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KULTUR
Das Museum Ludwig in Köln. (Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Minimalismus mit klarer Kante

Museum Ludwig in Köln zeigt Werke der US-Künstlerin Jo Baer

Die amerikanische Malerin Jo Baer gilt als Wegbereiterin des Minimalismus. Das Museum Ludwig in Köln zeigt eine Retrospektive ihres Werks. Es ist die erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 24.5.2013

 
Microsofts neue Xbox One bei der Vorstellung.  (Bild: picture alliance / dpa /Christoph Dernbach)

Über Fernsehen und Ferngesehenwerden

Nach der Google-Brille blickt jetzt auch die Xbox in deutsche Wohnungen

Amazon weiß, was wir lesen und was uns vielleicht auch gefallen könnte. Facebook kennt alle übrigen Vorlieben und Mircrosoft schaut jetzt ganz genau hin: Die neue Konsole Xbox One kann nämlich mit Mikrofonen und Kameras identifizieren, wer da alles was macht im Wohnzimmer.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 24.5.2013

 
In Oberhausen zu sehen ist auch das Foto

"Murder is my business"

Die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zeigt Bilder des US-Fotografen Weegee

Der Fotograf Arthur Fellig gab sich selbst das Pseudonym "Weegee - The Famous". Berühmt wurde er durch seine Fotos von Katastrophen, Morden und Unfällen. Die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen widmet ihm eine Werkschau. Sie zeigt, wie ein Fotojournalist vor 50 Jahren arbeitete.

Deutschlandfunk · Corso · 24.5.2013

 
Peer Steinbrück hat die ersten drei Mitglieder seines Kompetenzteams bekannt gegeben: Gesche Joost, Klaus Wiesehügel, Thomas Oppermann (v. li. n. re.) (Bild: picture alliance / dpa)

Kann Technik menschlich sein?

Designprofessorin Gesche Joost im Corso-Gespräch

Die Designerin Gesche Joost schert sich nicht um Mode oder Stuhlformen. Mit ihrer Forschungsarbeit am Design Research Lab der Universität der Künste will sie stattdessen den "Digital Divide" überwinden und gesellschaftlich relevante Designprodukte entwickeln.

Deutschlandfunk · Corso · 24.5.2013

 
Die drei Jungs vom Comedytrio Y-Titty sind mit ihren YouTube-Videos bekannt geworden. (Bild: picture alliance / dpa / Patrick Becher)

Videos selbst drehen ist zum Volkssport geworden

In Düsseldorf werden zum dritten Mal die Webvideoawards verliehen

Von der "Bewegtbildmüllhalde" habe sich YouTube in den letzten Jahren zu einem zweiten Massenmedium mit einer redaktionellen Community im Hintergrund entwickelt, sagt Medienredakteur Philipp Banse. Das seien keine Nischenprodukte mehr, sondern echtes Jugendfernsehen.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 24.5.2013

 
Der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani (Bild: dpa / picture alliance / Marc Tirl)

"Was Goethe offenbar nicht wusste …"

Navid Kermani bei der Goethe-Gesellschaft in Weimar

Zur Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar treffen sich zurzeit Fans des Dichters und Wissenschaftler aus aller Welt - auch Forscher aus China sind dabei. Der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani sprach zum Thema der Konferenz "Goethe und die Weltreligionen".

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 23.5.2013

 
Im Vatikan-Pavillion werden Fotos von Josef Koudelka gezeigt. (Bild: picture alliance / dpa / Aleshkovsky Mitya)

Kirche und Kunst - eine schwierige Beziehung

Vatikan erstmals auf der Kunstbiennale in Venedig

Der Vatikan sucht den Dialog mit der Kunstwelt und wird erstmals mit einem Pavillon zum Thema Schöpfung auf der Biennale vertreten sein. Gestaltet haben ihn der tschechische Fotograf Josef Koudelka, der australische Maler Lawrence Carroll und die italienischen Videokünstler des Mailänder Studio Azzurro.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 24.5.2013

 
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Frankfurter Bankhauses Rothschild. Seine Familie gilt bis heute als Inbegriff des

Vorurteile und ihre historischen Wurzeln

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt über Geld und Judentum

Das Zerrbild vom reichen Juden, der mit dem Verleihen von Geld sein Vermögen vergrößert, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Judentums. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt fragt nach den Wurzeln und den Folgen dieses antisemitischen Klischees.

