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KATASTROPHEN IN JAPAN
Die Reaktoren von Fukushima - etwa ein Jahr nach der Katastrophe.  (Bild: picture alliance / dpa)

Atomkraft nach Fukushima

Bericht von der Ministerkonferenz über Nuklearsicherheit in Japan

Hochrangige Vertreter aus mehr als 100 Ländern haben in Japan darüber beraten, welche Lehren sich aus der Reaktorkatastrophe von Fukushima ziehen lassen. Die Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich hat die Veranstaltung verfolgt und erläutert im Gespräch die Ergebnisse.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 17.12.2012

 
Im neuen Energiekonzept für Japan könnte die Atomkraft nur mehr eine untergeordnete Rolle spielen.
 (Bild: picture alliance / dpa - Hans Wiedl)

IAEA stellt Stresstest für japanische Atomkraftwerke vor

Ein Mission der Internationalen Atomenergieagentur hat die Stresstests bewertet, denen sich die japanischen Atomkraftwerke unterziehen mussten. Die Fachleute raten dem Land zum Einsatz neuerer, international akzeptierter Sicherheitsstandards.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 31.1.2012

 
Das Satellitenbild zeigt das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1. (Bild: AP / Digital Globe)

IAEA-Delegation überprüft Reaktor-Stresstests in Japan

Tokio will Vertrauen in die Kernenergie zurückgewinnen

Die Exportnation Japan hat zum ersten Mal seit 31 Jahren ein Handelsdefizit hat. Grund sind vor allem teure Energieimporte. Denn noch immer sind von den 54 Atomreaktoren im Land fast alle vom Netz. Sie werden Stresstests unterworfen, die dann zusätzlich Spezialisten der Internationalen Atomenergiebehörde überprüfen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 25.1.2012

 
Reaktor 1 des Atomkraftwerks Fukushima.  (Bild: dpa picture alliance / Tokyo Electric Power Company)

Tepco wehrt sich gegen Verstaatlichung

Der Atomkonzern wurde bisher kaum kontrolliert

Vernichtend bewertet ein nun veröffentlichter Zwischenbericht das Verhalten das Atomkonzerns Tepco während des Unglücks von Fukushima. Doch während die neue japanische Regierung jetzt eine Verstaatlichung des Atomriesen anstrebt, wehrt sich das Unternehmen gegen einen solchen Schritt.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 27.12.2011

 
Reaktor 1 des Atomkraftwerks Fukushima (Bild: dpa picture alliance / Tokyo Electric Power Company)

Schutz vor Radioaktivität hat in Fukushima "überhaupt nicht funktioniert"

Strahlenschutzexperte Weiss kritisiert Japan für den Umgang mit Folgeschäden der Katastrophe

Der Zustand des havarierten Atommeilers sei schwer zu beurteilen, meint der Strahlenschutzexperte Wolfgang Weiss. Er lobt die Evakuierung nach der Katastrophe, kritisiert jedoch, dass die Sicherheitszone rund um das AKW nicht groß genug gewählt worden sei.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 17.12.2011

Zumindest die akute Phase der Atomkatastrophe sei mit der Kaltabschaltung des Kraftwerks vorbei, hat Japans Regierung verkündet - ziemlich genau ein Dreivierteljahr nach Erdbeben und Tsunami. Ob der Reaktor wirklich unter Kontrolle ist, ist umstritten.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 16.12.2011

 
Arbeiter im Reaktor im japanischen AKW in Fukushima im April 2011. (Bild: picture alliance / dpa)

Dekontaminierung in Fukushima verschoben

Neun Monate nach dem Reaktorunfall

Vor neun Monaten nahm die Atomkatastrophe von Fukushima ihren Lauf. Ungeachtet dessen will Japan seine Kernkraftwerkstechnologie weiter exportieren. Im eigenen Land kämpft die Bevölkerung derweil mit den Folgen des GAUS.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 12.12.2011

 
Reaktorblock 1 in Fukushima aus der Vogelperspektive.  (Bild: picture alliance /  dpa)

"Im Westen haben die Berge das Gebiet etwas geschützt"

Forscher rekonstruieren Verbreitung der Radionuklide aus Fukushima

Gleich zwei Forschergruppen haben nun die Verbreitung von Radioaktivität infolge des Super-GAUs von Fukushima untersucht. Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich erläutert im Interview mit Uli Blumenthal die Details.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 15.11.2011

 
Bauarbeiten am havarierten Atommeiler 1 von Fukushima (Bild: AP)

Weitere Kettenreaktionen befürchtet

Nukleartechniker kritisiert schlechtes Krisenmanagement in japanischen Atomkraftwerk Fukushima

Nach den jüngsten Meldungen aus der im Frühjahr havarierten Atomanlage hält der Atomexperte Christian Küppers weitere Kettenreaktionen für denkbar. Die jetzt mitgeteilten Messwerte würden auf eine erneute Kernspaltung hindeuten.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 3.11.2011

 
Japanische Kinder beobachten, wie ihr Vater auf radioaktive Strahlung hin untersucht wird. (Bild: AP)

Die Angst der Japaner vor radioaktiver Strahlung

Starke Schwankungen im Abstand von wenigen Metern

Bundespräsident Christian Wulff ist bei seinem Staatsbesuch in Japan in die Katastrophenregion von Fukushima gefahren. Zu den großen Sorgen der Japaner gehört die Radioaktivität. Die Angst der Menschen vor verseuchter Nahrung oder Orten mit erhöhter Radioaktivität ist groß.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 25.10.2011

 
Ob die kontaminierten Böden in der Region Fukushima wirklich von Radioaktivität befreit werden können, bleibt abzuwarten. 
 (Bild: picture alliance / dpa)

Neuland für Fukushima

Verfahren zur Dekontamination radioaktiver Böden vorgestellt

Radioaktivität hat aus der japanischen Region Fukushima einen verlassenen Landstrich gemacht. Für die ehemaligen Bewohner dürfte es jedoch eine gute Nachricht sein, was derzeit auf einer Konferenz in Fukushima Stadt präsentiert wird: ein Verfahren zur Dekontamination verstrahlter Böden.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 13.9.2011

 
Rettungsmanschaften in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Angst vor verstrahltem Tee und Gemüse

Fukushima ein halbes Jahr nach der Havarie

Auch ein halbes Jahr nach dem Reaktorunglück in Fukushima sind die Probleme enorm. Die Lage im und rund um das Atomkraftwerk ist längst noch nicht unter Kontrolle. Während Spezialeinheiten die hohe Strahlung bekämpfen, fürchtet sich die Bevölkerung vor verstrahltem Tee, Obst und Gemüse.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 9.9.2011

 
Der beschädigte Reaktor 1 des AKW Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Die Wunden sind längst nicht verheilt

Japan ein halbes Jahr nach Fukushima

Vor einem halben Jahr am 11. März erschütterte eine dreifache Katastrophe den Nordosten Japans: ein Erdbeben, ein Tsunami und in der Folge die Havarie im AKW Fukushima. Heute sieht man entlang der Küste noch immer die Zerstörung.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 6.9.2011

 
Die zerstörten Reaktorblöcke von Fukushima liegen unmittelbar am Wasser.  (Bild: picture alliance / dpa)

Die Havarie und das Meer

Wie sich die radioaktive Belastung in den Weltmeeren ausbreiten wird

In den ersten Wochen nach der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima wurden die Meere kaum beachtet - alle Bemühungen konzentrierten sich auf die außer Kontrolle geratenen Reaktoren. Dabei wurde auch der Ozean radioaktiv belastet. Inzwischen hat sich das kontaminierte Wasser jedoch verdünnt.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 5.9.2011

 
Eine Frau in einer Notunterkunft in Fukushima wird mit einem Geigerzähler auf radioaktive Strahlung untersucht. (Bild: AP)

Kernschmelze einer Gesellschaft

Einblicke in die Fukushima-Sperrzone

80.000 Menschen mussten wegen der Nuklearkatastrophe von Fukushima ihre Heimat verlassen. Weil in den Evakuierungszonen alles stillsteht, wächst die Zahl der Arbeitslosen. Die Evakuierten fühlen sich hilflos und das Misstrauen gegenüber Behörden und der Regierung steigt.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 23.8.2011

 
Sperrzone um die Atomkraftanlage Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Auch nach fünf Monaten keine Entwarnung in Fukushima

