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POLITIK
Turkmenistans Staatspräsident Gurbanguly Berdymuchammedow (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Die Scheindemokratie

Präsidentschaftswahlen in Turkmenistan

Fast alle ehemaligen Sowjetrepubliken werden autoritär oder diktatorisch regiert. Ein extremes Beispiel ist das zentralasiatische Turkmenistan: Dort regiert seit 2006 Gurbanguly Berdymuchammedow, der sich am 12. Februar zur "Wiederwahl" stellt.

Deutschlandfunk · Eine Welt · 11.2.2012

 
Die Falklandinseln liegen im Südatlantik vor der Küste Argentiniens, gehören aber zu Großbritannien. (Bild: picture alliance / dpa)

Zankapfel Malwinen

Argentinien 30 Jahre nach dem Falklandkrieg

Die Falklandinseln vor der argentinischen Küste sind seit langem der Zankapfel zwischen der britischen und der argentinischen Regierung. Großbritannien hat sein modernstes Kriegsschiff vor den Falklandinseln stationiert, jetzt leistet auch der britische Thronfolger seinen Dienst vor den Inselgruppe im Südatlantik.

Deutschlandfunk · Eine Welt · 11.2.2012

 
Flüchtlinge aus Mali, die vor einer Tuareg-Rebellion geflohen sind, kommen in einem Camp im Osten Mauretaniens an. (Bild: picture alliance / dpa /)

Tuareg-Aufstand in Mali

Tausende fliehen nach Niger und Mauretanien

Drei Jahre herrschte in Mali relative Ruhe, doch seit dem 17. Januar haben Tuareg-Rebellen mehrere Städte im Norden des Landes angegriffen. Einige Experten machen unter anderem das frühere Gaddafi-Regime indirekt für die aktuellen Unruhen in Mali verantwortlich.

Deutschlandfunk · Eine Welt · 11.2.2012

 
Die Unruhen in Syrien dauern an. (Bild: dpa / picture alliance)

Biotop für eine Bürgerkrieg

Je blutiger der Aufstand in Syrien wird, desto mehr wird er religiös befeuert

Wer Syrien und seinen Menschen wirklich helfen will, sollte bis zum letzten Moment auf internationale Geschlossenheit, Diplomatie und Sanktionen setzen, statt unbedacht nach Waffenlieferungen oder Luftschlägen zu schreien, findet Tomas Avenarius von der Süddeutschen Zeitung.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 11.2.2012

Freitagsgebet in einer Moschee in Damaskus. Die Stimmung ist angespannt, Unruhen werden erwartet. Ein Polizeioffizier nutzt die Wartezeit, um Syriens Position zu erklären - ein Untergrundkämpfer hält dagegen.

Deutschlandfunk · Eine Welt · 11.2.2012

 
Sarkozy und Merkel. (Bild: picture alliance / dpa / Ian Langsdon)

Deutsch-französische Freundschaft

Merkel hilft Sarkozy im Wahlkampf

Seit Jean Gabin Marlene Dietrich verfiel, hat sich wohl kein französischer Mann mehr einer deutschen Frau derart ausgeliefert wie Nicolas Sarkozy Angela Merkel, kommentiert Sascha Lehnartz von der Zeitung "Die Welt".

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 11.2.2012

 
David Harris (Bild: dpa / picture alliance / Mario De Renzis)

"Israel wird tun, was es tun muss"

David Harris vom American Jewish Committee über Irans Drohungen

"Iran ist nicht nur das Problem Israels": Die USA und Europa dürften Israel nicht allein lassen, falls es wegen des Atomprogramms zu einem bewaffneten Konflikt mit Teheran kommt, fordert David Harris, der Direktor des American Jewish Committee.

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 11.2.2012

 
Ein syrischer Armeepanzer fährt auf einer Straße in der Nähe von Homs. (Bild: AP/dapd)

Kein Ende in Sicht

Kämpfe in Syrien gehen weiter

Einheiten der syrischen Sicherheitskräfte sollen ihre Angriffe auf Homs verstärkt haben, so heißt es aus Oppositionskreisen. Auch von der syrisch-libanesischen Grenze werden Gefechte zwischen dem Militär und Widerstandskämpfern gemeldet.

Deutschlandfunk · Informationen am Mittag

 
EU- und Griechenland-Flagge vor der Akropolis in Athen (Bild: dpa / picture alliance / Orestis Panagiotou)

Griechischer Unternehmer fordert Aufbauplan für sein Land

Programm soll Wachstum und soziale Stabilität fördern

Nach Abschluss des Krisenmanagements hält Brauereibesitzer Athanasios Syrianos ein Investitionsprogramm für Griechenland für dringend notwendig, ähnlich dem Aufbau Ost oder dem Marshallplan. Veränderte Wettbewerbsbedingungen würden dann zu mehr Leistungsbereitschaft führen.

Deutschlandfunk · Interview · 11.2.2012

Während die positiven Auswirkungen der Reformen in Griechenland erst langfristig zutage treten, sind die negativen Folgen der Sparmaßnahmen sofort sichtbar, meint Publizist Jannis Papadimitriou.

Deutschlandfunk · Themen der Woche · 11.2.2012

 
Eine Aktion der Grünen zum ACTA-Abkommen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin (Bild: picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

"Wir sind grundsätzlich für ACTA"

Europa-Abgeordneter sieht keine Einschränkung der Internetfreiheit

Der Europa-Abgeordnete Daniel Caspary (CDU) hat sich „sehr überrascht“ gezeigt über den Rückzieher der Bundesregierung bei der geplanten Unterzeichnung des ACTA-Abkommens gegen Produktpiraterie. Das Übereinkommen sei im Sinne von Verbrauchern und Arbeitsplätzen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 11.2.2012

Das geltende Urheberrecht sei völlig veraltet, sagt hingegen Markus Beckedahl vom Verein Digitale Gesellschaft. Statt dieses durch ein Abkommen gegen Produktpiraterie im Internet zu zementieren, solle das Urheberrecht reformiert werden.

