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LITERATUR
Schon als Kind hat es Nina Weger geliebt, Geschichten zu hören von Menschen, die sich anders benehmen und nach ihren eigenen Regeln funktionieren, wie der Opa von Nick in ihrem Buch
 (Bild: Stock.XCHNG / Vicky S)

Der Großvater als lieber Gott

Nina Weger: "Helden wie Opa und ich". Oetinger Verlag

"Helden wie Opa und ich" ist das erste Kinderbuch der Autorin Nina Weger. Es erzählt die Geschichte des neunjährigen Nicks und seiner schrulligen Familie, die voller Verrücktheiten steckt, bis hin zum Großvater, der plötzlich Gott spielt. Ein rasantes und komisches Buch über Gott und die Probleme jeder normalen Großfamilie.

Deutschlandfunk · Bücher für junge Leser · 26.5.2012

 
Martin Bengtsson heute, Autor des Buches

"Gefühle sind ein störendes Moment beim Fußball"

Martin Bengtsson: Freistoß ins Leben. TB, bloomsbury, Berlin 2012

2004 wacht der Fußballer Martin Bengtsson, der auch im Nachwuchsteam bei Inter Mailand spielte, nach einem Suizidversuch auf. Drei Jahre später erscheint seine Biografie in Schweden, jetzt in Deutschland: Es ist aufrüttelnder Appell gegen die Leistungsfixierung im (Nachwuchs)Sport.

Deutschlandfunk · Bücher für junge Leser · 26.5.2012

 
Der Schrifsteller Günter Grass - nun also ein Gedicht über Griechenland und Europa. (Bild: dapd / Sebastian Willnow)

Wieder ein Gedicht: Grass kritisiert Europas Griechenland-Politik

Literaturnobelpreisträger schreibt über ein "zur Armut verurteiltes Land"

Knapp zwei Monate nach seinem umstrittenen Israel-Gedicht meldet sich Günter Grass erneut mit politischer Lyrik: In einem zornigen Gedicht verteidigt er das hochverschuldete Griechenland vor den europäischen "Rechthabern".

Deutschlandradio · Aktuell · 25.5.2012

 
Jeden Freitag geben Buchhändler Tipps zum Schmökern. (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Ihre Buchhändlerin empfiehlt

Eren Güvercin: "Neo-Moslems", Alex MacLean: "Über den Dächern von New York", Angela Krauß: "Wie weiter"

Immer freitags sprechen wir mit Buchhändlern aus ganz Deutschland. Von ihnen wollen wir wissen, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Annette Pollmann von der Buchhandlung Ludwig in Köln.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 25.5.2012

 
Mit Fußball gegen die Perspektivlosigkeit (Bild: AP Archiv)

Fußball in der Wüste

Hernán Rivera Letelier: "Der Traumkicker"

Eine trostlose Siedlung in der chilenischen Atacama-Wüste, die einzige Hoffnung der Menschen hier ist der Fußball - bis plötzlich ein geheimnisvoller Fremder in dem Ort auftaucht. Daraus ergibt sich bei Hernán Rivera Letelier ein Sog, den man nur als hinreißend bezeichnen kann.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 25.5.2012

 
Keine andere Droge besitzt ein ähnlich hohes Abhängigkeitspotenzial wie Crack. (Bild: dpa/ Boris Roessler)

Innenansichten einer Höllenfahrt

Bill Clegg: "Porträt eines Süchtigen als junger Mann", S. Fischer Verlag

Bill Clegg war Mitinhaber einer New Yorker Literaturagentur, als er mit 30 sein Leben aufs Spiel setzte und zum Crack griff. In seinem "Porträt eines Süchtigen als junger Mann" schildert er den Teufelskreis aus Beschaffung der Droge, Verfolgungswahn, Vereinsamung und Todeswunsch.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 25.5.2012

 
Begnadete Beobachtungen im Mikroklima eines Möbelhauses. (Bild: AP)

Der Gott aus der Bonbonbox

David Foenkinos: "Nathalie küsst", C.H. Beck-Verlag

In Frankreich ist der Romancier David Foenkinos derzeit in aller Munde: Im Rennen um den diesjährigen Goncourt-Preis gehört der 35-Jährige zu den heißen Favoriten, Ende des Jahres kommt die Verfilmung seines achten Roman "La Délicatesse" in die Kinos. Unter "Nathalie küsst" ist soeben die deutsche Übersetzung erschienen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 25.5.2012

