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LITERATUR
Das Luther-Denkmal auf dem Marktplatz in Wittenberg, Sachsen-Anhalt (Bild: AP)

Der hässliche Luther

Thomas Kaufmann: "Luthers 'Judenschriften'"

Es gibt Gestalten der Vergangenheit, an denen haben sich schon immer die Geister geschieden. Zu ihnen zählt der Reformator Martin Luther - in all seiner Widersprüchlichkeit. Am schlimmsten aber wiegt Luthers Hass auf die Juden, der in diesem neuen Band ausgebreitet und analysiert wird.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Jeden Freitag geben Buchhändler Tipps zum Schmökern. (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Ihre Buchhändlerin empfiehlt

Michael Ondaatje: "Katzentisch", Wolfgang Korn: "Das alte Ägypten", Rafik Schami: "Das Herz der Puppe", Annika Reich: "34 Meter über dem Meer"

Immer freitags sprechen wir mit Buchhändlern aus ganz Deutschland. Von ihnen wollen wir wissen, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Viola Taube von der gleichnamigen Buchhandlung in Nordhorn.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Das Schloss Charlottenburg in Berlin (Bild: AP)

Streifzüge durch ein rührend biederes Westberlin

Rudolf Lorenzen: "Die Hustenmary"

Eislaufen im Europacenter, eine Kreuzberger Dichterlesung, die Erstbesteigung des Schönebergs: Rudols Lorenzen hat seine Impressionen aus dem Berlin der 60er- und 70er-Jahre in kleinen Feuilletons geschildert. Zu seinem 90. Geburtstag erscheint nun eine Sammlung dieser Texte.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Statue des englischen Schriftstellers Charles Dickens (Bild: picture alliance / dpa / Dean Lewins)

Gefühlswirrwarr und Sozialkritik

Charles Dickens: "Die große Hörspiel-Edition"

Vor 200 Jahren wurde Charles Dickens geboren: der nach Shakespeare wohl wirkungsmächtigste englische Schriftsteller. Zum Jubiläum ist eine Box mit drei Hörspielen seiner berühmtesten Romane erschienen. Zehn Stunden Dickens zum Entdecken oder Wiederentdecken.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Promiskuität wird heftig propagiert, aber nicht immer realisiert.  (Bild: Michael Kappeler/ddp)

Ein erotischer Sommer

Martin Amis: "Die schwangere Witwe"

Der Roman "Die schwangere Witwe" beschwört das Jahr 1970 herauf, in dem freie Liebe en vogue ist. Aus dem Fokus eines alternden Mannes blickt der englische Schriftsteller Martin Amis selbstkritisch auf das "Goldene Zeitalter" zurück, in dem sich Sex vom Gefühl trennte.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Eines von Trakls berühmtesten Gedichte ist

Von Schweigen und Dunkelheit umgeben

Der österreichische Dichter Georg Trakl wurde vor 125 Jahren geboren

Georg Trakls Erfolg hielt sich zu Lebzeiten in Grenzen. Nach seiner ersten Gedichtveröffentlichung im Jahr 1908 zwar sofort bemerkt, setzte der Ruhm erst nach Trakls frühem Tod im Alter von 27 Jahren ein.

Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt · 3.2.2012

 
Wislawa Szymborska gehörte zu den großen Autoritäten Polens, sagt Adam Krzeminski. (Bild: picture alliance / dpa /  Jacek Turczyk)

"Sehr ruhig, sehr verhalten, sehr still"

Adam Krzeminski zum Tod von Wislawa Szymborska

Der polnische Publizist Adam Krzeminski hat an die verstorbene Lyrikerin Wislawa Szymborska als "Meisterin des Wortes" erinnert: Die Literaturnobelpreisträgerin sei eine sehr kluge Frau gewesen, die politisch, aber nicht plakativ geschrieben habe.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 2.2.2012

