsbeschreibungen und Romanhandlungen inspiriert.
Ein rundum glücklicher Mensch macht sich gut gelaunt daran, die wunderbaren Umstände seines wohlstandsgepufferten Lebens einer genaueren Betrachtung zu unterziehen. Und plötzlich tut sich neben seinem Sofa, auf dem er eben noch die Zweisamkeit seiner intakten Beziehungskiste genossen hatte, ein riesiges Loch in seiner Wohnung auf.
Carlotta Carlyle schlägt sich seit ihrem Ausstieg aus dem Polizeidienst in Boston als Privatdetektivin mit Streetfighter-Qualitäten und versierte Taxifahrerin durch. Der vom Dienst suspendierte Lieutenant Mooney bittet sie um Hilfe.
Der Autor Ergo Phizmiz erzählt von seinen Gesprächen mit einem verkrüppelten Wellensittich und wie er in der Begegnung mit dem Vater des polnischen Schriftstellers Bruno Schulz die Sprache der Vögel erlernte. Für den britischen Maler Edward Lear (1812 88) und den amerikanischen Künstler Joseph Cornell (1903 72) werden Vögel Zentralgestalten ihres Werkes.
Es ist ein in Routine erstarrtes, ödes Leben, das die etwa 30-jährige Ehefrau eines erfolgreichen Zahnarztes und Mutter eines Kindes führt. Eines Tages wird sie von einer rätselhaften und andauernden Schlaflosigkeit erfasst.
"Hier unaufhörlicher Regen, kalt." schreibt Marcel Duchamp am 25. August 1912 aus München nach Hause. Die drei verregneten Sommermonate erweisen sich rückblickend als Wendepunkt in Duchamps künstlerischem Schaffen.
Wenn sich Elfen und Trolle im Steinbruch bekriegen, färbt ihr Blut den Stein rot. Vendela kennt diese alten Geschichten, denn sie hat ihre Kindheit auf Öland verbracht. Nun will sie mit ihrem Mann in eine Villa in der Nähe des Steinbruchs ziehen.
Der 48-jährige Architekt Hiroshi Nakahara, der mit Frau und Kindern in Tokio lebt, steigt nach einer Geschäftsreise in den falschen Zug. Der führt ihn nach Kurayoshi, seiner Geburtsstadt. Mehr als 30 Jahre hat er den Ort seiner Kindheit nicht mehr besucht.
"Dieses Hörspiel ist eine kunstvolle Komposition aus Meeresrauschen, Möwenkreischen, Musik und pseudodokumentarischen und imaginären historischen Texten. Ausgehend von der Biografie des französischen Weltumseglers Louis Antoine Bougainville führt uns das Liquid Penguin Ensemble in ein fiktives Museum von Bougainvilles Horizontbetrachtungen."
Deutschlandradio Kultur sucht und sendet Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst mit einer Länge von maximal 20 Minuten. Diesmal senden wir unter anderem das Gewinnerstück des Leipziger Hörspielsommers und des ARD Hörspielwettbewerbs "Premiere im Netz" 2012 - und wagen erstmals eine Live Performance.
Als der finnische Physiker Rolf Narva in hohem Alter eine Reise nach Berlin antritt und spurlos verschwindet, beginnt für seinen Sohn Erik - selbst Wissenschaftler mit eigener Gentechnik-Firma in London - und dessen Frau Katja ein Albtraum.
Martha geht mit ihr unbekannten Menschen durch die Großstadt. Für kurze Zeit wird sie die ideale Begleiterin, sie schlüpft in verschiedene Rollen, ist Schwester, Freundin, Tochter. Martha hat für diesen Zeitvertreib feste Regeln: nebeneinander Gehen - immer nur drei Minuten! Nie reden! Nicht stören!
Seit zehn Jahren arbeitet Veronika bei Kurban & Söhne. Jetzt droht die Entlassung. Das einstige Familienunternehmen ist zum Spielball globaler Finanzjongleure geworden, Personal soll abgebaut werden. Mit zynischen Angeboten werden die Mitarbeiter zur freiwilligen Kündigung gedrängt.
