Der Grünen-Politiker Volker Beck sieht Sport- und Kulturevents an Orten mit problematischer Menschenrechtslage skeptisch. Solche Ereignisse stäkrten nicht zwangsläufig die Demokratie, so Beck. In Aserbaidschan erwarte er nach dem Eurovision Song Contest eher das Gegenteil.
Entstehung, Ankauf und der Weg zur Weltgeltung von Raffaels Sixtinischer Madonna werden zurzeit in einer Dresdner Ausstellung zum 500. Geburtstag des Kultbildes gezeigt. Die kirchenpolitische Funktion des Werkes fehle jedoch in der Ausstellung, meint der Kulturjournalist Carsten Probst.
Deutschlandfunk · Kultur heute · 25.5.2012
Raffaels Gemälde der Sixtinischen Madonna hat Geburtstag. Aus diesem Anlass widmet sich die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden den Geschichten um das Werk. Nach Einschätzung des Direktors des Hauses bewegt sich diese Schau zwischen Bescheidenheit und Anspruch.
Für das Kunstenfestival des Arts hat sich der kongolesische Choreograf "La création du monde" von 1923 vorgenommen, das erste "Ballet négre". Linyekula beschäftigt die Verbindungslinie zwischen dem historischen Entwurf eines "ursprünglichen" Afrikas und dem heutigen Blick von Afrikanern auf sich selbst.
Am Abend des 26. Mai beginnt für die Juden das Schawuot-Fest. Dabei feiern sie den Empfang der Zehn Gebote am Berg Sinai und den Erntedank. An diesem Tag essen die gläubigen Juden kein Fleisch, sondern andere koschere Lebensmittel wie Käse oder Schokolade.
Im Judentum spielt die Zahlensymbolik eine wichtige Rolle. Da jedem Buchstaben im hebräischen Alphabet eine Zahl entspricht, lassen sich viele interessante Berechnungen anstellen und Bedeutungen erschließen – auch die des Wochenfestes Schawuot.
Deutschlandradio Kultur · Aus der jüdischen Welt · 25.5.2012
Vor drei Jahren zog die Liberale Jüdische Gemeinde Hannover mit ihrem Gemeindezentrum in eine geräumige, ehemalige Kirche. Dort hat sie viel Platz und den nutzt sie unter anderem für den Aufbau einer Bibliothek.
Deutschlandradio Kultur · Aus der jüdischen Welt · 25.5.2012
Paare, die sich auf mögliche Erbkrankheiten testen lassen wollen, gehen zum Facharzt für Humangenetik - zum Beispiel zu Dr. Chayim Schell-Apacik in Berlin-Charlottenburg. Die Besonderheit seiner Praxis ist, dass er auch zum jüdischen Gesetz der Halacha berät.
Deutschlandradio Kultur · Aus der jüdischen Welt · 25.5.2012
In Marseille bekam der Schweizer Architekt Le Corbusier die Möglichkeit, erstmals all seine Überlegungen zu neuen Formen des Wohnens in einem riesigen Maßstab zu verwirklichen. Die "Unité" sollte mehr werden als ein Haus - sie war seine gebaute Vision einer Stadt in der Vertikalen.
Irgendwie war das die Woche der Verlierer: Bayern verliert gegen Chelsea, Röttgen verliert seinen Job, Merkel das Vertrauen. Lafontaine seinen Machtkampf. Facebook verliert an Kurs, Mark Zuckerberg seinen Junggesellenstatus und Bushido auch.
Das Essener Grillo-Theater hat den mehr als Tausend Seiten umfassenden Roman "Die Ästhetik des Widerstands" auf die Bühne gebracht. Das Unternehmen verdient Respekt. Großes Theater ist allerdings nicht daraus geworden.
Angehende Ärzte werden immer noch zu wenig auf kommunikative Fähigkeiten hin geschult, sagt der Medizinhistoriker Robert Jütte. Er fordert eine Ärzte-Charta darüber, wie ein guter Arzt und seine Praxis auszusehen haben - und empfiehlt mehr von alter Heilkunst statt reiner Medizintechnik.
Kai Ming Au ist Deutscher mit chinesischen Wurzeln - und Mitglied der Burschenschaft Hansea. Sein fremdländischer Hintergrund stößt offenbar vielen Burschen in Deutschland auf. Jetzt wird debattiert, wer wann echter Deutscher ist - und wie mit rechtsgerichteten Burschenschaftsmitgliedern umzugehen ist.
