Seit die Nasa ihre Space Shuttles einmottete stehen die Amerikaner ohne Transportfahrzeug in den Orbit da. Jetzt sollen Privatfirmen in die Bresche springen und zumindest den Gütertransport übernehmen. Die erste derartige Kapsel, "Dragon" genannt, ist inzwischen an der Raumstation angekommen.
Viele aktive Vulkane senden Lebenszeichen aus. Erdbeben, Gasausbrüche und Veränderungen in der Wasserchemie sind meist keine guten Anzeichen. Nun ist es Wissenschaftlern gelungen, diese an der Oberfläche messbaren Veränderungen mit dem Geschehen in der Magmakammer zu verknüpfen.
Der eingedampfte Nietzsche ist der dritte Streich der neuen Reihe des Hörverlages "Große Dichter und Denker in 100 Minuten". In großen Schritten durchmisst das Hörbuch das pompöse Werk des Denkers – trotz aller Kompliziertheit gut verständlich gesprochen von Helge Heynold.
Die Primatenforscherin Julia Fischer hat Affen in freier Wildbahn beobachtet. Und sie kam den Tieren dabei so nah, wie man es sich als Kind vorstellt, versteckt im Gebüsch. Die Verhaltensforscherin beschreibt dies mit stilistischer Leichtigkeit und konfrontiert dabei die Leser mit echter Wissenschaft.
Mehr als 300 Wissenschaftler und interessierte Laien wollten in Berlin beim sogenannten Weltskeptikerkongress eine Lanze für die wahrhaftige Wissenschaft brechen. Bleibt die Frage, welche Zweifel sie gerne bei der Bevölkerung setzen würden.
Kreativitätstraining sei wie ein Schwimmkurs für Fische, behauptet der Würzburger Philosoph und Wirtschaftsethiker Karl Heinz Brodbeck. Wenn aber die Menschen immer schon Kreativität besitzen, was setzt sie frei? Entsteht sie zufällig oder wird dazu ein einsames Genie gebraucht?
Die Folgen des Insektizids DDT für Greifvögel ist ein Klassiker der Umweltforschung. Für andere Wirbeltiere war allerdings nichts ähnliches bekannt. Jetzt allerdings wurde ein entsprechende Wirkungskette per Zufall für eine nordamerikanische Schwalbenart aufgedeckt.
Die radiologischen Folgen des Unfalls im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi werden langsam faßbar. In Wien diskutierte der Radiologie-Ausschuß der UN, Unscear, jetzt zwei Studien, die die Folgen für die Kraftwerksarbeiter und die allgemeine Bevölkerung untersuchten.
Die staatliche Drittmittelquote der Hochschulen ist in den letzten zehn Jahren von 16 auf 26 Prozent gestiegen, so der Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der Zuwachs stößt bei Wissenschaftlern auf Kritik: Von Wettbewerbsdruck und Drittmittelzwang ist die Rede. Sie fordern eine bessere Ausstattung durch die Länder.
Italienische Forscher haben ein wasserfestes Papier entwickelt, das sich äußerlich nicht von normalem Papier unterscheidet. Mit ihrer technisch einfachen Methode könnte man auch Kleiderstoffe vor dem Aufweichen selbst bei schlimmstem Regen schützen oder sie antibakteriell vorbehandeln.
Frankfurter Genetiker haben zeigen können, dass sich der Eisbär bereits vor rund 600.000 Jahren vom Braunbären abgespalten hat. Das ist rund fünfmal früher als bislang angenommen. Eine Konsequenz der Neudatierung: Der Eisbär hat sich nur langsam an das Leben in der Arktis angepasst und könnte mit dem Klimawandel überfordert sein.
Biergärten und Rosskastanienbäume gehören zusammen. Seit Mitte der 1990er-Jahre aber stört ein kleiner Schmetterling die Idylle massiv. Dessen Larven schädigen die Bäume, indem sie kleine Gänge durch die Blätter fressen. So verfärben sich die Blätter bereits im Frühsommer rotbraun und fallen ab.
Die Ökonomin Gabriella Conti hat zusammen mit Wirtschafts-Nobelpreisträger James Heckman eine Studie mit Rhesusaffen veröffentlicht. Darin kommt sie zu dem Ergebnis, dass negative Einflüsse auf die Primaten im Kindesalter gesundheitliche Folgen für deren ganzes Leben haben.
Trotz operativer Brustkrebsbehandlung erleiden manche Frauen nach Jahren oder Jahrzehnten einen Rückfall. Doch warum sind manche Tumore aggressiver als andere? Britische Forscher haben Gewebeproben von 100 Tumoren genetisch analysiert - und dabei einige Überraschungen erlebt.
"Bewegung ist die beste Medizin", sagen viele Ärzte. Bei der Behandlung greifen sie dann aber doch lieber zu Medikamenten. Seitdem man in Studien erkannt hat, dass Sport ein effizientes Therapeutikum sein kann, hat in den Klinken allerdings ein Umdenken begonnen.
In seinem Buch "Inkognito" fasst David Eagleman im angenehmen Plauderton die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung zusammen und zeigt, dass in unserem Kopf immer mindestens zwei Denkprozesse sich widerstreiten - und so flexibles Verhalten ermöglichen.
Am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut wurde ein Hochleistungsrechner in Betrieb genommen. Er beschleunigt komplexe Berechnungen, die für die Krebsbehandlung benötigt werden. Der Supercomputer könnte vor allem der sogenannten personalisierten Therapie an der Berliner Charité nutzen.
Lässt ein Computerspiel das Hirn wachsen? Diese Frage stellen sich zurzeit Forscher einer Berliner Studie, in der untersucht wird, wie sich digitale Erfahrungen im Gehirn abbilden. Möglicherweise führt intensives Spielen zu einem Wachstum bestimmter Hirnareale.
Gab es einst Leben auf dem Mars? Seit die Menschheit ihren Nachbarplaneten mit Sonden erforscht, stellt sie sich diese Frage. Immerhin: Deutsche Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, dass irdisches Leben auf dem Mars durchaus überlebensfähig wäre - in Form von Flechten.
Unter Akademikern wie auch im Rest der Gesellschaft ist kritisches Denken Mangelware - meinen die sogenannten "Skeptiker". Sie wundern sich darüber, was so alles in oder trotz der Wissenschaft geglaubt wird. Unter dem Motto "Wissenschaft fördern in einer Zeit der Ungewissheit" trafen sie sich jetzt in Berlin.
In Argentinien kann man fast alle Klimazonen der Welt erleben: Dschungel an den Iguazu-Wasserfällen, trockene Andenlandschaften im Nordwesten und arktische Kälte im Süden. Der Klimawandel stellt das Wettersystem Argentiniens allerdings ordentlich auf den Kopf.
Die Aufregung in der westlichen Industrie war groß als China vor knapp zwei Jahren den Export von Seltenen Erden massiv beschränkte. Diese speziellen Metalle werden dringend benötigt für Flachbildschirme, Glasfaserkabel oder Windkraftanlagen.
Ein schlimmer Verdacht lastet auf den künstlichen Süßstoffen. Laut einer neuen Studie sollen sie Herz und Kreislauf schädigen. Nun sind Studien erfahrungsgemäß mit Skepsis zu betrachten. Deshalb hat sich Lebensmittelchemiker Udo Pollmer die Daten genauer angesehen.
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Glitzer, Glanz und Polizei-Willkür - Aserbaidschan und der "Song Contest"
Sendezeit: 26.05.2012, 18:40
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Vatikan bestätigt Festnahme des päpstlichen Kammerdieners
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