 
Playboy-Gründer Hugh Hefner mit seinen

Sex im Penthouse statt im tristen Bordell

Beatriz Preciado: "Pornotopia"

Hugh Hefner, Herausgeber des US-"Playboy", hat das Gegenstück zum unfreien Ehemann und Ernährer in den USA entworfen. Neu an dem von ihm propagierten Typ des urbanen Junggesellen war vor allem - seine Häuslichkeit. Eine kulturwissenschaftliche Analyse.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 2.2.2012

 
Mit List schlägt sich die Protagonistin von

Spurensuche weit hinterm Ural

Dorothea Razumovsky: "Babuljas Glück"

Mit "Babuljas Glück" legt Dorothea Razumovsky die Fortsetzung ihres Erstlingsromans "Letzte Liebe" vor. Diesmal verschlägt es ihre resolute Heldin aus dem Seniorenheim bis nach Sibirien – bester Lesestoff gegen etwaige Altersdepressionen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 2.2.2012

 
Wislawa Szymborska 2010 in Krakau, wo sie jetzt auch gestorben ist. (Bild: picture alliance / dpa /  Jacek Turczyk)

Die polnische Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska ist gestorben

Ein Nachruf

Sie war sehr zurückhaltend, gab selten Interviews und nach Erhalt des Literaturnobelpreises veröffentliche Wislawa Szymborska erst einmal einige Jahre lang nichts. Ihr Tod ist ein schwerer Verlust für die polnische Literatur.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 1.2.2012

Wislawa Szymborska habe die Öffentlichkeit nicht gesucht, sondern gemieden, sagt Renate Schmidgall, die mehrere Gedichte der polnischen Lyrikerin übersetzt hat. Ihr Leben habe Szymborska augenzwinkernd in vor und nach der "Nobel-Katastrophe" geteilt.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 2.2.2012

Genauigkeit, Gelassenheit, Gedankenreichtum sind Kennzeichen der Poesie Wislawa Szymborskas. Was die Konzentration auf Alltägliches und Ironie oder Skepsis überhaupt nicht ausschließt. Szymborska als Gestalt war selbst ein bisschen wie Poesie. Sehr klein, sehr zurückhaltend, und sehr selbstkritisch.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 2.2.2012

 
James Joyce, irischer Schriftsteller (1931) (Bild: AP Archiv)

Eine Alltagschronik von universeller Bedeutung

Vor 90 Jahren erschien James Joyce' "Ulysses"

James Joyce "Ulysses"erschien am 2. Februar 1922 in Paris und gelangte sofort zu Berühmtheit. Sein Held, der Dubliner Anzeigenakquisiteur Leopold Bloom, ist der bürgerliche Jedermann der modernen Massengesellschaft, dessen Dubliner Alltag sich in den mythischen Abenteuern des Odysseus spiegelt.

Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt · 2.2.2012

 
Eine fiktive Geschichte im Jahr 2011 mit zwei deutschen Staatensystemen (Bild: Kai Frobel)

Die DDR im Jahr 2011

Simon Urban: "Plan D"

Mit seinem Debütroman "Plan D" lässt Simon Urban die DDR als Staat wiederauferstehen und bis ins Jahr 2011 weiterexistieren. Dabei bietet er ein komplettes Modell - bis ins kleinste Detail.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 1.2.2012

 
Statue des englischen Schriftstellers Charles Dickens in Sydney (Bild: picture alliance / dpa / Dean Lewins)

Popliteratur aus dem 19. Jahrhundert

Dietmar Dath über den Schriftsteller Charles Dickens

Nächste Woche begeht die literarische Welt den 200. Geburtstag von Charles Dickens. Welchen seiner Romane man heute unbedingt lesen sollte und was Dickens mit Stephen King zu tun hat, erklärt der Journalist Dietmar Dath.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 1.2.2012

 
Mitunter wirkt die Intimität von Kubaczeks Beschreibung des Alterns schmerzhaft (Bild: AP)