 
Wenn die Mutter überhaupt Details aus ihrer Kindheit und Jugend erwähnte, durfte die Tochter nicht nachfragen. (Bild: AP-Archiv)

Zwischen Befremden und Annäherung

Cornelia Manikowsky: "Die Mutter im Sessel im Krieg", Verlag Hans Schiler

Abschied von einem Elternteil ist das Thema von Cornelia Manikowskys Roman "Die Mutter im Sessel im Krieg". Während eine erwachsene Tochter im Haus der verstorbenen Mutter auf den Entrümplungsdienst wartet, überkommt sie eine Flut von Erinnerungen. Es ist der Versuch, in die Haut der Mutter zu schlüpfen, wissend, dass das unmöglich ist.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 25.5.2012

 
Der Protagonist des Romans hat über Golfplätze in Nordkorea geschrieben - obwohl er nie da war. (Bild: Stock.XCHNG / Lubomir Herko)

Golfplätze in Nordkorea

Rayk Wieland: "Kein Feuer, das nicht brennt"

Mit "Kein Feuer, das nicht brennt" setzt Rayk Wieland hinterlistig sein Debüt fort. Der altbekannte Protagonist, Herr W., bekommt diesmal als Reisereporter, der keine Grenzen überschreiten kann, ernsthafte Probleme – seine Erfindungen scheitern an der Wirklichkeit.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 25.5.2012

 
Zeitgenössisches Porträt des österreichischen Schauspielers und Schriftstellers Johann Nepomuk Nestroy ( 1801-1862). (Bild: picture alliance / dpa / Bifab)

Wiener Publikumsliebling im 19. Jahrhundert

Vor 150 Jahren starb der Schriftsteller Johann Nestroy

Im 19. Jahrhundert blühte das Wiener Volkstheater noch einmal auf und erreichte mit Ferdinand Raimund und Johann Nepomuk Nestroy seinen Höhepunkt. Während Raimund die Feenwelt des Biedermeier herbeizauberte, sprengte Nestroy in seinen Stücken die Idylle mit bissigem Realismus.

Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt · 25.5.2012

 
Ehemalige Grenze nach Polen an der Stadtbrücke in Frankfurt (Oder) (Bild: picture alliance / dpa - Patrick Pleul)

Forum für polnische und deutsche Historiker

Die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission feiert ihr 40-jähriges Bestehen

Im Jahr 1972 hat die neue Ostpolitik Willy Brandts auch den Weg für die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission frei gemacht. Wie der Historiker und Kommissionsvorsitzende Michael Müller sagt, besteht zwischen den Schulbüchern von damals und heute ein "himmelweiter Unterschied".

Deutschlandradio Kultur · Thema · 24.5.2012

 
Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin (Bild: dradio.de)

Atmosphärisch dichter Berlin-Roman

Helmut Kuhn: "Gehwegschäden", Frankfurter Verlagsanstalt

Parallelen zu Döblins "Berlin Alexanderplatz" sind in Helmut Kuhns Roman "Gehwegschäden" nicht zufällig. In den Kneipen, in denen einst Proletarier beim Bier saßen, sitzt heute die digitale Boheme. Ganz bewusst greift Kuhn das Döblinsche Erbe auf, um ein Zeit- und Sittenbild des heutigen Berlins zu entwerfen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 24.5.2012

 
Rayk Wielands Roman stellt den Status der Realität grundsätzlich infrage. (Bild: AP)

Reisen im Kopf

Rayk Wieland: "Kein Feuer, das nicht brennt", Kunstmann Verlag

Ein Reisereporter, der nicht reist, steht im Mittelpunkt des Romans "Kein Feuer, das nicht brennt". Darin entfaltet Rayk Wieland eine fundamentale Tautologie: Egal, wie weit man reist, man kann gar nichts Neues entdecken, da man sich selbst ja ohnehin immer mitnehmen muss.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 24.5.2012

 
Die letzen Aufzeichnungen des Bandes entstanden ein paar Monate vor Virginia Woolfs Freitod im November 1940. (Bild: AP)