Als historischen Schritt hat der Vorsitzende der gemeinsamen Kirchenleitung der an Pfingsten neu entstehenden Nordkirche, Bischof Gerhard Ulrich, den Zusammenschluss gewürdigt. Als besondere Aufgabe bezeichnete er es, auch die Menschen ohne Glauben zu erreichen.
Warum sind im Alltag so oft vor allem jüngere Frauen und Mädchen aggressiv? - Einer der Gründe dafür ist nach Meinung der Trauma-Therapeutin Astrid von Friesen, dass es als Tabu gilt, über weibliche Gewalt überhaupt zu sprechen.
Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 25.5.2012
Während des Dreißigjährigen Krieges fand im brandenburgischen Wittstock eine Schlacht zwischen der schwedischen und der kaiserlich-sächsischen Armee statt. Anhand von Knochenfunden hat das Landesmuseum Brandenburg rekonstruiert, wie die Soldaten lebten, aussahen und woher sie kamen.
Berühmt ist er für seine Filme, doch seine künstlerische Karriere begann 1967 im Theater. Zum 30. Todestag Rainer Werner Fassbinders widmet sich das Deutsche Theatermuseum München der Bühnenarbeit des Regisseurs, der einen ganz eigenen Stil der Posen und Manierismen entwickelte.
In der chinesischen Peripherie kämpft der Taxifahrer Gu-Nam ums Überleben. Weil er seine Schulden nicht bezahlen kann, willigt er ein, einen Mord zu begehen. Als Illegaler lässt er sich nach Südkorea einschiffen. Je näher sich der Film an den Auftrag heranpirscht, um so mehr verliert Regisseur Na Hong-jin das soziale Drama aus den Augen.
Er ist Teil der berühmten Familie Coppola, dreht Filme, Musikvideos und Werbefilme: der Franzose Roman Coppola. Zuletzt hat er mit Wes Anderson an "Moonrise Kingdom" gearbeitet. Außerdem betreibt er ein Studio für neue Ideen, denn er sei ein neugieriger Mensch.
Ein Arzt vertritt sarrazineske Vererbungstheorien, eine junge Frau leidet an der entsetzlichen Leere: Die Grundthemen von Gerhart Hauptmanns "Vor Sonnenaufgang" sind auch heute noch aktuell. In Bochum ist das Stück nun mit "Tatort"-Schauspieler Dietmar Bär zu sehen.
Mit "Bodies of Society" kommt die erste große Einzelausstellung von Klara Lidén in ein amerikanisches Museum. Die 1979 in Stockholm geborene Künstlerin arbeitet mit dem Müll unserer Städte und erfindet ein neues Leben für die Trümmer in diesen Trümmern.
Die Fusion mehrerer Landeskirchen zur Nordkirche ist zukunftsweisend. Sie ist vor allem der Versuch zur Überwindung des kleingeistigen Denkens: meine Kanzel, mein Sprengel, mein Klingelbeutel, meint der Theologe Knut Berner.
Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 24.5.2012
Das Berliner Hebbel am Ufer (HAU) zeigt in einem kleinen Festival Theatergruppen aus Lateinamerika, die die Geschichte von Diktatur und Gewaltherrschaft in ihren jeweiligen Ländern dramatisch verarbeiten. Da geht es um Drogenbosse in Kolumbien, linke Politaktivisten in Mexiko oder die Militärdiktatur in Argentinien.
Es gebe Indizien dafür, dass die Beziehung des Malers Emil Nolde zu den Führungskräften der NSDAP deutlich aktiver gewesen sei, als bislang bekannt, sagt James van Dyke. Der US-Kunsthistoriker weist Kontakte zwischen Nolde und Heinrich Himmler nach.
Zum dritten Mal sind die "Men in Black" unterwegs. Und erneut bieten sie ein unterhaltsames Popcorn-Vergnügen. Diesmal wurde die Show im modischen 3 D-Verfahren realisiert, wodurch die übliche "Men in Black"-Spezialeffekt-Würze noch besser zum Tragen kommt.
