Zum Inhalt
Zur Deutschlandfunk-Startseite
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
Zur DRadio-Wissen-Startseite
 
nach oben
BUNDESPRÄSIDENTENWAHL
Christian Wulff legt seinen Amtseid ab. (Bild: AP)

Bundespräsident Wulff legt Amtseid ab

Staatsoberhaupt spricht von "großer Verantwortung"

Christian Wulff ist in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat als Staatsoberhaupt vereidigt worden. Der 51-Jährige ist damit offiziell neuer Bundespräsident.

Deutschlandradio · Aktuell · 2.7.2010

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Kabinettssitzung in Berlin (Bild: AP)

Frau Merkel müsste mal "über eine Regierungsneubildung" nachdenken

Politologe Langguth fordert Umdenken nach dem präsidialen Wahldrama

Die Koalition sei mit einem blauen Auge davon gekommen, meint Gerd Langguth. Der Kanzlerin legt er eine personelle Umstrukturierung ans Herz - und denkt dabei auch an die Herren Merz und Koch.

Deutschlandfunk · Interview · 1.7.2010

 
Joachim Gauck, Bundespräsidenten-Kandidat, rechts, und Holger Zastrow, Landesvorsitzender der sächsischen FDP (Bild: AP)

"Gauck hätte auch Kandidat von CDU und FDP sein können"

Sächsischer FDP-Chef Zastrow: Eintreten für Gauck war Gewissensentscheidung

Der FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende von Sachsen, Holger Zastrow, verteidigte sein Eintreten für den Präsidentschaftskandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck.

Deutschlandfunk · Interview · 1.7.2010

 
Die Reihen der Linkspartei mit der Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl, Luc Jochimsen, vorne (Bild: AP)

Linke wehrt sich gegen "Mythenbildung" bei Bundespräsidentenwahl

Berliner Parteichef Klaus Lederer verteidigt Enthaltungen seiner Partei im dritten Wahlgang

Hätte Rot-Grün es mit einem gemeinsamen Kandidaten ernst gemeint, wäre ein Gespräch darüber mit den Linken schon vor Wochen nötig gewesen, kritisiert Klaus Lederer, Berliner Parteichef der Linken.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 1.7.2010

Die Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch, hat die Vorwürfe der SPD zurückgewiesen, bei der Wahl des Bundespräsidenten eine Chance für die Opposition vertan zu haben.

Deutschlandfunk · Interview · 1.7.2010

Auch Dietmar Bartsch lehnt jegliche Verantwortung für den Ausgang der Wahl zum Bundespräsidenten ab. Selbst wenn Die Linke geschlossen Gauck gewählt hätte, wäre Christian Wulff im dritten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt worden.

Deutschlandfunk · Interview · 1.7.2010

 
Kanzlerin Merkel gratuliert dem neuen Bundespräsidenten Wulff. (Bild: AP)

Christian Wulff ist neuer Bundespräsident

Unionspolitiker: Wahl war Denkzettel für Koalition

Deutschland hat ein neues Staatsoberhaupt. Der Kandidat von Union und FDP, Christian Wulff, erhielt 625 Stimmen im entscheidenden dritten Wahlgang der Bundesversammlung.

Deutschlandradio · Aktuell · 1.7.2010

 
Thomas Oppermann, erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Ein belebendes Element für unsere Demokratie"

Thomas Oppermann, SPD: Gauck-Ergebnis mehr als ein Achtungserfolg

Die gestrige Bundespräsidentenwahl war nach Einschätzung des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD, Thomas Oppermann, mehr als ein Achtungserfolg für den Kandidaten Gauck. Die Abstimmung sei ein Erfolg für die Demokratie gewesen, sagte Oppermann. Gauck habe die Menschen für die Demokratie begeistert. Dieser Impuls müsse genutzt werden.