Langsamer Vaterverlust

Martin Kubaczek: "Die Knie meiner Mutter und mein Vater im Krieg"

In seinem Roman nähert sich der Österreicher Martin Kubaczek dem Verlöschen des Lebens. Aus der Sicht des Sohnes beschreibt er einen Vater, der einmal voller Kraft war, mitten im Leben stand - und im Alter plötzlich auf die Obsorge seiner Frau angewiesen ist.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 1.2.2012

 
Der amerikanische Schriftsteller Herman Melville  (Bild: Library of Congress)

Der radikale Individualist

Herman Melville: "Bartleby der Schreiber"

Mit dieser Erzählung hat Herman Melville vieles vorweggenommen, was bei Franz Kafka oder Robert Walser prägend wird. Hauptfigur Bartleby verweigert sich allem: Der Arbeit, dem Essen, dem Vergnügen. Dem Leser hinterlässt er ein Rätsel.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 1.2.2012

 
Hoch im Kurs: Pariserinnen kombinieren günstige Basics mit teuren Accessoires (Bild: AP)

Der Weg zur Eleganz

Inès de la Fressange, Sophie Gachet: "Pariser Chic. Der Style Guide"

Die französische Mode-Ikone Inès de la Fressange lüftet in ihrem Stilratgeber das Geheimnis der Pariser Eleganz, das ihrer Ansicht nach darin besteht, "chic" und "cheap" zu mixen. Neben Tipps und Tricks in Sachen Mode und Lifestyle enthält das Buch auch jede Menge Shopping-Adressen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 1.2.2012

 
Blick in ein Bücherregal (Bild: Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

Buchempfehlungen im Februar

Lektüretipps aus der Literaturredaktion

Jeden Monat veröffentlicht Deutschlandradio Kultur eine Liste mit fünf Buchempfehlungen. Die Liste der lesenswerten Neuerscheinungen wird von der Literaturredaktion des nationalen Kulturradios zusammengestellt als redaktionelle Bestenauswahl.

Deutschlandradio Kultur · Buchempfehlungen · 1.2.2012

 
Der Reichstag in Berlin im Jahr 1920 (Bild: AP)

Aus der Zeit gefallen

Franz Hessel: Heimliches Berlin. Lilienfeld Verlag

Franz Hessel, der Vater des heute 94-jährigen "Empört euch!"-Autors Stéphane Hessel, hat in den 1920er Jahren die Berliner Literaturszene mitgeprägt. In seinem kleinen Roman "Heimliches Berlin" aus dem Jahr 1927 entführt er den Leser in eine Welt verarmter Aristokraten, Künstler und Glückssucher, die schon für die Zeitgenossen nicht mehr recht greifbar war.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 31.1.2012

 
In Veronikas und Hanns' Alltag ist nur wenig geblieben aus dem Leben in der alten DDR. (Bild: dradio.de - Andreas Lemke)

Zerbrochene Träume

Kathrin Gerlof: Lokale Erschütterung. Aufbau Verlag

Kathrin Gerlofs dritter Roman erzählt von einem Ehepaar, das im Jahre 15 nach dem Mauerfall noch immer auf der Suche ist nach dem richtigen Leben und sich verstrickt in Wut, Trauer, Liebe und Einsamkeit.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 31.1.2012

 
Als Sohn eines russischen Emigranten wurde Bove 1898 in Paris geboren.

 (Bild: AP Archiv)

Mit einer Art innerer Flamme

Die Erzählungen des Emmanuel Bove

Dem ersten Roman Emmanuel Boves "Meine Freunde" folgten 22 weitere und zahlreiche Erzählungen. Nach seinem Tod im Jahr 1945 lange Zeit in Vergessenheit geraten, wurde er von Peter Handke deutschen Lesern als Außenseiter der französischen Moderne bekannt gemacht.

