Chinesen kochen am liebsten mit frischem Geflügel. Doch seit dem Ausbruch der Vogelgrippe sind die Geflügelmärkte des Landes als Virenbrutstätten in Verruf geraten. Wissenschaftler sehen dort den Schlüssel zur Infektionsausbreitung.
Im Norden der kanadischen Provinz Alberta liegen gewaltige Ölvorkommen als Teersande im Untergrund. Fördern lassen sie sich aber nur unter hohen Umweltbelastungen. Unabhängige Daten zur Luftqualität in der Region fehlen - zwei US-Forschungsteams wollen sie liefern.
Ihre letzte Reise führt sie in die Sargassosee: Dorthin zieht es die Europäischen Aale, um zu laichen. Auch vor Landgängen schreckt der Fisch dabei nicht zurück. Wissenschaftler wollen die Wandertage der Aale vorhersagen, um Gefahren für das Tier rechtzeitig entschärfen zu können.
Der Tornado in Oklahoma hat eine kilometerbreite Schneise der Zerstörung hinterlassen. Thomas Sävert von der Unwetterzentrale Meteomedia führt die enorme Kraft und Größe dieses Wirbelsturms auf die Wetterbedingungen vor Ort zurück.
Dass Robert Jungks Werk auf fundierten Kenntnissen basierte, ist für Rolf Kreibich bis heute Maßstab seiner Disziplin. Die Zukunftsforschung versuche, aus streng wissenschaftlichen Analysen Strategien und Prognosen zu formulieren, sagte er vor der Konferenz zum 100. Geburtstag des Publizisten.
Die umstrittene Schiefergas-Fördermethode Fracking wird in den USA in großem Stil eingesetzt. Mögliche Folgen werden vorab aber meist nicht geprüft. Das Fachmagazin "Science" hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen von Fracking auf die Wasserversorgung zusammenfassen soll.
Das oberflächennahe Wasser in den Ozeanen erwärmt sich um durchschnittlich 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Das sollte Auswirkungen auf die Fischerei haben. Eine Studie kanadischer Forscher beweist nun: Der Klimawandel wirkt sich schon heute stärker auf die marinen Ökosysteme aus als bisher gedacht.
Zu den häufigsten in Deutschland angebotenen Individuellen Gesundheitsleistungen zählen Ultraschall-Untersuchungen beim Gynäkologen. Krebserkrankungen können so vorzeitig erkannt werden, die Krankenkassen bezahlen die Untersuchungen nicht.
Noch immer ist Alzheimer nicht heilbar. Aber moderne Diagnoseverfahren haben die Früherkennung stark verbessert . Dennoch streiten Mediziner darüber, ob es überhaupt sinnvoll ist, wenn Patienten allzu früh von einer hohen Erkrankungswahrscheinlichkeit erfahren.
Hier plätschert die Ems gemütlich durch die Felder, hier grasen Kühe auf den ostfriesischen Wiesen. 800 Meter weiter unten geht es um Deutschlands Energieversorgung: Einer der größten Erdgasspeicher der BRD entsteht im Salzstock von Jemgum.
Nur etwa 15 Minuten vorher könne vor einem Tornado gewarnt werden, sagt Andreas Friedrich, Tornado-Experte des Deutschen Wetterdienstes. Er sei ein relativ kleinflächiges und kurzlebiges Ereignis. Der Experte erklärt, wie man sich vor Schaden schützen kann.
Führende Wissenschaftler erzählen von ihrer Suche nach Lösungen für die Klimaerwärmung. Flankiert werden ihre Texte von Comiczeichnungen. Das ist ungewöhnlich, aber alles in allem gelingt es dieser Graphic Novel, Menschen für das Thema Klima zu interessieren, die sich bisher wenig angesprochen fühlten.
Der asiatische Marienkäfer habe ein sehr starkes Immunsystem, sagt Andreas Vilcinskas, Leiter des Instituts für Angewandte Zoologie der Gießener Universität. Eventuell könnten Wissenschaftler aus seinen Substanzen Medikamente entwickeln. Bis es soweit sei, würden aber wohl noch viele Jahre vergehen.
Er war einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts und Mitschöpfer der Evolutionstheorie: Alfred Russel Wallace. Mit seiner spannend erzählten Wallace-Biografie gibt der Berliner Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht diesem Forscher nun die ihm gebührende Anerkennung.
2012 erlebte die Physik einen heiß ersehnten Triumph die Entdeckung des Higgs-Teilchens durch den Genfer Superbeschleuniger LHC. Das Higgs war der letzte noch fehlende Baustein des "Standardmodells", des derzeitigen Theoriegebäudes der Physik. Doch längst ist klar: Das goldene Standardmodell hat Risse, die Welt, sie ist viel größer, als das Standardmodell glauben macht.
Das Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald hat großen Anteil an der Erfolgsgeschichte der dortigen Universität. Es besteht nun bereits seit zehn Jahren und begleitet die wichtigen Diskurse in den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften.
Seit Ende 2010 tut sich was im Programmiererumfeld. Die Zeiten, in denen man einsam in einer Ecke Programmquellcode schrieb, scheinen nun endgültig vorbei. Programmierumgebungen wie Ruby on Rails erleichtern es Laien, nette, aber durchaus funktionale und komplexe Web-Applikationen zu entwickeln.
In Genf hat die Internationale Fernmeldeunion ITU in dieser Woche einen neuen Versuch unternommen, die Ausgestaltung des Internets auf eine breitere Grundlage zu stellen. Die UN-Organisation hatte sich im vergangenen Jahr mit ihrem unverhohlenen Anspruch auf Machtübernahme im Netz heftige Kritik zugezogen.