Deutschlandfunk · Interview · 11.2.2012

Ein Staat, der ACTA unterzeichnet, verpflichtet sich, Regeln gegen Raubkopierer und Markenpiraten zu erlassen - nicht nur, aber auch im Internet. Das ist an sich sinnvoll. Geistiges Eigentum, Urheberrechte, sind ebenso schützenswert wie materielle Güter, meint Joachim Dorfs von der Stuttgarter Zeitung.

Deutschlandfunk · Kommentar · 11.2.2012

 
Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes (Bild: AP)

Kinderschutzbund: Einheitliche Standards für Pflegefamilien

Präsident Hilgers kritisiert Personalschlüssel für Pflegekinderdienste

Angesichts des Todes der elfjährigen Chantal in einer Pflegefamilie in Hamburg hat der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, deutschlandweit einheitliche Standards bei der Auswahl von Pflegefamilien gefordert.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 11.2.2012

 
Syriens Präsident Assad begrüßt Russlands Außenminister Lawrow (Bild: dpa / picture alliance / Eduard Pesov)

Gespaltene russische Außenpolitik

Syrien-Veto isoliert Russland

Zwischen dem Kreml und dem russischen Außenministerium herrschte jahrelang eine Art Konkurrenzdenken. Die russischen Außenminister verstanden sich nicht als gehorsame Diener des Präsidenten, sondern verfolgten ihre ganz eigene Politik gegenüber dem Ausland, meint Hermann Krause.

Deutschlandradio Kultur · Kommentar · 11.2.2012

 
François Mitterrand 1982

Teurer Umweg

Vor 30 Jahren ließ François Mitterrand Schlüsselunternehmen verstaatlichen

1981 kam in Frankreich die Linke an die Macht. Sie fand eine Wirtschaft vor, die nach dem Ölpreisschock schwächelte. Der Ausweg des neuen Präsidenten François Mitterrand: Verstaatlichung von Schlüsselunternehmen. Vor 30 Jahren bestätigte der Verfassungsrat endgültig die Nationalisierungen.

Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt · 11.2.2012

 
Polizisten und Notärzte im Einsatz nach dem Angriff auf einen US-Militärbus auf dem Frankfurter Flughafen. (Bild: AP)

Radikalisierter Einzeltäter

Urteil im Prozess um islamistischen Anschlag auf dem Frankfurter Flughafen

Der Frankfurter Fall macht deutlich, dass der islamistische Terror in Deutschland eine andauernde Gefahr ist. Eine, die nicht unterschätzt werden darf.

Deutschlandfunk · Kommentar · 10.2.2012

 
Griechenland unter Druck (Bild: dpa / picture alliance / Orestis Panagiotou)

Es gibt keinen Königsweg für Griechenland

Athen muss reagieren, auch wenn es weh tut

Weil selbst auf dem Höhepunkt der Krise einige Parteichefs in Athen nur unter massivem Pleite-Druck reagieren, dürfen Eurozone und IWF keine weitere Milliardenkredite geben, ohne dass feststeht, dass die Reformen umgesetzt werden, meint Doris Simon.

Deutschlandfunk · Kommentar · 10.2.2012

 
Eine Aktion der Grünen zum ACTA-Abkommen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin (Bild: picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

Technikforscher hält Kritik an ACTA für "massiv übertrieben"

Sandro Gaycken über das umstrittene Urheberrechts-Vertragswerk

Nach Polen, Tschechien und Lettland will auch Deutschland das Urheberrechts-Abkommen ACTA nicht unterzeichnen. Sandro Gaycken von der FU Berlin dagegen meint: Mit ACTA würde illegales Downloaden von Musik und Filmen bekämpft und sei kein Einfallstor für Internetzensur.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 10.2.2012

 
Die Bremer Stadtmusikanten des Bildhauers Gerhard Marcks (Bild: AP)

Tradition und andere Zeiten

Frauen und ehrwürdige Bremer MännerVereine

Am Freitag beginnt in der Hansestadt Bremen die 468. Schaffermahlzeit. Was dazumalen ein Abschiedsessen für Kapitäne war, hat heutzutage sozialen Stiftungscharakter und ist ein politisches Ereignis. Bundestagspräsident Norbert Lammert ist diesmal Ehrengast auf der Schaffermahlzeit.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 10.2.2012

 
Täglichen fließen rund 12.000 Liter Wasser in das Atommüllager Asse ein. (Bild: AP)

Röhmann: Räumung von Asse in acht bis zehn Jahren möglich

Vorsitzender der Asse-Begleitgruppe anlässlich der Bundestagsdebatte zur Zukunft des Atommülllagers

Der Wolfenbütteler Landrat Jörg Röhmann (SPD) hat die Änderung des Atomrechts durch eine "Lex Asse" gefordert, um die Bergung des Atommülls aus dem ehemaligen Salzbergwerk Asse zu beschleunigen. Das Risiko, den Müll jetzt rauszuholen, sei geringer als den Müll langfristig drin zu lassen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 10.2.2012

Der ehemalige niedersächsische SPD-Umweltminister Wolfgang Jüttner sagt, das Verfahren lasse sich beschleunigen, ohne die Sicherheitsstandards zu senken.

Deutschlandfunk · Interview · 10.2.2012

 
Grenze zwischen Israel und Westjordanland, palästinensischem Gebiet (Bild: Deutschlandradio - Janine Wergin)

Neudeck: In israelisch besetzten Gebieten herrscht Apartheid

"Grünhelme"-Vorsitzender zu den Auswirkungen des Arabischen Frühlings auf Israel

Die rivalisierenden Palästinensergruppen von Hamas und Fatah haben sich offenbar auf eine Übergangsregierung geeinigt. Israel sieht diese Entwicklung kritisch und behindert den palästinensischen Alltag weiter, wo es nur geht - bis hin zum Verbot für Palästinenser, auf "israelischen" Straßen zu fahren, sagt "Grünhelme"-Vorsitzender Rupert Neudeck.