Deutschlandfunk · Interview · 1.7.2010

 
Die drei Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten

Politologe: Gauck-Euphorie zeigt Krise der Parteiendemokratie

Albrecht von Lucke sieht gefährliche Sehnsucht

Dass Joachim Gauck in der letzten Zeit enormen Zuspruch erhalten hat, sei auch ein Ausdruck der großen Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Parteiendemokratie, sagt der Politologe Albrecht von Lucke. Doch die Sehnsucht nach einem "Allesregler", der quasi über den Parteien stehe, sei hochgefährlich.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 30.6.2010

 
Die Staatsministerin a. D. Hildegard Hamm-Brücher (Bild: AP Archiv)

Hamm-Brücher: Volk soll entscheiden

Ex-FDP-Politikerin kritisiert Wahlverfahren

Laut Hildegard Hamm-Brücher werde auf die Wahlfrauen und -männer großer Druck ausgeübt - Wackelkandidaten würden sogar im Voraus aussortiert.

Deutschlandfunk · Interview · 30.6.2010

"Endlich ernsthaft über die Frage der Volkswahl unseres Staatsoberhauptes" zu sprechen, fordert daher Hildegard Hamm-Brücher, die 1994 für die FDP für das Amt kandidiert hatte.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 29.6.2010

 
Heinrich August Winkler (Bild: Deutschlandradio)

"Demokratie- und Geschichtslehrer" gesucht

Historiker Winkler zu den Anforderungen an die Präsidentschaftskandidaten

Ein Bundespräsident könne die politische Kultur des Landes entscheidend prägen, meint Heinrich August Winkler. Als Beispiel nannte er Richard von Weizsäckers Rede zum 8. Mai 1985, in der dieser - 40 Jahre nach dem Zusammenbruch Deutschlands - als erster Bundespräsident von einer Befreiung vom Hitleregime sprach.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 29.6.2010

 
CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Hans-Peter Friedrich.  (Bild: Hans-Peter Friedrich)

"Das müsste eigentlich ausreichen, nach meinem Dafürhalten"

Vorsitzender der CSU-Landesgruppe rechnet mit Wulff als Köhler-Nachfolger

Hans-Peter Friedrich, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, ist zuversichtlich, dass Christian Wulff (CDU) im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt wird - selbst dann, wenn es einige Abtrünnige in den eigenen Reihen geben sollte.

Deutschlandfunk · Interview · 30.6.2010

 
Joachim Gauck (Bild: AP)

"Ich hoffe auf einen dritten Wahlgang"

Initiator der Kampagne "Wir für Joachim Gauck" zur Bundespräsidentenwahl

Joachim Gauck begeistere mehr im Volk als bei SPD und Grünen, beklagt der Gründer der Facebook-Gruppe "Wir für Joachim Gauck" und FDP-Mitglied Christoph Giesa. Er sammelte mehr als 35.000 Unterschriften.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 30.6.2010

 
Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, SPD (Bild: SPD-Bundestagsfraktion)

"Jetzt geht es um einen möglichst guten Präsidenten"

Bundestagsvizepräsident Thierse über die Wahl des Staatsoberhauptes

Joachim Gauck sei wegen seiner Biografie prädestiniert für das Amt des Bundespräsidenten, sagt Wolfgang Thierse - und bedauert, dass Kanzlerin Merkel ihren Kandidaten Wulff zur Stabilisierung der Koalition durchgesetzt hat.

Deutschlandfunk · Interview · 30.6.2010

 
André Brie, Die Linke (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Nur mit einer scharfen Vergangenheitskritik auch zukunftsfähig"

Linken-Politiker Brie kritisiert starke Vorbehalte gegenüber Joachim Gauck

Eine Wahl von Joachim Gauck auch mit den Stimmen der Linken: "Das wäre ein Signal für die Öffnung gegenüber SPD und Grünen und für unsere eigene Nachdenklichkeit, was unsere Geschichte betrifft", sagt der Linken-Politiker André Brie.

