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DER NEUE PAPST
Papst Franziskus lässt sich auf dem Petersplatz bejubeln (Bild: picture alliance / dpa / Ettore Ferrari)

Franziskus räumt auf

Teil 3 der Serie "Die Geschichte der Kurie"

Der neue Papst trifft erste Entscheidungen zum Umbau der römischen Machtzentrale: Ein internationales Beratergremium aus acht Kardinälen soll den Einfluss der Italiener in der Kurie einschränken.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 26.4.2013

 
Am aktuellen päpstlichen Staatssekretär Tarcisio Bertone gibt es Kritik. (Bild: picture alliance / dpa / epa efe Ernesto)

Im Auftrag des Papstes

Teil 2 der Serie "Die Geschichte der Kurie"

Die Kurie unterstützt den Papst bei der Leitung der Kirche. Die Kongregationen kümmern sich um vielfältige Aufgaben von der Liturgie über die Heiligsprechungen bis zu den religiösen Orden. Ihr Chef ist der Kardinalstaatssekretär - den Papst Franziskus vermutlich bald austauschen wird.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 25.4.2013

 
Die römische Kurie zu reformieren, gilt als eine der vordringlichsten Aufgaben des neuen Papstes Franziskus.  (Bild: picture alliance / dpa / Claudio Peri)

Wichtiges Machtinstrument der Kirche

Teil 1 der Serie "Die Geschichte der Kurie"

Die Geschichte der römischen Kurie reicht 1600 Jahre zurück. Heutzutage ist sie bei Romanautoren immer wieder ein Thema, das zu Verschwörungstheorien inspiriert. Dabei ist die Curia romana an sich gar nichts Geheimnisvolles.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 24.4.2013

 
Jorge Bergoglio schrieb zusammen mit seinem Freund Abraham Skorka ein Buch mit dem Titel

Eindrucksvolle Signale

Papst Franziskus und sein früherer Dialog mit dem argentinischen Rabbiner Abraham Skorka

Die Freundschaft zwischen Jorge Bergoglio und Abraham Skorka, dem Rektor des lateinamerikanischen Rabbiner-Seminars, lässt Fortschritt für das Gespräch der katholischen Kirche mit dem Judentum erwarten.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 26.3.2013

 
Jesus am Kreuz (Bild: Stock.XCHNG / Robert Aichinger)

Grenzen überspringen

Innerchristliche Ökumene - wohin steuert der neue Papst?

Die Erwartungen an Franziskus sind hoch: Gerade der Dialog mit den reformatorischen Kirchen braucht frische Akzente. Ökumenisch engagierte Christen in Deutschland hoffen, dass das katholische Kirchenoberhaupt den Protestanten unbefangener gegenüber tritt als Benedikt XVI.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 25.3.2013

 
Die Basilika des Heiligen Franziskus in Assisi im Abendlicht. (Bild: Cristiana Coletti)

Der Aussteiger und die Aussätzigen

Franziskus von Assisi und die Anfänge seiner Bewegung (Teil 2)

Am Ende seines Lebens schrieb Franziskus von Assisi, die Begegnung mit Aussätzigen sei für ihn ein Schlüsselerlebnis gewesen. Manche Historiker sehen darin den eigentlichen Grund, warum er seinen früheren Lebensstil aufgegeben habe. Doch in Berichten von Zeitgenossen wird deutlich, dass man von einem längeren Prozess der inneren Verwandlung ausgehen muss.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 19.3.2013

 
Eine Franziskus-Darstellung (Bild: picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

Die Suche nach dem historischen Franziskus

Franziskus von Assisi und die Anfänge seiner Bewegung (Teil 1)

Nach seiner Wahl zum Papst hat sich Jorge Mario Bergoglio für den Papstnamen Franziskus entschieden. Franziskus von Assisi gehört zu den populärsten Heiligen der römisch-katholischen Kirche und wird auch in den anderen christlichen Konfessionen als eine der bedeutendsten Gestalten des Christentums verehrt.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 18.3.2013

 
Ein Zeitungsverkäufer im kolumbianischen Bogota preist eine Zeitung über die Wahl des Argentiniers Jorge Mario Bergoglio zum Papst an. (Bild: picture alliance / dpa / Mauricio Duenas)

Warum die Papstwahl auf die Menschen wirkt

Publizist Kissler zeigt sich überrascht über den großen Medienhype

"Eine Papstwahl ist ein schlechthin unverfügbares Ereignis", beschreibt der Publizist Alexander Kissler den Grund, warum die Papstwahl einen so großen Reiz auf die Menschen ausübt. "Niemand kann bestimmen, wann ein Konklave stattfindet." Und am Ende steht nur das blanke Ergebnis und nicht der Weg dorthin.

Deutschlandfunk · Information und Musik

 
Der neue Papst Franziskus bat die Menschen in aller Welt, für ihn zu beten.  (Bild: picture alliance / dpa / Ciro Fusco)

Der bescheidene Franziskus

Hohe Erwartungen an den neuen Papst

Auf den neuen Papst richten sich viele Erwartungen. Mit seiner Namenswahl hat Franziskus wohl bewusst ein Zeichen gesetzt, das mit seinem Ruf äußerster Bescheidenheit übereinstimmt, meint Willi Steul. Ob er dem ungeheuren Anspruch seines Amtes gewachsen ist, wird sich allerdings noch zeigen.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 16.3.2013

 
Kardinal Bergoglio bei einer Fußwaschung für Bedürftige im Jahr 2008 in Buenos Aires (Bild: picture alliance / dpa / Enrique Garcia Medina)

Sehnsucht nach der heilen Welt

Die Papst-Wahl offenbart den Wunsch der Kardinäle nach Versöhnung

Auf Franziskus warten große Aufgaben, nicht weniger als die Reform der Kurie muss er stemmen. Aber dass sich das Konklave für ihn entschieden hat, ist ehrenwert. Und es zeigt das Bedürfnis der Kardinäle nach einer heilen Kirche. Franziskus muss sich nun bewähren - und das wird nicht leicht.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 16.3.2013

 

Vatikan bezeichnet Vorwürfe gegen Papst als "verleumderisch"

Debatte um die Rolle während argentinischer Militärdiktatur

Der Vatikan hat die Kritik am Verhalten des neuen Papstes Franziskus während der Zeit der Militärdiktatur in seiner Heimat zurückgewiesen. Medien hatten berichtet, er habe sich nicht genügend für zwei inhaftierte Mitbrüder eingesetzt. Im Gegenteil, heißt es in Rom, der Argentinier habe vielen geholfen.