Deutschlandfunk · Interview · 10.2.2012

 
Neue Vorwürfe gegen Bundespräsident Christian Wulff (Bild: Michael Gottschalk/dapd)

"Ich glaube, dass eigentlich Anlass besteht, jetzt weiterzuermitteln"

Strafrechtler über die Staatsanwaltschaft in der Causa Wulff

Wenn eine Staatsanwaltschaft ankündige, nicht gegen Bundespräsident Wulff zu ermitteln, müsse dies nicht endgültig sein, sagt Professor Klaus Bernsmann, Strafrechtler an der Ruhruniversität Bochum. Bei neuen Verdachtsmomenten könne man die Ermittlungen jederzeit wieder aufnehmen.

Deutschlandfunk · Interview · 10.2.2012

 
Eine Polizeibeamtin stoppt Autofahrer während einer Verkehrskontrolle (Bild: AP)

"Die Raser werden dadurch begünstigt"

VCD-Experte über die Reform der Verkehrssünderdatei

Das Rasen mit dem Auto soll nach einem neuen Vorschlag weniger Punkte in Flensburg bringen, als bisher. Gerd Lottsiepen, VCD-Verkehrsexperte, kritisiert dies. "Meines Erachtens sollte dort gemessen werden, wo es wirklich sinnvoll ist, also in der Nähe von Schulen, von Kindergärten", bemängelt er außerdem.

Deutschlandfunk · Interview · 10.2.2012

 
Der Ort des Austauschs: die Glienicker Brücke  (Bild: picture alliance / dpa - Bernd Settnik)

Showdown auf der Glienicker Brücke

Vor 50 Jahren fand bei Berlin der erste Ost-West-Agentenaustausch statt

Als 1960 der CIA-Agent Gary Francis Powers mit seinem Flugzeug über der Sowjetunion abgeschossen wurde, drohte ihm eine lange Haftstrafe. Doch Powers musste nur zwei Jahre sitzen: In den USA war bereits ein russischer KGB-Agent infaftiert - eine gute Basis für einen Agentenaustausch.

Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt · 10.2.2012

 
Eisige Temperaturen verlangen nach gut gedämmten Gebäuden. (Bild: Jan-Martin Altgeld)

Eiszeit bei der Energiewende

Bund und Länder uneins über energetische Gebäudesanierung

Deutschland will bis 2020 vierzig Prozent an CO2 einsparen im Vergleich zu 1990. Dafür müssen Gebäude in Deutschland besser gedämmt werden. Die energetische Gebäudesanierung soll Eckpfeiler der Energiewende sein. Doch Bund und Länder streiten weiter darüber.

Deutschlandfunk · Umwelt und Verbraucher · 9.2.2012

 
Was bringt die Reform der Verkehrssünderkartei? (Bild: AP)

Automobilclub nennt Ramsauer-Reform "Augenwischerei"

Volker Lempp über die geplante Novelle des Flensburger Punktesystems

"Ein Schuss aus der Hüfte": Volker Lempp vom Automobilclubs ACE übt scharfe Kritik an den Plänen von Verkehrsminister Ramsauer für eine neue Verkehrssünderkartei. Die Reform mache das System weder einfacher noch gerechter.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 12.2.2012

 
Die Politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband (Bild: dapd / Maja Hitij)

Das Experiment des "offenen Politikers"

Piratin Marina Weisband und die Politik in digitalen Zeiten

Auch wenn altgediente Kollegen anderer Parteien belustigt den Kopf schütteln: Marina Weisband lebt ihre Idee des "offenen Politikers" vor: Während andere Politiker jedes Wort auf die Goldwaage legen, chattet, bloggt und twittert die 24-Jährige über das, was ihr spontan einfällt.

Deutschlandfunk · DLF-Magazin · 9.2.2012

 
Das Foto zeigt den Flughafen München (Oberbayern) mit der oben rechts eingezeichneten geplanten dritten Startbahn (Bild: picture alliance / dpa / Flughafen München)

Die Landtagswahl in Bayern im Blick

Die Entscheidung um die dritte Startbahn am Münchener Flughafen

Voraussichtlich am 17. Juni entscheiden Münchens Bürger über eine dritte Startbahn am Airport "Franz-Josef Strauß". Während die schwarz-gelbe Regierungskoalition geschlossen für die Startbahn ist und in der SPD Uneinigkeit herrscht, sind Grüne und Freie Wähler strikt dagegen.

Deutschlandfunk · DLF-Magazin · 9.2.2012

 
Stammwähler wieder stärker an die Union zu binden, ist das Ziel des

Arbeit am konservativen Profil

Der "Berliner Kreis" der CDU

Die Konservativen in der CDU sind der Meinung, dass der Modernisierungskurs von Parteichefin Angela Merkel die Stammwählerschaft verprellt. Deshalb haben sie den Berliner Kreis gegründet, der die traditionellen Werte wieder stärker in den Fokus der Partei rücken will.

Deutschlandfunk · DLF-Magazin · 9.2.2012

 
Anetta Kahane (Bild: dpa / picture alliance / Karlheinz Schindler)

Rechtsextremismus "kriecht so aus der Mitte"

Anetta Kahane kritisiert "skandalöse Versäumnisse" nach Neonazi-Morden

Initiativen gegen Rechts monieren einige "Handicaps" des Untersuchungsausschusses zu den Morden der Zwickauer Terrorzelle. Dennoch hofft Anetta Kahane von der Antonio-Stiftung, dass das Gremium Fehlentwicklungen in Behörden aufzeige - zudem müsse klar werden, dass Rechtsextreme bisher nur "mit langen Fingern angefasst" worden seien.