Das Aufräumen in und um die Krisenregion ist komplizierter als gedacht

Vor fünf Monaten bebte in Japan die Erde. Infolge des dadurch entstandenen Tsunamis wurde die größte Atomkatastrophe ausgelöst, die die Menschheit seit Tschernobyl erlebt hat. Wissenschaftsredakteurin Dagmar Röhrlich berichtet von den Aufräumarbeiten in Fukushima.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 11.8.2011

 
Strom ist in Japan knapp geworden (Bild: AP)

Leben mit weniger Strom

Japans Umgang mit dem Energiemangel

Weil durch die Abschaltung der Atomkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima der Strom knapp geworden ist, bemühen sich die Menschen in Japan um sparsame Energieverwendung - und dabei werden auch liebgewonnene Gewohnheiten über den Haufen geworfen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 25.7.2011

 
Die kontaminierte Wassermenge wächst immer noch an. (Bild: picture alliance / dpa)

Zustand der Reaktoren weiterhin unklar

Aus der Serie "Fukushima und die Folgen"

Tepco, der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, kündigte nach dem Unglück an, bis zum 17. Juli sollten die Reaktoren wieder stabil gekühlt werden können. Seitdem schuften in den zerstörten Meilern Ingenieure, Techniker und Arbeiter, um die Reaktoren wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 18.7.2011

 
Beamte der Fukushima-Präfektur untersuchen ein Reisfeld im nordjapanischen Kunimimachi auf Strahlenbelastung. (Bild: AP)

Spur der Radioaktivität

Aus der Sendereihe "Fukushima und die Folgen"

In Fukushima wurde der Großteil der radioaktiven Stoffe aufs Meer hinausgeweht, nur ein Teil ging aber auch über der Hauptinsel Honshu nieder. Welche Folgen das für Natur und Menschen haben wird, können die Experten im Moment nur abschätzen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 15.7.2011

 
Atomkraft ist in Teilen der japanischen Gesellschaft unbeliebt geworden. (Bild: picture alliance / dpa / Mizuha Mori)

Mehr Solarkraft in Nippon

Aus der Sendereihe "Fukushima und die Folgen"

Der Reaktorunfall in Fukushima hat anscheinend eine Kehrtwende der japanischen Regierung ausgelöst. Premierminister Naoto Kan kündigte an, dass das Land ohne Atomenergie auskommen solle - sah allerdings wohlweislich davon ab, einen Termin dafür zu nennen. Japan ist in der Stromproduktion ganz auf sich allein gestellt.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 14.7.2011

 
Japans Premierminister Naoto Kan will den Atomausstieg (Bild: picture alliance / dpa)

Potenzial für Kehrtwende ist vorhanden

Energie-Experte bewertet geplanten Atomausstieg Japans

Besonders im Bereich der Photovoltaik habe Japan großes Potenzial, sagt Holger Techert vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Kurzfristig könne der Strombedarf des Landes bei einem Atomausstieg aber noch nicht vollständig gedeckt werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 14.7.2011

 
Beschädigter Reaktor in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Deutschland will Japan bei Atomausstieg beraten

Beauftragter des Auswärtigen Amtes: "Parallele Interessenlagen"

Der Beauftrage des Auswärtigen Amts für die Japan-Hilfe, Hans-Joachim Daerr, will das krisengeschüttelte Land beim Umbau der Energieversorgung auf regenerative Energien unterstützen. Deutschland habe Japan schon immer Austausch, Beratung und Hilfe angeboten.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.7.2011

 
Die Belastungen von Böden und Agrarprodukten werden seit dem GAU untersucht. (Bild: AP)

Retten, was zu retten ist

Aus der Sendereihe "Fukushima und die Folgen"

Den größten Teil des radioaktiven Fallouts nach den Fukushima-GAUs trug der Wind aufs Meer hinaus. Doch die wenigen Tage, in denen er aufs Land blies, haben gereicht, einige Gebiete auf Jahrzehnte unbewohnbar zu machen. In einer großen Messaktion verschaffen sich die Forscher derzeit einen genauen Überblick.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 13.7.2011

 
Erfahrungsgemäß haben die Betroffenen einer Langzeit-Evakuierung  ein erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken.   (Bild: picture alliance / dpa)

Neurose der Evakuierung

Aus der Sendereihe "Fukushima und die Folgen"

Nach dem Reaktorunglück von Fukushima mussten innerhalb von 24 Stunden 200.000 Menschen die 20-Kilometer-Zone um das Kernkraftwerk verlassen. Viele können vielleicht niemals mehr in ihr altes Zuhause zurück - eine oftmals extreme psychische Belastung.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 12.7.2011

 
Der Fall Fukushima zeigt, dass es nicht reicht, sich auf den sogenannten Auslegungsstörfall vorzubereiten, also auf den Störfall, den die Sicherheitssysteme gerade noch beherrschen können. (Bild: picture alliance /  dpa)

Eine Frage der Sicherheit

Aus der Sendereihe "Fukushima und die Folgen"

Was Wasser in einem Kernkraftwerk anrichten kann, zeigt das Beispiel Fukushima auf eindringliche Weise. Nach dem Unglück in Japan läuft eine sehr grundlegende Debatte über die Lehren aus der Vierfach-Havarie - und die rüttelt an den Grundlagen bestehender Sicherheitskonzepte.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 11.7.2011

 
Schwer beschädigter Reaktor in Fukushima (Bild: AP)

Plastikplanen und langfristige Pläne

Katastrophenbewältigung vier Monate nach der Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima

Vier Monate nach der Kernschmelze geht die Krisenbewältigung in Fukushima weiter - und noch sind weit mehr Probleme offen als gelöst.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 11.7.2011

 
Ein Mann in einer Notunterkunft in Fukushima wird mit einem Geigerzähler auf radioaktive Strahlung untersucht. (Bild: AP)

Wie die Japaner mit der Gefahr der Strahlenbelastung umgehen

Medien: Fukushima-Betreiberfirma Tepco soll zerschlagen werden

Nach der Katastrophe in Fukushima harren im Nordosten Japansl immer noch viele Menschen in Notunterkünften aus. Jetzt prüfen die Behörden, ob ein Teil der Evakuierten nach Hause zurückkehren kann. Derweil droht Energieriese Tepco, Betreiber von Fukushima, eine teilweise Verstaatlichung.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 4.7.2011

 
Weil die Arbeiter nur jeweils eineinhalb Stunden auf dem Gelände arbeiten dürfen, passieren Ungenauigkeiten und Fehler, erklärt Dagmar Röhrlich. (Bild: picture alliance / dpa)

"An dieser Anlage hängt alles"

Tepco bekommt Dekontaminierung des Kühlwassers in Fukushima nicht in Gang

Die in Rekordzeit errichtete Wasseraufbereitungsanlage im japanischen Katastrophen-AKW Fukushima ist erneut abgeschaltet worden. Wann sie endlich dauerhaft funktionieren wird, darüber kann man "eigentlich nur spekulieren", meint Wissenschaftsredakteurin Dagmar Röhrlich.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 28.6.2011

 
Wer sitzt bei der Einigung über Reaktorkontrollen im Bremserhäuschen? (Bild: AP)

"Zurzeit ist das alles freiwillig"

IAEA debattiert über verbindliche Stresstests für Kernkraftwerke

Auf der Sondertagung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wird über verbindliche Tests für Atomkraftwerke gestritten. Eine Einigung sei nicht abzusehen, sagt Wissenschaftsredakteurin Dagmar Röhrlich. Nur über eins herrsche weitgehend Einvernehmen: Reaktorsicherheit sei Ländersache.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 22.6.2011

 
Der Reaktorblock 1 in Fukushima (aus der Vogelperspektive)  (Bild: picture alliance /  dpa)

Reaktor-Ruinen von Fukushima noch immer außer Kontrolle

Dennoch setzt die japanische Regierung weiter auf Atomkraft

Rund 80 Prozent der Japaner sind inzwischen gegen die Atomenergie, das ergab eine Zeitungsumfrage. Dennoch will die Regierung zur Inspektion stillgelegte Reaktoren wieder hochfahren. In den Ruinen von Fukushima gibt es unterdessen neue Probleme.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 20.6.2011

 
Demonstranten in Tokio demonstrieren gegen Atomkraft. (Bild: AP)

Trittin: "Massive Verfilzung" zwischen Aufsichtsbehörden und AKW-Betreibern in Japan

Grünen-Fraktionschef kritisiert Informationspolitik von Tepco

Angesichts einer "unheiligen Front von mächtigen, kapitalstarken Wirtschaftsinteressen" seien die Anti-Atomdemonstrationen in Japan am vergangenen Wochenende als Erfolg zu werten, sagt Jürgen Trittin.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.6.2011

 
Japans Premierminister Naoto Kan spricht bei einer Pressekonferenz in Tokio (Bild: AP)

Locker Strom sparen

Wie Japaner ihren Energieverbrauch reduzieren

In Japan sind gut 60 Prozent der 54 Atomkraftwerke derzeit vom Netz. Haushalte und Industrie müssen Energie einsparen, damit ausreichend Kapazitäten für Klimaanlagen und energieintensive Betriebe zur Verfügung stehen. In Betrieben gibt es eine gelockerte Kleiderordnung, Ventilatoren ersetzten Klimaanlagen.

