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LITERATUR
Fantasie-Bild eines Exoplaneten und seiner beiden Sterne (Bild: NASA)

Sonne, Mond und Werte

Alain de Botton: "Religion für Atheisten"

Wenn man Alain de Bottons neues Buch liest, bekommt man den Eindruck, die katholische Kirche höchstpersönlich habe die DIN-Norm erfunden - so begeistert schaut er auf ihre Institutionen, die die Welt sortieren und einordnen. Leben möchte man in seiner Welt aber trotzdem nicht.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 18.5.2013

 
Was Frosch und Mensch gemeinsam haben erklärt Axel Wagner in seinem neuen Buch. (Bild: AP Archiv)

Mensch und Tier, in den Genen vereint

Axel Wagner: "Das Tier in Dir"

Ein Frosch als Schwangerschaftstest? Klingt ziemlich absurd, funktioniert aber. Grund für diese und andere Verrücktheiten sind die gemeinsamen biologischen Wurzeln des Menschen mit vielen Tieren. Mit zahlreichen Bildern und frischer Sprache zeigt der Biologe und Wissenschaftsjournalist Axel Wagner sie auf.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 18.5.2013

 
Der Kriegsheimkehrer Thomas Rath sucht sein Glück im New York City der Nachkriegszeit. (Bild: picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt)

Klassiker der amerikanischen Nachkriegsliteratur

Sloan Wilson: "Der Mann im grauen Flanell", DuMont

Als der Roman 1955 erschien, avancierte er sogleich zum Bestseller. Sein Held Thomas Rath strebt nach Zufriedenheit und Erfolg im Beruf, verliert bei all seinen Bemühungen aber aus den Augen, dass das Leben mehr ist als Arbeit. Jetzt liegt "Der Mann im grauen Flanell" in einer Neuübersetzung vor.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 17.5.2013

 
Joe R. Lansdale ist ein Meister der Pulp Fiction.  (Bild: picture alliance / dpa / Foto: Jens Kalaene)

Odyssee durch das Texas der großen Depression

Joe R. Landsdale: "Dunkle Gewässer", Tropen

Die 16-jährige Sue Ellen findet beim Fischen die Leiche von May Linn. Weil die Ermordete immer von Hollywood geträumt hat, macht sich Sue Ellen mit zwei Freunden auf den Weg, dort ihre Asche zu verstreuen. Joe R. Landsdales "Dunkle Gewässer" ist eine brillante Mischung aus Entwicklungsroman, Krimi und Schauergeschichte.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 17.5.2013

 

"Das Inferno ist die Menschheit selbst"

Der Theologe Rainer Kampling über das neue Buch von Dan Brown

Auch Dan Browns neuer Roman "Inferno" dürfte in Deutschland wieder ein Bestseller werden. Der Theologe Rainer Kampling hat das Buch schon gelesen. Wir sprechen mit ihm über diesseitige Höllenvorstellungen, schwarze Pädagogik und vormoderne Verschwörungstheorien.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 17.5.2013

 
Luftaufnahme von Rio de Janeiro (Bild: picture alliance / KUNZ / Augenklick)

Hommage an die Metropole am Zuckerhut

Rafael Cardoso: "Sechzehn Frauen. Geschichten aus Rio", S. Fischer

Aus der Sicht von 16 Frauen nähert sich Rafael Cardoso jener Stadt, die wohl jeder automatisch mit Brasilien verbindet: Rio de Janeiro. Ihre Geschichten verknüpft er zu einem unterhaltsamen Roman, der den Blick für Licht und Schatten in einer der aufregendsten Metropolen der Welt schärft.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 17.5.2013

 
Der Roman der Französin Marie Darrieussecq  geht unter die Gürtellinie. (Bild: picture alliance / dpa / Franziska Kraufmann)

Irrwege der Pubertät

Marie Darrieussecq: "Prinzessinnen"

In der Provinz im äußersten Südwesten Frankreichs spielt der Roman von Marie Darrieussecq. Sie erzählt in Momentaufnahmen wie die Hauptfigur Solange ihre Reize systematisch erkundet. Denn sie wurde nicht aufgeklärt und muss dem Geheimnis der Sexualität alleine auf die Spur kommen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 16.5.2013