Deutschlandfunk · Interview · 9.2.2012

Bei der Aufklärung der Neonazi-Mordserie müssten alle Fakten auf den Tisch, sagt Sebastian Edathy (SPD), Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, . Er setzt dabei auch auf die Mithilfe der Bund-Länder-Kommission.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 9.2.2012

 
Jurist und FDP-Politiker Gerhart-Rudolf Baum:

"Wie will der Mann sein Amt ausüben?"

Früherer FDP-Innenminister über neue Vorwürfe gegen den Bundespräsidenten

Die "merkwürdigen Freundschaftsdienste", die Bundespräsident Wulff in Anspruch genommen habe, seien unerträglich, sagt der Jurist und frühere FDP-Innenminister Gerhart Rudolf Baum. An den jüngsten Vorwürfen zu einer Sylt-Reise Wulffs könne man strafrechtlich nicht vorbeigehen.

Deutschlandfunk · Interview · 9.2.2012

 
Auch in Polen demonstrierten Tausende Menschen gegen das ACTA-Abkommen. (Bild: picture alliance / dpa / Pawel Supernak)

Tschechien und die Slowakei stoppen ACTA-Ratifizierung

Kritiker befürchten Zensur und Schnüffelei im Internet

Das internationale Handelsabkommen ACTA soll regeln, wie weit zum Schutz der Urheberrechte in bürgerliche Freiheiten eingegriffen werden darf. In Tschechien setzte die Regierung den Ratifizierungsprozess nach einer Hacker-Aktion vorerst aus. Auch in der Slowakei wachsen Zweifel.

Deutschlandfunk · Europa heute · 9.2.2012

Die polnische Kulturwissenschaftlerin Bozena Choluj ist überzeugt, dass es bei den ACTA-Protesten in ihrer Heimat nicht nur um die Informationsfreiheit im Internet geht. Die Wut der Bürger richte sich gegen zu wenig Beteiligung in der Politik Polens insgesamt, sagt sie.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 7.2.2012

 
Füllfederhalter auf Notizblock - Journalisten in Birma hoffen auf ein Ende der Zensur (Bild: Stock.XCHNG / Christy Thompson)

Denken, schreiben, sagen

Journalisten hoffen auf Ende der Zensur in Birma

Im März 2011 übernahm Thein Sein die Regierung in Birma. Damit ging ein halbes Jahrhundert Militärherrschaft zu Ende. Und damit könnten sich nun auch die Arbeitsbedingungen für Journalisten und Kulturschaffende zum Positiven ändern.

DRadioWissen · Medien · 9.2.2012

 
Eine Aussage von Innenminister Claude Gueant sorgte für Tumulte im französischen Parlament. (Bild: picture alliance / dpa / Francois Lafite)

Sarkozys Mann fürs Grobe

Innenminister Guéant sorgt für Tumulte im französischen Parlament

Wenn Nicolas Sarkozy die Präsidentschaftswahlen gewinnen will, ist er auf die Sympathisanten des rechtsextremen Front National angewiesen. So ist es womöglich kein Zufall, dass Sarkozys enger Vertrauter, Innenminister Claude Guéant, am rechten Wählerrand auf Stimmenfang geht.

Deutschlandfunk · Europa heute · 9.2.2012

 
Ein Soldat der syrischen Rebellen steht in Homs neben einem zerstörten Armee-Panzer - Ahma:

"Assad ist nicht mehr vertretbar"

Mitglied des Syrischen Nationalrats ruft zu Unterstützung der Opposition auf

Für eine Lösung des Konflikts in Syrien sei es unabdingbar, dass Präsident Baschar al-Assad auf seine Macht verzichtet, sagt der syrisch-stämmige Grünen-Politiker Ferhad Ahma, der auch Mitglied des Syrischen Nationalrats ist.

Deutschlandfunk · Interview · 9.2.2012

 
Der türkische Regierungschef Erdogan beim Treffen der Arabischen Liga in Kairo (Bild: picture alliance / dpa /  Khaled Elfiqi)

Erdogan: Wasser oder Eis?

Wenn der türkische Ministerpräsident politisch überleben will, muss er das Land weiter demokratisieren

Der türkische Ministerpräsident Erdogan misst mit zweierlei Maß. Er beschwert sich über das neue französische Völkermord-Gesetz und wirft anderen Staaten vor, ethnische Minderheiten zu unterdrücken. Dabei hätte er im eigenen Land genug zu tun, zum Beispiel in der Kurdenfrage, meint Ralf Hosfeld.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 9.2.2012

 
Nursultan Nasarbajew, Präsident von Kasachstan (Bild: AP)

Kasachstan ist zweifelhafter Rohstoffpartner

Merkels Abkommen mit Präsident Nasarbajew

Schüsse auf streikende Ölarbeiter, die jüngsten Parlamentswahlen eine Inszenierung, die Opposition unterdrückt, Journalisten systematisch eingeschüchtert? Dafür steht Nursultan Nasarbajew, der seit 20 Jahren das zentralasiatische Kasachstan regiert, meint Jule Reimer.

Deutschlandfunk · Kommentar · 8.2.2012

 
Rick Santorum, Ex-Senator aus Pennsylvania hat in drei Bundesstaaten die Vorwahlen gewonnen. (Bild: picture alliance / dpa / Steve Pope)

Rick Santorum ist authentisch konservativ

Republikaner-Vorwahlen in den USA

Als vergleichsweise armer Schlucker habe der Republikanerkandidat Santorum seine Schwächen in puncto Ressourcen durch persönlichen Einsatz ausgeglichen. Sein Wahlkampf sei beeindruckend, meint Klaus Remme.