Deutschlandfunk · Studiozeit

 

Ein Film, der verstören soll

Regisseurin Katrin Gebbe über ihr Filmdebüt "Tore tanzt"

"Tore tanzt" ist der einzige deutsche Langfilm bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes. Tore hat sich den religiösen Punks in Hamburg angeschlossen und möchte ein Leben nach christlichem Vorbild führen. Als er sich mit einem Familienvater anfreundet, wird es allerdings grausam.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 23.5.2013

 
Auch der griechische Philosoph Platon hat sich mit dem Wesen des Menschen beschäftigt. (Bild: dpa / picture alliance)

Die Gabe der Nachdenklichkeit

Eine Veranstaltungsreihe in Hamburg fragt nach dem Wesen des Menschen

Was macht den Menschen zum Menschen? Die Frage ist so alt wie die Philosophie. In vier Salongesprächen versuchen die ZEIT-Stiftung und die Bucerius Law School eine Annäherung.

Deutschlandfunk · Studiozeit

 
Rischmbieter prägte die deutsche Theaterlandschaft. (Bild: Stock.XCHNG)

Eine prägende Persönlichkeit des Theaters

Zum Tod des Kritikers und "Theater heute"-Gründers Henning Rischbieter

Er forderte die Verantwortung und das Engagement des Theaters für die Gesellschaft ein, begleitete es als genauer Analytiker - streitbar, beharrlich, und widerborstig. Nun ist Henning Rischbieter im Alter von 86 Jahren gestorben.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 23.5.2013

 
Autoindustrie als Einfluss auf die Stadt. (Bild: AP)

Parallelen zwischen zwei Autostädten

Ausstellung "Learning from Detroit" im Wolfsburger Kunstverein

Detroit und Wolfsburg sind beide von der Autoproduktion geprägt. Doch während Detroit arm aber sexy ist und die Autoproduktion längst im Niedergang, ist Wolfsburg auf den ersten Blick mit wachsender Autoproduktion gesegnet und scheint reich aber langweilig.

Deutschlandfunk · Corso · 23.5.2013

 
Die Hutmacherin Fiona Bennet mit Geweih und Gewehr (Bild: Marcel Steger/Knesebeck Verlag)

Liebe zum Hut

Die Hutmacherin Fiona Bennett im Corso-Gespräch

Die Geschichte des Hutes ist alt und spannungsgeladen und wie häufig bei prägnanten Kleidungsstücken gilt auch beim Hut: Je nach Lage der Nation, nach Befinden der Gesellschaft sind Hüte gerade Top oder Flop.

Deutschlandfunk · Corso · 23.5.2013

 
Buntstifte: Welchen Wert haben Künstlerworte für die Rezeption der Werke? (Bild: picture alliance / ZB)

Malen, zeichnen, quatschen

Lars Blunck, Michael Diers, Hans Ulrich Obrist (Hg.): "Das Interview - Formen und Foren des Künstlergesprächs"

Kunstwissenschaftler saugen in der Regel begierig auf, was Maler oder Bildhauer über ihre Werke zum Besten geben. Das sollten sie aber nicht unbedacht tun, finden die Autoren dieses Sammelbandes. Denn Künstler pflegen meistens einen eigenwilligen Umgang mit der Sprache.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 23.5.2013

 
Die Leidenschaft für das Theater vermittelte Henning Rischbieter in einem erfüllten Leben als Kritiker und Redakteur. (Bild: Stock.XCHNG)