 
Die wissenschaftliche Entwicklung beim Klonen schlägt sich auch in der Literatur nieder.  (Bild: AP)

Homunkulus, Golem, Cyborg

Literaturwissenschaftler Stefan Halft über den kulturellen Klondiskurs

Das literarische Motiv des Klons setzt sich aus verschiedenen Traditionslinien zusammen, erläutert Stefan Halft. Parallel zu den Fortschritten der Wissenschaft sei seine Darstellung weniger negativ und immer menschlicher geworden, so der Literaturwissenschaftler.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 16.5.2013

 
Der bedeutende Barock-Architekt Lucas von Hildebrandt baute das Schloss Belvedere in Wien für Eugen. (Bild: dradio.de/Janine Wergin)

Ein Leben auf des Messers Schneide

K. Kramar und G. Mayrhofer: "Prinz Eugen"

In Österreich kennt Prinz Eugen jedes Kind. Als Kriegsherr bezwang er das osmanische Heer, als Baumeister prägte er Wien. Was das Buch zeigt: Dahinter steckte ein Mann mit traumatischer Kindheit. Die wählen die Autoren als Ausgangspunkt für ihre Biografie.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 16.5.2013

 
Dan Brown bei seiner Buchpremiere

Neurotische Energie

Dan Browns Roman "Inferno" ist auf dem Markt

Eine fette Marketingkampagne und viel Geheimnistuerei gibt es um den neuen Roman von Dan Brown. In "Inferno" malt der Bestseller-Autor eine zeitgemäße Apokalypse aus: Ein superschneller Thriller, der sich zeitweise jedoch wie ein verschnarchter Reiseführer liest, meint unser Kritiker Kolja Mensing.

Deutschlandradio Kultur · Kritik

 
In Peter Careys neuem Roman ist die Trauerarbeit eine Reise in die Vergangenheit. (Bild: Stock.XCHNG / Kay Pat)

Die doppelte Erschaffung eines Schwans

Peter Carey: "Die Chemie der Tränen"

Peter Carey, zweifacher Träger des Booker-Preises, hat sein neues Buch vorgelegt, das nun auf Deutsch erscheint. "Die Chemie der Tränen" ist eine Geschichte voll eruptiver Überraschungen mit vielen starken Bildern und Szenen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 16.5.2013

 
Sie wollte schon als Kind Künstlerin werden, erzählt Lisa Kränzler. (Bild: picture alliance / dpa / Jan Woitas)

"Offensichtlich versteh ich was von Grausamkeit"

Die Malerin und Schriftstellerin Lisa Kränzler im Porträt

"Nachhinein" heißt der zweite Roman von Lisa Kränzler. Er war in diesem Frühjahr nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse - und ist alles andere als ein Wohlfühlbuch. Die 29-jährige schreibende Malerin erzählt darin von zwei Mädchen aus ganz unterschiedlichen Elternhäusern.

Deutschlandradio Kultur · Profil · 16.5.2013

 
Schauplatz dieses Krimis ist München. (Bild: picture alliance / dpa / Johanna Hoelzl)

Schläge, Missbrauch, Mord

Robert Hültner: "Am Ende des Tages"

"Am Ende des Tages" ist bereits das sechste Buch der Inspektor-Kajetan-Reihe. Im München der Weimarer Republik soll der Ermittler einem jüdischen Rechtsanwalt helfen, einen Mord zu untersuchen. Ein kluges Stück Kriminalliteratur, das ganz nebenbei Geschichte erklärt.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 16.5.2013

 
Die Unmöglichkeit der Liebe, die Abgründigkeit des eigenen Verlangens, all das durchzieht den Text von Hünger. (Bild: picture alliance / Klaus Rose)

Vielschichtige Bilder

Nancy Hünger: "Halt dich fern"

Nancy Hünger hat Bildende Kunst studiert, und dieser Zugang von der Kunst zur Literatur prägt offenkundig ihr Schreiben. Bislang hat sie in der edition Azur zwei Gedichtbände veröffentlicht. Mit "Halt dich fern" ist nun ihr Prosadebüt erschienen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 15.5.2013

 
Olga Martynova beim Bücherfrühling auf der Leipziger Buchmesse 2013 (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Vom Leben, Sterben und von der Liebe