Luzide Erinnerungen

Virginia Woolf: "Augenblicke des Daseins"

Die "Augenblicke des Daseins" sind eine Offenbarung. Im Jahr 1976 aus Virginia Woolfs Nachlass herausgegeben, erschienen sie jetzt innerhalb der von Klaus Reicherts edierten "Gesammelten Werke" - und bieten einen aufrichtigen und erbarmungslosen Einblick in ihr Leben.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 24.5.2012

 
Blick über Weinhänge bei Bordeaux - dem Zentrum von Aquitanien.  (Bild: picture alliance / dpa / Thomas Muncke)

Eine faszinierende, aber umstrittene Frau

Ralph V. Turner: "Eleonore von Aquitanien"

Sie war die Enkelin des berühmten "Troubadour-Herzogs" Wilhelm IX., wurde Frau des französischen König Ludwig VII. und später Gemahlin von Heinrich II. von England: Eleonore von Aquitanien. Turner stellt Leben in den historischen Kontext und erzählt es flüssig und sachlich.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 24.5.2012

 
Mike Nicol liebt sein Kapstadt: Gegenwart, Vergangenheit und die Musik. (Bild: dpa / picture alliance / Jon Hrusa)

Mit dem Tafelberg im Rücken

Der südafrikanische Krimi-Autor Mike Nicol

Die südafrikanische Krimiszene boomt. Inzwischen ist der erste Thriller von Mike Nicol auf Deutsch erschienen: "Payback", der Auftakt einer Trilogie über Waffenschmuggel, Terrorismus und alltägliche Gewalt in Südafrika – in der der Autor seine Heimat Kapstadt in all ihren Facetten zeigt.

Deutschlandradio Kultur · Profil · 24.5.2012

 
Kennengelernt haben sich Ernest Hemingway und Marlene Dietrich auf einem französischen Luxusschiff. (Bild: AP)

Eine besondere Freundschaft

Hans-Peter Rodenberg: "Marlene und Ernest"

Er nannte sie "Kraut", sie ihn "Papa": Ernest Hemingway und Marlene Dietrich - eine innige Beziehung, auch auf dem Papier. Das zeigen Briefe, die die Kennedy Library Boston 2007 freigegeben hat. Hans-Peter Rodenberg hat sie studiert und beschreibt die Freundschaft in seinem neuen Buch.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 24.5.2012

 
Einblicke ins eigene Seelenleben gewährt  Sten Nadolny in

Zeitreise ins Alter Ego

Sten Nadolny: "Weitlings Sommerfrische"

Mit "Weitlings Sommerfrische" knüpft Sten Nadolny an frühere autobiografisch gefärbte Romane wie "Netzkarte" und "Er oder Ich" an. Diesmal verschlägt es seinen Helden auf eine unfreiwillige Reise in die eigene Jugend – ans Ende der 1950er-Jahre.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 24.5.2012

 
Aufgrund von Gasen werden alle Männer im Roman träge - die Zeit der Frauen beginnt. (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Ein Land voller Blumen

Gioconda Belli: "Die Republik der Frauen"

Gioconda Belli ist eine wichtige Figur für Nicaragua: In den 70ern galt sie als Ikone der Sandinisten. Da begann sie auch zu schreiben. In "Die Republik der Frauen" macht sie die titelgebende Utopie war - und beschreibt ein Land regiert vom Weiblichen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 23.5.2012

 
Schreibt Bücher von

Mircea Cartarescu bekommt Internationalen Literaturpreis

Rumänischer Autor erhält Auszeichnung vom Berliner Haus der Kulturen der Welt

Der Internationale Literaturpreis ehrt ausländische zeitgenössische Autoren, deren Bücher in deutscher Erstübersetzung erscheinen. Die Jury wählte den Roman "Der Körper" von Mircea Cartarescu. Der Mittelteil einer Trilogie führt in das Rumänien der 50er- und 60er-Jahre.