Deutschlandfunk · Interview · 30.6.2010

 
Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt (CDU) (Bild: AP)

Kandidat braucht "Erfahrungen mit unserem politischen System"

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident unterstützt Wulff

Für Wolfgang Böhmer sind beide Kandidaten für das Bundespräsidentenamt "honorige Persönlichkeiten". Dem CDU-Kandidaten Wulff traue er jedoch eher zu, für "eine gewisse Stabilität" im politischen System zu sorgen, da er sich innerhalb dieses Systems besser auskenne.

Deutschlandfunk · Interview der Woche · 27.6.2010

 
Dietrich: Perfekt organisierte Gottesdienste (Bild: Stock.XCHNG / Irina Reberšak)

Streit um Wulff und sein Amt bei "ProChrist"

Theologin plädiert für Rückzug aus Kuratorium

Die Vereinigung "ProChrist" sei eine fundamentalistische Bewegung, erklärt die Theologin und Journalistin Kirsten Dietrich. Sie hält es für nötig, dass der für das Bundespräsidentenamt kandidierende Christian Wulff seinen Kuratoriumsposten dort aufgibt.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 22.6.2010

 
Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (CDU) (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Bundesbildungsministerin fordert Ende des Koalitionsstreits

Schavan: Koalition muss zur Nominierung von Wulff auch bei der Wahl stehen

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat von den Kabinettsmitgliedern der Regierung eine stärkere Koalitionsdisziplin gefordert. Zugleich verteidigt sie den vielfach kritisierten Führungsstil der Kanzlerin.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 22.6.2010

 
Rupert Scholz (CDU) (Bild: Deutscher Bundestag)

Scholz (CDU): Bewährtes System

Bundesverteidigungsminister a.D. spricht sich gegen Direktwahl des Staatsoberhauptes aus

Eine Direktwahl des Bundespräsidenten durch die Bürger würde die Struktur unserer Demokratie "grundlegend verändern", sagt der ehemalige Bundesverteidigungsminister Rupert Scholz (CDU).

Deutschlandradio Kultur · Interview · 21.6.2010

 
Joachim Gauck ist Kandidat der SPD und der Grünen für das Amt des Bundespräsidenten. (Bild: AP)

"Mit Nordrhein-Westfalen hat das alles überhaupt nichts zu tun"

Gauck sieht seine Kandidatur als Angebot an die politische Mitte

Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck sieht die schwarz-gelbe Regierungskoalition nicht infrage gestellt, sollte er am 30. Juni in der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt werden. Seine Kandidatur entspringe keinem taktischen Kalkül.

Deutschlandfunk · Interview der Woche · 20.6.2010

 
Der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler wird mit Großem Zapfenstreich verabschiedet. (Bild: AP)

Horst Köhler fordert bei Abschied "Respekt und Wahrhaftigkeit"

Ex-Bundespräsident mit Großem Zapfenstreich verabschiedet

"Respekt und Wahrhaftigkeit sollen in der politischen Kultur unseres Landes einen festen Platz behalten" - mit diesen Worten bekräftigte und rechtfertigte Horst Köhler seinen Rücktritt. Der Ex-Bundespräsident wirkte gelöst - und sichtlich gerührt.

Deutschlandradio · Aktuell · 16.6.2010

 
Bundespräsident Horst Köhler verkündet seinen Rücktritt (Bild: AP)

"Es ist nichts Prägendes zurückgeblieben"

Köhler-Biograf Langguth über die Amtszeit des Bundespräsidenten

Von der Amtszeit des Bundespräsidenten Horst Köhler wird nach Einschätzung seines Biografen Gerd Langguth wenig in Erinnerung bleiben. Er sei kein guter Redner gewesen, sagte der Politikwissenschaftler. Auch habe er keine Brücken zwischen Volk und Politik geschlagen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.6.2010

 
Die Kandidatin der Linken für das Präsidentenamt, Luc Jochimsen. (Bild: AP)

"Ich weiß, dass es schwerer ist für mich"

Interview mit Luc Jochimsen, Bundespräsidentschaftskandidatin der Linken

Sie hält Joachim Gauck für nicht geeignet, gegen Christian Wulff habe sie es schwer, doch Luc Jochimsen lässt sich nicht beirren.