DRadio Wissen · Agenda · 8.6.2011

 
Der zerstörte Reaktorblock 1 in Fukushima aus der Vogelperspektive.  (Bild: picture alliance /  dpa)

Plastikplane für Fukushima

Kernschmelze in den Reaktordruckbehältern setzte schon sehr früh ein

In den Reaktordruckbehältern des AKW Fukushima hat offenbar schon wenige Stunden nach dem Unglück die Kernschmelze eingesetzt - viel früher als ursprünglich angenommen. Die Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich erläutert, woher diese plötzliche Erkenntnis kommt.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 24.5.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima aus der Vogelperspektive.  (Bild: picture alliance / dpa)

"In Block 3 ist die Strahlung einfach sehr hoch"

AKW Fukushima droht teilweise Explosionsgefahr

Auch zweieinhalb Monate nach der Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima versuchen Techniker und Arbeiter nach wie vor, die Lage zu stabilisieren. Die Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich erläutert die aktuelle Situation in Japan im Interview.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 23.5.2011

 
Der Schweizer Autor Adolf Muschg (Bild: Deutschlandradio)

"Die Katastrophe ist omnipräsent"

Schweizer Autor berichtet aus einem zerstörten Land und vom Zorn vieler Japaner

Der Schriftsteller Adolf Muschg ist seit Jahrzehnten eng mit Japan verbunden. Seine Frau stammt aus Japan, sein Sohn lebt in Tokio. Muschg ist mit seiner Frau in den von Tsunami und Reaktorkatastrophe betroffenen Norden Japans gereist und berichtet von seinen Eindrücken.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 9.5.2011

 
Eine Frau in einer Notunterkunft in Fukushima wird mit einem Geigerzähler auf radioaktive Strahlung untersucht. (Bild: AP)

Internationale Konsequenzen für Atomunfälle?

Konferenz zum 25. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl

Die Welt müsse sich auf weitere Atomkatastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima einstellen, sagte gestern UN-Generalsekretär Ban Ki Moon auf der Konferenz zum 25. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 21.4.2011

 
Arbeiter im Reaktor im japanischen AKW in Fukushima am 2.4.2011. (Bild: picture alliance / dpa)

In neun Monaten unter Kontrolle?

Kosten und Zeiträume für das Aufräumen in Fukushima

Den Zeitplan der japanischen Regierung, Fukushima innerhalb von neun Monaten unter Kontrolle zu haben, ist in den Augen von Wissenschaftsredakteur Arndt Reuning sehr ambitioniert. Der Vergleich mit Tschernobyl und Harrisburg zeige, dass man immer deutlich mehr Zeit als geplant benötigt habe.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 19.4.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Ein Marsch durch die Jahrzehnte

Wie viele Krebsopfer hat Tschernobyl gefordert?

Welche gesundheitlichen Folgen der Reaktorunfall in Japan haben wird, lässt sich im Moment noch schwer abschätzen. Denn selbst für Tschernobyl ist diese Frage noch nicht endgültig geklärt.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 18.4.2011

 
Beamte der Fukushima-Präfektur untersuchen ein Reisfeld im nordjapanischen Kunimimachi auf Strahlenbelastung. (Bild: AP)

Breuer: Japan soll Notstandsgebiet ausrufen

Greenpeace legt Messungen der Provinz Fukushima vor

Thomas Breuer von Greenpeace Deutschland, fordert von Japan den Notstand für die gesamte Provinz Fukushima auszurufen. Er habe den Eindruck, so Breuer, dass Japan den Reaktorunfall herunterspiele.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 18.4.2011

 
Der Tepco-Verwaltungsratsvorsitzende Tsunehisa Katsumata (Bild: AP)

Tepco will Fukushima in sechs bis neun Monaten stabilisieren

Betreiberfirma legt Krisenplan für havariertes Atomkraftwerk vor

Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco will die Atomkrise im AKW Fukushima bis Jahresende in den Griff bekommen. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte Japan unterdessen weitere Unterstützung zu.

Deutschlandradio · Aktuell · 17.4.2011

 
Die zerstörte Hülle des Reaktors 3 in Fukushima. (Bild: dpa/Foto:/Video: Tepco)

Etikette vor Menschenleben?

Informationspolitik nach dem Atomunglück in Fukushima

Ausgerechnet in Japan ist der Albtraum einer Atomkatastrophe geschehen: Ein Land, dessen technische Errungenschaften in fast jedem Haushalt zu finden sind. Die Katastrophe offenbart eine politische Kultur, die offensichtlich von sturer Behördenmentalität geprägt ist.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 16.4.2011

 
Ein normales Leben im Katastrophengebiet von Fukushima wird lange dauern. (Bild: picture alliance / dpa)

Noch unbewohnbar

Japan plant bereits Ersatzstadt für Fukushima

Die Gegend um Fukushima wieder bewohnbar zu machen, sei möglich, sagt Wissenschaftsjournalist Arndt Reuning. Doch der Aufwand ist immens hoch und an manchen Stellen ließen die gemessenen Strahlenwerte kein alltägliches Leben mehr zu.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 14.4.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima - nach dem Unfall auf einer Gefahrenstufe mit Tschernobyl (Bild: picture alliance / dpa)

"Man braucht also wirklich eine internationale konzertierte Aktion"

Atomkritiker Schneider wirft japanischen Behörden "Verharmlosungsstrategie" vor

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima befürchtet der Atomkritiker Mycle Schneider, dass die japanische Regierung nach dem Ausrufen der höchsten Gefahrenstufe das Katastrophenmanagement nicht alleine in den Griff bekommt.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 13.4.2011

 
Sushi kann offenbar bedenkenlos gegessen werden (Bild: Stock.XCHNG/lockstockb)

Lebensmittel aus Japan "weit" unter den Grenzwerten

Wissenschaftsredakteur Sönke Gäthke zur Lage in Fukushima

In der EU gelten neue Grenzwerte für strahlenbelastete Lebensmittel aus Japan - doch Sönke Gäthke beruhigt: Nur 0,1 Prozent unseres importierten Essens kommt dorther.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 13.4.2011

 
Arbeiter im Kontrollraum des Kernkraftwerks Fukushima 1 (Bild: picture alliance / dpa)

Die Unterschiede zwischen Fukushima und Tschernobyl

Über die INES-Einstufung von Reaktor Stör- und -unfällen

Wiissenschaftsredakteur Arndt Reuning relativiert die Einstufung des Fukushima-Unfalls auf Stufe Sieben der INES-Skala. Das sei zwar die gleiche wie in Tschernobyl - dennoch muss hier differenziert werden.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 12.4.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Meereskontamination durch Fukushima

Stürme könnten radioaktiv belastetes Bodensediment später an Land tragen

Französische und norwegische Forscher simulieren, wie sich radioaktives Abwasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima vor der japanischen Ostküste ausbreitet. Und das mit einer bemerkenswerten räumlichen Auflösung: bis auf 600 Meter genau.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 12.4.2011

 
Luftaufnahme des zerstörten Reaktors 4 in Fukushima (Bild: AP)

Störfall Fukushima mit Tschernobyl gleichgesetzt

"Katastrophaler" Unfall mit erheblicher Radiokaktivität

Japan hat den Störfall im Atomkraftwerk Fukushima auf die höchste Gefahrenstufe Sieben heraufgesetzt. Das AKW hat demnach amtlich dem größten anzunehmenden Unfall, einem GAU, nicht standgehalten.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.4.2011

 
Ein Radfahrer passiert in Miyako ein von einer Tsunamiwelle hochkant geschwemmtes Auto. (Bild: picture alliance / dpa)

Diagnose eines Unglücks

Japanische Wissenschaftler stellen die Analyse der Daten des Tohoku-Bebens vor

Seit dem 11. März kommt die Erde in Japan nicht zur Ruhe. Ständig erschüttern Nachbeben die Region und auch die Aktivität von zwölf Vulkanen hat sich erhöht. Inzwischen sind das Beben und seine Folgen näher analysiert worden.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 11.4.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Wohin mit dem radioaktiven Wasser?