Deutschlandradio · Aktuell · 23.5.2012

Für den rumänischen Schriftsteller Mircea Cartarescu macht der realistische Roman keinen Sinn. Er ziehe es vor, zu träumen: Im eigenen Leben und auf allen Seiten, die er bisher verfasst habe, sagt der Träger des Internationalen Literaturpreises 2012.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 23.5.2012

 
J. D. Salinger (Bild: AP)

Alkoholismus und nervöses Zittern

J.D. Salinger: "Neun Erzählungen"

Als Autor des Kultbuches "Der Fänger im Roggen" ist J.D. Salinger in die Literaturgeschichte eingegangen. Doch schon vorher hat er in mehreren Kurzgeschichten ein Amerika porträtiert, das noch vom Trauma des Zweiten Weltkriegs berührt ist.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 23.5.2012

 
Am Sankt Lorenz-Strom in Kanada lernen sich die beiden 17-Jährigen Helden des Buches kennen. (Bild: Frank Barknecht)

Weltenbauer und Weltenendler

Nicolas Dickner: "Tarmac. Apokalypse für Anfänger", Frankfurter Verlagsanstalt

Nicolas Dickners Erstling "Nikolski" war ein Überraschungserfolg. In seinem neuen Roman erzählt der Kanadier die Geschichte der wunderlichen Propheten-Familie Randall, die seit sieben Generationen den Weltuntergang vorhersieht.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 22.5.2012

 
Einblicke in das alte Handwerk der Buchbinderei (Bild: AP)

Die Geheimnisse eines ehrenwerten Handwerks

Anne Delaflotte: "Mathilde und der Duft der Bücher", Kindler Verlag

Anne Delaflotte ist gelernte Buchbinderin. In ihrem Debütroman entführt sie uns in die beschauliche Welt von Mathilde, die in der französischen Provinz eine Buchbinderwerkstatt betreibt. Als eines Tages ein Fremder mit einem rätselhaften Buch bei ihr auftaucht, gerät ihr Leben aus den Fugen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 22.5.2012

 
Kühl und distanziert seziert Lapeyre die Choreografien der Euphorie, des Liebeswahns, der Eifersucht, des Selbstbetrugs (Bild: Stock.XCHNG Michelle Seixas)

Absurditäten des Liebeskampfes

Patrick Lapeyre: "Das Leben ist kurz und voller Begierden", Blessing Verlag

Zwei Männer, die derselben Frau verfallen. Diese Konstellation hat Schriftsteller und Leser immer wieder fasziniert. Eine aktuelle Variante legt der französische Romancier Patrick Lapeyre mit "Das Leben ist kurz und voller Begierden" vor. Der Roman wurde 2010 mit dem Prix Fémina ausgezeichnet.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 22.5.2012

 
Besucher der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden stehen vor der Sixtinischen Madonna von Raffael. (Bild: picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)

Das Heilige und der Humor

Raffaels Sixtinische Madonna im Spiegel der Literatur

Deutschlands berühmtestes Gemälde feiert seinen 500. Geburtstag: Raffaels Sixtinische Madonna. Seit seiner Ankunft in Dresden um die Mitte des 18. Jahrhunderts versetzte es Dichterseelen in Aufruhr. Kein Bild, das in der deutschen Literatur mehr Spuren hinterlassen hätte.

Deutschlandradio Kultur · Literatur · 22.5.2012

 
Der Affe

Der Affe und das Alpha-Männchen

Thomas Lang: "Jim. Eine Erzählung"

Das alte Lied: eine Frau und zwei Männer, der eine ist ihr gebrechlicher Ehemann, der andere dessen durchtrainierter Feind-Freund. In "Jim" packt Thomas Lang diese Geschichte in wohliges Manufactum-Bürgertum und liefert zugleich eine kulturelle Milieuananalyse der schreibenden Zunft.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 22.5.2012

 
Andrew Feinstein setzt sich in seinem Buch mit dem weltweiten Waffenhandel auseinander. (Bild: AP)

Chronik des Waffenhandels

Andrew Feinstein: "Waffenhandel"

Der Südafrikaner Andrew Feinstein skizziert in seinem Buch die Entwicklung des Waffenhandels im 20. Jahrhundert - und auch die aktuelle Lage. Dabei unterscheidet er nicht zwischen "legalem" und "illegalem" Waffenverkauf.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 22.5.2012

 
Der Roman ist eine Geschichte von Arm und Reich in Marokko. (Bild: Rüdiger Maack)

Drei Tage im Sommer

Abdellah Taia: "Der Tag des Königs"