Deutschlandfunk · Interview · 14.6.2010

Der frühere Stasi-Beauftragte Joachim Gauck sei zwar ein Aufklärer, aber ein Bundespräsident müsse "auch ein Versöhner sein, eine Integrationsfigur. Und genau das ist Gauck nicht".

Deutschlandradio Kultur · Interview · 9.6.2010

 
FDP-Generalsekretär Christian Lindner (Bild: AP)

Lindner: Voten für Wulff

Generalsekretär der FDP sieht Lage der Koalition "mit einer gewissen Beruhigung"

Spekulationen, die Koalition zwischen CDU und FDP könne nach der Wahl des Bundespräsidenten zerbrechen, bezeichnet der Generalsekretär der FDP, Christian Lindner, als "Science-Fiction". Seine Partei stehe klar hinter der Kandidatur von Christian Wulff.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 12.6.2010

 
Georg Schmid, CSU-Fraktionschef im Bayerischen Landtag (Bild: privat)

Fraktionschef Schmid: CSU wählt Wulff

Politiker weist Kritik an Zusammensetzung der Wahlmänner für Bundesversammlung zurück

Georg Schmid, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, ist zuversichtlich, dass der niedersächsische Ministerpräsident zum neuen Bundespräsidenten gewählt wird. Christian Wulff werde die Stimmen der Wählmänner und -frauen bekommen, sagte Schmid.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 8.6.2010

 
Schloss Bellevue - künftiger Amtssitz von Christian Wulff oder Joachim Gauck? (Bild: AP)

"Lassen wir doch die Diskussion erst mal zu"

Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen, zur Wahl des Bundespräsidenten

Mit Christian Wulff und Joachim Gauck gebe es zwei sehr respektable Kandidaten, sagt Holger Zastrow, FDP-Landesvorsitzender in Sachsen. Es sei nicht notwendig, sich jetzt "holterdiepolter" für einen der Bewerber zu entscheiden.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 7.6.2010

 
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU)  (Bild: AP)

Historiker: Bundespräsidenten-Kandidaten bilden deutsche Generationen ab

Wulff, der "Patchwork-Familienvater", Gauck, der Vor-Einheitsbürger

Christian Wulff und Joachim Gauck stehen auf je eigene Art für die Vergangenheit der Bundesrepublik Deutschland, sagt der Wuppertaler Historiker Georg Eckert.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 4.6.2010

 
Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen.  (Bild: AP)

Wulff for President!

Über den möglichen neuen Hausherrn von Schloss Bellevue

Hut ab, Kanzlerin! Nachdem ihr die geschwächten Koalitionspartner Horst Seehofer und Guido Westerwelle wohl dankend den Vortritt gelassen hatten, löste sie in Rekordzeit eine der kniffligsten Fragen ihrer Kanzlerschaft.

Deutschlandfunk · Kommentar · 3.6.2010

 
Blick auf das Schloss Bellevue, den Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin (Bild: AP)

Wulff gegen Gauck

Parteien nominieren ihre Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff geht für die CDU, CSU und FDP ins Rennen um das Amt des Bundespräsidenten. SPD und Grüne haben sich auf den DDR-Bürgerrechtler und Ex-Stasiakten-Beauftragten Joachim Gauck als Kandidaten geeinigt.

Deutschlandradio · Aktuell · 3.6.2010

 
Steffi Lemke, politische Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/ Die Grünen (Bild: Deutschlandradio / Bettina Straub)

Kritik aushalten

Was müssen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt mitbringen?

"Auch wenn die Kritik an Horst Köhler dezidiert, deutlich und scharf gewesen ist, das ist kein Negativbeispiel der besonderen Güte, wie mit Kritik agiert wird im politischen Raum." Für Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin der Grünen, gehört Kritik zum politischen Alltagsgeschäft.