Olga Martynova: "Mörikes Schlüsselbein"

Die Schriftstellerin Olga Martynova ist in Sibirien geboren, in Leningrad aufgewachsen - seit 1991 lebt sie in Deutschland. Für ein Kapitel aus ihrem zweiten Roman erhielt sie 2012 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Jetzt ist er in Gänze erschienen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 16.5.2013

 
Daniela Seel, Verlegerin von kookbooks (Bild: dpa / picture alliance / Frank May)

Glückwunsch, kookbooks

Einer der renommiertesten deutschen Lyrik Verlage feiert zehnten Geburtstag

Kleine Verlage habe es in der Regel schwer in Deutschland. Eine schillernde Ausnahme stellt kookbooks dar. Immer am finanziellen Abgrund balancierend, schafft er es, seit mittlerweile zehn Jahren immer wieder neue Impulse zu setzen.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 15.5.2013

 
Susanne Schledens Erzählungen sind unbemüht, schnörkellos und ohne lexikalisches Getue (Bild: picture alliance / dpa / Maximilian Schönherr)

Wie durch ein Vergrößerungsglas

Susanne Schedel: "Wer soll das denn anziehen, bitteschön"

Susanne Schedels Erzählungen sind vielmehr Romanminiaturen. In ihrem erst zweiten Buch schafft sie es, die Bewegungen der Welt und ihre feinsten Verwerfungen und Brüche sichtbar zu machen. Ihre Sprache bleibt dabei frei von abgegriffenen Vokabeln.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 14.5.2013

 
Eine Fotografie des US-Militärs zeigt den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945 (Bild: picture alliance / dpa / EPA)

Historische Reportage von schöner Eindeutigkeit

Richard von Schirach: "Die Nacht der Physiker"

Richard von Schirach gelingt es in seinem Buch, jener Nacht neue Aspekte abzugewinnen, in der sich zehn deutsche Physiker ihrer eigenen Unzulänglichkeit bewusst wurden: der Nacht von Hiroshima.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 14.5.2013

 
Elisabeth Noelle-Neumann, Gründerin des Instituts für Demoskopie Allensbach. (Bild: AP)

Die "Pythia vom Bodensee"

Jörg Becker: "Elisabeth Noelle-Neumann"

Mit Akribie zeichnet der Historiker Becker die Verstrickungen der Allensbacher Meinungsforscherin mit dem Nazi-Regime nach. Einige Details sind ihm in seiner Gegendarstellung zu Noelle-Neumanns Autobiografie aber entgangen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 15.5.2013

 
In Peter Careys neuem Roman ist die Trauerarbeit eine Reise in die Vergangenheit. (Bild: Stock.XCHNG / Kay Pat)

Die doppelte Erschaffung eines Schwans

Peter Carey: "Die Chemie der Tränen"

Peter Carey, bereits geehrt mit einer Briefmarke in seinem Geburtsland Australien, und zweifacher Träger des Booker Preises hat sein neues Buch vorgelegt, das nun auf Deutsch erscheint: "Die Chemie der Tränen" - eine Geschichte voll eruptiver Überraschungen mit vielen starken Bildern und Szenen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 15.5.2013

 
In

Liebkosungen mit Todesfolge

Rajesh Parameswaran: "Ich bin Henker"

Aus ungewöhnlichen Blickwinkeln erzählt dieser Band neun Geschichten über Liebe, Tod und Aufsteigerträume. Die Ich-Perspektiven sind dabei genau das Richtige, um die eigenwilligen, bizarren Charaktere zur Sprache zu bringen.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 15.5.2013

 
Plastikmüll am Strand bei Dakar (Bild: picture alliance / dpa - Nic Bothma)

Abfall der Zivilisation

Callum Roberts: "Der Mensch und das Meer"

Die Zerstörung der Meere durch Fischfang, Müll, Verklappung oder Ölförderung ist erschreckend. Der englische Biologe Callum Roberts hat darüber ein provokantes, informatives und Mut machendes Buch geschrieben.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 15.5.2013

 
Kenia hat mehr zu bieten als wilde Tiere. (Bild: AP)

Überlebenskampf in der Stadt

Literatur aus Kenia (Teil I)

Von einer Löwen-Safari zum Diani Beach. Oder Top-Hotels und Urlaub mit Biss. Das sind die Angebote, die man im Internet findet, wenn man Kenia eingibt. In den Nachrichten dagegen kommen vor allem Hungersnöte, Terroranschläge und Kriminalität vor. Kenias Literatur schreibt über all diese Themen.