Wacher Zeitgenosse der Bühnenkunst

Nachruf auf den Theaterkritiker und Publizisten Henning Rischbieter

Der Theaterkritiker Henning Rischbieter ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Rischbieter gründete 1960 die Zeitschrift "Theater heute" und war als streitbarer Analytiker und Förderer des Theaters respektiert.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 22.5.2013

 
Einen Angriff auf die französische Sprache wittern einige durch ein geplantes Hochschulgesetz. (Bild: dpa / Andreas Gebert)

Protest gegen englische Sprache an französischen Unis

Hochschulgesetz treibt Freunde des Französischen auf die Barrikaden

Ein neues Hochschulgesetz sollte französischen Universitäten Vorlesungen in englischer Sprache ermöglichen. Kritiker laufen gegen eine angebliche Marginalisierung der französischen Sprache Sturm.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 22.5.2013

 
Be.Bop  thematisiert Kolonialismus und Rassismus als  Teile des europäischen Projektes.  (Bild: picture alliance / dpa)

Europas koloniale Amnesie

Eine Diskussion zu Verschiebung unserer Kategorien von "Schwarz" und "Weiß" in Berlin

Die Tagung "Be.Bop 2013 - Black Europe Body Politics" in Berlin beschäftigt sich in Diskussionen, Filmen und Performances mit der Bewältigung einer verdrängten europäische Geschichte: Rassismus und Kolonialismus.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 22.5.2013

 
Der Eingang des Konzentrationslagers Theresienstadt in Tschechien (Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

Der letzte Judenälteste von Theresienstadt

"Der letzte der Ungerechten" von Claude Lanzmann bei den Filmfestspielen in Cannes

Mit "Shoah" wurde der Regisseur Claude Lanzmann bekannt. Nun hat er aus einem Interview mit Benjamin Murmelstein, dem letzten der jüdischen Ältesten in Theresienstadt, einen Film gemacht. Und entfaltet dabei ein ungewöhnlich vielschichtiges Panorama des Holocaust.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 22.5.2013

 
Cornelia wird von ihrem Sohn Barbu im Film

Plagiate, eine Übermutter und eine heimliche Affäre

Neue Filme: "Mutter & Sohn", "Freier Fall" und "Der Dieb der Worte"

Die grandiose rumänische Produktion "Mutter & Sohn" erhielt bei der Berlinale den Goldenen Bären und ist ab dem 23. Mai im Kino zu sehen. Ebenfalls neu sind das akzeptable Spielfilmdebüt "Freier Fall" über homosexuelle Polizisten und das enttäuschende Drama "Der Dieb der Worte".

Deutschlandfunk · Corso · 22.5.2013

 
In Francis Ford Coppolas

"Das hat etwas Apokalyptisches"

Dirigent Frank Strobel über Richard Wagners Musik im Kino

Von "Apocalypse Now" bis "Avatar": Wie kaum ein anderer Komponist hat Richard Wagner den Sound des modernen Hollywood-Kinos geprägt, sagt der Dirigent Frank Strobel. Im Zusammenspiel mit wuchtigen Filmsequenzen entfalte Wagners Musik eine ungeheuer manipulative Wirkung.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 22.5.2013

 
Zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät Marcs (Hanno Koffler, oben)  Leben außer Kontrolle. (Bild: Salzgeber & Co. Medien GmbH)

"Freier Fall"

Eine schwule Liebesgeschichte im Umfeld der Bereitschaftspolizei

Behutsam und verständnisvoll nähert sich Regisseur Stephan Lacant einem schwierigen Thema: Nicht nur entsteht hier eine Beziehung zwischen zwei Männern in einem feindlichen Umfeld, alleine die Entdeckung seiner homosexuellen Leidenschaft löst im Helden einen Konflikt aus.