Deutschlandfunk · Interview · 2.6.2010

 
Rita Süssmuth, CDU (Bild: AP)

Süssmuth: Köhler hat gängige Art der Politikkritik nicht mehr ertragen

CDU-Politikerin: Angela Merkel hätte im Vorfeld länger mit dem Bundespräsidenten reden müssen

Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) spricht sich nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler dafür aus, den Kommunikationsstil im Politikbetrieb auf den Prüfstand zu stellen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 2.6.2010

 
Michael Naumann  (Bild: AP)

Ein Wort Merkels "hätte uns alle vor diesem Eklat bewahrt"

Ex-Kulturstaatsminister Naumann kritisiert Umgang mit Horst Köhler

Michael Naumann gibt der Bundesregierung die Schuld am Rücktritt von Horst Köhler - und wirft der Kanzlerin vor, eine "große, politische Macht-Schachspielerin" zu sein.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 2.6.2010

 
Der FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke (Bild: otto-fricke.de)

Fricke: Jemand, der "eine möglichst hohe Anerkennung hat"

FDP-Politiker stellt Anforderungen an die Köhler-Nachfolge

Nicht das Parteibuch eines Kandidaten sei für die Koalition entscheidend, sondern seine Anerkennung in der Gesellschaft, betont FDP-Politiker Otto Fricke. Die Erfahrung zeige, dass es auch wichtig sei, mit der Medienwelt klarzukommen.

Deutschlandfunk · Interview · 2.6.2010

 
Peter Altmaier, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium (CDU) (Bild: Bundestagsbüro Peter Altmaier)

Keine Frage des Geschlechts

Was CDU-Politiker Altmaier von der Kandidatensuche erwartet

Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble oder doch ein überparteilicher Kandidat? Der Kandidat müsse vor allem vernünftig und überzeugend sein, so Peter Altmaier, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Deutschlandfunk · Interview · 2.6.2010

 
Barbara Stamm (Bild: AP)

"Sie ist eine gestandene Frau"

CSU-Politikerin kann sich Ursula von der Leyen als Bundespräsidentin vorstellen

Barbara Stamm traut Ursula von der Leyen das Amt der Bundespräsidentin zu. Sie sei eine Frau mit Sachverstand, die Konsens herbeiführen könne. Vor allen Dingen habe sie eine positive Ausstrahlung.

Deutschlandfunk · Interview · 2.6.2010

 
Stephan Detjen  (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Köhler hat "mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet"

Stephan Detjen über den Rücktritt des Bundespräsidenten

Der Chefredakteur des Deutschlandfunks, Stephan Detjen, hält die Gründe, die Horst Köhler für seinen Rücktritt angegeben hat, nicht für überzeugend. Der Bundespräsident sei den Herausforderungen seines Amtes offenkundig nicht mehr gewachsen gewesen.

Deutschlandfunk · Interview · 1.6.2010

 
Ehemalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss: Der Ton ist rauer geworden.  (Bild: AP)

Christina Weiss: Wir brauchen politische Seiteneinsteiger

Ex-Kulturstaatsministerin bezeichnet Rücktritt des Bundespräsidenten als Katastrophe

"Einen Tag mehr Nachdenkenszeit" und "ein paar beratende Gespräche" hätte sich Christina Weiss vor Köhlers Rücktritt gewünscht. Sie warnt vor Vorbehalten gegenüber politischen Seiteneinsteigern.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 1.6.2010

 
Blick auf das Schloss Bellevue, den Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin (Bild: AP)

Paukenschlag in Bellevue

Der Rücktritt des Bundespräsidenten

Der Bundespräsident ist zurückgetreten - was war passiert? War Horst Köhlers Entscheidung wirklich nur auf die Kritik der letzten Tage bezogen? Wie kann es weitergehen - im Bundespräsidialamt - und in der Regierungskoalition?

Deutschlandfunk · Hintergrund · 31.5.2010

 
Hans-Jochen Vogel, ehemaliger SPD-Vorsitzender (Bild: AP)

Vogel: Konflikt würde unserem Gemeinwesen schaden

Ehemaliger SPD-Vorsitzender spricht sich für Kandidaten mit einer breiten Mehrheit aus

Der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel warnt vor einer "harten Konfliktsituation" in den kommenden Wochen, wenn es um die Nachfolge von Bundespräsident Horst Köhler geht. Es sei wichtig, einen Kandidaten mit einer breiten Zustimmung zu finden.