Deutschlandradio · Aktuell · 15.3.2013

 
Noch heute suchen Argentinier wie die

"Die Nähe der Kirche zum Militär war groß"

Die Rolle des neuen Papstes während der argentinischen Militärdiktatur ist umstritten

Der Militärdiktatur in Argentinien fielen in den 70er- und 80er-Jahren Tausende Menschen zum Opfer. Dennoch hat die Mehrzahl der katholischen Bischöfe das Regime unterstützt - zu diesem Schluss kommt der Historiker Stephan Ruderer in seiner Forschung.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 15.3.2013

 
Pater Klaus Mertes erwartet, dass der Papst Franziskus seinem Namen gerecht wird (Bild: AP)

"Die Opfer sprechen lassen"

Jesuiten-Pater erwartet von Papst Franziskus beim Missbrauchsskandal offene Haltung

Papst Franziskus solle wieder Ordnung in die Kurie bringen, sagt Pater Klaus Mertes, Jesuit und Leiter des Kollegs St. Blasien. Dass der neue Pontifex "von außen" kommt, könne hierbei von Vorteil sein. Außerdem müssen vor allem den Opfern des Missbrauchsskandals zugehört werden.

Deutschlandfunk · Interview · 15.3.2013

 
Papst Franziskus gehört dem Jesuitenorden an. (Bild: picture alliance / dpa / Osservatore Romano)

Orden als "revolutionäres Element in der Kirche"

Sozialethiker: Papstwahl stellt eigenartigen Bruch dar

In der Wahl des Jesuiten Jorge Mario Bergoglio zum Papst erkennt der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach einen Bruch mit dem unabhängigen Charakter der Orden. Deren Mitglieder dürften sich nicht in die "verkrustete" Hierarchie einer "Männerkirche" einbinden lassen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 15.3.2013

 
Seit der Wahl des argentinischen Papstes Franziskus wird über seine Rolle während der Militärdiktatur spekuliert. (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Argentiniens Kirche hat beim Putsch "Partei ergriffen"

Historiker zur Rolle während der Militärdiktatur

Nur drei der 66 Bischöfe Argentiniens hätten sich 1976 klar gegen das neue Militärregime ausgesprochen, erklärt Thomas Fischer. Dass Papst Franziskus, damals oberster Jesuit im Land, die Diktatur unterstützt haben soll, sei nicht belegt, so der Professor für die Geschichte Lateinamerikas.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 14.3.2013

 
Jorge Mario Bergoglio, der neue Papst, kam in den 80er-Jahren aus Argentinien für eine Weile nach Frankfurt am Main. (Bild: dpa / picture alliance)

Wo der Papst seine Doktorarbeit plante

In den 80er-Jahren suchte Jorge Mario Bergoglio in Frankfurt nach einem Dissertationsthema

Er hatte ein Sabbatjahr: Jorge Mario Bergoglio kam Mitte der 80er-Jahre aus Argentinien nach Frankfurt am Main. An der dortigen Jesuitenhochschule St. Georgen dachte er über ein Dissertationsthema nach. Eine Spurensuche.

Deutschlandfunk · Deutschland heute · 14.3.2013

 
Bischof Franz-Josef Overbeck hat große Erwartungen an Franziskus (Bild: adveniat / Nicole Cronauge)

"Ich glaube, dass der Papst einen guten Stil finden wird"

Bischof Overbeck über seine Erwartungen an Franziskus

Mit seiner Bescheidenheit und tiefen Gottesverbundenheit werde Papst Franziskus Impulse setzen, sagt der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck. Eine Hauptaufgabe sei, die Kirchen vor Ort wirklich ernst zu nehmen.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2013

 
Jorge Mario Bergoglio bei einer Fußwaschung für Bedürftige in Buenos Aires (Bild: picture alliance / dpa / Enrique Garcia Medina)

Papst Franziskus könnte "wieder eine Frische" in die Kirche bringen

"Wir sind Kirche"-Sprecher glaubt aber nicht an schnelle Liberalisierung

Von Benedikt XVI. sei ein "Pontifikat von theologischer Enge" betrieben worden, kritisiert der Sprecher der Reformbewegung "Wir sind Kirche", Christian Weisner. Er hoffe, dass sich das mit dem Jesuiten Franziskus ändert - "denn die Jesuiten sind eigentlich ein aufgeschlossener Orden".

Deutschlandradio Kultur · Thema · 14.3.2013

 
Die Spitze des Westturms des Mainzer Doms (Bild: picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

Kein stürmisches Läuten der Mainzer Domglocken

Verhaltene Reaktionen auf Papstwahl im Erzbistum

Freude, aber keine Euphorie - das ist die erste Reaktion vieler Menschen im katholischen Mainz angesichts des neuen Papstes aus Argentinien. Im liberal geführten Erzbistum läuteten die Domglocken deshalb wie gewohnt nur zur vollen Stunde.

Deutschlandradio · Aktuell · 14.3.2013

 
Der neue Papst: Franziskus I. (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Ein "pastoraler Papst", weniger ein Intellektueller

Philosoph Kallscheuer bezweifelt, dass Franziskus die Kurienreform gelingen wird

Für den Philosophen und Politikwissenschaftler Otto Kallscheuer ist mit Jorge Mario Bergoglio ein Gegenbild zu dessen Vorgänger Papst Benedikt XVI. gewählt worden. Ob Franziskus aber die Durchsetzungskraft für grundlegenden Reformen habe, sei fraglich.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2013

 
Der neue Papst Franziskus (Bild: dpa / Michael Kappeler)

Alois Glück: "Ein großes Hoffnungszeichen"

ZdK-Präsident würdigt die Wahl von Franziskus zum neuen Papst

Dass die Kardinäle sich so schnell auf einen neuen Papst geeinigt hätten, sei ein Zeichen für den Reformwillen der katholischen Kirche, findet der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück. Ein Signal sei auch, dass die Kirche nicht mehr so europazentriert sei.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 14.3.2013

 
Dass der Papst nicht aus Europa kommt, sei eine große Chance, meint der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch. (Bild: AP)

Der neue Papst - ein "Mann der Praxis"

Robert Zollitsch glaubt an die Durchsetzungskraft von Franziskus

Trotz seiner 76 Jahre traue er Papst Franziskus ebenso viel Dynamik und Arbeitskraft zu wie einem Jüngeren, meint Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Auch erhofft er sich von Franziskus, der in Deutschland studiert hat, ein Verständnis für die Fragen der Ortskirchen.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2013

 
Ein Zeitungsverkäufer im kolumbianischen Bogota preist eine Zeitung über die Wahl des Argentiniers  Jorge Mario Bergoglio zum Papst an. (Bild: picture alliance / dpa / Mauricio Duenas)

Der erste Papst aus Lateinamerika

Mit Glückwünschen und Appellen reagiert die Welt auf die Wahl von Papst Franziskus

"Das erste Mal in der Geschichte haben wir einen lateinamerikanischen Papst, einen südamerikanischen Papst und einen Papst, dessen Muttersprache Spanisch ist." Der Begeisterung von Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos haben sich viele Gratulanten aus der ganzen Welt angeschlossen.