Deutschlandfunk · Kommentar · 8.2.2012

 
Bundespräsident Christian Wulff im Schloss Bellevue in Berlin (Bild: picture alliance / dpa / Robert Schlesinger)

Es reicht Herr Wulff!

Erneut Vorwürfe der Vorteilsnahme gegen Bundespräsidenten

Mit jedem neuen Vorwurf gegen Bundespräsident Wulff erhärte sich der Verdacht: Unser Staatsoberhaupt war ein Schnäppchenjäger par exellence. Es sei zu viel zusammengekommen, als dass Wulff seine Glaubwürdigkeit wiedererlangen könne, meint Frank Capellan.

Deutschlandfunk · Kommentar · 8.2.2012

 
Demonstranten in der algerischen Hauptstadt Algier (Bild: AP)

"Hogra" in Algerien - das Land der Wütenden

Abseits des Arabischen Frühlings sucht das nordafrikanische Land seinen Weg

Algerien hat seine Zeit als französische Kolonie im Wortsinn überlebt und sich an der Demokratie versucht. Die resultierende Erstarkung des Islam führt zum Bürgerkrieg. Seit etwa zehn Jahren ist der Kreislauf von Terror und Rache weitgehend vorbei. Doch die Bevölkerungsmehrheit - die junge Generation - bleibt wütend angesichts der anhaltenden Perspektivlosigkeit.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 8.2.2012

 
Flüchtlinge an der Grenze von Mexiko zu den Vereinigten Staaten. (Bild: AP Archiv)

Unterwegs entführt

Lukratives Zusatzgeschäft der mexikanischen Mafia

In Mexiko werden jedes Jahr Tausende von Flüchtlingen aus Zentralamerika verschleppt, gefoltert und ermordet. Die Behörden schauen weg, wenn sie nicht sogar selber mit den Banden unter einer Decke stecken. Wer keine Verwandten oder Freunde hat, die Lösegeld an die Banden zahlen, wird umgebracht.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 8.2.2012

 
Kinder auf der Suche nach Essbarem in Guatemala-Stadt - gegen diese Zustände kämpft Manuela Alvarado an. (Bild: AP)

Eine starke Frau

Manuela Alvarado, Friedensaktivistin aus Guatemala

Sie ist das Gesicht des Kampfes der guatemaltekischen Landbewohner: Rigoberta Menchú, die 1992 als bisher jüngste Preisträgerin den Friedensnobelpreis erhielt. Mit ihrem Einsatz für Menschenrechte stand sie allerdings nicht allein. Mit und hinter ihr kämpften und kämpfen andere Frauen.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit · 8.2.2012

 
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Bild: AP)

Vor der möglichen Abwahl

Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland kämpft ums Amt

Seit der Love-Parade-Katastrophe im Juli 2010 tobt der Streit um Duisburgs CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Seine Abwahl ist das Ziel einer Bürgerinitiative, Gewerkschaften und Vertreter aller Parteien - außer der Duisburger CDU.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 8.2.2012

 
Syriens Präsident Assad begrüßt Russlands Außenminister Lawrow - nicht alle sind von der diplomatischen Geste Russlands begeistert (Bild: dpa / picture alliance / Eduard Pesov)

Russlands Bürger interessieren sich kaum für die Syrien-Frage

Reaktion auf Lawrow-Besuch eher bescheiden

Erst das Veto Russlands im UN-Sicherheitrat gegen eine Syrien-Resolution, dann der Besuch des russischen Außenministers vor Ort: Moskau demonstriert Stärke und vorgebliche Diplomatie gegenüber dem Westen. Bei den Bürgern zieht das wenig - da hilft nur Demagogie.

Deutschlandfunk · Europa heute · 8.2.2012

Die Gespräche von Russlands Außenminister Lawrow mit dem syrischen Regime werden nach Ansicht der Grünen-Außenpolitikerin Kerstin Müller ergebnislos bleiben. Dass Moskau sich zufrieden gezeigt habe, sei "zynisch". Eine militärische Intervention wäre ihrer Ansicht nach "nicht zielführend".

Deutschlandradio Kultur · Interview · 8.2.2012

Nirgendwo ist die syrische Exilopposition so gut organisiert wie in der Türkei. Fast 10.000 Syrer sind ins Nachbarland geflohen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat längst Partei für den Widerstand ergriffen. Doch wie weit ist sein Land bereit, gegen Syrien vorzugehen?

Deutschlandfunk · Europa heute · 8.2.2012

 
Bundespräsident Wulff (hier bei seinem TV-Interview Anfang Januar) wird nach Einschätzung Kepplingers keine zweite Amtszeit anstreben. (Bild: dpa / picture alliance / Holger Hollemann)

"Nicht immer ist alles solide abgesichert"

Medienwissenschaftler Kepplinger zur Berichterstattung im Fall Wulff

Hans Mathias Kepplinger, Professor für empirische Kommunikationsforschung an der Uni Mainz, sieht die Rolle der Medien bei den Vorwürfen gegen Bundespräsident Christian Wulff kritisch. Zum Teil seien Dinge "an den Haaren herbeigezogen".

Deutschlandradio Kultur · Thema

 
Marktanalyse bietet Instrumente, um Entwicklungslinien in die Zukunft fortzuschreiben. (Bild: picture alliance / dpa / Justin Lane)

Das Leben ist Risiko

Analyse eines komplexen Zusammenspiels

Welche Folgen hat der Klimawandel? Wie viele Rentner wird es in zwanzig Jahren geben? Wie entwickeln sich der Eurokurs, die Arbeitslosenzahlen oder die Sympathiewerte der FDP? Ach, wenn man doch nur einmal einen Blick in die Zukunft werfen könnte, wünscht sich Martin Tschechne.

