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LITERATUR
Im Koffer haben die Teilacher ihre Ware. (Bild: Stock.XCHNG / Rodolfo Clix)

Der Mann, der Hitler den Humor erklärte

Michel Bergmann: Machloikes, Arche Verlag

MIt "Die Teilacher" gelang dem Michel Bergmann 2010 der literarische Durchbruch. Teilacher, das ist jüdisch für "Hausierer". Und auch im zweiten Teil des Erfolgsromans mit dem Titel "Machloikes" spielen die wieder eine wichtige Rolle. Unter anderem der Mann, der Hitler angeblich den Humor erklärte.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 9.2.2012

 
Die Kippa ist die Kopfbedeckung jüdischer Gläubige. (Bild: picture alliance / dpa / Ingo Wagner)

Von Männerfreundschaft und Judentum

Howard Jacobson: "Die Finkler-Frage", DVA

Der Brite Howard Jacobson ist seit gut 30 Jahren im angloamerikanischen Literaturbetrieb bekannt, wurde von der Kritik oft als "englischer Philipp Roth" bezeichnet. 2010 gewann Jacobson den renommierten und hoch dotierten Man Booker-Prize für seinen tragikomischen Roman "Die Finkler-Frage".

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 9.2.2012

 
Perla und Elisabeth Tsuker gehörten zu den Opfern des Nazi-Arztes Josef Mengele (Bild: picture alliance / dpa / DB)

Labor des Grauens

Hans-Joachim Lang: "Die Frauen von Block 10"

Block 10 war ein besonderer Ort in der Hölle von Auschwitz. Dort vollzogen Ärzte ihre grausamen Experimente an Gefangenen - mit Röntgenstrahlung, Giftspritze und Skalpell. Die Probanden, meist Frauen, litten qualvoll. Hans-Joachim Lang hat ihre Geschichte aufgeschrieben.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 9.2.2012

 
Typisch Deutsch? Reiterdenkmal des

Ein moderner Gefühlsmanager

Ute Frevert: "Gefühlspolitik"

Schon Friedrich II. von Preußen wusste, dass es nicht reicht, über die Körper der Untertanen zu herrschen. Die Geschichtsschreibung berichtet, dass Friedrich jedoch nicht sanft mit seinen Untertanen umging. Ute Frevert analysiert in ihrem Buch das Herrschaftsverständnis Friedrichs.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 8.2.2012

 
Ein gebrochenes Herz kann ganz schön aus der Bahn werfen. (Bild: picture alliance / dpa)

Kleine Liebesgeschichten ganz groß

Buchempfehlung Februar - Erwin Koch: "Was das Leben mit der Liebe macht"

Der Schweizer Journalist und Schriftsteller Erwin Koch setzt dort an, wo Hollywood aufhört: nach dem ersten Kuss. Er beschreibt Paare, ohne sie zu bewerten. Keine der Geschichten lässt den Leser kalt, auch wenn sie ohne sensationelles Geschehen auskommen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 8.2.2012

 
Blick in ein Bücherregal einer Bücherei (Bild: Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

"Die Personen werden deutlicher, wenn ich an sie denke"

Christoph Meckel: "Russische Zone. Erinnerung an den Nachkrieg"

Christoph Meckel ist während des Zweiten Weltkriegs geboren worden. In seinem Buch ruft die Erinnerungen an eine Kindheit in Nachkriegsdeutschland wach, die in Erfurt beginnt und mit einer Flucht über die grüne Grenze im Westen weitergeht.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 8.2.2012

 
Die Lebensformen von Familien haben sich gewandelt (Bild: AP)

Familie in der globalisierten Wirtschaft

Ulrich Beck, Elisabeth Beck-Gernsheim: "Fernliebe. Lebensformen im globalen Zeitalter", Suhrkamp Verlag

In dem neuen Buch von den Soziologen Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck setzen sich die Autoren erneut mit der Risikogesellschaft auseinander. Diesmal steht im Mittelpunkt ihrer Betrachtung die Familie und Liebe in Zeiten der Globalisierung.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 8.2.2012

 
Im

Sinnliches Abenteuer

Nicholson Baker: "Haus der Löcher"

In seinem neuen Roman beschreibt der US-Autor Nicholson Baker einen irrwitzigen Vergnügungspark der Lust , in dem sich die Besucher mit seltsamen Hightech-Apparaturen befriedigen können. Ein Baker-typisches versponnenes Buch voll irrlichterndem Sprachwitz.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 8.2.2012

 
Der englische Dichter Samuel Butler (1612 - 1680) in einer zeitgenössischen Darstellung. (Bild: picture alliance / dpa)

Attacken auf Aberglauben und religiöse Heuchelei

Vor 400 Jahren wurde der britische Schriftsteller Samuel Butler geboren

Samuel Butler erlebte die Mentalität der englischen Puritaner des 17. Jahrhunderts. Gegen ihre übertriebene Tugendhaftigkeit und ihre Selbstgerechtigkeit schrieb er sein satirisches Gedicht "Hudibras". Es stieß auf große Resonanz bis ins 19. Jahrhundert hinein.

Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt · 8.2.2012

 
In seinen Romanen wie

Schriftsteller und Superstar

Literaturkritiker Scholl über den vor 200 Jahren geborenen Autor Charles Dickens

Charles Dickens war einer der berühmtesten englischen Schriftsteller seiner Epoche. Bis heute zählen seine Werke zu den meistgelesenen Klassikern der Weltliteratur. Der Erfolg von Dickens liege vor allem in seiner Schreibtechnik begründet, meint unser Literaturkritiker Joachim Scholl.

Deutschlandradio Kultur · Fazit · 7.2.2012

Charles Dickens wird in seiner Heimat noch heute gefeiert, in Deutschland dagegen lasten ihm Kritiker seine häufig arg sozialromantischen Züge an.

Deutschlandradio · Aktuell · 7.2.2012

Die Geschichte von Pip und seinem unverhofften Reichtum zählt zu den komplexesten Werken von Charles Dickens. Die neue Übersetzung arbeitet sein parodistisches Talent glänzend heraus.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 7.2.2012

 
Der Schriftsteller Warlam Schalamow wurde 1907 geboren und ist 1982 gestorben. (Bild: picture alliance / dpa / Zentralbild)

Kaum spürbarer Hoffnungshauch

Buchempfehlung Februar: Warlam Schalamow, "Die Auferweckung der Lärche"

Das Hauptwerk von Warlam Schalamow, die "Kolyma-Geschichten", schildert die Schrecken der Arbeitslager in der Stalinzeit. Schalamow hat rund zwei Jahrzehnte in Lagern und Gefängnissen zubringen müssen. Jetzt ist der letzte, abschließende Band seiner Werkausgabe erschienen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 7.2.2012

 
Nach dem Liebesaus im Buch stellt sich die Frage: Wer dreht mehr durch, sie oder er? (Bild: picture alliance / dpa)

Das unendliche Ende einer Liebe

Daniel Glattauer: "Ewig Dein"

Zunächst sieht alles nach einer klassischen Liebesgeschichte aus: In "Ewig Dein" von Österreichs derzeit erfolgreichstem Autor Daniel Glattauer verlieben sich zwei Menschen. Doch als sie irgendwann den Schlussstrich zieht, geht die Geschichte erst richtig los.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 7.2.2012

 
In den Briefen dokumentiert sich ein Gespräch zwischen zwei Intellektuellen. (Bild: AP)

Eine schmale Korrespondenz

Herbert Kopp-Oberstebrink (Hrsg.): "Jacob Taubes - Carl Schmitt: Briefwechsel"

Diese zwei Figuren passen auf den ersten Blick nicht zusammen: der Religionsphilosoph Jacob Taubes und der Staatsrechtler Carl Schmitt. Dennoch hat die beiden etwas verbunden, davon zeugt ein Briefwechsel zwischen diesen beiden Gegenpolen, der lange erwartet wurde und nun vorliegt.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 7.2.2012

 
Für adoptierte Kinder ist die Suche nach ihren biologischen Eltern sehr wichtig. (Bild: AP)

Die Suche nach der Identität

Eric Breitinger, "Vertraute Fremdheit. Adoptierte erzählen"

Eine Adoption kann für alle Seiten eine große Chance sein, zeigt Eric Breitinger. Alle Adoptierten, die er untersucht hat, haben sich aber auf die Suche nach ihren biologischen Eltern gemacht. In der Kindheit fühlten sie sich fremd, die Recherche prägt ihre Suche nach Identität.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 7.2.2012

 
Verschiedene Bücher des britischen Schriftstellers Charles Dickens. (Bild: Christian Charisius)

Er forderte Vermenschlichung der sozialen Beziehungen durch Herzensgüte

Hans-Dietrich Gelfert: Charles Dickens, der Unnachahmliche

In Deutschland gilt Charles Dickens als ein humoristischer Volksschriftsteller mit sozialkritischen Ansätzen. Am 7. Februar 2012 ist der 200. Geburtstag von Dickens. Aus diesem Anlass hat der emeritierte Literaturwissenschaftler Hans-Dieter Gelfert seine wichtigsten Stationen zusammengetragen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 6.2.2012

Der Protagonist in diesem Roman von Charles Dickens ist der elternlose Pip. Der Vollwaise erfährt eine wundersame Rettung aus elenden Verhältnissen. Ein Wohltäter verhilft im zu einem Vermögen und nun beginnt die neue Identität als Gentleman.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 6.2.2012

 
Bücherregal (Bild: Jan-Martin Altgeld)

Protestantische Reformation für die wissenschaftliche Revolution

Niall Ferguson: Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen

Der Historiker Niall Ferguson ist eine Leitfigur konservativer Geschichtsschreibung: Der Erste Weltkrieg, die Rothschilds, Aufstieg und Fall von Imperien und die Geschichte des Geldes sind Themen seiner Bücher. Jetzt macht Ferguson die Angst vor den Chinesen zu seinem Thema. Und bietet dazu ein neues Buch.