Deutschlandradio Kultur · Literatur · 14.5.2013

 
Ein Meister fantasievoller Sexszenen: der Autor Hernán Rivera Letelier (Bild: picture alliance / dpa / Gattoni/Leemage)

Das Leben zwischen Bordellen und Kaschemmen

H. R. Letelier: "Die Liebestäuschung"

Das harte Leben von Minenarbeitern, die leidenschaftliche Liebe einer Frau und ein Mordkomplott gegen den chilenischen Präsidenten: Das ist der Stoff des neuen Romans von Hernán Rivera Letelier. Ein opulentes und unterhaltsames Buch, das kluge Einblicke in Chiles Geschichte gibt.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 14.5.2013

 
Theodor W. Adorno ist im Graphic Novel von Helmut Wietz ein fiktiver Bundespräsident. (Bild: AP Archiv)

Tête-à-tête mit Adorno

Helmut Wietz: "Der Tod von Adorno"

Sex, Adorno, Rock'n'Roll – das sind die Hauptzutaten für diesen knallbunten, pornografischen Graphic Novel über die 68er. In dem wird Adorno mal eben Bundespräsident, Gewalt dient der sexuellen Stimulation und Professoren schreiben Porno-Drehbücher. Nicht alles ist frei erfunden.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 14.5.2013

 
So sehen digitale Daten aus - in

Eine gelungene Provokation

Robert M. Sonntag: "Die Scanner"

In diesem Roman gibt es keine Bücher und Zeitungen mehr. Das Buch spielt im Jahr 2035 und schildert die Welt aus der Sicht des Mittzwanzigers Rob und seinem Freund. Ein Zukunftsthriller über Freundschaft in digitalen Zeiten: mit Tempo und keinem Moment Langeweile.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 14.5.2013

 
Dana hat zauberhafte Kräfte und baut sich eine geheimnisvolle Maschine.  (Bild: picture-alliance / ZB/ Matthias Hiekel)

Über ein Mädchen, das Zeit verschenkt

Agnès de Lestrade, Constanza Bravo: "Danas Uhrwerk"

In diesem poetischen Buch für Kinder ab drei Jahre geht es um das Mädchen Dana. Ihre Eltern sind immer beschäftigt. Darum setzt sie in ihrer Werkstatt unter dem Dach wunderbare Uhren zusammen und lässt heimlich Zeit in sie einrieseln.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 14.5.2013

 
Blieb als

Mit rasch trocknender Gleitspur

Kursiv: Günter Grass "Tagebuch einer Schnecke", dtv

Er war einer der prominentesten Trommler für die SPD: Der Schriftsteller Günter Grass zog 1965 und 1969 als SPD-Wahlkämpfer durch die Republik – obwohl sein Verhältnis zur Partei immer ambivalent blieb. Seine Erfahrungen verarbeitete er im "Tagebuch einer Schnecke".

Deutschlandfunk · Andruck · 13.5.2013

 
Ein Boot mit Flüchtlingen aus Tunesien vor der italienischen Insel Lampedusa. (Bild: AP)

Vermeintliches Paradies Europa

Amor Ben Hamida beschreibt die Tragödie tunesischer Bootsflüchtlinge

Der schweizerisch-tunesische Schriftsteller Amor Ben Hamida erzählt in "Aufgetaucht – zum Paradies via Lampedusa" vom Schicksal zweier Männer. Er appelliert an die jungen Tunesier, sich etwas in ihrer Heimat aufzubauen und unterstützt sie dabei auch ganz praktisch.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 13.5.2013

 
Zweiter Weltkrieg: Sowjetische Artillerie bei Stalingrad (Bild: picture alliance / dpa)

Ein Jahrhundert der Leichen

William T. Vollmann: "Europe Central"