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 8.2.2012

 
Ein Fahrzeug schiebt auf der Mülldeponie Flörsheim-Wicker Müll vor sich her. (Bild: AP)

Wertvoller Abfall

Das lukrative Geschäft mit dem Müll

Im Müll steckt für die Kommunen jede Menge Geld, nämlich im Verkauf der Wertstoffe. Um diese buhlen sie mit den privaten Entsorgern. Mittwoch tagt der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. Sie werden die Neuordnung des Abfallrechts beraten.

Deutschlandfunk · Hintergrund · 7.2.2012

 
Ein Pfleger massiert in einem Seniorenzentrum in Stuttgart die Hand einer alten Frau. (Bild: AP)

Zukunftskonzept der Nachhaltigkeit fehlt

Bahr schlägt Pflegewohngemeinschaften im Alter vor

Auf den ersten Blick scheint die Idee einer Pflegewohngemeinschaft ein einnehmender Vorschlag. Doch bei dieser Idee habe Gesundheitsminister Daniel Bahr vor allem eines angetrieben, nämlich zu sparen, meint Andreas Baum.

Deutschlandfunk · Kommentar · 7.2.2012

 
Die Einnahmen der Städte und Gemeinden halten mit den Ausgaben nicht mehr Schritt.

 (Bild: picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

Es ginge auch anders

Schleswig-Holsteins Gemeinden schauen nach Skandinavien

"Nur Sparen" hilft den Kommunen in Schleswig-Holstein nicht. Um den Weg aus der Schuldenfalle zu finden, blicken Politiker im Norden interessiert nach Skandinavien: Die Gemeinden haben dort einen höheren Stellenwert im politischen System.

Deutschlandradio Kultur · Länderreport · 7.2.2012

 
Rolf-Dieter Krause weist auf viele Fehlentwicklungen des Euro hin. (Bild: dpa picture alliance / Sven Hoppe)

Euro sollte "uns zusammenschweißen"

ARD-Europa-Korrespondent Krause zu 20 Jahre Maastricht-Vertrag

Anlässlich des 20. Jahrestages des Maastricht-Vertrages hat der ARD-Europa-Experte Rolf-Dieter Krause, davor gewarnt, dass der Euro als „Spaltpilz“ Europas wirksam wird. Er erinnerte daran, dass damals ein Argument für den Euro gewesen sei, er werde Europa zusammenschweißen.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 7.2.2012

 
Emil Boc hat am Montag seinen Rücktritt als rumänischer Premier angekündigt. (Bild: picture alliance / dpa /  Robert Ghement)

Rumänien nach dem Rücktritt seines Premiers

Präsident Basescus Nachfolgekandidat stößt auf Ablehnung

Mit Emil Boc trat gestern in Rumänien ein Premier zurück, der sich als Krisenmanager und ehrlicher Realpolitiker in der EU einen Namen gemacht hat. Der eher unbeliebte Präsident Basescu hat flugs einen Nachfolger vorgeschlagen - doch den lehnen viele im Volk und der Opposition ab.

Deutschlandfunk · Europa heute · 7.2.2012

 
Wolfgang Bosbach (CDU) (Bild: dapd/ Axel Schmidt)

"Es geht doch nicht darum, das Rad der Geschichte zurückzudrehen"

CDU-Innenexperte Bosbach weist Kritik am "Berliner Kreis" zurück

Der "Berliner Kreis" will den konservativen Geist innerhalb der CDU stärken, doch damit hat die Parteispitze ihr Problem. Die Wortführer treffen sich nun mit Generalsekretär Hermann Gröhe. Es könne keine Rede davon sein, dass sich hier nur die Rückgewandten der Partei sammeln würden, sagt CDU-Politiker Wolfgang Bosbach.

Deutschlandfunk · Interview · 7.2.2012

Der Politologe Werner Patzelt hält die Anhänger des "Berliner Kreises" nicht für Rückwärtsgewandte. Im Glanz der Kanzlerin würden sich viele CDU-Mitglieder geborgen fühlen, aber es sei unklar, wofür diese Partei stehe.

Deutschlandfunk · Interview · 7.2.2012

 
Angela Merkel und Nicolas Sarkozy verteidigen ihren Eurokurs live im deutsch-französischen Doppelinterview. (Bild: picture alliance / dpa /)

"Ich glaube nicht, dass die Franzosen ein deutsches Modell brauchen"

Journalist Gerard Foussier zu Sarkozys Deutschlandbegeisterung

Für den Chefredakteur der Zeitschrift "Documents", Gerard Foussier, war das Fernsehinterview von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy eine Art Wahlkampfveranstaltung, doch: Für Sarkozy, der sich im März zur Wiederwahl stellt, könne dessen Deutschlandbegeisterung nach hinten losgehen.

Deutschlandfunk · Interview · 7.2.2012

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Nicolas Sarkozy verteigen ihren Eurokurs live im deutsch-französischen Doppelinterview (Bild: picture alliance / dpa /)

Merkel und Sarkozy sollten "eine Art von Marshall-Plan für Griechenland" entwickeln

Politologe bezweifelt Erfolg des bisherigen Kurses

Am Abend haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy im Fernsehen ihre Rettungspolitik für Europa verteidigt: Der Politologe Stefan Seidendorf dagegen empfiehlt einen anderen Ansatz - der sich im wirtschaftlich geschwächten Nachkriegseuropa schon einmal bewährt hat.

Deutschlandfunk · Interview · 7.2.2012

 
Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

"Reformmaßnahmen sind bitter, aber ein notwendiger Schritt"

Finanzstaatssekretär verteidigt Sparmaßnahmen für Griechenland

Griechenland muss sparen - auch mit harten Vorgaben. Das Land müsse dazu gebracht werden, dass Reformen nicht nur angekündigt, sondern auch in konkrete Gesetzgebungsverfahren umgesetzt würden, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter.