Deutschlandradio · Aktuell · 14.3.2013

 
Katrin Göring-Eckard wünscht sich vom neuen Papst eine Öffnung der katholischen Kirche zur Ökumene. (Bild: AP)

"Es ist gemeinsames Handeln angesagt"

Präses der EKD-Synode fordert vom neuen Papst mehr Ökumene

Die Grünen-Politikern Katrin Göring-Eckardt zeigt sich überrascht über das Ergebnis des Konklaves. Von Papst Franziskus und der gesamten katholischen Kirche wünscht sie sich eine engere Zusammenarbeit mit den Protestanten.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2013

 
Der Jesuit Pater Bernd Hagenkord, Leiter der deutschen Redaktion von Radio Vatikan (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Das wird auch den Jesuitenorden sehr prägen"

Pater Hagenkord: Als Jesuit war ich relativ geschockt

Der Leiter des deutschsprachigen Programms von Radio Vatikan, Pater Bernd Hagenkord, hat die Wahl des neuen Papstes nicht nur mit Begeisterung aufgenommen. "Wir freuen uns natürlich, dass ein Ordensmitbruder Papst geworden ist, aber die Rolle haben wir eigentlich nie für uns gesehen", sagte er. Für den Jesuitenorden sei das etwas völlig Neues.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2013

 
Der neue Papst Franziskus - hier noch als Jorge Mario Kardinal Bergoglio bei der Anreise zum Konklave am 6. März. (Bild: picture alliance / dpa / Osservatore Romano)

Der Überraschungspapst aus Argentinien

Franziskus gilt als "Kardinal der Armen"

Mit Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien hatte fast keiner gerechnet. Der Erzbischof von Buenos Aires wurde im fünften Wahlgang zum Papst gewählt. In seiner Heimat Argentinien prangerte er Korruption und soziale Ungerechtigkeit an. Kritiker werfen ihm aber auch eine zu große Nähe zur Militärdiktatur der 70er und 80er Jahre vor.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.3.2013

 
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (Bild: picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

"Es ist gut, dass es nicht wieder ein Europäer ist"

Wolfgang Thierse: Der neue Papst kann nicht schlagartig alles ändern

Dass nicht alle Welt Wunder von einem neuen Papst erwartet, wünscht sich Wolfgang Thierse (SPD), Vizepräsident des Bundestages und Mitglied im Zentralrat der Katholiken ist. Eine so alte Institution wie die Kirche "lässt sich nur sehr langsam verändern", so Thierse.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2013

 
Symbol der Erlösung: Weißer Rauch aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle. (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

"Die Wahrheit gibt sich zu erkennen"

Literaturwissenschaftler zur Zeichentheorie der Papstwahl

Auf das "Geschäft" mit Symbolen "versteht sich die Kirche besser als jede andere Institution", sagt der Literaturwissenschaftler Jochen Hörsich. Die alten visuellen Zeichen und Rituale bei der Papstwahl seien Ausdruck der Offenbarung, der "nackten Wahrheit".

Deutschlandfunk · Kultur heute · 13.3.2013

 
Franziskus I. ist Jesuit. (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Der Name als Programm

Bischof von Trier: Franziskus steht für Zuwendung zu den Armen

"Die Namensgebung ist natürlich ein starkes Signal", meint Stephan Ackermann, Bischof von Trier, denn Franziskus habe in einer kritischen Zeit der Kirche gelebt. Die Tatsache, dass er sich mit seinem Namen nicht in die Reihe mit anderen Päpsten stelle, sei eine Besonderheit.

Deutschlandfunk · Interview · 14.3.2013

 
Der Regisseur Christoph Schrewe bei den Dreharbeiten zu einem Film. 2007 inszenierte er

"Die katholische Kirche hat einen Sinn für Show"

Der Regisseur Schrewe über die Inszenierung des Konklaves

Die Papstwahl beeindruckt mit ihren Ritualen und Regeln nicht nur Gläubige. Das Warten auf den weißen Rauch fasziniert auch Filmschaffende wie den Regisseur Christoph Schrewe. In seinem Film "Das Konklave" inszenierte er die Papstwahl von Pius II. im Jahr 1458.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 13.3.2013

 
Die Vertiefung des interreligiösen Dialogs wird auch eine Aufgabe des neuen Papstes sein. (Bild: AP)

Dialog mit Islam und Judentum

Serie: Baustelle Kirche - Herausforderungen für einen neuen Papst (Teil 3)

Unter dem Pontifikat von Benedikt XVI. hat sich gezeigt, wie fragil die Beziehungen der katholischen Kirche zum Islam und zum Judentum sind. Die Regensburger Rede Benedikts führte zu Unruhen in der islamischen, die Rehabilitierung des Holocaustleugners Williamson zu Protesten in der jüdischen Welt.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 13.3.2013

 
Kardinal Odilo Pedro Scherer (Bild: dpa / picture alliance / Sebastiao Moreira)

Hoffen auf einen "saarländischen" Papst

Odilo Scherer, der Ort Theley und die Wahl eines neuen Oberhaupts der Katholischen Kirche

Wenn nach der Konklave in Rom der weiße Rauch aufsteigt, dann könnte der neue Papst Odilo Scherer heißen. Der brasilianische Erzbischof hat - wie sein Nachname verrät - deutsche Wurzeln. Seine Familie kam aus dem saarländischen Theley nach Sao Paulo.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.3.2013

 
Die Sixtinische Kapelle, der Sitzungsraum des Konklaves (Bild: AP)

Das Konklave

Die Kardinäle entscheiden über den Nachfolger von Benedikt XVI.