Deutschlandradio Kultur · Fazit · 23.5.2012
Die Science-Fiction-Komödie "Men in Black" war ein Riesenerfolg. 15 Jahre später sind Will Smith und Tommy Lee Jones zum dritten Mal im Einsatz. Weitere Neuheiten sind der türkischen Film "Mes – Lauf!" sowie das italienische Familiendrama "Ein ruhiges Leben" von Claudio Cupellini.
Im vergangenen Jahr auf dem renommierten "Sundance Festival" gewann "Sharayet – Eine Liebe in Teheran" den Publikumspreis: ein prächtiger und kluger Unterhaltungsfilm.
Er rappe gerne über Themen wie Angeln, das Leben in einer Kleinstadtsiedlung oder Laktoseintoleranz, sagt der Kabarettist Nils Heinrich. Im Corsogespräch spricht Heinrich außerdem über das Leben in Stuttgart, seine Migration aus dem Osten und das Nörgeln über Alltägliches.
Grünewalds Kreuzigungsszene am Isenheimer Altar hatt Adel Abdessemed bereits kurz nach seiner Flucht vor den Gräueln des Bürgerkriegs in Algerien in den 90er-Jahren beeindruckt. Nun hat der Künstler vier Christus-Figuren aus Stacheldraht geformt und neben dem Altar im Musée Unterlinden platziert.
Die brachialen und zugleich sensiblen Operninszenierungen von Calixto Bieito sind berühmt. Mit dem "Kirchgarten" hat sich der katalanische Erfolgsregisseur allerdings im Genre vergriffen: Seine Theaterinszenierung ist leider nur eine Art Oper ohne Ton.
Ausgerechnet der Bruder des Kriegsverbrechers Hermann Göring leistete Widerstand? - Dieser Frage ging William Hastings nach, befragte Zeitzeugen, sammelte Belege und schuf ein enthusiastisches Zeugnis für die Rebellion und Zivilcourage von Albert Göring in der Nazizeit.
Suzy und Sam lieben sich und sehen nicht ein, getrennt zu werden. Sie sind zwölf Jahre alt und flüchten ins "Moonrise Kingdom", eine einsame Bucht, die Wes Andersons neuem Werk den Titel gibt. Die Erwachsenen verfolgen sie zwar, müssen aber einsehen, dass die Kleinen vernünftiger sind.
Deutschlandradio Kultur · Filme der Woche · 23.5.2012
Der US-amerikanische Regisseur Wes Anderson ist für seine besonders schrägen Filme bekannt. Dass sein neuestes Werk die Filmfestspiele in Cannes eröffnet, ist für viele eine Sensation.
Dieter Hildebrandt ist immer noch auf Tournee mit seinem "Soloprogramm". Nur gerade macht er eine kleine Pause. Klar, wenn man 85 wird. Heute hat er allen Grund zu feiern. Nicht nur, weil sein Wunsch "Nie wieder 80" sich erfüllt hat.
Der Militärputsch im Osten der Türkei 1980 ist hierzulande weitgehend unbekannt. Regisseur Shiar Abdi bettet in diese Rahmenhandlung die Geschichte des 12-jährigen Cengo ein - und wie dessen Leben vollkommen auf den Kopf gestellt wird.
Es war eine kleine kulinarische Revolution. 1971 gründete Christoforos Stefanidis in Karlsruhe ein Lokal, das erst misstrauisch beäugt wurde, dann aber stadtbekannt war: "Der Grieche".
"Künstler-Träumer-Vionär" - unter diesem Motto zeigen die vier großen Museen im Künstlerdorf Worpswede eine große Gemeinschaftsausstellung über den Künstler und Mitbegründer der Künstlerkolonie, Heinrich Vogeler. Die große Werkschau leitet eine neue Form der Zusammenarbeit als Museumsverbund ein.
Stabwechsel am Berliner Maxim-Gorki-Theater: Shermin Langhoff wird ab nächstem Sommer Nachfolgerin von Intendant Armin Petras. Die Ansätze, die sie verfolge, nämlich eine Diversität und die Diversifizierung einer Stadtgesellschaft, will sie am Gorki-Theater fortführen.
Hasen und Hände kennt man nun von Albrecht Dürer, doch seine jungen Jahre, seine malerische Selbstfindung, dürfte Vielen unbekannt sein. Das Nürnberger Germanische Nationalmuseum will das ändern - und Stefan Koldehoff, der für uns die Ausstellung besucht hat, zeigt sich begeistert.