Auffangbecken und schwimmender Container als Übergangslösungen in Fukushima

Eigentlich hätten die ersten Tonnen der radioaktiven Wasser von Fukushima schon abgepumpt sein sollen. Aufgrund eines erneuten Nachbebens verzögerte sich die Maßnahme jedoch. Zudem sind die Mengen des verseuchten Wassers gewaltig.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.4.2011

 
Arbeiter im Kontrollraum des Kernkraftwerks Fukushima 1 (Bild: picture alliance / dpa)

"Es ist wieder einmal die Stromversorgung in dem Atomkraftwerk ausgefallen"

Wissenschaftsjournalist zur Lage in Fukushima

Nach dem erneuten Beben in Japan fiel zeitweise die Kühlung der Reaktoren im havarierten Kernkraftwerk Fukushima aus. Problematisch sei weiterhin der Umgang mit dem hoch radioaktiv verseuchten Wasser in den Kellergewölben des AKWs, sagt Sönke Gäthke.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 11.4.2011

 
Ein Radfahrer passiert in Miyako ein von einer Tsunamiwelle hochkant geschwemmtes Auto. (Bild: picture alliance / dpa)

Starkes Nachbeben in Japan

Notstromaggregate in Reaktoren kurzzeitig ausgefallen

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 ereignete sich in Japan. Dieses Mal traf es direkt die Region rund um Fukushima. Die Tsunami-Welle fiel allerdings glimpflich aus, ebenso die Auswirkung auf die havarierten Atomkraftwerke.

Deutschlandfunk · Informationen am Mittag · 11.4.2011

 
Arbeiter im Reaktor im japanischen AKW in Fukushima am 2.4.2011. (Bild: picture alliance / dpa)

Eine Frage der Dosis

Fukushima-Arbeiter muss ins Krankenhaus

Ein Arbeiter aus der japanischen Atomruine Fukushima 1 ist ins Krankenhaus gebracht worden. Der Mann habe über Übelkeit geklagt, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag. Welche Folgen kann Radioaktivität für den menschlichen Körper haben?

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AKW Onagawa in Japan (Bild: AP)

Japan: Neues Erdbeben fordert drei Todesopfer

Furcht vor weiteren Atomkatastrophen

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,4 im Nordosten Japans habe es laut Aussage der Atomaufsicht keine Schäden an den Atomkraftwerken gegeben. In zwei Anlagen sei der Strom ausgefallen und im AKW Onagawa habe man ein Wasserleck entdeckt.

Deutschlandradio · Aktuell · 8.4.2011

 
Das Atomkraftwerk Fukushima, direkt am Pazifik gelegen (Bild: AP)

Exakte Beurteilung ist schwierig

Radionuklide nicht unbedingt gefährlich für Meeresorganismen

Ob die Einleitung leicht radioaktiven Wassers aus Fukushima ins Meer unbedenklich sei, könne man noch nicht sagen, so der Wissenschaftler Günter Kanisch. Er verweist auf die Erfahrungen mit der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 8.4.2011

 
Tak Kohyama, Rechercheassistent und Dolmetscher,

"In Deutschland haben sie Strahlenallergie"

Der Japaner Tak Kohyama erklärt die japanische Art, mit Angst zu leben

Tak Kohyama ist Dolmetscher der Reporterin Silke Ballweg, die für uns aus Japan berichtet. Zum Abschluss der Reihe "Die verwundete Nation" lässt er uns Deutsche ins Innere der japanischen Seele blicken: Eine Gefühlswelt, die ganz anders - und doch unserer so ähnlich ist.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 8.4.2011

 
Beamte der Fukushima-Präfektur untersuchen ein Reisfeld im nordjapanischen Kunimimachi auf Strahlenbelastung. (Bild: AP)

Japan arbeitet an größerer Evakuierungszone

Menschen können wohl kurz in ihre Häuser zurück

Die japanische Zentralbank will den Banken in der Katastrophenregion im Nordosten Japans mit Milliardenkrediten helfen. Unterdessen versucht man im Atomkraftwerk Fukushima weiter, die Lage zu stabilisieren.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 7.4.2011

 
Yoshihiko Shimizu, Chef der Nachrichten beim japanischen Fernsehsender NHK. (Bild: Silke Ballweg)

"Wir unterbrechen das Programm"

Erbebenberichterstattung beim japanischen Sender NHK

Auf Erdbeben ist man in der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Japans, NHK, so gut vorbereitet wie bei keinem anderen Programm der Welt. Doch das Beben vom 11. März war und ist eine besondere Herausforderung für NHK und seinen Nachrichtenchef Yoshihiko Shimizu.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 7.4.2011

 
Löscharbeiten am japanischen Atomkraftwerk in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Leck in Fukushima abgedichtet

Atom-Experten sehen darin wieder nur eine Notlösung

Die Arbeiter im japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben einen Riss abgedichtet, aus dem radioaktiv verseuchtes Wasser direkt ins Meer geflossen ist. Das wichtigste Problem ist aber immer noch nicht gelöst: Wie sollen die beschädigten Reaktoren dauerhaft gekühlt werden?

Deutschlandfunk · Informationen am Mittag

 
Verlassene Gebäude vor dem Atomkraftwerk Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat an der Grenze zu Weißrussland (Bild: AP)

Ärzteorganisation: Viele Tschernobyl-Folgeschäden werden erst jetzt sichtbar

Angelika Claußen zu den Konsequenzen des Atomkraftwerk-Gaus vor 25 Jahren

Die Tschernobyl-Expertin der Ärzteorganisation IPPNW, Angelika Claußen, weist auf die Langzeitfolgen der radioaktiven Strahlung nach dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 hin. "Es treten auch vermehrt Nicht-Krebserkrankungen auf und das ist eben das Neue", sagte Claußen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 6.4.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Leck in Fukushima abgedichtet

Abdichtmittel auf Basis von Flüssigglas verwendet

Mitarbeitern der Betreiberfirma Tepco ist es gelungen, eine undichte Stelle am AKW Fukushima abzudichten, aus der hochradioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik floss. Unabhängig davon wird weiterhin schwach radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gepumpt.

Deutschlandfunk · Informationen am Morgen

 
Ohne den Erlös aus der verkauften Milch ist Minoru Nomura in drei Monaten pleite. (Bild: Silke Ballweg)

Milchvernichtung in Omitama

Der Bauer Minoru Nomura

1200 Kühe stehen bei Minoru Nomura im Stall. Zusammen produzieren die Tiere 12.000 Liter Milch jeden Tag. Doch seit dem Unfall im Atomkraftwerk darf Nomura seine Milch nicht mehr verkaufen - im Gegenteil: Er ist gezwungen, sie zu vernichten.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 6.4.2011

 
Miwa Mori hat bislang zwei Passivhäuser in Japan realisiert. (Bild: Silke Ballweg)

Energiesparen nach dem Erdbeben

Die Passivhaus-Pionierin Miwa Mori

In der Stadt Ishioka steht seit einigen Wochen ein Passivhaus nach deutschem Standard. Die Architektin Miwa Mori hat das Energiesparhaus realisiert. Sie ist auf dem Gebiet des energiesparenden Bauens in Japan eine Pionierin.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 5.4.2011

 
In Fukushima wird ein Arbeiter auf dem Weg zu einem speziellen Dekontaminationswagen abgeschirmt. (Bild: picture alliance / dpa)

"Eine hoch radioaktive Suppe"

Stets neue Probleme behindern die Arbeiten am AKW Fukushima

Die japanische Regierung hat die Bevölkerung darauf vorbereitet, dass es noch Monate dauern könnte, bis die Situation im havarierten Atomkraftwerk Fukushima unter Kontrolle ist.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 4.4.2011

 
Neue Rettungsmaßnahmen geplant: Arbeiter im Reaktor im japanischen AKW in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

"Es scheint so, als stünde der Konzern mal wieder unter Zugzwang"

Katastrophenmanagement in Fukushima und Umgebung

Als neueste Maßnahme im Kampf gegen den Super-GAU will Tepco, die Betreiberfirma des AKWs Fukushima, rund 12.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer einleiten, sagt Arndt Reuning aus der DLF-Forschungsredaktion.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 4.4.2011

 
Yasuko Onuma (Bild: Silke Ballweg)

Ein Gebet für Fukushima

Besuch an einem Shinto-Schrein in Tokio

Wie die meisten Japaner fühlt sich die 26-jährige Yasuko Onuma gleich mehreren Glaubensrichtungen zugehörig. Sie sieht sich als Shintoistin und als Buddhistin zugleich, und sie hat kein Problem damit, die verschiedenen Praktiken miteinander zu kombinieren.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 4.4.2011

 
Arbeiter im Reaktor im AKW in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Fukushima strahlt und strahlt

Hohe Radioaktivität auch außerhalb der 30-Kilometer-Sicherheitszone

Das Leck, aus dem radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer tritt, konnte mit Hilfe chemischer Bindemittel bisher nicht gestoppt werden. Nach einem neuen Plan soll das havarierte AKW mit einer Hülle versiegelt werden.