Wer wird Nachfolger Benedikts XVI.? Wer wählt den neuen Papst - und wie? Und wer sind die aussichtsreichsten Kandidaten? Hier gibt es die Fakten und Kandidaten.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.3.2013

 
Den neuen Papst erwarten viele Baustellen. (Bild: picture alliance / dpa - Uwe Anspach)

Vom Umgang der Kirche mit der Moderne

Serie: Baustelle Kirche - Herausforderungen für einen neuen Papst (Teil 2)

Das künftige Kirchenoberhaupt steht vor einer existenziellen Frage für die Katholiken: Wie hält es die Kirche mit der Autonomie des Individuums? Der neue Papst muss klären, wie der Vatikan zu modernen Lebensentwürfen steht.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 12.3.2013

 
Jesus am Kreuz (Bild: Stock.XCHNG / Robert Aichinger)

Probleme der katholischen Kirche sind "absolute Überforderung für das Papsttum"

Einen Tag vor Beginn des Konklaves

Das neue Kirchenoberhaupt könne nur mit einem Team die nötige grundlegende Reform der Kirche mit angehen, sagt der Theologieprofessor Hubert Wolf. Der neue Papst müsse kritisch schauen, welche Aufgaben er selbst schaffe, und den Rest abgeben.

Deutschlandfunk · Interview · 11.3.2013

 
Von einem neuen Papst erhoffen sich viele, dass über Reformen überhaupt wieder offen gesprochen werden darf. (Bild: picture alliance / dpa)

Innerkatholische Reformbaustellen

Serie: Baustelle Kirche - Herausforderungen für einen neuen Papst (Teil 1)

Benachteiligung von Frauen, Priestermangel, unzeitgemäße Sexualmoral: Viele Katholiken sind unzufrieden mit dem Zustand ihrer Kirche. Doch Reformen bleiben bislang aus.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 11.3.2013

 
Das Pontifikat von Benedikt XVI. ist beendet (Bild: dpa / picture alliance / Michael Kappeler)

Wer folgt auf Benedikt XVI.?

Die fünf Top-Favoriten für das Konklave

Wer macht das Rennen? Ein pastoraler Deutsch-Brasilianer, ein intellektueller Kanadier oder der telegene Kulturminister im Vatikan? Die Vorbereitungen für die Wahl eines neuen Papstes laufen auf Hochtouren. Wir stellen die fünf aussichtsreichsten Kandidaten vor.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 9.3.2013

 
Die Sixtinische Kapelle, der Sitzungsraum des Konklaves (Bild: AP)

Hinter verschlossenen Türen

Die Geschichte des Konklaves

Es gab peinliche Pannen, Bestechung und sogar Todesfälle: Bei der Papstwahl kam es in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder zu kuriosen oder gefährlichen Begebenheiten. Ein Blick zurück auf die Geschichte des Konklaves.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 9.3.2013

 
Alle Blicke der Katholiken richten sich derzeit auf Rom. (Bild: AP)

"Ein hörender Papst"

Was junge Katholiken vom künftigen Kirchenoberhaupt erwarten

Welche Eigenschaften sollte der neue Papst besitzen? Und wie muss sich die Kirche in Zukunft verändern? Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, Dirk Tänzler.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 9.3.2013

 
Die Kuppel des Petersdoms (Bild: Lutz R. Nehk)

Die Reise nach Rom

Die Anwärter auf den Heiligen Stuhl

Am 12. März beginnt in Rom die Wahl des neuen Papstes. 115 Kardinäle stimmen darüber ab, wer die Nachfolge von Benedikt XVI. antreten wird. Ob ein Papst aus Lateinamerika oder Afrika: Klar ist, es braucht eine starke Führungspersönlichkeit, um die katholische Kirche aus der Krise zu führen.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 9.3.2013

 
Wolken über dem Petersdom: Wer wird der neue Papst? (Bild: AP)

Papstwahl beginnt am Dienstag

115 Kardinäle wählen Nachfolger von Benedikt XVI.

Das Warten hat ein Ende: Am 12. März beginnen die Kardinäle mit der Wahl des neuen Papstes. Der Vatikan rechnet damit, dass bis Ostern ein Nachfolger für Benedikt XVI. feststeht.

Deutschlandradio · Aktuell · 8.3.2013

 
Joseph Ratzinger als Papst Benedikt XVI. (Bild: dpa / picture alliance / L'osservatore Romano)

Der Papst im Ruhestand

Joseph Ratzinger dürfte sich leicht von der Macht verabschieden

Die Welt wird sich noch wundern, wie selbstverständlich dieser Ex-Papst genau das tut, was er angekündigt hat: aus den Augen der Öffentlichkeit verschwinden, lesen und schreiben, beten, spazieren gehen, auf den Tod warten, kommentiert Jan Ross von der "Zeit".

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 2.3.2013

 

Rücktritt Benedikts ist "ein Stück der Entmystifizierung dieses Amtes"

Donum-Vitae-Vorsitzende spricht sich für nichteuropäischen Nachfolger Benedikts aus

Rita Waschbüsch vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Vorsitzende von Donum Vitae. bewundert den Mut von Benedikt XVI., als Papst zurückzutreten. Die Entscheidung sei kirchengeschichtlich bedeutend und zugleich "ein Stück der Entmystifizierung dieses Amtes".

Deutschlandfunk · Interview · 28.2.2013

 
Papst Bendedikt XVI. (Bild: AP)

Bilanz eines Pontifikats

Wohin hat Benedikt XVI. die katholische Kirche geführt?

Sieben Jahre, zehn Monate und neun Tage war Benedikt XVI. Papst der 265. Petrusnachfolger der Kirchengeschichte. Mehr als 30 Jahre hat Joseph Ratzinger die Geschicke der katholischen Weltkirche geprägt, als Theologe, Bischof, Leiter der Glaubenskongregation und schließlich als Kirchenoberhaupt. Was ist ihm gelungen, wo liegen Versäumnisse?

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 28.2.2013

 
Nikolaus Schneider erhofft sich von einem neuen Papst,

Papst hat weitere ökumenische Annäherung "nicht möglich gemacht"

EKD-Ratsvorsitzender bezeichnet Papst Benedikts Sicht der Kirchen der Reformation als verletzend

Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), zeigt sich enttäuscht darüber, dass Papst Benedikt wenig zur ökumenischen Annäherung beigetragen und stattdessen die reformierten Kirchen teilweise brüskiert habe. Trotzdem respektiere er die Gelehrsamkeit des scheidenden Pontifex.

Deutschlandfunk · Interview · 28.2.2013

 
Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner (Bild: picture alliance / dpa)

Frauen sollen nicht nur "Altarraum mit Blumen" schmücken

CDU-Politikerin Klöckner über die katholische Kirche nach Benedikt XVI.