Deutschlandradio Kultur · Filme der Woche · 22.5.2013

 
Cornelia (Luminita Gheorghiu) ist erschüttert über Barbus Verhalten. (Bild: X Verleih)

"Mutter und Sohn"

Ein Film über die konfliktreiche Beziehung einer starken, manipulativen Mutter zu ihrem erwachsenen Sohn

Der Sohn überfährt aus Unachtsamkeit ein Kind, seine Mutter versucht zu retten, was zu retten ist. Mit allen Mitteln. Goldener-Bär-Gewinner Calin Peter Netzer zeigt unaufgeregt, wie die rumänische Gesellschaft 25 Jahre nach dem Ende der Ceausescu-Diktatur funktioniert.

Deutschlandradio Kultur · Filme der Woche · 22.5.2013

 
Potocari Memorial Center in Srebrenica. Wolfgang Bellwinkel berichtete mehrmals vom Krieg in Bosnien.  (Bild: picture alliance / dpa Foto: Fehiim Demir)

Etwas gefunden, "was ich heute immer noch gerne mache"

Wolfgang Bellwinkel spricht über sein Leben als Fotograf

Seit dem Abitur ist Wolfgang Bellwinkel auf Reisen gewesen. Seine Erlebnisse hat der 54-Jährige jetzt in dem Bildband "No Land Called Home" zusammengefasst. Er porträtierte bosnische Muslime und zeigt Chinesen zwischen Tradition und Moderne. Oft sind seine Motive gezeichnet von Melancholie.

Deutschlandradio Kultur · Profil · 22.5.2013

 
Der US-amerikanische Künstler Matthew Barney sucht zwischen diversen Medien und Materialien nach Anregung. (Bild: picture alliance / dpa / Peter Steffen)

Sublimes Gefäß

Zeichungen von Matthew Barney in New York

In eigens für die Pierpont Morgan Library entworfenen Vitrinen zeigt der Künstler Matthew Barney Fotos, Zeitungsausschnitte und Gegenstände. Sie reichen von einer verrosteten Fußfessel bis zum Schnappschuss eines Mannes, der sich mit einem Auspuff verlustiert.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 21.5.2013

 
Schriftsetzer und Redakteure der Frankfurter Zeitung beim Umbruch der Politikseiten 1943. (Bild: Stiftung Topographie des Terrors / DLA–Marbach, Kurt Blank–Markard)

Die Zeitungspresse als NS-Machtinstrument

Sonderausstellung zur Presse im Nationalsozialismus in Berlin

Die Berliner "Topographie des Terrors" zeigt die Ausstellung "Zwischen den Zeilen?". Thematisiert wird, wie die Nationalsozialisten Denk- und Handlungsspielräume von Verlegern, Journalisten und Lesern einschränkten.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 21.5.2013

 
Joseph Beuys 1983 in Düsseldorf (Bild: AP)

Völkische Esoterik in Kunst transformiert

Beuys-Biograf unterstellt dem Künstler rechtsextreme Prägung

Mit seinen Thesen zu rechtem Gedankengut in Joseph Beuys' Leben und Werk sorgt der Autor Hans-Peter Riegel für Aufsehen. Er will beweisen, dass der Künstler von germanischem Okkultismus beeinflusst gewesen sei und in Kontakt mit ehemaligen Nazi-Ideologen gestanden habe.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 21.5.2013

Beuys war nie "ein gefärbter Völkischer", entgegnet sein Verleger Klaus Staeck. Aus einem dicken Buch werden Dinge zitiert, um "dann ein bisschen sensationsgierig Interesse zu wecken".

Deutschlandfunk · Interview · 21.5.2013

 
Deutscher Pavillon, Biennale Venedig: Hat das Modell Pavillon noch eine Zukunft? (Bild: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen)

Umstrittene Gebäude

Diener & Diener: "Common Pavilions"

Für die einen sind sie pittoreske Gebäude, für die anderen ein Ärgernis: die Pavillons der Biennale von Venedig. Die Architekten Diener&Diener rücken in dem von ihnen herausgegebenen Fotoband mit Bildern von Gabriele Basilico deren Architektur wieder in den Vordergrund.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 21.5.2013

 
Der Aktionstag

"Flächendeckender Angriff" auf die Kultur Sachsen-Anhalts

Bühnenverein-Ost-Geschäftsführer über den Aktionstag "5 vor 12"