Deutschlandfunk · Andruck · 6.2.2012

 
In einem kleinen ägyptischen Dorf am Nil spielt der Roman von Mansura Eseddin. Hier: Der Nil in Uganda.  (Bild: picture alliance / dpa)

Versunken in den Welten der Fantasie

Mansura Eseddin: "Hinter dem Paradies"

Die ägyptische Autorin zeichnet das Bild eines dörflichen Lebens in den 1980iger Jahren - und erzählt von Frauen, die aus diesem Leben ausbrechen. Die autobiografischen Bezüge sind deutlich wahrnehmbar.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 6.2.2012

 
Ein heimliches Rendezvous ihrer Tochter bringt das Leben der Mutter ins Wanken: Eine der

Menschenfreundliche Geschichten

Irène Némirovsky: "Meistererzählungen"

Wiederentdeckt wurde Irène Némirovsky, die jüdische Autorin ukrainischer Herkunft, 2004 mit dem Roman "Suite francaise". In ihren "Meistererzählungen" zeigt sich erneut Némirovskys virtuoses Talent.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 6.2.2012

 
Der Schriftsteller Stewart O'Nan (Bild: picture alliance / dpa / Thomas Schulze)

Porträt eines Lebensabends

Buch der Woche - Stewart O'Nan: "Emily, allein"

Wie geht unsere Gesellschaft mit Alter und Tod um? In seinem neuen Roman schildert Stewart O'Nan einige dunkle Winterwochen im Leben einer verwitweten Frau, ihren Kampf gegen die Resignation - und ihr Ringen um Würde und Selbstständigkeit.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 6.2.2012

 
Die britische Schriftstellerin Antonia S. Byatt (Bild: picture alliance / dpa - Matt Crossick)

Von der Belle Epoque zum Großen Krieg

A.S. Byatt: "Das Buch der Kinder"

Der neue Roman der englischen Autorin A.S. Byatt "Das Buch der Kinder", ist ein Epochenroman. An seinem Ende steht der Erste Weltkrieg. Zudem belebt Byatt jene Jahre wieder, die die Franzosen als Belle Epoque bezeichnen und lässt sie in all ihrer Größe vor unseren Augen wieder auferstehen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 5.2.2012

 
Das Luther-Denkmal auf dem Marktplatz in Wittenberg, Sachsen-Anhalt (Bild: AP)

Der hässliche Luther

Thomas Kaufmann: "Luthers 'Judenschriften'"

Es gibt Gestalten der Vergangenheit, an denen haben sich schon immer die Geister geschieden. Zu ihnen zählt der Reformator Martin Luther - in all seiner Widersprüchlichkeit. Am schlimmsten aber wiegt Luthers Hass auf die Juden, der in diesem neuen Band ausgebreitet und analysiert wird.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Jeden Freitag geben Buchhändler Tipps zum Schmökern. (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Ihre Buchhändlerin empfiehlt

Michael Ondaatje: "Katzentisch", Wolfgang Korn: "Das alte Ägypten", Rafik Schami: "Das Herz der Puppe", Annika Reich: "34 Meter über dem Meer"

Immer freitags sprechen wir mit Buchhändlern aus ganz Deutschland. Von ihnen wollen wir wissen, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Viola Taube von der gleichnamigen Buchhandlung in Nordhorn.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Das Schloss Charlottenburg in Berlin (Bild: AP)

Streifzüge durch ein rührend biederes Westberlin

Rudolf Lorenzen: "Die Hustenmary"

Eislaufen im Europacenter, eine Kreuzberger Dichterlesung, die Erstbesteigung des Schönebergs: Rudols Lorenzen hat seine Impressionen aus dem Berlin der 60er- und 70er-Jahre in kleinen Feuilletons geschildert. Zu seinem 90. Geburtstag erscheint nun eine Sammlung dieser Texte.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Statue des englischen Schriftstellers Charles Dickens (Bild: picture alliance / dpa / Dean Lewins)

Gefühlswirrwarr und Sozialkritik

Charles Dickens: "Die große Hörspiel-Edition"

Vor 200 Jahren wurde Charles Dickens geboren: der nach Shakespeare wohl wirkungsmächtigste englische Schriftsteller. Zum Jubiläum ist eine Box mit drei Hörspielen seiner berühmtesten Romane erschienen. Zehn Stunden Dickens zum Entdecken oder Wiederentdecken.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
Promiskuität wird heftig propagiert, aber nicht immer realisiert.  (Bild: Michael Kappeler/ddp)

Ein erotischer Sommer

Martin Amis: "Die schwangere Witwe"

Der Roman "Die schwangere Witwe" beschwört das Jahr 1970 herauf, in dem freie Liebe en vogue ist. Aus dem Fokus eines alternden Mannes blickt der englische Schriftsteller Martin Amis selbstkritisch auf das "Goldene Zeitalter" zurück, in dem sich Sex vom Gefühl trennte.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 3.2.2012

 
 

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Frankreich: Sarkozy in Fessenheim

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Rohstoffe vs. Menschenrechte - Handel mit autoritären Regimen?

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