Wenn es nach Acatech und den Beteiligten des "Internet Privacy Projekts" geht, sollen Anwender zukünftig über die Verwendung ihrer Daten mitbestimmen können. In dem Projekt untersuchten Wissenschaftler zusammen mit Unternehmen, wie sich eine "Kultur der Privatheit im Internet" entwickeln soll.
Wer von ASMR betroffen ist, fällt in eine tiefe, fast tranceartige Entspannung, die durch Flüstern oder Papierknistern ausgelöst wird. Der Name klingt medizinisch, stammt allerdings aus der Community. Die trifft sich regelmäßig auf Youtube - und postet Flüster-Videos.
Alle sagen, mit dem Klonen menschlicher Stammzellen ist endgültig eine Grenze erreicht, das darf nicht sein. So viel Einigkeit ist in der bioethischen Debatte selten. Allerdings: Ein realer Bedarf für geklonte Menschen zeichnet sich nirgends ab, meint Volkart Wildermuth.
In gewaltigen, ausgespülten Salzstöcken, sogenannten Kavernen, soll Erdgas gelagert werden. Für das Gelingen der Energiewende wird diese Speichermethode immer wichtiger - für die Einwohner der Gegend immer gefährlicher.
Deutschlandradio Kultur · Wissenschaft und Technik · 18.5.2013
Nach erfolgreichem Klonen menschlicher Stammzellen gibt Grund zur Hoffnung, dass es Fortschritte gibt auf dem Weg zur Therapie schwerer Krankheiten. Angst vor Klon-Menschen müssen wir hingegen nicht haben, meint Volkart Wildermuth.
Geholt, um in Gewächshäusern die Blattläuse kleinzuhalten, hat sich der asiatische Marienkäfer zu einer großen Bedrohung für seine europäischen Verwandten entwickelt. Forscher haben jetzt das Geheimnis seines durchschlagenden Erfolgs entschlüsselt.
Den Einfluss der Impaktfaktoren zurückzudrängen, das ist das Ziel einer Deklaration, die heute veröffentlicht wurde. Ihre zahlreichen Unterzeichner plädieren dafür, die Bewertung von Forschung auf eine neue Basis zu stellen.
Der kalifornische Musiker Bernie Krause zeichnet die Geräusche winziger Ameisen und riesiger Wale auf. In seinem Soundarchiv hat er den Klang von Landschaften konserviert, die längst zerstört sind.
In gewaltigen, ausgespülten Salzstöcken, sogenannten Kavernen, soll Erdgas gelagert werden. Für das Gelingen der Energiewende wird diese Speichermethode immer wichtiger, für die Einwohner der Gegend immer gefährlicher.
Deutschlandradio Kultur · Wissenschaft und Technik · 18.5.2013
Forscher haben erstmals künstlich hergestellte embryonale Stammzellen geklont. Ein Meilenstein zur Heilung schwerer Krankheiten oder ethisches Tabu? Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche, warnt davor, embryonale Zellen als "Sache" zu betrachten - der Mensch dürfe nicht "verdinglicht" werden.
Deutschlandfunk · Interview · 17.5.2013
Nach jahrelanger Arbeit haben Forscher in Oregon menschliche Embryonen erzeugt und embryonale Stammzellen gewonnen. Damit sind die Hürden für das reproduktive Klonen kleiner geworden. Ein weltweites Verbot des reproduktiven Klonens ist dringend geboten, meint Ralf Krauter.
Ziemlich überraschend hat eine Forschergruppe um Shoukrat Mitalipov an der Oregon Health & Science University berichtet, sie habe menschliche Zellen geklont und daraus Stammzellen gewonnen.
Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 16.5.2013
in Meilenstein beim Klonen, ein bedeutsamer Durchbruch. So haben viele Medien das Forschungsergebnis aus Oregon genannt. Das wissenschaftliche Ereignis hat allerdings auch ethische Implikationen. Über sie spricht die Bioethikerin Regine Kollek mit Arndt Reuning.
Wie wirken Gedichte? Warum sind wir beim Dekodieren von schwarzen Zeichen auf weißem Papier derart vereinnahmt, dass wir am Flughafen fast das Einsteigen vergessen? Das sind nur einige der Fragen, die Wissenschaftler umtreiben, wenn sie über das Lesen und Verstehen von literarischen Texten forschen.
Deutschlandradio Kultur · Forschung und Gesellschaft · 16.5.2013
An der deutsch-polnischen Grenze wird der Naturschutz "harmonisiert": Bereits seit 1992 arbeiten im Landschaftsschutzpark an der Oderaue Naturschützer aus beiden Ländern zusammen. Das von der EU geförderte Projekt lässt Vorurteile und die schwierige gemeinsame Geschichte in den Hintergrund rücken.
Durch das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz könne die Qualität der Medikamente verbessert werden, sagt Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission. Auch bereits zugelassene Medikamente könnten damit erneut überprüft werden. Doch das neue Gesetz ist nur ein erster Schritt.
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Interview mit Uwe Eric Laufenberg, Opernregisseur, zu Richard Wagner
Sendezeit: 22.05.2013, 23:49
Deutschlandradio Kultur
Promillegrenzen - Müssen für alle Verkehrsteilnehmer die gleichen Regeln gelten?
Sendezeit: 23.05.2013, 01:05
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Auf der Suche nach der Seele II - Florian Steger
Sendezeit: 22.05.2013, 20:03
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