Deutschlandradio · Aktuell · 4.4.2011

 
Beamte der Fukushima-Präfektur untersuchen ein Reisfeld im nordjapanischen Kunimimachi auf Strahlenbelastung. (Bild: AP)

Fukushima-Katastrophe wird zum Super-GAU

Sicherheitssysteme können Radioaktivität nicht mehr vor Ort halten

Spätestens seitdem gewiss ist, dass durch einen Riss im Reaktorblock II in Fukushima in großem Maße radioaktive Stoffe ins Meer gelangen, reiche die Bezeichnung GAU nicht mehr aus, sagt Wissenschaftsredakteur Ralf Krauter.

Deutschlandfunk · Informationen und Musik · 3.4.2011

 
Luftaufnahme des zerstörten Reaktors IV in Fukushima (Bild: AP)

Leck an Reaktor II noch immer nicht verschlossen

Betonversiegelung ist gescheitert

Die japanische Regierung geht davon aus, dass noch monatelang Radioaktivität aus dem Atomkraftwerk Fukushima entweichen könnte. Ein langer Kampf gegen die Atomkrise sei nicht zu vermeiden, sagte Regierungssprecher Edano.

Deutschlandradio · Aktuell · 3.4.2011

 
Susumu Tachioka ist seit 50 Jahren Fischhändler (Bild: Silke Ballweg)

Die Angst vor kontaminiertem Fisch

Susumu Tachioka ist seit 50 Jahren Fischhändler auf dem Tsukuiji

Tsukiji ist der größte Fischmarkt der Welt. Doch die aktuelle Krise rund um Fukushima macht auch hier nicht Halt: Es kommen viel weniger Kunden.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 2.4.2011

 
Eine Angestellte des Energiekonzerns Tepco (Bild: picture alliance / dpa)

"Andere kulturelle Einflüsse stärker maßgeblich"

Japan-Experte über Religion im Angesicht der Katastrophe

Die Heldentaten der Atom-Arbeiter in Fukushima erklärt manch ein Feuilletonist gern mit der japanischen Religion. Wichtiger als Buddhismus und Shinto seien dafür jedoch weltliche Ehrbegriffe und der Konfuzianismus, sagt der Japanologe Bernhard Scheid.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 2.4.2011

 
Reaktorblöcke des japanischen Atomkraftwerks Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Lebensgefahr durch verseuchtes Wasser

An Reaktorblock 2 in Fukushima ist ein 20 Zentimeter langer Riss festgestellt worden

Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima nimmt immer bedrohlichere Formen an. Am zweiten Reaktorblock ist in einer Betonwand ein Riss festgestellt worden, durch den hochradiokatives Wasser austritt. Die festgestellte Strahlung ist laut Greenpeace lebensgefährlich.

Deutschlandradio · Aktuell · 2.4.2011

 
Evakuierte  in einem Flüchtlingslager in der japanischen Stadt Koriyama. (Bild: AP)

Kraniche für Japan

Bonner Studierende sammeln für Katastrophenopfer

Drei Wochen nach dem schweren Erdbeben und dem verheerenden Tsunami sind in Japan noch immer viele Menschen obdachlos, Tausende werden vermisst. In Bonn sammeln Studierende und Professoren Spenden für Japan - als Anreiz verschenken sie Origami-Kraniche.

Deutschlandfunk · Campus & Karriere · 1.4.2011

 
Interview mit Shigeru Maeda, der derzeit im Evakuiertencamp von Saitama lebt. (Bild: Silke Ballweg)

Leben aus der Pappschachtel

Shigeru Maeda ist einer von 2000 Evakuierten in Saitama

Mit 65 steht Gastronom Shigeru Maeda vor einem Neuanfang. Mit 2000 anderen Evakuierten ist der derzeit in einer Sportarena untergebracht und lebt von den Spenden der freiwilligen Helfer. Die Solidarität der Bevölkerung ist riesig, doch Maeda weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 1.4.2011

 
Die Reaktorblöcke von Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Sorge um radioaktive Belastung des Grundwassers

Situation rund um das Kernkraftwerk Fukushima

Wissenschaftsjournalist Sönke Gäthke sagt im Deutschlandfunk, dass noch völlig offen sei, wie sich die Radioaktivität auf das Grundwasser auswirke. Zwar sei nach Angaben der Betreiberfirma Tepco das Kraftwerk auf einer wasserundurchlässigen Schicht gebaut, dennoch wisse man nicht, wohin das Wasser aus dem Reaktor abfließ

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 1.4.2011

 
Masako Sawai ist Anti-Atomkraft-Aktivistin in Japan. (Bild: Silke Ballweg)

Gorleben liegt immer auf der Reiseroute

Masako Sawai engagiert sich gegen Atomkraft

Zu Anti-Atomkraft-Demos kommen in Japan jetzt 1200 statt 30 Menschen. Das ist schon ein Erfolg für Masako Sawai, die seit 20 Jahren für das Citizen's Nuclear Information Center in Tokio arbeitet. Wenn die Aktivistin nach Deutschland reist, besucht sie Wackersdorf und Gorleben.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 31.3.2011

 
Japanische Kinder beobachten, wie ihr Vater auf radioaktive Strahlung untersucht wird. (Bild: AP)

"Wir leben von Tag zu Tag"

Der deutsche Filmemacher Werner Penzel hat Flüchtlinge in sein Haus in Japan aufgenommen

"Es gibt einfach zwei völlig verschiedene Realitäten in diesem Land", sagt der deutsche Filmemacher Werner Penzel über die Situation in Japan mit Hinblick auf die AKW-Katastrophe. Er und seine Frau haben in ihrem Haus auf der japanischen Insel Awajishima Flüchtlinge aus Tokio aufgenommen. Bei ihm könnten die Kinder draußen spielen. Ihn umgebe Kinderlachen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 31.3.2011

 
Der beschädigte Reaktor 1 des AKW Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Greenpeace fordert großflächige Evakuierung um Fukushima

Umweltorganisation macht eigene Messungen vor Ort

Großflächiger evakuieren, mehr Schutz für die Bevölkerung: Greenpeace kritisiert die japanischen Behörden. Die Konzentration von radioaktivem Jod 131 im Meerwasser vor Fukushima liegt derweil 3355-fach über Normal.

Deutschlandradio · Aktuell · 30.3.2011

 
Will japanischen Schülern Englisch beibringen: Itsuki Kitani (Bild: Silke Ballweg)

Flug in ein Land in der Krise

Die verwundete Nation - Teil 1

Im Flugzeug nach Tokio begegnet Silke Ballweg einem jungen Japaner, der in England an seiner Doktorarbeit geschrieben hat, als der Tsunami losbrach. Er kennt die Gegend rund um Fukushima - und weinte, als er die ersten Bilder der Katastrophe sah.

Deutschlandfunk · Die verwundete Nation · 30.3.2011

 
Zöllner: Es könnte ein neues Selbstbewusstsein entstehen.  (Bild: AP)

Das mögliche Ende von Japans alten Eliten

Wissenschaftler prognostiziert mehr Bürgerbeteiligung

Nach der unmittelbaren Krisenbewältigung in Japan bestehe die Chance, dass künftig Bürgerinitiativen stärker an der Politik partizipieren könnten, hofft der Japanologe Reinhard Zöllner. Bislang hätten nur bestimmte Familien die Hebel der Macht bedient.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 29.3.2011

 
Beschädigter Reaktor in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

"Es könnten auch Messfehler sein"

Ist am AKW Fukushima bereits Plutonium ausgetreten?