Der Zeithorizont dieses gigantischen Geschichtsromans mit mehr als 1000 Seiten reicht vom Ersten Weltkrieg bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen die Diktaturen Hitlers und Stalins und ihr großer Krieg gegeneinander.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 13.5.2013

 
Der neue Comic-Roman von Fior bricht mit den bisherigen Erfolgsrezepten. (Bild: picture alliance / dpa / Maxppp Isabelle Louvier)

Berührend-spannungsgeladene Beziehung im Jahr 2048

Neuer Comic-Roman "Die Übertragung" von Manuele Fior

Mit einer zartbitteren Science-Fiction-Romanze kopiert der italienische Autor Manuele Fior nicht etwa die Erfolgsrezepte seiner bisherigen Werke: Ganz in Schwarz-Weiß und im Genre sucht er eine neue Ausdrucksform.

Deutschlandfunk · Corso · 13.5.2013

 
Texte von gelassener Menschenfreundlichkeit: die Autorin Marina Lewycka (Bild: picture alliance / dpa / Foto: Frank May)

Wenn Alt-Hippies um ihren Schrebergarten kämpfen

Marina Lewycka: "Die Werte der modernen Welt"

Im neuen Roman von Marina Lewycka versucht eine Familie, mit ihrer Vergangenheit in einer Hippiekommune fertig zu werden. Herausgekommen ist ein Text mit durchsichtiger Konstruktion und funktionalen Figuren, der Lesevergnügen und satirische Zeitkritik bietet.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 13.5.2013

 
Papst Franziskus wird zum Bestseller. (Bild: picture alliance / dpa / Ettore Ferrari)

Die Welt im Buch

Die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen auf der Buchmesse von Buenos Aires

Auf der Internationale Buchmesse in Buenos Aires sind Bücher, die mit Papst Franziskus zu tun haben, besonders gefragt. Sein Bild prangert von vielen Titeln. Interesse wecken aber auch Veröffentlichungen über die Militärdiktatur.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 12.5.2013

 
Mittelmeerstrand bei Hersonnisos auf der griechischen Insel Kreta. (Bild: picture alliance / dpa /Willy Matheisl)

"Das Mittelmeer als ewige Fantasie"

Ein Schriftstellerkongress des Literarischen Colloquiums Berlin

Das Mittelmeer ist Sehnsuchtsort und Mythos. In Berlin beschäftigten sich Autoren aus Deutschland, Italien, Kroatien und Albanien mit der Frage, welche Rolle das Erbe der antiken Mittelmeerkulturen noch für die Gegenwart spielt.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 12.5.2013

 
Aris Fioretos widmet seinem Vater ein liebevolles Buch (Bild: Deutschlandradio - Stefan Fischer)

Lobeshymne an den Vater

Buch der Woche: "Die halbe Sonne. Ein Buch über einen Vater" von Aris Fioretos

Erinnerungsbücher von Söhnen sind fast durchweg von Seelenpein und Düsternis gekennzeichnet. Aris Fioretos fällt absolut aus diesem Rahmen. Der schwedisch-griechische Schriftsteller hat mit "Die halbe Sonne" ein Meisterwerk liebevoller Zuwendung geschrieben.

Deutschlandfunk · Büchermarkt · 12.5.2013

 
Rund ein Viertel der kambodschanischen Bevölkerung wurde unter den Roten Khmer getötet. (Bild: AP)

Kambodschas Terror-Regime und seine linken Bewunderer

Buch der Woche - Peter Fröberg Idling: "Pol Pots Lächeln"

Die Unterstützung für den kambodschanischen Schlächter Pol Pot war einer der fürchterlichsten Irrtümer der europäischen Linken. Dieses Buch erzählt, wie vier Antiimperialisten aus Schweden dem Kult um die Roten Khmer verfielen - und wie sie 40 Jahre später darüber denken.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 12.5.2013

 
 

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Sport aktuell vom 18. Mai 2013

Sendezeit: 18.05.2013, 22:50

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Musikthema: "10 Points for...." - ESC-Entscheidung in Malmö Entscheidung

Sendezeit: 18.05.2013, 23:53

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Absolventenportrait - Der Violonist Jonian Ilias Kadesha vom 18.05.2013

Sendezeit: 18.05.2013, 15:05

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