Es gehe um die Erhaltung der Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt, sagte Ulrich Katzer zum Aktionstag gegen drohende Kürzungen. Um das an UNESCO-Welterbestätten besonders reiche Bundesland zu unterstützen, müsse auch der Bund einspringen, so der Geschäftsführer des Bühnenvereins Ost.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 21.5.2013

In Sachsen-Anhalt plant die Große Koalition unter CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff einen harten Sparkurs. Bis zum Jahr 2020 will das Land schuldenfrei sein. Weil von den massiven Einschnitten besonders die Kultur betroffen sein wird, wird unter dem Motto "5 vor 12" protestiert.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 21.5.2013

 
Diese Knetfigur von Linda Jakobsen stellt den Regisseur Woody Allen dar. (Bild: dpa / pa / Tirl)

Woody Allens Nase, Heinz Buschkowskys Doppelkinn

Die Künstlerin Linda Jakobsen modelliert Minifiguren von Prominenten aus Knete

Sie sind nur wenige Zentimeter groß, dafür aber unglaublich detailgenau: Eine junge Frau aus Berlin formt Prominente wie Axel Prahl, Helmut Schmidt oder Marilyn Monroe aus Knetgummi. Wir haben der Künstlerin mit dem Pseudonym "Karlotta Knetkowski" bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut.

Deutschlandradio Kultur · Profil · 21.5.2013

 
Am Montag ist das Theatertreffen in Berlin zu Ende gegangen. (Bild: Berliner Festspiele)

Zuversicht und Skepsis

Eine Bilanz des Theatertreffens in Berlin

In Berlin ist das 50. Theatertreffen zu Ende gegangen. Was bleibt vom Jubiläum? Starke Bilder, eine neue Kluft zwischen den Generationen und ein kleiner Krach zum Schluss. Für das nächste Mal wünscht sich unser Autor Michael Laages mehr Neugier, mehr Mut und mehr Provokation.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 20.5.2013

 
Straßenszene in Beirut (Bild: AP Archiv)

Theaterreise ins Private

Das Projekt "X-Apartments" in Beirut

X-Wohnungen nennt sich ein Theaterformat, bei dem die Besucher auf Wanderschaft durch Privatwohnungen geschickt werden. Hinter den ansonsten verschlossenen Türen erwarten die Besucher kleine Dramen, Installationen, leutselige Besucher oder einfach das blanke Nichts. Nun wurde das in Berlin entstandene Format erstmals in Beirut umgesetzt.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 20.5.2013

 
Die Reihe

Der filmische Blick auf die Gewinner und Verlierer

Die Filmreihe "Un certain regard" in Cannes

Neben dem Wettbewerbsprogramm ist bei den Filmfestspielen in Cannes auch die Sektion "Un certain regard" zu sehen. In den Filmen werden die Verlustrechnungen aufgemacht, das Verzeichnis der Flurschäden der Globalisierung, der digitalen Parallelwelten mit ihrem Starkult.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 20.5.2013

 
Heinrich Detering, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (Bild: picture alliance / dpa / Martin Schutt)

"Tartu ist ein intellektuelles Zentrum des Baltikums"

Frühjahrstreffen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Estland

Estlands Schriftsteller müssten erst kennengelernt werden, begründet Heinrich Detering, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, warum in Tartu das Frühjahrstreffen stattfindet. Umgekehrt sei Estland ein Land, "das von uns sehr viel weiß".