Die Brennstäbe dreier von sechs Reaktoren am AKW Fukushima sind beschädigt. Zudem ist offenbar auch die Schutzhülle nicht mehr komplett dicht. Was dies genau bedeutet, erläutert Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich im Gespräch mit Uli Blumenthal.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 29.3.2011

 
Löscharbeiten am japanischen Atomkraftwerk in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Reaktorkühlung wird "ein, zwei Jahre" dauern

Michael Sailer vom Öko-Institut analysiert Lage in Fukushima

Wochen- und monatelang bleibt in Fukushima die Gefahr einer Kernschmelze gegeben, sagt Michael Sailer, Mitglied der Reaktorsicherheitskommission der Bundesregierung. Mit anderen Worten: Das Kernkraftwerk ist kaum noch kontrollierbar.

Deutschlandfunk · Interview · 29.3.2011

 
Das Atomkraftwerk Harrisburg geriet im Jahr 1979 außer Kontrolle. (Bild: AP)

Nach 25 Jahren immer noch aktuell

Kursiv: Charles Perrow: "Normale Katastrophen". Campus Verlag (1988)

Bei Katastrophen kommen Faktoren zusammen, die alleine genommen noch beherrschbar wären, aber in ihrem Zusammenspiel bedrohlich werden. Dies hat Charles Perrow vor über 25 Jahren am Beispiel des Atomkraftwerkes in Harrisburg beschrieben - man könnte seinen "Leitfaden für die nächste Katastrophe" auch auf Fukushima anwenden.

Deutschlandfunk · Andruck · 28.3.2011

 
Arbeiter im Kontrollraum des Kernkraftwerks Fukushima 1 (Bild: picture alliance / dpa)

"Plutonium wäre vor allem ein lokales Problem"

Wissenschaftsredakteur bewertet Situation im japanischen Fukushima

In den Reaktoren von Fukushima lagern Hunderte Kilogramm Plutonium. Plutonium sei deshalb so gefährlich, weil es ein Alphastrahler sei, erklärt Wissenschaftsredakteur Ralf Krauter. Grund zur Hoffnung aber gebe, dass Plutonium einen sehr hohen Schmelzpunkt habe und nicht so schnell in die Nahrungskette gelange.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 28.3.2011

 
Löscharbeiten am japanischen Atomkraftwerk in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

"Die Kernschmelze ist nun schon seit Längerem eingetreten"

Strahlenbiologe Lengfelder: Fukushima-Kühlung bringt wenig

Edmund Lengfelder hält die Rettungsversuche für das Kernkraftwerk Fukushima für ein "hilfloses Unterfangen". Man müsse das AKW ähnlich wie in Tschernobyl abdichten - und die Sperrzone auf 50 Kilometer ausweiten.

Deutschlandfunk · Interview · 28.3.2011

 
Wieder schweres Erdbeben vor Japan (Bild: picture alliance / dpa)

Strahlung in Fukushima millionenfach erhöht

Verseuchtes Wasser aus Reaktor 2 ausgetreten

Neue Schreckensmeldungen aus Japan: Die radioaktive Strahlung in Block 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima liegt nach Angaben des Betreibers zehn Millionen mal höher als der Normalwert.

Deutschlandradio · Aktuell · 27.3.2011

 
Evakuierte aus der Gegend um das Atomkraftwerk Fukushima in einem Flüchtlingslager. (Bild: AP)

Japanische Leidensfähigkeit

Der Umgang mit einer Katastrophe

Auch zwei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe in Japan leben die Menschen nordöstlich von Tokyo noch immer in Notunterkünften und warten auf Lebensmittel, Wasser und Strom. .

Deutschlandfunk · Kommentar · 27.3.2011

 
Beschädigter Reaktor in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Radioaktive Verseuchung um Fukushima steigt

Meerwasserprobe: Grenzwert 1250-fach überschritten

Wie die japanische Atomsicherheitsbehörde mitteilte, liegt die Konzentration von radioaktivem Jod 131 im Meerwasser vor Fukushima inzwischen um das Tausendfache über dem zulässigen Höchstwert.

Deutschlandradio · Aktuell · 26.3.2011

 
Die zerstörte Hülle des Reaktors 3 in Fukushima (Bild: dpa/Foto:/Video: Tepco)

"Das muss jetzt nicht gleich der Bruch des Reaktordruckbehälters sein"

Wissenschaftsjournalist zu den Schäden in Fukushima

Wissenschaftsjournalist Sönke Gäthke sagt, dass am Block 3 des havarierten Kernkraftwerks in Fukushima Brennelemente beschädigt sein könnten und man gehe davon aus, dass es zu einer Kernschmelze gekommen sei.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 25.3.2011

 
Japanische Pendler in einem Bahnhof in Tokio. (Bild: picture alliance / dpa)

Berichterstattung kränkt Japaner

Gelassenheit sei Fehlinterpretation

Das Erstaunen über den "gelassenen" Umgang mit der Katastrophe kränkt die Japaner. Das sei eine Verallgemeinerung und Fehlinterpretation. Japanologe Wolfgang Seifert erklärt, was genau mit der deutschen Berichterstattung nicht stimmt .

DRadio Wissen · Agenda · 25.3.2011

 
Beschädigter Reaktor in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Verdacht auf Schäden am Reaktorkern

Arbeiten am Block 3 des Atomkraftwerks Fukushima erneut gestoppt

Der Druckbehälter im Reaktor 3 des havarierten japanischen Atomskraftwerks Fukushima sei möglicherweise beschädigt, teilten Atombehörde und AKW-Betreiber am Vormittag mit. Deshalb wurden die Arbeiten gestoppt.

Deutschlandradio · Aktuell · 25.3.2011

 
Der Geigerzähler zeigt in Tokio zum Zeitpunkt der Aufnahme 0.6 Mikrosievert pro Stunde.  (Bild: AP)

Verstrahlung von Lebensmitteln "noch nicht wirklich gefährlich"

Radiologe relativiert Gefahr in japanischem Essen und Trinkwasser

Am ehesten hält Heyo Eckel japanische Kinder und Jugendliche von der Aufnahme radioaktiven Jods in Lebensmitteln für gefährdet. Die Werte seien noch im Grenzbereich, könnten aber steigen - wenn es regnet.

Deutschlandfunk · Interview · 24.3.2011

 
Nach dem Tohoku-Erdbeben vom 11.3.2011 ist die Spitze von Tokios Wahrzeichen, dem Tokyo Tower, verbogen. (Bild: picture alliance / dpa)

Erst Sendai, dann Tokio?

Experten analysieren die tektonischen Verschiebungen nach dem Beben von Japan

Hat große Beben vom 11. März auch Auswirkungen auf die Bebengefahr vor Tokio? In der größten Stadt der Welt gilt ein schweres Beben als überfällig, seit 25 Jahren bereiten sich die Japaner auf dieses sogenannte Tokai-Beben vor.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 23.3.2011

 
Japanische Lebensmittel sind derzeit nicht belastet. (Bild: picture alliance / dpa)

"Man muss messen"

Strahlenbiologe: Keine radioaktiv belasteten Nahrungsmittel aus Japan in Deutschland

Nach Einschätzung von Edmund Lengfelder ist die Gefahr derzeit gering, dass infolge des Atomunfalls in Japan radioaktiv verseuchte Lebensmittel nach Deutschland gelangen. Ob es weitergehende Gefährdungen gebe, könne man erst beurteilen, "wenn man solide Messwerte" hat.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 22.3.2011

 
Beschädigter Reaktor in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

"Wir sind in der Liga von Tschernobyl"

Gesellschaft für Strahlenschutz: Probleme in Fukushima fangen jetzt erst an

Der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, sieht die Situation am japanischen Atomkraftwerk Fukushima keineswegs als entschärft an. Die in der Umgebung des Kernkraftwerkes gemessene radioaktive Strahlung sei vergleichbar mit der nach der Katastrophe von Tschernobyl.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 23.3.2011

 
Schwer beschädigter Reaktor in Fukushima (Bild: AP)

Fukushima-Betreiber Tepco entschuldigt sich

Trinkwasser, Gemüse und Meerwasser belastet

Japanische Höflichkeit im Zeichen der Katastrophe: Tepco bittet um Entschuldigung für die Mühe, die die Lage im Kernkraftwerk Fukushima den Menschen bereite. Deren künftige Rückkehr in das geräumte Gebiet ist unsicher.