Deutschlandfunk · Interview · 7.2.2012

 
Alexander Dobrindt (CSU) (Bild: AP / CDU/CSU)

Dobrindt: Linkspartei darf nicht in eine Opferrolle gebracht werden

CSU-Generalsekretär sieht freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährdet

Alexander Dobrindt hält an seinem Vorstoß fest, ein Verbotsverfahren gegen die Linke zu erwägen. Wenn man eine Partei beobachte, dann dürfe man auch nicht ausschließen, dass am Ende einer Beobachtung auch ein Verbotsverfahren stehen könne, sagte der CSU-Generalsekretär.

Deutschlandfunk · Interview · 7.2.2012

 
Erste konstituierende Situng des Deutschen Bundestages am 7.9.1949 in Bonn. (Bild: AP)

Weltmeister in Vergangenheitsbewältigung

Zum Bericht der Bundesregierung zur NS-Vergangenheit

Was die Bundesregierung zu den personellen Kontinuitäten zwischen NS-Staat und Bundesrepublik auf 85 Seiten zusammengetragen hat, liest sich wie ein Befreiungsschlag. Doch wie war der Aufbau demokratischer Strukturen mit diesem Personal überhaupt möglich?

Deutschlandradio Kultur · Politisches Feuilleton · 7.2.2012

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Paris (Bild: picture alliance / dpa / Ian Langsdon)

Merkels Wahlkampfbeistand für Präsidentschaftskandidat Sarkozy

Deutsch-französische Eintracht nach dem Ministerrat in Paris

Die wichtigsten Wahlen aus deutscher Sicht finden in diesem Jahr in Frankreich statt. Die Finanzkrise hat den deutsch-französischen Motor wieder angeworfen und er läuft bemerkenswert rund. Die so unterschiedlichen Persönlichkeiten, Merkel und Sarkozy, haben zueinandergefunden, und Angela Merkel hofft, dass sie sich nicht schon bald wieder werden trennen müssen.

Deutschlandfunk · Kommentar · 6.2.2012

 
Religionen, welcher Natur, kennen Fundamentalismus wie friedensstiftendes Potenzial. (Bild: AP)

Zu Großem wie zu Grausamem fähig

Rolf Schieder: Sind Religionen gefährlich? Religionspolitische Perspektiven für das 21. Jahrhundert

Nicht nur der Islam kennt den Fundamentalismus, ihn gibt es in fast allen Religionen - so wie fast alle Religionen ein friedensstiftendes Potenzial haben. An diese großen Zusammenhänge erinnert Rolf Schieder, er ist Professor für Praktische Theologie in Berlin

Deutschlandfunk · Andruck · 6.2.2012

 
Ein Regal mit Sachbüchern und Bildbänden (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Ein radikaler Denker in Zeiten der Finanzkrise

Zwei Bücher des slowenischen Philosphen Slavoj Zizek

Er wurde schon als "gefährlichster Philosoph des Westens" bezeichnet und als "Superstar der neuen Linken". Sicher ist nur eins: Zizek ist ein Autor, vor dem kein Thema sicher ist und der schreibend provoziert.

Deutschlandfunk · Andruck · 6.2.2012

 
Großraumbüros sind in den vergangenen Jahrzehnten modern geworden. Aber nicht alles, was modern ist, tut der Arbeit gut, sagt Christoph Bartmann. (Bild: Stock.XCHNG / Dan Norder)

"Das Management ist sklerotisch geworden"

Der Leiter des New Yorker Goethe-Instituts plädiert für Veränderungen im öffentlichen Dienst

Vor lauter Evaluation kommt der öffentliche Dienst nicht mehr zur eigentlichen Arbeit, kritisiert Christoph Bartmann, Leiter des Goethe-Instituts in New York. Er plädiert für mehr Bürokratie der alten Schule.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 6.2.2012

 
Aussteller auf der Frankfurter Buchmesse 2011 (Bild: picture alliance / dpa / Marc Tirl)

"Es ist kein Buch der Antworten"

Tomas Sedlacek: Die Ökonomie von Gut und Böse

Tomas Sedlacek war ein enger Mitarbeiter des verstorbenen tschechischen Präsidenten Vaclav Havel. Kurz vor seinem Tod hat er das Vorwort zur deutschen Ausgabe des Buches "Die Ökonomie von Gut und Böse“ geschrieben. Sedláček ist von Haus aus Ökonom, aber er interessiert sich für weit mehr als nackte Zahlen.

Deutschlandfunk · Andruck · 6.2.2012

 
Der italienische Schriftsteller und Journalist Roberto Saviano in der Universtät in Rom (Bild: AP)

Der Camorra-Kritiker will nicht aufgeben

Roberto Saviano: "Der Kampf geht weiter"

Seit dem Erscheinen seines Buchs "Gomorrha" über die neapolitanische Camorra lebt Roberto Saviano mit Personenschutz. Nun ist sein neues Buch auf Deutsch erschienen - eine schriftliche Fassung von TV-Vorträgen, mit denen Saviano in Italien enorme Einschaltquoten erzielte.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 6.2.2012

 
Ein Soldat der syrischen Rebellen steht in Homs neben einem zerstörten Armee-Panzer (Bild: picture alliance / dpa / Local Coordination Comitees LCC)

Syrischer Oppositioneller hofft auf Deserteure der Assad-Armee

Bassam Abdullah verfolgt in Berlin die Entwicklung in seiner Heimat

Der Berliner Neurochirurg Bassam Abdullah unterstützt via Internet den Widerstand gegen das Assad-Regime. Nachrichten aus der Protesthochburg Homs bekommt auch er nicht - setzt seine Hoffnung in diesem Bürgerkrieg aber in die immer zahlreicher werdenden Deserteure der syrischen Armee.

