Für die Diagnose von Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren würden sich viele Ärzte ein "Labor in der Westentasche" wünschen, das vor Ort innerhalb kurzer Zeit das Blut ihres Patienten analysieren kann. Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig kommt diesem Ziel nun einen Schritt näher.
Roboter erobern das alltägliche Leben. Sie saugen Staub, mähen den Rasen oder führen durchs Museum. Je näher sie den Menschen kommen, desto flexibler müssen sie programmiert werden. Deshalb wird seit einiger Zeit ein anderer Ansatz erprobt: Roboter sollen selbst lernen, in einer komplexen Umwelt zurecht zu kommen.
Das Warten auf ein neues Organ ist oft ein Wettlauf mit der Zeit. Angst vor dem Tod oder einer Abstoßung des neuen Organs gehören dazu. Die Psychotherapeutenkammer NRW fordert deshalb einheitlich geregelte Mindeststandards für die psychische Versorgung von Organtransplantierten.
Das Buch zeigt die komplexen Zusammenhänge der weltweiten Wasserversorgung. Die globalen Kreisläufe des Süßwassers werden ebenso dargestellt wie der ökologische Druck, dem das Wasser weltweit ausgesetzt ist.
Vor allem Wintersportler dürfte der viele Schnee freuen, der in diesen Tagen große Teile Deutschlands pudert. Die Kehrseite der Medaille ist das Chaos auf den Straßen. Über 20 Stunden steckten Menschen in der vergangenen Woche in ihren Autos auf der A45 fest.
Mit eintägiger Verspätung ist heute von Cape Canaveral aus die amerikanische Raumfähre Endeavour ins All gestartet. Ziel ist die Internationale Raumstation (ISS). Der erste Räumfährenstart 2010 eröffnet zugleich das letzte Betriebsjahr der Space Shuttles.
Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche. Der Risikoexperte Gerhard Berz, der die meisten Katastrophengebiete der Welt persönlich bereist hat, erklärt, wie diese Naturkatastrophen zustande kommen und wie man sich vor ihnen möglichst gut schützen kann.
Technetium-99 ist das Arbeitspferd der Radiologie: Tumore werden damit entdeckt, Fehlfunktionen von Schilddrüse, Herz und Lunge. In die Blutbahn gespritzt reichert sich das radioaktive Technetium in Entzündungsherden und Geschwulsten an, sodass diese auf Bildern sichtbar werden.
Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen nur auf Glauben. Das ist die Kernthese von Hans-Dieter Radecke und Lorenz Teufel in "Was zu bezweifeln war". Sie kommen zu dem Schluss, dass sich neue Theorien niemals allein aufgrund rationaler Argumente durchgesetzt haben.
Der Kiwi ist ein Vogel, der nicht fliegen kann und Sinnbild von Neuseeland. Die Bewohner nennen sich selbst Kiwis, die Währung heißt Kiwi, an fast jeder Straßenecke ist irgendein Kiwisymbol zu sehen. 1994 startete die neuseeländische Umweltschutzbehörde das Projekt "Operation Nestegg" zur Rettung der Vögel.
Deutschlandradio Kultur · Wissenschaft und Technik · 7.2.2010
Fast nirgendwo sonst ist die kulturelle Kluft zwischen naturwissenschaftlichem und geisteswissenschaftlichem Denken, zwischen Mathematik und Ästhetik so groß wie in Deutschland. Der vor 100 Jahren geborene Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Max Bense machte sich als erster über diese Kluft Gedanken.
Wasserstoff ist ein sauberer Energieträger. Die Natur gewinnt ihn mit Hilfe von Sonnenlicht und Katalysatorproteinen aus Wasser. Das ist Teil der Photosynthese, mit der Pflanzen Energie gewinnen. In Freiburg wird versucht, diesen Prozess technisch nachzuahmen.