Deutschlandradio · Aktuell · 22.3.2011

 
Vor allem bei den Blöcken 1 bis 4 bleibt die Lage kritisch.  (Bild: picture alliance / dpa)

"Die havarierten Meiler bleiben weiterhin ein Pulverfass"

Zu den jüngsten Entwicklungen am AKW Fukushima

Richtig stabilisiert hat sich die Lage in den havarierten Atommeilern im japanischen Fukushima offenbar noch nicht. Heute früh traten aus dem Reaktorblock 3 erneut graue Rauchwolken aus, kurz darauf wurde eine weitere über Block 2 gesichtet.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 21.3.2011

 
Ein deutsches Kernkraftwerk: Der Kühlturm von Isar 1 und 2 (Bild: picture alliance / dpa)

"Man muss die Reaktoren komplett fluten"

Störfallanalytiker: Reaktordruckbehälter in Fukushima werden wohl halten

Sören Kliem, Leiter der Abteilung Störfallanalyse im Helmholtz-Zentrum Dresden glaubt, dass in Fukushima das Schlimmste überstanden ist. Ganz sicher ist er angesichts der unklaren Informationslage aber nicht.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 21.3.2011

 
Die Bilderserie zeigt die erste Explosion im  Atomkraftwerk Fukushima 1 (Bild: picture alliance / dpa)

Stabil katastrophal

Die gegenwärtige Lage im Atomreaktor Fukushima

Die Lage Atomkraftwerk Fukushima bleibt – ja wie eigentlich? Stabil? Katastrophal? Oder stabil katastrophal? Wie schwer das einzuschätzen ist, zeigte sich wieder einmal heute Morgen.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 21.3.2011

 
Löscharbeiten am japanischen Atomkraftwerk in Fukushima (Bild: picture alliance / dpa)

Wissenschaftler: Zaghaft optimistisch

Hans-Josef Allelein zur Situation im AKW Fukushima

Die Stromversorgung der Reaktorblöcke in Fukushima I sei relativ stabil und der Super-GAU offenbar vorerst verhindert worden, resümiert Hans-Josef Allelein. Als "wirkliche Helden" bezeichnet der Professor für Reaktorsicherheit und -technik die freiwilligen Helfer.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 21.3.2011

 
Japans Premierminister Kan Naoto - immer gefasst, immer kontrolliert (Bild: picture alliance / dpa)

Die Japaner - "die Preußen Asiens"

Kulturhistoriker Manfred Osten über Konfuzianismus in der Katastrophe

Gemeinsinn, lebenslanges Lernen und eine Überlebenskultur der Mäßigung - die drei Säulen des Konfuzianismus, entstanden 500 vor Christus, sind bis heute Grundlage japanischen Handelns, sagt Manfred Osten. Handeln, das nur ein Ziel kennt: die Chaosüberwindung.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 20.3.2011

 
Keiji Nakazawa erlebte den Atombombenabwurf auf Hiroshima als kleiner Junge - und zeichnete ein Manga darüber. (Bild: AP/U.S. Air Force)

Die gemalte Katastrophe

Journalist Andreas Platthaus über Apokalypsen in der japanischen Kunst

Seit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki habe sich eine Strömung zeitgenössischer japanischer Kunst entwickelt, die sich thematisch auf subtile Art und Weise mit Bedrohungsszenarien beschäftigt, sagt Andreas Platthaus.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 18.3.2011

 
Über die Leidtragenden des Tsunamis in Japan wird weniger berichtet als über die 50 Männer am Atomkraftwerk in Fukushima. (Bild: AP)

Zahlen-Zynismus

Unser Verhältnis zu Tod und Risiko

Aus Japan hört man zur Zeit von 50 heldenhaften Männern, die versuchen die Atomkatastrophe einzudämmen. Von den mehr als 16.000 Todesopfern der Tsunamiwelle allerdings wenig. Anmerkungen von Burkhard Müller-Ullrich zum Zahlen-Zynismus.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 18.3.2011

 
Ein Hubschrauber der japanischen Armee sammelt Wasser für die Kühlung überhitzer Brennstäbe im Atomkraftwerk Fukushima 1 (Bild: AP)

Effekt unbekannt

Kühlversuche in Fukushima gehen weiter

Am havarierten Kernkraftwerk Fukushima-1 gehen die Bemühungen weiter, die Reaktoren unter Kontrolle zu bekommen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 18.3.2011

 
Die zerstörte Hülle des Reaktors 3 in Fukushima. (Bild: dpa/Foto:/Video: Tepco)

"Und jetzt wacht man auf"

Journalist Malte Jaspersen über die Vorhersehbarkeit der japanischen Atomkatastrophe

Schon 2005 sprach Malte Jaspersen mit einem japanischen Wissenschaftler, der eine Kombination von Nuklear- und Erdbebenkatastrophe vorhersagte. Vorwürfe müssten nun alle treffen: die Regierung, die Bürokratie, die Atomindustrie.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 18.3.2011

 
Sushi (Bild: Stock.XCHNG / Rafael Fragoso)

Besorgte Nachbarn

Südostasiatische Länder planen schärfere Lebensmittelkontrollen

Die nukleare Katastrophe in Japan besorgt die südostasiatischen Nachbarländer - sie planen verstärkte Lebensmittelkontrollen für Importe aus Japan. Wie reagiert die Bevölkerung auf die nukleare Katastrophe?

DRadio Wissen · Agenda · 18.3.2011

 
Schematisches Bild eines Siedewasserreaktors. (Bild: Informationskreis Kernenergie)

Kühlen, kühlen, kühlen

Alte Brennstäbe in Fukushima 1 sind die größte Gefahr

250 Tonnen Reaktorbrennstoff lagern im Abklingbecken des Blocks 4 im AKW-Fukushima. Im Abklingbecken des Blocks 3 befinden sich weitere 90 Tonnen. Die jetzt produzierte Hitze kann Monate anhalten - bis hin zum GAU.

Deutschlandradio · Aktuell · 18.3.2011

 
Der beschädigte Reaktorblock 4 im Kraftwerk Fukushima 1. Weißer Rauch steigt aus Block 3. (Bild vom 15.3.2011) (Bild: AP/Kyodo/Tepco)

Fukushima: Wettlauf gegen die Zeit

Wasser verdampft aus Abklingbecken der Reaktoren

Wissenschaftsjournalist Sönke Gäthke nennt die Zeitnot das größte Problem, um die Reaktorkatastrophe in Japan einzudämmen. Ferner geht er auf ein mögliches kerntechnisches Regelwerk in Deutschland ein, das neue Grundsätze für die Atomkraftwerke festsetzen könnte.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 18.3.2011

 
Hubschraubereinsatz über dem AKW Fukushima 1 (Bild: AP)

"Hundertprozentige Sicherheit gibt es in der Kerntechnik nicht"

Nuklearexpertin erwartet keine schnelle Stabilisierung der Lage in Fukushima

Angesichts der unglaublich schwierigen Situation in Fukushima hat Beate Kallenbach-Herbert vom Öko-Institut Darmstadt Verständnis für die teils hilflos anmutenden Rettungsversuche am Reaktor geäußert. Die Menschen setzten dort ihr Leben aufs Spiel.

Deutschlandfunk · Interview · 18.3.2011

 
Die Arbeiter begeben sich in in größte Gefahr, um das Schlimmste abzuwenden.
 (Bild: picture alliance / dpa)

Bis zum bitteren Ende

Die namenlosen Helden von Fukushima

Gebannt schaut die ganze Welt auf die fünfzig Arbeiter, die unter extremsten Bedingungen die Reaktoren kühlen oder irgendwie wieder mit Strom versorgen sollen. Und die Welt fragt sich: Wer sind diese Helden in Schutzanzügen, die natürlich wissen, dass dies ein Himmelfahrtskommando ist.

Deutschlandfunk · Kommentar · 17.3.2011

Die Internationale Atomenergiebehörde hat bekannt gegeben, wie viele Menschen direkt oder indirekt durch den Atomunfall in Fukushima 1 verletzt wurden. Es ist eine Chronik der ersten Opfer.

