Ein Gesetzentwurf des Innenministeriums sieht vor, dass Firmen, die wichtige Infrastruktur-Dienstleistungen erbringen, gravierende Hackerangriffe auf ihre Server melden müssen. Viele Unternehmer betrachten das als staatliche Bevormundung.
In der Nacht zum Mittwoch wurde in Griechenland der staatliche Rundfunk ERT abgeschaltet - die Folge: Generalstreik im Land, die bislang Beschäftigten unter Schock. Giorgos Pappas, bisheriger ERT-Korrespondent in Deutschland, zur Abschaltung von ERT nach 75 Jahren.
Vergangene Woche verriet der 29-jährige Edward Snowden, wie der amerikanische Geheimdienst NSA weltweit Bürger via Internet ausspioniert. Auch Guido Strack, Gründer des deutschen Whistleblower-Netzwerks, hat auf Missstände hingewiesen, als er noch Beamter bei der EU-Kommission in Brüssel war.
Die Schweißflecken pietätvoll vom Abendkleid der Kanzlerin retuschieren oder den fluguntauglichen Kampfjet vor einer mächtigen Bergkulisse schweben lassen - mit digitaler Bildbearbeitung ist heute so gut wie alles möglich.
Menschen werden in sozialen Netzwerken beschimpft und an den Pranger gestellt - Shitstorm wird das genannt. Wie das neue Phänomen zu beurteilen ist, darüber diskutierten Wissenschaftler beim 13. Mainzer Mediengespräch.
Im 18. Jahrhundert glaubte man fest an eine krankhafte Lesesucht. Später dann wurde das Fernsehen verteufelt. Heutzutage sind junge Nutzer von Computern und Smartphones angeblich besonderen Suchtgefahren ausgesetzt.
Einige Anwaltskanzleien leben davon, Privatpersonen wegen Urheberrechtsverletzungen zu belangen. Wer zum ersten Mal eine Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung bekommt, soll jedoch in Zukunft nicht mehr als rund 150 Euro an den Rechteinhaber zahlen müssen.
Ab 2016, wenn sie die Datenobergrenze für neue Verträge einführt, will die Telekom weniger drosseln als bisher angekündigt. Statt mit 384 KBit sollen wir dann mit 2 MBit pro Sekunde im Internet unterwegs sein. Ist die Telekom eingeknickt? "Von wegen!", schreien Kritiker.
Aus den Datenbergen, die Google, Facebook oder Microsoft den Geheimdiensten überlassen, lässt sich mit Algorithmen Verhalten sogar vorhersagen, erläutert Philip Banse. Wer das eigene Big-Data-Risiko minimieren will, sollte auf alternative Anbieter und Methoden ausweichen, so der Netzexperte.
Deutschlandradio Kultur · Thema · 13.6.2013
Dass Unternehmen ihre riesigen Datenmengen den Geheimdiensten zur Auswertung überlassen, sei erschreckend und bedrohlich, sagt Konstantin von Notz. Die Bundesregierung müsse einen Grundrechtsschutz durchsetzen, auch gegenüber den USA, fordert der Netzpolitiker der Grünen.
Schon in der Vergangenheit habe die Regierung versucht, Journalisten des staatlichen Rundfunks ERT mundtot zu machen, sagt der griechische Journalist Tasos Telloglu. Es habe dort tüchtige Leute gegeben, wenngleich viele Posten nach Parteibuch besetzt worden seien.
Schnell den UMTS-Stick in den Laptop gesteckt und schon kann von unterwegs durchs Internet gebrowst werden - auch ohne Smartphone. Allerdings unterscheiden sich die Angebote dieser mobilen Surfsticks stark.
Rund 2000 Angestellte des staatlichen Rundfunks hat die griechische Regierung überraschend vor die Tür gesetzt. Damit habe sie ihre Handlungsfähigkeit gegenüber den Sparforderungen der Troika beweisen wollen, sagt der Politologe Dimitris Charalambis.
Sie sind die wohl berühmteste TV-Rasselbande aller Zeiten: "Die kleinen Strolche". Jean Darling spielte sich mehrere Jahre als blond gelocktes, unartiges Gör. Inzwischen ist sie die letzte noch lebende Schauspielerin aus der Stummfilmzeit der Serie.
Internetnutzer sollen künftig besser vor überteuerten Massenabmahnungen für illegal heruntergeladene Musik oder Filme geschützt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor. Doch Experten bezweifeln die Wirksamkeit der geplanten Regelung.
Mit "Wer wir sind und was wir wollen" erklärt Philipp Riederle den Älteren die Onlinewelt aus der Sicht eines "Digital Natives". Seinem hohen Anspruch wir der 18-jährige Unternehmensberater nicht gerecht. Das undifferenzierte Zusammenschreiben von Internetklischees hat für den Leser kaum einen Nutzen.
Die Bilanz der alljährlichen Apple-Entwicklerkonferenz fällt relativ nüchtern aus. Bei der WWDC in San Francisco lag der Schwerpunkt auf Software-Neuheiten. Besonders die neue Musikplattform iTunes Radio ließ die Beobachter aufhorchen.
Ob beim Hochwasser in Ostdeutschland, auf dem Taksim-Platz in Istanbul oder den Kampf gegen die totale Überwachung im Netz: Twitter ist überall dabei. Dabei ist Twitter mehr als nur ein Kurznachrichtendienst. Tweets dienen zum Protest - und das kann unangenehme Folgen haben.
Das jetzt öffentlich gewordene US-Regierungsprogramm Prism analysiert die Serverdaten amerikanischer Internetfirmen wie Apple, Google oder Facebook, um ein Profil terrorverdächtiger Ausländer zu erstellen.
Mit einer Anti-Adblock-Kampagne haben Nachrichtenportale wie Spiegel Online versucht, ihre Nutzer davon zu überzeugen, den Werbeblocker in ihrem Browser abzuschalten. Der Grund: Die Portale fürchten um ihre Einnahmen.
Viele Einwohner in Brüssel ärgern sich schon seit Jahrzehnten über den Dreck in ihrer Stadt. Jetzt dokumentieren manche die Müllberge und verschmutzten Straßen mit Fotos im Internet oder nutzen eine neue Software, um Probleme den Behörden zu melden.
Beim 25. Medienforum NRW stand im Mittelpunkt der Podien immer wieder die Frage: Ist das Internet nun Fluch oder Segen? Denn mittlerweile haben sich auch die Schattenseiten des Mediums gezeigt. Kritische Stimmen gab es auch zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Der neue Rundfunkbeitrag ist da. Für alle Bürger gilt: eine Wohnung - ein Beitrag mehr
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Kein eigenes Sportministerium: Interview mit SPD-Politiker Thomas Oppermann
Sendezeit: 15.06.2013, 20:45
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Offshore-Leaks-Datenbank ist online
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Absolventenporträt - Die Harfenistin Marina Tsaytler vom 15.06.2013
Sendezeit: 15.06.2013, 15:05
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