Deutschlandfunk · Interview · 6.2.2012

Das gewaltsame Vorgehen des syrischen Regimes sei "von einer Brutalität, wie wir ihn auch im arabischen Raum nicht kennen", sagt Grünen-Politiker Tom Koenigs. Deutschland müsse eine Führungsrolle bei der Unterstützung der Aufständischen übernehmen.

Deutschlandfunk · Interview · 6.2.2012

Das Veto von China und Russland gegen eine Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat stieß rund um den Globus auf scharfe Kritik. Bei Zusammenstößen in der Stadt Homs wurden am Wochenende nach Angaben von Aktivisten mehr als 260 Menschen getötet.

Deutschlandradio · Aktuell · 5.2.2012

 
Andreas Schockenhoff (CDU) (Bild: schockenhoff.de)

"Sie wird für diese Politik werben"

Andreas Schockenhoff (CDU) zur möglichen Wahlkampfhilfe der Bundeskanzlerin für Nicolas Sarkozy

In Hinblick auf eine funktionierende europäische Finanzpolitik sei es richtig, dass Bundeskanzlerin Merkel auch zur französischen Innenpolitik klare Position beziehe. Das sagt Andreas Schockenhoff (CDU), Leiter der deutsch-französischen Parlamentariergruppe.

Deutschlandfunk · Interview · 6.2.2012

 
Der russische Premierminister Wladimir Putin giwill erneut Präsident werden (Bild: AP  / Ivan Sekretarev)

Putin-Anhänger nutzen Obamas Wahlkampftaktik

Unterstützer des Präsidentschaftskandidaten gehen in die Internetoffensive

Barack Obama hat es in seinem Präsidentschaftswahlkampf vorgemacht: Wer Wähler erreichen will, muss im Internet für sich werben. Die Freunde Wladimir Putins gehen den gleichen Weg: Ab heute erklären im Netz junge Leute in Videobotschaften, warum sie ihn erneut zum Präsidenten wählen werden.

Deutschlandfunk · Europa heute · 6.2.2012

 
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr (Bild: AP)

Israelischer Militärhistoriker: Angriff auf den Iran wäre sinnlos

Martin van Creveld warnt vor einem regionalen Krieg

Um das iranische Atomprogramm zu stoppen, erwägt die israelische Regierung Militärschläge auf Nuklearanlagen - womöglich schon in diesem Frühjahr. Der Militärtheoretiker Martin van Creveld zweifelt an der Effektivität eines solchen Angriffs.

Deutschlandradio Kultur · Interview · 6.2.2012

 
Markus Söder:

"Eine Art Griechenland 2.0"

Bayerns Finanzminister kritisiert mangelnden Reformwillen Athens

Unter der wechselseitigen Abhängigkeit leide auf Dauer sowohl Griechenland als auch Europa, sagt der bayrische Finanzminister Markus Söder (CSU). Er fordert daher einen sauberen Schnitt zu ziehen: geordnete Insolvenz Griechenlands und Austritt aus der Eurozone.

Deutschlandfunk · Interview · 6.2.2012

 
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff (Bild: AP)

Brasilien will mehr Macht

Dilma Rouseff taktiert und stellt klare Forderungen

Brasilien verzeichnete im Gegensatz zu vielen anderen Staaten im letzten Jahr ein klares Wirtschaftswachstum. Die neue Präsidentin Dilma Rouseff will ihr Land als Weltmacht etablieren und gibt sich entsprechend selbstbewusst.

Deutschlandfunk · Eine Welt · 4.2.2012

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem fünften Integrationsgipfel im Kanzleramt (Bild: picture alliance / dpa / Hannibal Hanschke)

Nur in Deutschland wird die Ausnahme zur Regel gemacht

Der Integrationsgipfel der Bundesregierung

Auf einem Gipfeltreffen mit 400 Vertretern aus Politik und Einwanderverbänden hat die Bundeskanzlerin Mitte der Woche ihren Nationalen Integrationsplan vorgestellt. Einen "Meilenstein" nennt ihn die Integrationsbeautragte Maria Böhmer. Stolperstein wäre vielleicht treffender gewesen, denn beim Thema Integration kommen deutsche Politiker leicht aus dem Tritt.

Deutschlandfunk · Kommentar · 5.2.2012

 
Olaf Scholz (Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg) im DKultur-Hintergrundgespräch (Bild: Deutschlandradio - Bettina Straub)

Scholz für doppelte Staatsangehörigkeit

Hamburgs Bürgermeister fordert konkreten Beitrag zur besseren Integration von Ausländern

Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat einen neuen Anlauf zur Einführung der doppelten Staatsangehörigkeit gefordert. Wie Scholz im Deutschlandradio Kultur sagte, wäre dies ein Beitrag zur besseren Integration von Ausländern. Ferner sprach sich Scholz für eine Finanztransaktionssteuer aus.

Deutschlandradio Kultur · Tacheles · 4.2.2012

 
Der Hauptkriegsverbrecherprozess 1946 in Nürnberg war der erste wichtige Prozess zur Aufarbeitung des NS-Unrechts. (Bild: AP Archiv)

Das NS-Regime auf der Anklagebank

Von der Wannsee-Konferenz zum Remer Prozess - Teil 4

Vor genau siebzig Jahren fand in Berlin die Wannseekonferenz statt, auf der die sogenannte "Endlösung der Juden" beschlossen wurde. In der vierten und letzten Folge der Serie blickt der Historiker Ernst Piper auf "das NS-Regime auf der Anklagebank".

Deutschlandfunk · Essay und Diskurs · 5.2.2012

 
 

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Sport aktuell vom 11. Februar 2012

Sendezeit: 11.02.2012, 22:50

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Sendezeit: 12.02.2012, 01:05

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Online Talk - Europe versus Facebook

Sendezeit: 11.02.2012, 11:05

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