Deutschlandfunk · Interview · 1.6.2010

 
Horst Köhler hat das Amt des Bundespräsidenten niedergelegt.  (Bild: AP)

"Es umweht ihn schon ein Hauch von Tragik"

Publizist über Horst Köhlers Rücktritt

Horst Köhler habe sich bis an die Grenzen dessen, was dem Bundespräsidenten zusteht, in das politische Tagesgeschäft eingemischt, sagt Hugo Müller-Vogg. Der Publizist ist Autor eines Buches mit mehreren Interviews mit Köhler.

Deutschlandfunk · Interview · 1.6.2010

 
SPD-Chef Sigmar Gabriel zum Rücktritt des Bundespräsidenten (Bild: AP)

"Das ist schon keine Kleinigkeit"

Sigmar Gabriel blickt nach Köhlers Rücktritt in die Zukunft

"Die Tragik ist, dass wir eine Regierung haben, die massiv instabil ist und gleichzeitig jemand von Bord geht, dem die Menschen eben doch vertraut haben." Nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten fordert SPD-Chef Gabriel deshalb einen überparteilichen Kandidaten.

Deutschlandfunk · Interview · 1.6.2010

 
Bundespräsident Horst Köhler verkündet seinen Rücktritt.  (Bild: AP)

"Der Präsident hat auf mich einen konzentrierten Eindruck gemacht"

Deutschlandradio-Journalist über sein Interview mit Horst Köhler

Christopher Ricke, Journalist beim Deutschlandradio, führte vor gut einer Woche das Interview mit Horst Köhler, das entscheidend zu dessen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten beigetragen hat. Trotz dass Köhler auf dem Rückweg von einer langen Reise war, habe er konzentriert gewirkt, sagt Ricke.

Deutschlandfunk · Interview · 1.6.2010

 
Ruprecht Polenz (CDU) ist Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, dem er seit 1994 angehört. (Bild: ruprecht-polenz.de)

"Er hat sich offensichtlich sehr verletzt gefühlt"

CDU-Politiker Polenz über den Rücktritt von Bundespräsident Köhler

Ruprecht Polenz (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, äußert Verständnis für die Entscheidung von Bundespräsident Köhler. Köhler habe sich durch den Vorwurf, er habe etwas gesagt, das mit der Verfassung nicht vereinbar sei, offensichtlich sehr verletzt gefühlt.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 1.6.2010

 
Klaus Töpfer (Bild: AP)

Töpfer: Rücktritt von Köhler nicht wegen mangelnder Stressfähigkeit

Ex-Bundesumweltminister sieht keine leichtfertige Entscheidung des Bundespräsidenten

Dass Bundespräsident Horst Köhler "so aus dem Nichts heraus" zurückgetreten sei, sei die Folge längerer Entwicklungen, sagt der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU). Mangelnde Stressfähigkeit könne er aber nicht als hinreichende Begründung ansehen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 1.6.2010

 
Jürgen Trittin (Bild: AP)

Trittin: Schwarz-Gelb schuld an Köhlers Rücktritt

Grünen-Fraktionsvorsitzender: Oppositionskritik allein hätte nicht gereicht

Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, sieht den Grund für den Rücktritt von Bundespräsident Köhler im mangelnden Rückhalt der schwarz-gelben Koalition. Weder die Bundeskanzlerin noch der Bundesaußenminister hätten es für nötig befunden, ihn in dieser Situation zu verteidigen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 1.6.2010

 
Stefan Müller, parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag.  (Bild: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag)

Müller: Zu früh, um über Namen zu diskutieren

CSU-Politiker will gemeinsamen Vorschlag innerhalb der Koalition

Bei der Kandidatenfrage für das Amt des Bundespräsidenten sei entscheidend - so Stefan Müller, parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag - eine Persönlichkeit zu finden, die das Land einen könne. Sie müsse Zukunftsthemen ansprechen und von der Regierung unabhängig sein.