Julia Klöckner wünscht von der katholischen Kirche nach Papst Benedikt XVI. eine stärkere Öffnung in gesellschaftlichen Fragen. Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin sprach sich für eine stärkere Mitsprache von Frauen und einen neuen Umgang mit Homosexualität aus.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 28.2.2013

 
Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (Bild: AP)

"Brückenbauer zwischen den Religionen"

Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, dankt Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. sei einer der großen Theologen auf dem Stuhl Petri gewesen, sagt Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er verteidigt die Aufhebung der Exkommunikation von Mitgliedern der Pius-Bruderschaft, dem Papst sei dabei ein "bedauerlicher Fehler" unterlaufen.

Deutschlandfunk · Interview · 28.2.2013

 
Überraschung - der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. (Bild: picture alliance / dpa / Stephan Jansen)

Mit Gottes Hilfe

Wie im Vatikan der neue Papst gesucht wird

Viel Zeit haben die Kardinäle nicht, die das Konklave zur Papstwahl bilden: Spätestens zwischen dem 15. und dem 20. Tag nach dem Rücktritt des Papstes am Monatsende muss das neue Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gefunden sein - ein Posten mit Macht und Einfluss, um den im Vatikan hart gerungen wird.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 26.2.2013

 
Papst Benedikt XVI. bei seinem letzten Angelus-Gebet (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Jubel - Austritte - Rücktritt

Eine Bilanz des Pontifikats Benedikts XVI.

Am 28. Februar legt Papst Benedikt XVI. sein Amt nieder. Die anfängliche Begeisterung nach seiner Wahl im April 2005 wich im Laufe des achtjährigen Pontifikats der Ernüchterung. Nicht nur Kirchenkritiker halten den Rücktritt für seine bedeutendste Reform.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 26.2.2013

 
Helmut Schüller wünscht sich einen kritischen Papst (Bild: picture alliance / dpa / Uli Deck)

Neuer Papst muss es "mit dem System aufnehmen"

Kirchenkritiker bemängelt Transparenz des Vatikans

Das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes ist nicht mehr zeitgemäß, sagt Helmut Schüller, Mitbegründer der Pfarrer-Initiative in Österreich, die unter anderem für die Zulassung von Frauen zum Priesteramt eintritt. Das ganze System müsse reformiert werden. Außerdem glaubt er, Benedikt XVI. sei nicht nur aus Altersgründen zurückgetreten.

Deutschlandfunk · Interview · 13.2.2013

 
Blick auf die italienische Hauptstadt Rom, im Vordergrund der Petersplatz im Vatikan. (Bild: Stock.XCHNG / Matic Zupancic)

Papst Benedikts kleine Revolution

Der Rücktritt Joseph Ratzingers lässt auf eine Reform des höchsten katholischen Kirchenamtes hoffen

Der aus dem Amt des Papstes scheidende Joseph Ratzinger war nicht mehr und nicht weniger als Leiter einer Weltkirche, und dies nach dem Verständnis des Zweiten Vatikanums als "Erster unter Gleichen". Das Papstamt sollte in unserer Zeit nicht als überirdisch, magisch und unangreifbar gelten, kommentiert Philipp Gessler.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 16.2.2013

 
Papst Benedikt XVI. (Bild: dpa / picture alliance / L'osservatore Romano)

Benedikt XVI: "Betet weiterhin für mich"

Erste Papst-Audienz nach Rücktrittsankündigung

Papst Benedikt XVI. hat sich im Vatikan vor Tausenden Menschen zu den Motiven seines angekündigten Rücktritts geäußert. Es sei ihm klar geworden, dass er nicht mehr in der Lage sei, "das Petrusamt mit der erforderlichen Kraft auszuüben", sagte er. Zu Ostern soll der Nachfolger feststehen.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.2.2013

 
Papst Benedikt auf dem Balkon des Petersdoms (Bild: picture alliance / dpa / OSSERVATORE ROMANO EDITORIAL USE ONLY)

Papstwahl bis Ostern

Debatte um Nachfolger für Benedikt XVI.

Nach der überraschenden Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. spekulieren Vertreter der katholischen Kirche aus der ganzen Welt über die Frage, wer sein Nachfolger werden könnte. Zu Ostern soll sein Name feststehen. Doch bis zum 28. Februar, dem Tag, an dem sein Pontifikat offiziell endet, wird Benedikt XVI. sein Amt weiter wie gewohnt ausüben.

Deutschlandradio · Aktuell · 13.2.2013

 
Papst Benedikt XVI. auf einer Aufnahme aus Berlin.  (Bild: dpa / picture alliance / Hannibal Hanschke)

Pontifikats-Ende mit Paukenschlag

Der Rücktritt Papst Benedikts XVI. und die Folgen für die katholische Kirche

Welche Folgen hat der angekündigte Rücktritt des Papstes für die katholische Kirche? Darüber diskutiert „Tag für Tag“ mit Dr. Wolfgang Kessler, Chefredakteur der christlichen Zeitschrift "Publik Forum", Professor Michael Rutz, lange Jahre Chefredakteur des "Rheinischer Merkur" sowie Thomas Migge, Deutschlandradio-Kulturkorrespondent in Rom.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 12.2.2013

 
Jesus am Kreuz (Bild: Stock.XCHNG / Robert Aichinger)

Theologe fordert "Kultur des Zuhörens" in der Kirche

Otto Hermann Pesch über eine zeitgemäße Amtsausübung des Petrus-Dienstes

Nach dem angekündigten Rücktritt von Benedikt XVI. sei davon auszugehen, dass ein neuer Papst sein Amt anders ausüben werde als sein Vorgänger, sagt der Theologe Otto Hermann Pesch. Einfach nur die Tradition hochzuhalten, reiche nicht. Wichtig sei eine stärkere Einbindung der Bischöfe bei Entscheidungen.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 13.2.2013

 
Die Feuilletonkatholiken lobten den Papst für seinen authentischen Musikgeschmack.  (Bild: picture alliance / dpa / Stephan Jansen)

Zwischen bayerischer Blasmusik und Mozart

Die musikalischen Vorlieben des scheidenden Papstes

Benedikt VXI. gehört zu den Menschen, für die gespielt wird, was sie sich wünschen. Mozart zum Beispiel, denn dessen Musik liebt der scheidende Papst. Doch wer Benedikt VXI. wirklich zum Weinen bringen wollte, musste ihm Musik aus der Heimat mitbringen.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 12.2.2013

 
Der Theologe Hans Küng, aufgenommen am 6. Oktober 2004 auf der Buchmesse in Frankfurt am Main (Bild: AP Archiv)

"Er war einfach nicht der geistige Führer"

Hans Küng über die Bilanz der Amtszeit von Benedikt XVI.