Deutschlandfunk · Kultur heute · 20.5.2013

 
Die griechischen Verlage müssen zwar schwere Verluste verbuchen, doch Bücher, die die Wirtschaftskrise analysieren und Antworten geben, boomen.  (Bild: dapd / Sebastian Willnow)

Griechischer Buchhandel in der Krise

Viele Verlage kämpfen ums Überleben

Die griechische Verlagswelt hat durch die Krise in den vergangenen Jahren enorme Verluste verzeichnet. Weil Buchläden schließen oder keine Literatur mehr von weniger bekannten Autoren kaufen wollen, können Verlage kaum neue Bücher veröffentlichen, wie ein Besuch der internationalen Buchmesse in Thessaloniki zeigt.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 20.5.2013

 
Zeitgenössischer Stich von Niccolò Machiavelli: Noch zu Lebzeiten landeten seine gesammelten Werke auf dem Index.  (Bild: picture alliance / dpa)

Abkehr vom Image des schwarzen Prinzen

Eine kulturhistorische Schau über Niccolò Machiavelli im Vittoriano in Rom

Renaissancegemälde, kostbare mittelalterliche Handschriften, aber auch moderne Brettspiele, bei denen man wie ein Fürst zur Zeit Machiavellis agiert: Die Ausstellung über Niccolò Machiavelli in Rom überrascht und stellt ihn als Staatstheoretiker in den Vordergrund.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 20.5.2013

 
Die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli bei einem Auftritt in Luzern. Bei den Salzburger Pfingstfestspielen gab sie ihr szenisches Norma-Debüt.  (Bild: AP)

Von mühsam zu triumphal

Vincenzo Bellinis "Norma" und weitere Höhepunkte der Salzburger Pfingstfestspiele

Von manierierten Tremoli bis zur überragenden Rollenstudie mit ganz eigener Interpretation: Diese Entwicklung durchläuft Cecilia Bartoli auf der Premiere von Vincenzo Bellinis "Norma" bei den Salzburger Pfingstfestspiele - hervorragend unterstützt vom schweizerischen Rundfunkchor.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 20.5.2013

 
Uraufführung in Recklinghausen: Szene aus

Pures Bühnengold

"Archiv des Unvollständigen" von Laura de Weck bei den Ruhrfestspielen

Laura de Wecks Bühnencollage, in der das Theater gegen seine eigenen dramaturgischen Gesetze anspielt und absurde Züge annimmt, ist glänzend inszeniert. Und glänzend gespielt!

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 19.5.2013

 
Seit Jahren unterstützt Bobby Dekeyser Projekte mit Jugendlichen. Anfang 2012 gründete der Ex-Profi-Fußballer die Dekeyser & Friends Academy. (Bild: picture alliance / Jazz Archiv / Uli Glockmann)

Ein Babel der Liebe

Hamburger D & F – Academy will junge Menschen mit Theaterprojekt für soziale Projekte in ihrer Heimat rüsten

Jedes Jahr jungen Menschen aus aller Welt das Rüstzeug zu geben, soziale Projekte in ihren Heimatländern umzusetzen: Das ist Ziel der Dekeyser & Friends Academy, gegründet von Ex-Profi-Fußballer Bobby Dekeyser. Dieses Jahr wird ein Theaterstück zum Thema Identität und Liebe erarbeitet.

Deutschlandfunk · Corso · 20.5.2013

 
Ähnlich wie auf diesem Bild spielt der Filmclub die Filme per Zelluloid ab. (Bild: AP)

Cineasten auf Schatzsuche

Der Kölner Filmclub 813 bringt vergessene Filme zurück auf die Leinwand

Viel zu selten waren ihre Lieblingsfilme im Kino zu sehen. Deshalb gründete eine Gruppe begeisterter Cineasten in Köln den Filmclub 813. Ihre Mission ist es, vergessene Filmschätze in Archiven ausfindig zu machen und sie zurück auf die Leinwand zu holen.

Deutschlandfunk · Corso · 20.5.2013

 
Der Regisseur Stefan Schaller (l) mit Murat Kurnaz (Bild: picture alliance / dpa / Becker & Bredel)

Schaller: Überlebenskampf von Kurnaz ist heldenhaft

Der Regisseur Stefan Schaller im Corsogespräch

1725 Tage lang war Murat Kurnaz im US-Gefangenenlager Gunatanamo und wurde dort gefoltert. Diese Geschichte arbeitet der Regisseur Stefan Schaller im Film "Fünf Jahre Leben" auf. Er sagt, vielen sei bis heute nicht klar, was für ein großes Unrecht Kurnaz angetan worden sei.