Gleich mit zwei Premieren nimmt Stuttgarts Theater das Gedankengut der Occupy-Bewegung ins Zentrum der Auseinandersetzung. "Wir sind viele und reiten ohne Pferd" hat der Dramatiker Martin Heckmanns seine Auftragsarbeit übertitelt. Haus-Regisseur Volker Lösch stellt "Die Gerechten" von Albert Camus in denselben Zusammenhang.
Der Österreicher Michael Haneke habe sich bei seinem Film "Liebe" noch mehr Emotionen getraut, sagt der Produzent des Filmes, Stefan Arndt. In Cannes seien die Zuschauer "wirklich mitgegangen". "Liebe" sei aber auch ein deutscher Film, man dürfe den deutschen Film nicht zu eng definieren.
Die Geister spielten zwar längst keine Rolle mehr bei den Maifeiern heutzutage, aber dafür Frack und Zylinder und jede Menge Testosteron. Ein Dorf in der Eifel feiert die ''Mairemmel'' und hat noch weitere Bräuche zu bieten.
Rund 125.000 Architekten gibt es hierzulande. Wer herausstechen möchte, muss sich etwas einfallen lassen. Wolfram Putz, Mitbegründer der Architekten-Gruppe GRAFT hat mit Anschubhilfe aus Hollywood und extravaganten Mega-Projekten in der Szene weltweit Popstar-Status erreicht.
Am vergangenen Sonntag ist in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Bei dem fünftägigen Treffen nahmen etwa 80.000 Besucher an rund 1.200 Einzelveranstaltungen teil, bei denen es vor allem um kirchliche Reformfragen und gesellschaftspolitische Themen ging.
Als überschaubarer Galerien-Treffpunkt fing die argentinische Kunstmesse “arteBA“ vor 21 Jahren an – heute ist sie eine der wichtigsten Verkaufsschauen zeitgenössischer lateinamerikanischer Kunst in der Welt. Und die Messe zieht auch immer mehr internationale Besucher an.
Das Urheberrecht sei ein wichtiges Element um den Kulturschaffenden zu stärken, erklärt der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann. Es gehe auch um die Anerkennung der Künstler: "dass ihre Arbeit, ihre Werke, ihre Kreativität in einer Gesellschaft anerkannt werden".
"Vor dem Gericht" heißt das erste Theaterstück der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff. Und wer bei diesem Titel an Kafka denkt, ist auf der richtigen Spur. Die Autorin schickt ihre sieben Figuren nach einem grotesken Prozess wahlweise in Himmel oder Hölle.
Deutschlandfunk · Kultur heute · 21.5.2012
Bekannt als selbstironische Prosa-Autorin versucht sich Sibylle Lewitscharoff nun als Theater-Schreiberin - gelungen, witzig, vielleicht zu viel Dialog an der ein oder anderen Stelle. Die Umsetzung durch Burkhard Kosminski wird dem allerdings nicht gerecht.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan will die Spielpläne der Staatstheater mitbestimmen. Das sei "ein Eingriff in die künstlerische Freiheit", meint die Journalistin Susanne Güsten. Das wirklich Aufregende werde privat organisiert, während das Stadttheater ein Programm von vor 50 Jahren habe.
Er will auf Missstände aufmerksam machen, die Wirklichkeit in seiner Heimat ungeschönt zeigen: der afghanische Fotograf Massoud Hossaini. Für eines seiner Bilder wird er jetzt mit dem Pulitzer-Preis in der Kategorie "Breaking News Photography" ausgezeichnet.
Die Geschichte des in die Schlagzeilen geratenen neuen Flughafens in Schönefeld bei Berlin begann vor langer Zeit mit Otto Lilienthal: in Mühlenberg bei Derwitz, also in Brandenburg. Im Sommer 1891 fanden dort 25 Meter weite Flüge mit Lilienthal als Testpilot statt.
Er gilt als Avantgardist seiner Zunft: Serge Lutens ist einer der bekanntesten Parfumdesigner unserer Zeit. Er lässt ganz persönliche Düfte kreieren, die so intensiv und außergewöhnlich riechen, dass sie nicht immer leicht zu tragen sind.