EFSF eine Buchstabenfolge, die seit drei Jahren die europäische Finanzpolitik dominiert. Das Akronym wird in dem Stück "memorandum of understanding" zu den Tonbuchstaben e-f-es-f und verstimmt die vier Doppelsaiten der griechischen Bouzouki.
Robert ist fest davon überzeugt, durch die Zimmerwand einen Mord mit angehört zu haben. Zunächst den Streit zwischen dem Ehepaar Snider, dann den Schrei der Frau, ein dumpfer Fall ... Seitdem ist Amy Snider verschwunden.
Die Künstlerin A K Dolven produzierte im Herbst 2012 in New York gemeinsam mit John Giorno die Soundarbeit "JA! as long as I can": Zwei Stimmen im künstlerischen Dialog, der nur das Wort "Ja" als reines Geräusch durch den Atem treibt und so zum musikalischen wie emotionalen Assoziationsfeld werden lässt.
Erzählt wird die Geschichte einer Busfahrt. Das Unerhörte: Jedes einzelne Wort dieser Geschichte ist ein deutscher, österreichischer oder schweizerischer Ortsname. In einen neuen Sinnzusammenhang gestellt, ergibt sich daraus ein Text, der skurril, hochkomisch und dabei voller Poesie ist.
Grace ist nicht nur attraktiv, sie kann auch unheimlich nett sein. Das macht Eindruck auf Männer. Doch wenn die Herren gar nicht mehr gehen wollen, muss Grace freundlich, aber bestimmt nachhelfen, so leid es ihr auch tut.
Die Bearbeitung konzentriert sich vor allem auf die Episoden des Kurzromans im zweiten Teil: "Bei nassem Schnee". Allein in einer Kellerwohnung am Rande der Stadt. In einer verschneiten Nacht entscheidet sich ein ehemaliger Beamter, endlich einen schonungslosen Blick auf sein Leben zu richten.
Der Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) gilt in Frankreich bis heute als berühmter Vertreter der Entomologie. Seine Nähe zu den Menschen und sein unakademischer Stil eröffneten einem breiten Publikum die zauberhafte Welt der Insekten.
1971 ging eine Sensationsmeldung um die Welt: In den philippinischen Wäldern war ein Stamm von 24 Menschen entdeckt worden, die Tasaday. Ein Stamm, der sich angeblich ohne Kontakt zur restlichen Menschheit über Jahrtausende hinweg steinzeitliche Lebensformen bewahrt hat.
Ende der 30er-Jahre wird im dichten Londoner Nebel ein kleines Mädchen ermordet. Der Mörder gehört höchst wahrscheinlich zu den schrägen Stammgästen der Bohème-Bar "Bacchus". Einer dieser Stammgäste, die resolute und eigenwillige Asta Thundersley, ist fest entschlossen, ihn zu entlarven.
Ein realer Ort, eine fiktive Handlung. Die Darsteller: zwei legendäre Film- und Bühnenstars. Nadja Tiller und Fritz Lichtenhahn leben heute im Hamburger Seniorenheim Augustinum. Sie nehmen Jean-Claude Kuners Einladung an, in seinem neuen Stück die Protagonisten zu spielen.
Brigitte Bardot als Französischlehrerin, ein Philosoph als Hausmeister, ein Direktor, der Klingeln übt, ein Klavierstimmer, der lieber schwatzt, eine Mona Lisa, die verschwindet und jede Menge internationale Residenzhopper: das sind die Figuren in Antje Vowinckels vielstimmiger Collage aus der Cité des Arts in Paris, einem Gebäudekomplex für 300 Künstler aus aller Welt.
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Interview mit Uwe Eric Laufenberg, Opernregisseur, zu Richard Wagner
Sendezeit: 22.05.2013, 23:49
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Promillegrenzen - Müssen für alle Verkehrsteilnehmer die gleichen Regeln gelten?
Sendezeit: 23.05.2013, 01:05
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Auf der Suche nach der Seele II - Florian Steger
Sendezeit: 22.05.2013, 20:03
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