Der Schweizer Theologe Hans Küng anerkennt Papst Benedikt VXI. als großen Theologen. "Die Schwäche liegt ja nicht bei seinen intellektuellen Fähigkeiten, sondern seine Leadership-Qualitäten", sagt er. Er habe nicht regiert, das sei auch in der Kurie bekannt gewesen.

Deutschlandfunk · Interview · 12.2.2013

 
Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Wadowice mit einem Gemälde seines Amtsvorgängers Johannes Paul II. (Bild: AP)

Polens positiver Blick auf das Pontifikat

Das polnische Verhältnis zu Papst Benedikt XVI.

Dass der deutsche Papst Benedikt seinen Freund, den polnischen Papst Johannes Paul II., bis zum Tod begleitet hat, haben ihm viele Polen hoch angerechnet. Er wird auch wegen seines Besuchs in Auschwitz geachtet.

Deutschlandfunk · Europa heute · 12.2.2013

 
Stephan Ackermann, Bischof von Trier und Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz (Bild: dpa / Fredrik Von Erichsen)

Benedikt hat sich "schmerzlicher" Missbrauchsthematik gestellt

Bischof von Trier würdigt das Wirken Benedikts

Der Bischof von Trier, Stephan Ackermann, nimmt den scheidenden Papst Benedikt vor dem Vorwurf in Schutz, er habe sich nicht genügend mit dem Missbrauchsskandal der katholischen Kirche auseinandergesetzt. Papst Benedikt sei jemand, der dazu eine klare Position bezogen hätte, aber auch eine menschliche Anteilnahme spüren lassen habe.

Deutschlandfunk · Interview · 12.2.2013

 
Papst Benedikt XVI. ist zurückgetreten. (Bild: dpa / Eckehard Schulz)

Jüngerer Papst werde "die Zeichen der Zeit aus seiner Perspektive neu" sehen

ZdK-Generalsekretär empfindet tiefen Respekt vor der Entscheidung Benedikts

"Ich finde es sehr wichtig, dass das Charisma der Frauen in unserer Kirche stärker zur Geltung kommt", wünscht sich Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees deutscher Katholiken, eine Weiterentwicklung unter einem neuen Papst. Er hoffe, "dass die Kirche in eine neue Phase ihrer Zeit geht und dadurch sich auch wandelt."

Deutschlandfunk · Interview · 12.2.2013

 
Der aufgebahrte Leichnam von Papst Johannes Paul II. (Bild: AP)

Machtvakuum ist Benedikt XVI. ein Graus

Papst kündigt Rücktritt an

Das Schicksal seines Vorgängers, Johannes Paul II., dürfte Benedikt zu seinem jetzigen Schritt entscheidend motiviert haben, meint Matthias Gierth. Denn als engster Vertrauter des polnischen Papstes erlebte er das Leiden und Sterben Johannes Paul II. aus nächster Nähe mit.

Deutschlandfunk · Kommentar · 11.2.2013

 
Der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf (Bild: picture alliance / dpa / Horst Galuschka)

"Benedikt ist Leitfigur für viele konservative Intellektuelle weltweit"

Theologe über das intellektuelle Vermächtnis des Papstes

Wegen seiner konservativen Ansichten umstritten, wurde Papst Benedikt XVI. als gelehrter Theologe geschätzt – auch von Papstkritikern. Der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf meint, der Papst habe dem Katholizismus ein "intellektuelles, schärferes Profil“ gegeben.

Deutschlandfunk · Kultur heute · 11.2.2013

 
Papst Benedikt XVI. (Bild: picture alliance / dpa / Nabil Mounzer)

Papst Benedikt XVI. tritt zurück

Joseph Ratzinger will Pontifikat am 28. Februar niederlegen

Papst Benedikt XVI wird sein Amt niederlegen. Als Termin wurde der 28. Februar genannt. Das teilte der Papst selbst in Rom mit. Der 85-Jährige habe nicht mehr die Kraft, die römisch-katholische Kirche zu führen.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.2.2013

Seinen Rücktritt verkündete Benedikt laut Radio Vatikan mit folgenden Worten:

Deutschlandradio · Aktuell · 11.2.2013

 
Norbert Geis (CSU) hält Benedikt XVI. für einen großen Papst (Bild: Norbert Geis)

"Ich halte ihn für einen großen Papst"

Norbert Geis (CSU) nennt Kritik an Papst Benedikt XVI. "kleinlich"

Papst Benedikt XVI. wurde während seiner Amtszeit immer wieder kritisiert - nicht zuletzt wegen seines Umgangs mit der umstrittenen Pius-Bruderschaft. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis findet die Kritik am Papst "kleinkariert". Der Rücktritt sei ein "Verlust" für die Kirche und Deutschland.

Deutschlandfunk · Interview · 11.2.2013

 
Papst Benedikt feiert mit einer Million Katholiken den Abschlussgottesdienst des Weltjugendtages in Madrid (Bild: AP / Armando Franca)

"Ein großer Theologe, ein milder Mensch"

Pfarrer Josef Kaiser über Papst Benedikt

Für Pfarrer Josef Kaiser aus Marktl, Benedikt XVI. Geburtsstadt, ist der Papst ein Brückenbauer. Er habe immer das Gespräch mit anderen Gruppierungen in der Kirche gesucht. So werde er auch in die Geschichte eingehen, sagt er.

Deutschlandfunk · Deutschland heute

 
Blick auf die bajuwarische Hauptstadt München (Bild: Stock.XCHNG / Matthias Schimmelpfennig)

"Er war auf dem Weltjugendtag wie ein Vater"

Gläubige in der Münchner Frauenkirche beten für den Papst

In der Münchner Frauenkirche erhielt Benedikt der XVI. am 28. Mai 1977 die Bischofswürde. Heute zündeten dort Gläubige Kerzen für ihn an und beteten für ihn. Die einen sprechen von "Erleichterung" über diesen Schritt, andere machte seine Rücktrittsankündigung betroffen.