Deutschlandfunk · Interview · 1.6.2010

 
Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Gregor Gysi  (Bild: AP)

"Mit uns hat das nichts zu tun"

Die Linke: Rücktritt Köhlers überzogen

Laut Gregor Gysi war nicht die Kritik der Opposition an Horst Köhler ausschlaggebend für seinen Rücktritt, sondern die Missbilligung aus den eigenen Reihen. Der Bundespräsident habe wohl gedacht, in dem Amt gebe es keine Kritik.

Deutschlandfunk · Interview · 1.6.2010

 
Blick auf das Schloss Bellevue, den Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin (Bild: AP)

Kandidatensuche für die Nachfolge Köhlers hat begonnen

Koalition will gemeinsamen Kandidaten, SPD "keinen Partei-Politiker"

Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler will die schwarz-gelbe Koalition einen gemeinsamen Vorschlag für einen Nachfolger vorlegen. Da man in der Bundesversammlung eine klare Mehrheit besitze, liege es auf der Hand, dass die Regierungsparteien am Zuge seien, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Deutschlandradio · Aktuell · 1.6.2010

 
Bundespräsident Horst Köhler (Bild: AP)

Köhler, Afrika und der Welthandel

Das Engagement des zurückgetretenen Bundespräsidenten

Die entwicklungspolitische Lobby-Organisation "One" bedauerte gestern Köhlers Rücktritt als Verlust für die deutsch-afrikanische Partnerschaft. Bereits in seiner Antrittsrede hatte Köhler gesagt: Für mich entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt am Schicksal Afrikas."

Deutschlandradio · Aktuell · 1.6.2010

 
Wolfgang Bosbach  (Bild: Deutschlandradio / Bettina Straub)

"Alle einmal einen Moment innehalten"

CDU-Politiker Bosbach wirbt für einen gemeinsamen Köhler-Nachfolger

Wolfgang Bosbach zeigte sich überrascht vom Rücktritt des Bundespräsidenten. Er zollte Köhler Respekt für seine Entscheidung, betonte jedoch, dass auch das Staatsoberhaupt nicht außerhalb jeder Kritik stünde. Jetzt gelte es zunächst einmal, Köhler zu danken und besonnen an die Nachfolge zu gehen.

Deutschlandfunk · Interview · 31.5.2010

 
Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen (Bild: Deutscher Bundestag)

"Auf Kritik reagiert man normalerweise souverän"

Grünenpolitiker kritisiert Horst Köhler

Wenn ein Bundespräsident sich zu einer Frage äußere und damit Kontroversen auslöse, müsse er Kritik aushalten können, sagt Volker Beck. Der Grünenpolitiker fordert die Bundesregierung auf, im Dialog mit den anderen Parteien nach einem geeigneten Nachfolger zu suchen.

Deutschlandfunk · Interview · 31.5.2010

 
Eine Mischung aus Eitelkeit und Beleidigtsein?  Horst Köhler gibt  seinen Rücktritt bekannt. (Bild: AP)

"... und dann gehen sie eben von der Fahne"

Politikwissenschaftler Münkler kritsiert Rücktritt des Bundespräsidenten

Herfried Münkler fordert gerade in Krisenzeiten mehr Verantwortungsgefühl von Politikern und Amtsinhabern. Nicht jeder Rücktritt sei ein Zeichen von Pflichtbewusstsein. Häufig stecke eher eine Flucht vor der Verantwortung dahinter.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 31.5.2010

 
Der Kabarettist Georg Schramm (Bild: AP Archiv)

"Ich war entzückt"

Kabarettist Georg Schramm freut sich über den Rücktritt des Bundespräsidenten

Der Rücktritt sei "das Beste", was Köhler während seiner Amtszeit gemacht habe, sagt der Kabarettist Georg Schramm. Köhler verfüge nicht über die Kraft des gesprochenen Wortes.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 31.5.2010

 
Bundespräsident Horst Köhler verkündet seinen Rücktritt (Bild: AP)

Mahrenholz: Rücktritt von Bundespräsident Köhler ist "charaktervoll"

Ex-Verfassungsrichter hält Schwan für mögliche Kandidatin

Der frühere Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Ernst Gottfried Mahrenholz, hält den Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler für "charaktervoll". Mahrenholz sagte, Köhler sei kein "Amtskleber".