Seit 1998 lebt der marokkanische Autor Abdellah Taia in Paris. In seiner Heimat war er sehr beliebt, bis er sich zu seiner Homosexualität bekannte. In seinem neuen Roman "Der Tag des Königs" beschreibt er Marokko als ein Land, das von Ungerechtigkeit dominiert ist.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 22.5.2012

 
Gottfried  Benn im Sprechzimmer 1928 (Bild: Deutsches Literaturarchiv Marbach)

Lyrik im Leichenschauhaus

Gottfried Benn: "Morgue und andere Gedichte"

Vor 100 Jahren erschienen neun Gedichte des damals 26-jährigen Gottfried Benn unter dem Titel "Morgue und andere Gedichte". Sie machten Benn über Nacht zum umstrittenen "Sensationsautor des Expressionismus" - denn er entführt seine Leser in den Sektionssaal.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 21.5.2012

"La Morgue“ heißt das berühmte Leichenschauhaus in Paris. Der bis dahin völlig unbekannte Autor und angehende Militärarzt Gottfried Benn beschreibt in seinem gleichnamigen Gedichtzyklus Begebenheiten aus dem Leichenschauhaus - eiskalt und ekelerregend - und traf damit einen Nerv.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 20.5.2012

 
Die Schriftstellerin Gabriele Wohmann (Bild: picture alliance / dpa)

Von Seelentorturen und Wohlstandskatastrophen

Gabriele Wohmann: "Eine souveräne Frau"

Die Short Story ist das Parkett der Autorin Gariele Wohmann. Eine Auswahl mit Arbeiten aus ihrer gesamten Schaffenszeit legt nun der Aufbau Verlag vor. Das Besondere ihrer Texte ist die gnadenlose Erzählstrategie: Dialogarmut. Es regiert das monologisierende Selbstgespräch.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 21.5.2012

 
Blick in die Bergwelt aus der Sicht des Wanderers. (Bild: picture alliance / dpa / Frank Baumgart)

Mit Poesie auf ausgetretenen Pfaden

Freddy Langer: "Weitergehen"

Wandern ist für Freddy Langer eine elementare Erfahrung. Diese beschreibt der Reisejournalist in 17 Reportagen. Und er schafft es dabei, dass man beim Lesen selbst die Wanderschuhe schnüren möchte.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 21.5.2012

 
Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst (v.l.n.r.) von der Münchner Widerstandsbewegung

Von der Hitlerjugend in den Widerstand

Barbara Ellermeier: "Hans Scholl"

Beim Gedenken an die Geschwister Scholl und den Widerstand gegen Hitler steht meist Sophie Scholl im Vordergrund. Erst 70 Jahre nach der ersten Flugblattaktion erscheint nun ein Buch über ihren Bruder Hans - und dessen politisch-moralische Wandlung zum Gegner der Nazis.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 21.5.2012

 
Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal bei der Verleihung des Friedenspreises in der Frankfurter Paulskirche. (Bild: picture alliance / dpa / Arne Dedert)

"Ich ziehe es vor, Optimist zu bleiben"

Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal nach dem Internationalen Schriftstellertreffen in Israel

In seinem Roman "Das Dorf des Deutschen" hat der Algerier Boualem Sansal eine Parallele zwischen der nationalsozialistischen Ideologie und dem Islam gezogen. Sansals Reise zum Internationalen Schriftstellertreffen nach Jerusalem stieß daher auf viel Kritik.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 20.5.2012

 
Zeitgenössischer Stich des italienischen Politikers und Schriftstellers Niccolo Machiavelli (Bild: picture alliance / dpa)

Ein mutiger Ideologiekritiker

Volker Reinhardt: "Machiavelli oder die Kunst der Macht. Eine Biographie"

Der geläufigen Lesart nach geht der Machiavellist über Leichen, Macht bedeutet ihm alles, Moral nichts. Wer war der historische Niccolò Machiavelli wirklich? Volker Reinhardt, Historiker an der Universität Fribourg, wagt eine neue Deutung.

Deutschlandradio Kultur · Lesart · 20.5.2012

 
 

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Vor dem Koalitionstreffen

Sendezeit: 26.05.2012, 18:12

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Vatikan bestätigt Festnahme des päpstlichen Kammerdieners

Sendezeit: 26.05.2012, 17:19

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