Deutschlandfunk · Corso · 20.5.2013

 
Jerg Ratgeb: 'Kreuztragung Christi', um 1514 (Bild: picture alliance /akg-images)

Kirchenmaler und Bauernkrieger

Jörg Ratgeb und seine Bilder geben bis heute Rätsel auf

Seine Schaffensperiode liegt im frühen 16. Jahrhundert, immer wieder ist er zum Sozialrevolutionär erklärt worden, und er gilt als einer der "gottlosen" Künstler, weil er 1525 mit den aufständischen Bauern sympathisierte: der württembergische Maler Jörg Ratgeb.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 20.5.2013

 
Samuel Beckett während der Theaterproben zu seinen Stück

"Die allerletzte Person. Ich. Schnell weg!"

Samuel Beckett und seine späte Prosa

Bekannt sind vor allem die Theaterstücke des Schriftstellers Samuel Beckett, in denen sich seine Figuren auf ungewöhnliche Weise die Zeit vertreiben. In seinen späten Prosaarbeiten konzentriert sich der irische Autor ganz auf seine Sprache.

Deutschlandfunk · Essay und Diskurs · 20.5.2013

Stärken und Schwächen liegen in der frühen Prosa von Samuel Beckett dicht nebeneinander. Die widerborstigen Texte führen in die Welt des jungen Genies, das alles wagt und Jahrzehnte später alles gewinnt.

Deutschlandfunk · Essay und Diskurs · 19.5.2013

 
Das Centre Pompidou in Metz zeigt Gemälde und Fotografien der Erde von oben. (Bild: AP)

Die Erde aus der Vogelperspektive

Das Centre Pompidou in Metz zeigt den "Blick von oben"

Der Traum des Ikarus vom Fliegen erwacht in der neuen Ausstellung des Centre Pompidou in Metz zum Leben. Die Schau zeigt, wie die Vogelperspektive bis heute Maler und Fotografen inspiriert und die Raumkonzeption der Künstler seit dem 19. Jahrhundert verändert hat.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 19.5.2013

 
Auf den Roten Teppich in Cannes schaffte es in diesem Jahr kein deutscher Filmschaffender. (Bild: AP)

Der junge deutsche Film

Die Regisseurin Katrin Gebbe ist als einzige Deutsche in Cannes vertreten

Bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes, der 66. Ausgabe, ist Deutschland gerade einmal mit einem Spielfilm vertreten: Im offiziellen Programm außerhalb des Wettbewerbs zeigt die erst 30-jährige Regisseurin Katrin Gebbe ihre Spielfilmdebüt "Tore tanzt".

Deutschlandfunk · Kulturfragen · 19.5.2013

 
Andreas Kriegenburg entlarvt die Kunst als wirkmächtigste aller Vernichtungsarten. (Bild: picture alliance / dpa)

Flügellahme Intellektuelle

Andreas Kriegenburg inszeniert Tschechows "Möwe" am Schauspiel Frankfurt

Kostja, der mit seinem Gewehr eine Möwe vom Himmel holt, bei seinem Selbstmordversuch aber daneben schießt: Bei Anton Tschechow offenbart Komik die Tragik scheiternder Menschen. Andreas Kriegenburg macht bei seiner Neuauflage der "Möwe" dagegen radikal Ernst.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 19.5.2013

 
Was soll man davon halten? Anish Kapoors

Treuer Erbe des Surrealismus

"Shooting into the Corner": Anish Kapoor im Gropius-Bau in Berlin

Wo immer er ausstellt, konfrontiert der britisch-indische Künstler Anish Kapoor die Besucher mit rätselhaften monumentalen Objekten. Ab heute zeigt der 58-Jährige im Berliner Gropius-Bau seine Werke - und stellt das Publikum erneut vor besondere Herausforderungen.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 18.5.2013

 
Christoph Marthaler. (Bild: picture alliance/dpa/apa/Barbara Gindl)