Deutschlandradio Kultur · Thema · 31.5.2010

 
Wolfgang Thierse: Botschaft der Enttäuschung.  (Bild: AP)

"Das ist schon eine Botschaft an Frau Merkel"

SPD-Politiker Thierse über den Rücktritt des Bundespräsidenten

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse sieht den Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler als Schwächung der schwarz-gelben Koalition. Die Situation der Regierung sei dadurch nicht einfacher geworden, sagt der SPD-Politiker.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 31.5.2010

 
Friedbert Pflüger: Keine leichte Lage.  (Bild: AP)

Friedbert Pflüger: Ich verstehe diese Empfindlichkeit nicht

CDU-Politiker kritisiert scheidenden Bundespräsidenten Köhler scharf

Der CDU-Politiker Friedbert Pflüger reagiert mit großem Unverständnis auf den Rücktritt von Horst Köhler. Seine missverständlichen Äußerungen zum Verhältnis von Wirtschaftsinteressen und Bundeswehreinsätzen seien kein Rücktrittsgrund.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 31.5.2010

 
Bundespräsident Horst Köhler gibt an der Seite seiner Frau Eva Luise Köhler im Schloss Bellevue seinen Rücktritt bekannt. (Bild: AP)

"Es war mir eine Ehre, Deutschland als Bundespräsident zu dienen"

Horst Köhler tritt zurück - Bundeskanzlerin bedauert "aufs Allerhärteste"

Wegen seiner umstrittenen Bemerkungen zur militärischen Sicherung von Deutschlands Wirtschaftsinteressen hat Bundespräsident Köhler in Berlin seinen Rücktritt verkündet. Köhler ist der erste Bundespräsident, der zurücktritt. Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte betroffen.

Deutschlandradio · Aktuell · 31.5.2010

 
Bundespräsident Horst Köhler steht im Bundeswehrfeldlager Camp Marmal in Masar-i-Scharif im Ehrenhain für die im Einsatz getöteten Soldaten. (Bild: AP)

"Sie leisten wirklich Großartiges unter schwierigsten Bedingungen"

Bundespräsident Köhler nach seinem Besuch in Afghanistan

Die Äußerungen von Bundespräsident Horst Köhler, Deutschland müsse mit seiner Außenhandelsabhängigkeit zur Wahrung seiner Interessen im Zweifel auch zu militärischen Mitteln greifen, hatten für Verwirrung gesorgt.

Deutschlandradio · Aktuell · 22.5.2010

Deutschlandradio Kultur · Interview · 22.5.2010

Deutschlandfunk · Interview · 22.5.2010

 
 

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

Seit 13:00 Uhr
Nachrichten
Nächste Sendung: 13:05 Uhr
Informationen am Mittag

mehr

Deutschlandradio Kultur

Seit 13:00 Uhr
Nachrichten
Nächste Sendung: 13:05 Uhr
Die Reportage

mehr

DRadio Wissen

Seit 13:00 Uhr
Nachrichten
Nächste Sendung: 13:05 Uhr
Online Talk

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandfunk

Deutschlandradio Kultur

DRadio Wissen

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Deutschlandfunk

Schmalspurbahn in Lettland

Sendezeit: 16.06.2013, 11:30

Deutschlandradio Kultur

Ilko-Sascha Kowalczuk: 17. Juni 1953, Roger Engelmann: DDR im Blick der Stasi

Sendezeit: 16.06.2013, 12:34

DRadio Wissen

Absolventenporträt - Die Harfenistin Marina Tsaytler vom 15.06.2013

Sendezeit: 15.06.2013, 15:05

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link