Jedes Jahr im Mai versammelt das bedeutendste deutsche Theaterfestival Theaterschaffende, Journalisten und Gäste aus der ganzen Welt in Berlin. Herzstück des Theatertreffens sind die zehn "bemerkenswertesten Inszenierungen", die alljährlich von einer unabhängigen Kritikerjury aus rund 400 Aufführungen der Saison ausgewählt werden. Karin Fischer war vor Ort.
Ihre Kunst steht nicht nur in den großen Museen: Die Werke von Niki de Saint Phalle prägen das Stadtbild von San Diego, Hannover oder Paris. Vor allem ihre Nanas, diese riesigen, knallbunten Frauenskulpturen, bevölkern als Ikonen der Popkultur unsere Welt.
Der im deutschen Exil lebende iranische Musiker Shahin Najafi wird mit dem Tode bedroht. Zwei hohe iranische Geistliche haben eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen. Günter Wallraff sagt, dem Bedrohten gehe es den Umständen entsprechend gut - er brauche aber mehr Schutz.
Mit genialer Einfachheit verhalf der niederländische Architekt und Designer Gerrit Rietveld der Moderne zum Durchbruch. In Weil am Rhein gibt das Vitra-Design-Museum jetzt einen Überblick über das Schaffen des Künstlers, der mit dem Rot-Blauen Stuhl und dem Schröder-Haus in Utrecht zwei weltberühmte Ikonen schuf.
Nach dem schweren Erdbeben mit mehreren Toten in der norditalienischen Region Emilia Romagna, befürchtet die Regierung nun auch große Schäden am Kulturerbe. Die Renaissancestadt Ferrara und ihre Umgebung gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.
Dieter Rams gilt als Pionier des Produktdesigns. Bereits in den 50er-Jahren prägte er das Erscheinungsbild der Produkte der Firma Braun. Die Stereoanlagen, Taschenrechner und Rasierer, die unter seiner Leitung der Designabteilung entstanden, gingen in die Geschichte ein.
4.500 Kilometer, 64 Etappen, kein Ruhetag! Achim Michael Hasenberg und sein Kameramann haben Läufer beim Rennen quer durch Europa begleitet. Deren Stärke hat der Regisseur beeindruckt, "auch jenseits der Körperlichkeit".
Deutschlandradio Kultur · Kino und Film · 20.5.2012
2009 fand er zum zweiten Mal statt: 65 Teilnehmer hatten sich für den Trans-Europalauf qualifiziert, um in 64 Tagen quer durch Europa zu laufen - 4500 Kilometer von der italienischen Hafenstadt Bari bis zum Nordkap. Über 2 Monate täglich im Durchschnitt 70 Kilometer laufen - wer tut sich das an?
Ihre Erinnerungen an die fürchterliche Zeit von Mao Tse tungs Kulturrevolution präsentieren die chinesischen Künstler Wen Hui und Wu Wenguang auf den Wiener Festwochen. Die Stücke "Memory" und "Memory 2: Hunger" zeigen berührendes und beeindruckendes chinesisches Dokumentartheater.
In den Büchern des südafrikanischen Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee weiß man selten, wo Erlebtes aufhört und Erdachtes anfängt. Sein Roman "Schande" stellt einen Meilenstein dieser Verwirrtechnik dar - kein hinreichender Grund, den Text auf die Bühne bringen zu müssen.
Die "fernen Tage" des russischen Theaters und seine "Zukunft" sind das große Thema der Ruhrfestspiele in diesem Jahr. Patrice Chéreau las dabei mit dem "Großinquisitor" einen russischen Text und machte seinen Auftritt zu einem europäischen Abend.
Es ist eine der bedeutendsten Sammlungen post-impressionistischer und moderner Malerei: die Barnes Collection. Sie bekommt nun in Philadelphia ein neues Haus. Allerdings ist dieser Umzug umstritten. Einige Kritiker sprechen von Kunstraub.
Der Film "Rost und Knochen" von Jacques Audiard spielt fast vollständig in Cannes. Am Strand und in der Vorstadt und bei einer populären Aquashow mit gezähmten Killerwalen. Außerdem: Ulrich Seidls Film "Paradies: Liebe" Darin geht es um Sextourismus und was sich dahinter verbirgt.
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Uraufführung "The Outcast" am Nationaltheater Mannheim
Sendezeit: 26.05.2012, 17:38
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Vatikan bestätigt Festnahme des päpstlichen Kammerdieners
Sendezeit: 26.05.2012, 17:19
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Online- Talk 26.5.2012
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