Deutschlandfunk · Deutschland heute

 
Papst Benedikt auf dem Balkon des Petersdoms (Bild: picture alliance / dpa / OSSERVATORE ROMANO EDITORIAL USE ONLY)

"Große menschliche und religiöse Geste"

Reaktionen auf den Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Der angekündigte Rücktritt von Papst Benedikt XVI. hat bei vielen Politikern und Geistlichen für Bestürzung und Bedauern gesorgt. Doch auch Kritiker meldeten sich zu Wort.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.2.2013

Günther Wassilowsky, Kirchenhistoriker an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz, wertet den Rücktritt von Papst Benedikt als Zeichen eines modernen Amtsverständnisses. Dies passe zum Selbstverständnis von Benedikt, der sich vor allem als Diener der Kirche gesehen habe.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 11.2.2013

 
Papst Benedikt XVI. feiert auf dem Pilsudski-Platz in Warschau eine Messe. (Bild: AP)

Überraschender Rücktritt des Papstes

Gesundheitliche Gründe spielen eine Rolle

Genau um 11:47 Uhr kam die erste Meldung über den Rücktritt von Papst Benedikt. Matthias Gierth, Leiter der Redaktion "Religion und Gesellschaft" beim Deutschlandfunk beschreibt, dass der Papst immer wieder selbst auf die Möglichkeit eines Rücktritts hingewiesen hat.

Deutschlandfunk · Interview · 11.2.2013

 
Die Sixtinische Kapelle, der Sitzungsraum des Konklaves (Bild: AP)

Ein neuer Papst bis Ostern

Im Konklave wählen die Kardinäle den Nachfolger von Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. tritt am 28. Februar zurück, frühestens zwei Wochen später kann sein Nachfolger gewählt werden. Bis Ostern werde der neue Papst aber feststehen, versicherte Vatikansprecher Federico Lombardi.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.2.2013

 
Die Kuppel des Petersdoms (Bild: Lutz R. Nehk)

Die Geschichte des Papsttums

Dreiteilige Gesprächsreihe in "Tag für Tag" (14.-16.1.2012)

Er gilt in der katholischen Kirche als Nachfolger des Apostels Petrus: Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und zugleich Staatsoberhaupt des Vatikanstaats in Rom. In einer dreiteiligen Gesprächsreihe mit dem Theologen Otto Hermann Pesch blickt "Tag für Tag" zurück auf die Geschichte des Papsttums.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 16.1.2013

 
Papst Benedikt XVI. feiert in Erfurt die Messe (Bild: dpa / picture alliance / Jens Wolf)

"Er ist weniger eine geopolitische, religiöse Leader-Figur"

Marco Politi über sein Buch "Benedikt: Krise eines Pontifikats" (Teil 2)

Mit Benedikt XVI. seien die inneren Probleme der Kirche nicht gelöst worden, sagt der Buchautor Marco Politi. Auch die Rolle des Heiligen Stuhles auf internationaler Ebene sei nicht so stark, wie sie zur Zeit von Papst Johannes Paul II. gewesen war.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 28.12.2012

 
Vatikan-Kenner Marco Politi kritisiert Papst Benedikt XVI. (Bild: AP)

Vatikan-Kenner: Papst fehlt das Temperament zur Regierungskunst

Marco Politi über sein Buch "Benedikt: Krise eines Pontifikats" (Teil 1)

In seinem Buch kritisiert der Vatikan-Kenner und Journalist Marco Politi Papst Benedikt XVI. harsch. Zwar sei er ein brillanter Theologe, als Führungspersönlichkeit einer weltumspannenden Glaubensgemeinschaft aber versage er.

Deutschlandfunk · Tag für Tag · 27.12.2012

 
Papst Benedikt XVI. verliest Weihnachtsgrüße in 65 Sprachen (Bild: picture alliance / dpa / Maurizio Brambatti)

Dezember 2012: Papst Benedikt XVI. spendet Segen "Urbi et Orbi"

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat in der Christmette im Petersdom die zunehmende Ich-Bezogenheit der Menschen angeprangert. Die Menschen seien so von sich eingenommen, dass kein Platz mehr für Kinder, Arme und Fremde sei. Der Münchener Kardinal Marx rief die Gläubigen auf, dem Kinderwunsch mehr Priorität einzuräumen.

Deutschlandradio · Aktuell · 25.12.2012

 
Paolo Gabriele, Ex-Kammerdiener des Papstes, hat mutmaßlich Vatikan-Interna an Medien weitergegeben

Oktober 2012: 18 Monate Haft für Ex-Kammerdiener des Papstes

Papstsprecher: Begnadigung "sehr wahrscheinlich"

Das Urteil im "Vatileaks"-Prozess ist gefallen: Der angeklagte Ex-Kammerdiener des Papstes, Paolo Gabriele, wurde wegen Diebstahls zu eineinhalb Jahr Haft verurteilt. Noch ist unklar, ob er tatsächlich ins Gefängnis muss.

Deutschlandradio · Aktuell · 6.10.2012

 
Papst Benedikt beschäftigt sich im Buch mit den Evangelien von Lukas und Matthäus. (Bild: picture alliance / dpa / Fabio Frustaci)

Benedikt XVI. hat ein neues Buch über das Leben Jesu geschrieben

Der dritte Band der von Papst Benedikt verfassten Trilogie "Jesus von Nazareth" soll den Gläubigen zur Vertiefung dienen, gibt aber auch Nicht-Gläubigen einen gut lesbaren Einblick in die Welt des Christentums.

Deutschlandradio Kultur · Religionen · 15.12.2012

 
Papst Benedikt XVI. hält eine Rede im Konzerthaus in Freiburg. (Bild: picture alliance / dpa - Bernd Weissbrod)

2012: Publizist Marco Politi zum 85. Geburtstag von Papst Benedikt XVI.

Der Papst regiert "wie ein einsamer Monarch"

Der Vatikanexperte Marco Politi hat Papst Benedikt XVI. zu seinem Geburtstag ein gespaltenes Zeugnis ausgestellt. Der Papst sei zwar ein Intellektueller mit besonderen geistigen Fähigkeiten, habe aber "eigentlich nur Beziehungen mit seinem Stab der Mitarbeiter im Vatikan".

Deutschlandradio Kultur · Interview · 16.4.2012

 
Papst Benedikt XVI. appellierte im Bundestag an die Verantwortung der Politik für Gleichheit und Frieden.  (Bild: AP / Markus Schreiber)

2011: Benedikt XVI. appelliert an moralische Verantwortung der Politik

Papstrede vor dem Deutschen Bundestag

In einer Rede vor dem Bundestag hat Papst Benedikt XVI. die Politik zu mehr Verantwortung für Gleichheit und Frieden aufgerufen. Die Rede im Rahmen des viertägigen Staatsbesuches hatte im Vorfeld für hitzige Diskussionen gesorgt. Zahlreiche Abgeordnete erschienen nicht im Parlament.