Konrad Lorenz, der Vater der Verhaltensforschung, hatte erkannt: „Gänse sind eben auch nur Menschen.“ Noch heute fördert die Beobachtung der Lorenz'schen Gänseschar in Grünau bei Wien überraschende Erkenntnisse über die Nähe von Gans und Mensch zutage.
Der Technologieforscher, Philosoph und Literaturwissenschaftler Alan Shapiro möchte ein anderes Verhältnis zwischen Mensch und Technik herstellen. So soll die Computersoftware der Zukunft mit künstlicher Intelligenz arbeiten, wie ein "lebendiges Wesen, das unseren Respekt verdient."
Schimpansen benutzen Werkzeug, oder auch Rabenvögel. Fische hingegen standen nicht im Verdacht, eine so große Intelligenzleistung zu vollbringen, dass sie Werkzeuge einsetzen. Nun verhalfen südamerikanische Süßwasserrochen den Biologen zu der Einsicht, dass auch Fische Werkzeuge benutzen.
Eine Organtransplantation verlängert das Leben, ist aber auch mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Das Immunsystem des Körpers muss unterdrückt werden, um eine Abstoßung zu verhindern. In "Science Translational Medicine" berichten französische Forscher jetzt über eine schonendere Art, das fremde Transplantat körperverträglich zu machen.
Kenne deinen Feind! Nach diesem Motto verfahren Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin: Sie entschlüsseln das Erbgut von Tumorzellen und von Patienten, um so eine individuell angepasste Therapie zu entwickeln. So ließen sich auch die Nebenwirkungen reduzieren, sagt der Institutsdirektor Hans Lehrach.
Jeremy Rifkin sieht die Menschheitsgeschichte als fortwährende soziale Interaktion. Doch je größer unsere Verbundenheit im Zuge der Globalisierung, um so größer ist auch unser Energieverbrauch.
Mit gentechnischen Methoden ist es indischen Forschern gelungen, die Hautalterung von Tomaten stark zu verzögern. Sie legten die Gene für zwei bisher unterschätzte Schlüsselenzyme still. Die Haltbarkeit des saftigen Obstes könnte damit verlängert werden.
Weil sich das Weltall in alle Richtungen ausdehnt, entfernen sich Galaxienhaufen wie Rosinen in einem aufgehenden Kuchen immer weiter voneinander. Doch nun haben Wissenschaftler eine Ansammlung von Galaxienhaufen entdeckt, die der Expansion des Kosmos trotzen und sich eigensinnig in eine andere Richtung zu bewegen.
Zwar passieren in Deutschland nicht so heftige Erdbeben wie jüngst in Haiti, stark beben kann die Erde dennoch, wie vor fünf Jahren bei Furtwangen im Schwarzwald mit einer Stärke von 5,4. Um mögliche Folgeschäden zu minimieren, simulieren Forscher Beben im Computer.
Im September dieses Jahres wird Amerika die Ära der bemannten Raumfahrt auf unbestimmte Zeit beenden. US-Präsident Barack Obama will – wie von seinem Vorgänger George W. Bush geplant – die Space Shuttles ausmustern, aber keinen Nachfolger bauen lassen.
Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 2.2.2010
Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, erläutert im Interview mit Monika Seynsche die Folgen des US-Ausstiegs.
Eine Psychologin in Frankfurt hat sich gefragt, was eigentlich die Glücksgefühle beim Tanzen auslöst – und warum sie manchmal ausbleiben. Demnächst veröffentlicht sie ihre Promotionsarbeit dazu, in dessen Mittelpunkt der Tango steht. Kein Wunder, die Forscherin stammt aus Süd-Amerika.
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18.10: Türkeis Außenminister Davutoglu will mit Iran über Atomprogramm sprechen
Sendezeit: 09.02.2010, 18:38
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Unser Land - Leben in Iqaluit, im Nordosten Kanadas
Sendezeit: 09.02.2010, 18:15
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Das Vorsingen der Profs
Sendezeit: 09.02.2010, 17:39
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