Am Vorabend der Katastrophe

Christoph Marthalers Wiener-Festwochen-Beitrag "Letzte Tage" besichtigt das seltsame Jahr 1913

Schon 1913 braute sich zusammen, was bald darauf in Weltkriegen und Holocaust mündete. Am historischen Schauplatz des Österreichischen Parlaments findet Christoph Marthalers Projekt "Letzte Tage - Ein Vorabend" viel von diesem Gestern im Heute und Morgen.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 18.5.2013

 
Die Innenstadt von Sao Paulo. (Bild: picture alliance / dpa / Yadid Levy)

Licht für São Paulo

Das deutsch-brasilianische Jahr des Goethe-Instituts beleuchtet die Stadtkultur

Mehrere Einwanderungswellen aus Deutschland hinterließen Spuren in Brasiliens Wirtschaft und Architektur. Die Auftaktwoche zum deutsch-brasilianischen Jahr schlägt in São Paulo mit Kunst den Bogen von der Moderne zur Gegenwart.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 18.5.2013

 
Die Trommel einer Waschmaschine (Bild: Stock.XCHNG / Daniel Gamber)

Waschen, streicheln, Schlange stehen

Im Neonlicht beobachten wir faule Großstadtkatzen und fleißige Kurdinnen, die im Waschsalon lesen lernen. Wie entdecken Hinterhofflohmärkte in München und warten in Addis Abeba auf den Minibus.

Deutschlandradio Kultur · Neonlicht · 19.5.2013

 
Fünf Jahre im Lager in Guantanamo inhaftiert: der Deutsch-Türke Murat Kurnaz (Bild: AP)

Guantanamo als Kammerspiel

Regisseur Stefan Schaller über seinen Kinofilm "5 Jahre Leben"

In seinem neuen Film zeichnet Regisseur Stefan Schaller Murat Kurnaz' Leben und Überleben im US-Gefangenenlager Guantanamo nach. Die Geschichte hat ihn nicht mehr losgelassen - und er entdeckte auch Parallelen zwischen sich und Kurnaz.

Deutschlandradio Kultur · Kino und Film · 19.5.2013

 
Trompetentrio des Berliner Theaters RambaZamba im Stück

"Diese Menschen sind Schauspieler"

Der Theaterwissenschaftler Benjamin Wihstutz über die Theaterarbeit mit "Behinderten"

Zum Berliner Theatertreffen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ein Theaterstück mit behinderten Darstellern eingeladen, das "Disabled Theatre" aus Zürich. Der französische Tänzer und Choreograf Jerome Bel hat dieses Stück mit der Theatergruppe Hora erarbeitet.

Deutschlandradio Kultur · Bühne · 19.5.2013

 
Familie in Santa Maria de Jesús in Guatemala (Bild: Boris Schumatsky)

Zwischen Weihwasser und Staudamm

Die indigene Spiritualität der Maya in Guatemala

In Guatemala leben Nachfahren der Maya, doch während der Kolonialisierung wurde die indigene Kultur beinahe völlig unterdrückt. Nun gelangt sie zu neuer Bedeutung - in einem spannungsgeladenen und konfliktreichen Umfeld.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 18.5.2013

 
Ausstellung

Kontrollierte Informationen

Die Ausstellung "Propaganda" in der British Library London

Schon die alten Römer betrieben Propaganda, um sich ins rechte Licht zu setzen. Wie die Methoden im vergangenen und in unserem Jahrhundert funktionieren, welche Mittel die Mächtigen benutzen - damit setzt sich jetzt die British Library in London auseinander.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 17.5.2013

 
 

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Fehlstart - Die magere Bilanz von Italiens Ministerpräsident Letta nach 1 Monat

Sendezeit: 25.05.2013, 06:23

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Wort zum Tage 25.05.2013 (Katholisch)

Sendezeit: 25.05.2013, 06:23

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Netzreporter: Safari durch den Blätterwald

Sendezeit: 25.05.2013, 06:00

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