Deutschlandradio · Aktuell · 22.9.2011

 
Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson (Bild: AP)

2011: Bischof Williamson und die Piusbrüder

Fall des Holocaust-Leugners erneut vor Gericht

Am Montag findet der Berufungsprozess des Piusbruder-Bischofs Richard Williamson statt. Dieser hatte im Jahr 2008 in einem Fernsehinterview den Holocaust geleugnet und die Existenz von Gaskammern infrage gestellt.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 3.7.2011

 
Papst Benedikt XVI.: sündhafter und verbrecherischer Missbrauch. (Bild: AP)

2010: Benedikt XVI.: Wir empfinden Schande und Reue

Papst ordnet Untersuchung von Missbrauchsfällen in Irland an

In seinem in Rom veröffentlichten Hirtenbrief hat Papst Benedikt XVI. den jahrzehntelangen Missbrauch von Kindern innerhalb der katholischen Kirche in Irland "aufrichtig bedauert". Zu den Fällen in Deutschland äußerte er sich nicht.

Deutschlandradio · Aktuell · 20.3.2010

 
Seit fünf Jahren im Amt - Papst Benedikt XVI. spendet den Segen  (Bild: AP)

2010: Quo vadis papa?

Fünf Jahre Papst Benedikt XVI.

Sind wir noch Papst? Fünf Jahre nach der Wahl Razingers zum Papst sagen 73 Prozent der an einer "Spiegel"-Umfrage beteiligten Deutschen: Nein, Benedikt XVI. geht nicht angemessen mit den Missbrauchsfällen um. Und die Kirchenaustritte häufen sich.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 19.4.2010

 
Papst Benedikt XVI. sprach mit Bischof Zollitsch über die Missbrauchsfälle. (Bild: AP)

2010: Papst erschüttert über Missbrauchsfälle

Pontifex empfängt Erzbischof Zollitsch im Vatikan

Papst Benedikt XVI. hat sich tief betroffen über den Missbrauchsskandal an katholischen Einrichtungen in Deutschland gezeigt. Das erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, nach einer Audienz im Vatikan.

Deutschlandradio · Aktuell · 12.3.2010

 
Papst Benedikt XVI. in der Gedenkstätte Yad Vashem. (Bild: AP)

2009: Papst gedenkt der Holocaust-Opfer

Oberhaupt der katholischen Kirche ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf

Papst Benedikt XVI. hat die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem in Jerusalem besucht und der rund sechs Millionen ermordeten Juden gedacht. Die Leiden der Opfer dürften niemals geleugnet, in Misskredit gebracht oder vergessen werden, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Antisemitismus müsse entschlossen bekämpft werden.

Deutschlandradio · Aktuell · 11.5.2009

 
Papst Benedikt XVI. in Sydney (Bild: AP)

2008: Papst entschuldigt sich bei Missbrauchsopfern

Benedikt XVI. spricht vor Geistlichen in Sydney

Papst Benedikt XVI. hat in Australien den sexuellen Missbrauch von Kindern durch katholische Geistliche verurteilt. Diese Vergehen stellten einen schweren Vertrauensbruch dar und verdienten eine deutliche Verurteilung, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor Geistlichen in Sydney.

Deutschlandradio · Aktuell · 19.07.2008

 
Papst Benedikt XVI. hält eine erste Rede am Flughafen Köln/Bonn. (Bild: AP)

Weltjugendtag Köln 2005: Tausende Menschen begrüßen Papst Benedikt XVI.

Bei seiner ersten Auslandsreise ist Benedikt XVI. in Köln von tausenden begeisterten Jugendlichen aus aller Welt empfangen worden. Nach seiner Ankunft auf dem Köln-Bonner Flughafen begrüßte der Papst von einem Rheinschiff aus die Teilnehmer des 20. katholischen Weltjugendtages.

Deutschlandradio · Aktuell · 18.8.2005

 
Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. (Bild: AP)

2005: Papst Benedikt XVI. in sein Amt eingeführt

Hunderttausende Gläubige in Rom

Papst Benedikt XVI. ist auf dem Petersplatz in Rom mit einem feierlichen Gottesdienst in sein Amt eingeführt worden. Als Zeichen der päpstlichen Würde empfing er den Fischerring und das Pallium. In seiner mehrfach von Applaus unterbrochenen Predigt verurteilte Benedikt der Sechzehnte Armut, Ungerechtigkeit, Hass und Gewalt in der Welt. Einen besonderen Gruß richtete der neue Papst an die Vertreter des Judentums, mit denen die Katholiken durch ein gemeinsames Erbe verbunden seien.

Deutschlandradio · Aktuell · 24.4.2005

 
Joseph Ratzinger zelebriert seine erste Messe als Papst Benedikt XVI. in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan (Bild: AP)

2005: Benedikt XVI. will Einheit der Christen

Erste Messe des neuen Papstes

In seiner ersten programmatischen Rede hat Papst Benedikt XVI. Ökumene und Dialog in den Mittelpunkt seines Amtes gesetzt. Die Wiederherstellung der Einheit aller Christen betrachte er als "vorrangige Aufgabe". Er wolle sich dem mit aller Energie widmen, bekräftigte Benedikt XVI. am Ende seiner ersten Messe als Papst in der Sixtinischen Kapelle in Rom.

Deutschlandradio · Aktuell · 20.4.2005

 
Joseph Kardinal Ratzinger der neue Papst Benedikt XVI. (Bild: AP)

2005: Joseph Ratzinger zum Papst gewählt

Neuer Pontifex nimmt den Namen Benedikt XVI. an

Das Konklave in Rom hat einen neuen Papst gewählt. Über der Sixtinischen Kapelle stieg am Dienstag kurz vor 18 Uhr weißer Rauch auf, das Zeichen für eine erfolgreiche Wahl. 115 Kardinäle einigten sich überraschend schnell, innerhalb von nur zwei Tagen, auf den neuen Pontifex. Gewählt wurde der deutsche Kardinal Ratzinger.

Deutschlandradio · Aktuell · 20.04.2005

 
 

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Eigene Instrumente, eigener Stil: Das Duo "Buke and Gase"

Sendezeit: 18.05.2013, 15:47

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Absolventenportrait - Der Violonist Jonian Ilias Kadesha vom 18.05.2013

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