Deutschlandradio Kultur · Literatur · 31.1.2012

 
Loriot darf in einer Sammlung humoristischer deutschsprachiger Texte natürlich nicht fehlen. (Bild: picture alliance / dpa)

Von politischer Satire bis zum losen Nonsense

Heiko Arntz: "Der komische Kanon. Deutschsprachige Erzähler 1499-1999"

Ein Sammelband voller komischer Texte, von den Brüdern Grimm bis Loriot. Heiko Arntz hat ein Lesebuch zusammengestellt, das den literarischen Qualitätsanspruch und die Vergnügungssucht am Text gleichermaßen befriedigt.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 31.1.2012

 
Hipster, damals: Die Velvet Underground-Sängerin Nico mit Andy Warhol auf einer Party 1968. (Bild: AP Archiv)

Unangepasstes Angepasstsein

M. Greif, K. Ross, D. Tortorici und H. Geiselberger (Hrsg.): "Hipster - Eine transatlantische Diskussion"

Der "Hipster" ist keine Erscheinung der 1990er-Jahre, wie viele Menschen glauben mögen. Angefangen hat es schon in den 1940er-Jahren mit schwarzen Jazzmusikern. Heute ist der Begriff meist negativ belegt.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 31.1.2012

 
Straßenszene in Sierra Leones Hauptstadt Freetown (Bild: picture alliance / dpa / Tom Schulze)

Verfall als Folge des Bürgerkriegs

Tim Butcher: "Auf der Fährte des Teufels"

Die Reportage "Auf der Fährte des Teufels" sucht nach den Gründen der brutalen Bürgerkriege Sierra Leones. Für seine Beobachtungen wanderte der englische Journalist Tim Butcher auf den Spuren des Schriftstellers Graham Greene durch das westafrikanische Land.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 31.1.2012

 
Wildenhain fängt Begehren in den sanften Schwingungen des Reims auf. (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Liebesdichtung als eigenständiges Terrain

Michael Wildenhain: "Wie es war"

Hinter dem emotional eher flach gehaltenen Titel "Wie es war" verbirgt sich eine Sprachlandschaft, die auf den ersten Blick weniger schroffe Konturen aufweist als zu vermuten wäre. Liebe als existenzielle Grenzerfahrung zeichnet sich im Schatten der Sprache ab.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 31.1.2012

 
Der Literaturhistoriker Benno von Wiese in einer Aufnahme um 1960 (Bild: picture alliance / dpa / Loos)

Einer der bekanntesten Germanisten der frühen Bundesrepublik

Vor 25 Jahren starb Benno von Wiese

In der Adenauer-Ära galt der Literaturwissenschaftler Benno von Wiese als der bekannteste Repräsentant seines Fachs war. Seit Mitte der 60er-Jahre war er auch einer der umstrittensten.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 31.1.2012

 
Günter Grass (l) und sein Lektor Helmut Frielinghaus beim Europäischen Übersetzer-Kollegium 2011 in Straelen (Bild: picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

"Er war ein wunderbarer Freund"

Der Schriftsteller Günter Grass zum Tod seines Lektors Helmut Frielinghaus

Mit Helmut Frielinghaus zusammenzuarbeiten, sei immer reine Vertrauenssache gewesen, sagt der Literaturnobelpreisträger Günter Grass zum Tod seines Lektors und Freundes. Besonders für die Übertragung seiner Werke in andere Sprachen sei dieser unersetzbar, betont Grass.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 30.1.2012

Frielinghaus war niemand, der apodiktisch auftrat, sagt Literaturkritiker Denis Scheck zum Tod des Autors, Lektors und Übersetzers. Wenn Frielinghaus jedoch "Qualität erkannte, konnte er missionarisch werden und dann auch sehr stark dafür werben".