Deutschlandradio · Aktuell · 17.3.2011

 
Japanische Pendler in einem Bahnhof in Tokio. (Bild: picture alliance / dpa)

"Das ist logistisch nicht leistbar"

Experte zur Evakuierung des Großraums Tokio

Es sei nicht machbar, den Großraum Tokio mit 35 Millionen Menschen zu evakuieren, schätzt Gerold Reichenbach, Vorsitzender des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge, den Fall der Fälle im japanischen Katastrophengebiet ein.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 17.3.2011

 
Hubschraubereinsatz über dem AKW Fukushima 1 (Bild: AP)

"Die nächsten 24 Stunden werden entscheiden"

Reaktorkatastrophe in Fukushima spitzt sich zu

Im Atomkraftwerk Fukushima wird ein Austritt großer Mengen radioaktiven Materials nach Einschätzung von Experten immer wahrscheinlicher. Die Versuche, die Reaktoren mit Wasser zu kühlen, werden immer verzweifelter.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 17.3.2011

 
Die Kühlung der Unfall-Reaktoren mit Wasserwerfern wird fortgesetzt (Bild: picture alliance / dpa)

Verzweifelter Kampf mit Hubschraubern und Wasserwerfern

Rettungsbemühungen für Fukushima mit Unterstützung der Armee

Im Atomkraftwerk Fukushima hat ein neuer Versuch begonnen, die Anlage aus der Luft zu kühlen. Mehrere Armeehubschrauber warfen Wasser ab. Auch Wasserwerfer wurden in Stellung gebracht. Hoffnung setzt man auch auf eine Stromleitung, die gelegt werden soll.

Deutschlandradio · Aktuell · 17.3.2011

 
Das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 (Bild: AP / Tokyo Electric Power Co.)

"Niemand ist da gut vorbereitet"

Schriftstellerin Pausewang zur Atomkatastrophe in Japan und ihren Thriller "Die Wolke"

Seit dem Atomunfall in Japan ist der Roman „Die Wolke“ wieder in den Bestsellerlisten zu finden. "Eigentlich ist es logisch, dass sich jetzt wieder viele an dieses Buch erinnert fühlen", sagt dazu die Autorin Gudrun Pausewang.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 16.3.2011

 
Geduldig warten Menschen in Sendai auf Benzin. (Bild: picture alliance / dpa)

Kämpfen heißt ertragen

Die japanische Mentalität aus westlicher Sicht

Die japanische Bevölkerung reagiert auf die Katastrophenserie dem Augenschein nach mit großer Ruhe und Disziplin. Im Inneren seien die Japaner dennoch sehr betroffen, sie kommunizierten das aber anders, sagt Folker Streib, Ex-Generalmanager der Commerzbank in Japan.

Deutschlandfunk · Interview · 17.3.2011

 
Das Energieunternehmen Tepco im Visier: Zu eng mit dem Staat verflochten? (Bild: picture alliance / dpa)

Verfehlungen von Energieriese Tepco kein Sonderfall in Japan

Unternehmensberater bewertet Verhalten von japanischem AKW-Betreiber

Dass der Stromkonzern Tepco jahrelang Pannen an Atomkraftwerken vertuscht hat, liegt für Unternehmensberater Jochen Legewie auch an der japanischen Unternehmensphilosophie. Anders als im Westen werde in Japan die Verantwortung auf das Unternehmen geschoben, sodass "keine Einzelnen eine klare Verantwortung tragen".

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.3.2011

 
Tokio im Dunkeln: Die Stromproblematik sorgt in Japan eher für Sorgen, sagt Pia Tomoko Meid (Bild: AP)

"Man hat im Moment andere Sorgen"

Japan-Expertin berichtet von Gelassenheit im Umgang mit Katastrophen

In Japan stehen die Versorgungslage und der Wiederaufbau der Infrastruktur eher im Fokus des öffentlichen Interesses, als die Situation in den Atomkraftwerken, sagt die Geschäftsführerin der deutsch-japanischen Gesellschaft in Düsseldorf, Pia Tomoko Meid.

Deutschlandfunk · Interview · 16.3.2011

 
Der Geigerzähler zeigt in Tokio 0.6 Mikrosieverts. (Bild: AP)

Was ist eigentlich - ein Sievert?

Radioaktivität und die Wirkung auf den Organismus

Wenn es um die Strahlenbelastung geht, die nach der Beschädigung der Atomkraftwerke in Japan zu verzeichnen ist, dann wird diese in Sievert angegeben. Was bedeuten die aktuellen Zahlen für die Gesundheit der Menschen, die ihr ausgesetzt sind.

Deutschlandradio · Aktuell · 16.3.2011

 
Ein großes Pult mit Schaltern und Anzeigeinstrumenten im Leitstand des Atomkraftwerks Biblis in Südhessen. (Bild: picture alliance / dpa)

Wie funktionieren Notstromaggregate im Kernkraftwerk?

Fakten zur Stromquelle für Atomkraftwerkkühlung

In Japan ist die Notstromversorgung in Fukushima 1 teilweise oder ganz ausgefallen - die Brennstabelemente können nicht mehr gekühlt werden. Meerwasser soll helfen. In Deutschland werden jetzt auch die Notstromversorgungen der AKW geprüft - aus gutem Grund.

Deutschlandradio · Aktuell · 15.3.2011

 
Blick auf die japanische Hauptstadt Tokio (Bild: Stock.XCHNG / Eugenie Koo)

"In Tokio sehe ich jetzt keine Massenpanik"

Wilhelm Vosse: Japaner halten die Kernkraft für beherrschbar

Ehe es in Japan zu einer grundsätzlichen Debatte über die Kernenergie komme, müsse der GAU tatsächlich passieren. Das sagt Wilhelm Vosse, Professor für Politikwissenschaft an der International Christian University in Tokio. Das Land habe bei der Stromerzeugung einfach keine Alternativen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2011

 
Bergmann:

Die Hilflosigkeit der Medien

Risikoforscher: Journalisten sollten zugeben, dass die Fakten aus Japan widersprüchlich sind

Die Bilder von der drohenden atomaren Katastrophe in Japan erzeugen nach Ansicht des Risikoforschers Jörg Bergmann von der Uni Bielefeld durch ihre ewigen Wiederholungen im Fernsehen eine Taubheit beim Zuschauer.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2011

 
Das japanische Atomkraftwerk Fukushima I nach einer zweiten Explosion im dritten Reaktorblock (Bild: picture alliance / dpa)

Kühlwasserstand in Fukushima dramatisch gesunken

In drei Reaktorblöcken droht Kernschmelze

Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I ist es zu einer neuen Wasserstoff-Explosion gekommen. Da die Kühlsysteme in den Blöcken 1 bis 3 nicht mehr funktionieren, droht in allen drei Blöcken eine Kernschmelze. Im Reaktorblock 2 könnte die Kernschmelze bereits begonnen haben.

Deutschlandradio · Aktuell · 14.3.2011

 
Tsunamistrudel vor dem Hafen von Oarai (Bild: AP)

In Japan werden noch Tausende vermisst

Westerwelle: Keine Hinweise auf deutsche Opfer

Nach dem schweren Erdbeben in Japan werden immer noch tausende Menschen vermisst. Helfer aus dem Ausland versuchen sich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

 
Das Atomkraftwerk Fukushima (Bild: AP)

Stichwort: Kernschmelze

Wenn die Brennstäbe aufheizen

In zwei Blöcken des japanischen Kernkraftwerks Fukushima Dai'ichi wird eine Kernschmelze befürchtet. Lesen Sie im folgenden, was darunter zu verstehen ist.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 12.3.2011

 
Das Atomkraftwerk Fukushima (Bild: AP)

Weiter Angst vor GAU in Japan

Mehrere Kernkraftwerke melden Defekte der Kühlung

Nach dem Erdbeben in Japan ist weiter unklar, wie groß die Gefahr einer atomaren Katastrophe ist. In mehreren Reaktoren gibt es Probleme mit den Kühlsystemen.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2011

 
Nach dem Erdbeben ist der Flughafen von Sendai durch eine Tsunamiwelle am  überschwemmt worden. (Bild: AP)

Schwere Zerstörungen nach Erdbeben in Japan

Tsunamiwarnung für große Teile des Pazifiks

In großen Teilen Japans hat am Freitag die Erde gebebt, das Epizentrum lag 400 Kilometer von Tokio entfernt. Der Erdstoß löste eine Tsunamiwelle aus. Die Zahl der Toten könnte laut Behördenangabe über Tausend liegen.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.3.2011

 
 

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