Deutschlandfunk · Kultur heute · 30.1.2012

 
Mit seiner Dokumentation eröffnet der Historiker und Überlebende Arno Lustiger ein neues Forschungsfeld.  (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Von Mut und Menschlichkeit

Arno Lustiger: "Rettungswiderstand. Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit"

Mit seiner Studie berührt Arno Lustiger eine zentrale Frage bei der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus: die nach den Handlungsspielräumen. Obschon die Hilfe für Juden spätestens ab Oktober 1941 unter Strafe stand, ließen sich Zehntausende nicht davon abhalten, "Rettungswiderstand" zu leisten.

Deutschlandfunk · Andruck · 30.1.2012

 
Das Gespräch zwischen Egon Bahr und Peter Ensikat ist eine ganz persönliche Annäherung an die deutsch-deutsche Geschichte.

 (Bild: dpa / picture alliance / Nicola Galliner)

Geschichtslektion in kurzweiliger Dialogform

Egon Bahr und Peter Ensikat: "Gedächtnislücken. Zwei Deutsche erinnern sich"

Sie haben Lebensläufe, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Ost-Kabarettist Peter Ensikat und Egon Bahr, der Grandseigneur der deutschen Sozialdemokratie. In dem Gesprächsband "Gedächtnislücken" lassen sie höchst unterhaltsam 60 Jahre deutsch-deutsche Geschichte Revue passieren.

Deutschlandfunk · Andruck · 30.1.2012

 
Der Autor Steven Uhly (Bild: secession Verlag für Literatur / Michael Herdlein)

Irrungen und Wirrungen eines jungen Deutsch-Türken

Steven Uhly: Adams Fuge, Secession Verlag

Wie entsteht Gewalt, warum töten Menschen? Um diese Fragen kreist Steven Uhlys Roman "Adams Fuge". Im Mittelpunkt steht Adam, Sohn einer Deutschen und eines Türken. Vom Vater in die Türkei verschleppt, kommt Adam zum Militär. Er gerät in einen Strudel von Verhängnissen und ist alsbald umstellt von Geheimdiensten.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 30.1.2012

 
Eschbachs Roman ist eine st unterhaltsame Lektion in Demut, die aus der Erkenntnis wächst, warum es nicht lohnt, der Herr aller Dinge zu sein. (Bild: Nature/Randy Wind, Martin Roelfs)

Die ganze Wunderwelt der Nanotechnik

Andreas Eschbach: Herr aller Dinge, Gustav Lübbe

Andreas Eschbach erzählt in seinem Roman "Herr aller Dinge" die Geschichte eines visionären Maschinenbauers, die zugleich die Geschichte eines grandiosen Scheiterns und einer einzigartigen Liebe ist. Eine kluge Meditation über das Wesen des Geldes und darüber, wie Menschen den Maschinen, die sie zu ihrem Heil ersonnen haben, anheim fallen können.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 30.1.2012

 
Blick auf das Hotel Adlon im Herzen Berlins (Bild: AP Archiv)

Das Streunende und Struppige

David Wagner: "Welche Farbe hat Berlin"

David Wagners Band setzt betont beiläufig ein. Der Erzähler will eigentlich nur den Müll runterbringen, wird aber von einer lauen Berliner Nacht auf die Straße gelockt. Er zeigt, wie anregend es in dieser Stadt sein kann, einfach loszulaufen, ohne irgendwo ankommen zu wollen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 30.1.2012

 
Der Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel (Bild: (Agentur) Sansibar)

Grundgefühl Heimatlosigkeit

Hans-Eckardt Wenzel: "Seit ich am Meer bin. Gedichte"

Der Lyriker Hans Eckardt Wenzel forderte kurz vor dem Umbruch 1989 in einer Resolution von Musikern und Liedermachern Reformen in der DDR. Im Osten Deutschlands ist er heute sehr, im Westen eher wenig bekannt. Nun erscheint ein neuer Band mit seinen Gedichten.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 30.1.2012

 
 

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