In einer großen Studie über zwei Jahrzehnte suchen australische Forscher nach Erkenntnissen über die Gesundheit von Heranwachsenden. Ein Hauptfokus liegt auf Gewichtsproblemen bei Kindern und Jugendlichen. Erstes Zwischenergebnis: Väter haben ein entscheidenden Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder.
Am Schweizer Paul Scherrer Institut ist es einer internationalen Forschergruppe gelungen, die Magnetisierung von Speichermedien mithilfe von Laserimpulsen zu ändern. Das Verfahren ist viel schneller als das übliche Umschalten durch ein externes Magnetfeld und benötigt weniger Energie.
Roboter könnten auch theoretisch mehr als schrauben und Staub saugen, beispielsweise als Pflegehilfe im sozialen Bereich helfen. An der Technischen Universität München entwickeln Forscher Roboter mit menschlichem Angesicht, die man auch an sich ranlassen würde.
Der Klimaforscher Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Hamburg widerspricht den Thesen Vahrenholts, des einstigen Umweltsenators der Stadt. Wenn man Klimawandel nachweisen wolle, brauche man keine Modelle: der Meeresspiegelanstieg sei "wirklich bedrohlich".
Als Robert E. Peary vor mehr als hundert Jahren in die Arktis aufbricht und versucht, als erster Forscher den Nordpol zu erreichen, beschließt seine Frau Josephine, ihn zu begleiten. Cornelia Gerlach erzählt die ergreifende Lebensgeschichte der ersten weißen Frau bei den Polareskimos.
Seitdem die Ära der amerikanischen Space-Shuttles beendet ist, haben die USA nicht mehr an die Internationale Raumstation (ISS) angedockt. Das soll sich bald ändern - mit einem privat gebauten und finanzierten Frachtcontainer namens Dragon.
Entgegen ihrem Namen kommt die afrikanische Schweinepest auch auf anderen Kontinenten vor. Zurzeit ist eine besonders aggressive Variante in Russland auf dem Vormarsch. Die Seuche befällt auch Wildschweine und kann sich deshalb unkontrolliert ausbreiten. Am Friedrich-Loeffler-Institut stellen sich Tierärzte auf den Ernstfall ein.
Ob er ein hilfsbereiter Mensch ist, gewissenhaft und voller Tatendrang - das weiß der User, wenn er die Selbsttests der Internetplattform "PsyWeb" hinter sich hat. Die Online-Befragung hilft aber auch der Forschung: "PsyWeb" wird von einem Netzwerk von Universitäts-Psychologen betrieben.
Viele Menschen gehen fälschlicherweise davon aus, dass sie unter eine Laktoseintoleranz leiden. Bei manchen liegt es am fehlenden Enzym, anderen wird eine Einbildung der Unverträglichkeit nachgesagt.
Der Vorsitzende des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK), Jochem Marotzke, hat die Kritik des RWE-Managers Fritz Vahrenholt an Prognosen zur Erderwärmung zurückgewiesen. Die Thesen aus dessen Buch "Die kalte Sonne" seien größtenteils nicht belegt oder längst widerlegt, sagte er.
Deutschlandradio Kultur · Interview · 7.2.2012
Der RWE-Manager und Umweltexperte Fritz Vahrenholt hält die gängigen Prognosen für die Erderwärmung durch CO2 für maßlos übertrieben. Dem Weltklimarat warf Vahrenholt vor, die Vorhersagen für die Erderwärmung falsch zu berechnen.
Deutschlandradio Kultur · Interview · 6.2.2012
Es ist vor allem der Untertitel des Buches "Die kalte Sonne", der für Aufregung oder auch Empörung sorgt. Er lautet "Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet". Deutschlandfunk-Journalist Georg Ehring erläutert im Interview seinen Eindruck des Werkes.
30 bis 40 Prozent aller resistenten Erreger, die auch der Humanmedizin zu schaffen machen, sollen aus der Tiermast kommen. Wie gehen die Tiermäster mit Antibiotika um? Und wie kann die Gefahr einer zunehmenden Resistenz schon im Stall gebannt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Tagung, die nun in Hannover stattfand.
Immer mehr Parkinson-Patienten bekommen einen Hirnschrittmacher implantiert. Dabei sollen Reizströme tief im Gehirn das Feuer der Neuronen kontrollieren und so die Motorik des Behandelten stärken. Die tiefe Hirnstimulation verbessert viele der Krankheitssymptome, zeigt aber auch unerwartete Nebenwirkungen.
Mit sogenannten "Screenreadern", die Bildschirmtexte in tastbare Brailleschrift umwandeln, können Blinde lesen, was auf dem Computerbildschirm steht. Bilder und Grafiken lassen sich damit bislang noch nicht erkennen. Doch mit einem neuen Gerät namens "Hyperbraille" soll das anders werden.
Ende Dezember veröffentlichten australische Wissenschaftler einen Bericht über Haie, deren Eltern offenbar verschiedenen Subspezien angehören. Diese Unterarten sind eigentlich in unterschiedlichen Regionen zu Hause. Das Techtelmechtel der Eltern soll durch den Klimawandel möglich geworden sein.
Rund 30 Prozent weniger Gas hat Russland in den vergangenen Tagen an seine Partner in Europa geliefert – der Eigenbedarf ist bei den arktischen Temperaturen einfach zu groß. Doch auch Polen will ins Gasgeschäft einsteigen. Das Land verfügt über die wohl größten Schiefergasvorkommen in Europa.
Nach seinen Bestsellern "Babyjahre" und "Kinderjahre" hat Remo H. Largo nun ein neues Buch vorgelegt. In "Jugendjahre - Kinder durch die Pubertät begleiten" erklärt der Schweizer Kinderarzt die Potenziale und Probleme von Teenagern.
Das Auto verliert an Attraktivität. Immer weniger Jugendliche machen den Führerschein. Immer mehr Menschen mieten Fahrzeuge über Fahrrad- oder Car-Sharing-Angebote, fliegen nicht mehr in Urlaub, sondern machen Urlaub im Umland.
Die Apokalypse ist ein Faszinosum, das viele Menschen umtreibt. Weltuntergangsvorstellungen finden sich in verschiedenen Religionen - vom Christentum bis zum Buddhismus, aber auch in der Literatur, Malerei und sogar der Rap-Musik.
Fluglärm führt zu einem Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das behauptet der Epidemologe Eberhard Greiser unter Berufung auf statistische Daten. Auch Brustkrebs könne durch Fluglärm begünstigt werden.
In den letzten Jahren sind immer mehr Genforscher auf das Meer hinaus gefahren, um dort Wasserproben zu sammeln. In ihren Hightech-Automaten können die Forscher die Fähigkeiten der Mikroorganismen im Meerwasser untersuchen, ohne überhaupt zu wissen, wer da im Wasser herumschwimmt. Meeresbiologen aus Seattle haben eine Methode gefunden, wie sich einzelne Organismen aus dem genetischen Durcheinander isolieren lassen.
Die Empfänglichkeit für Drogensucht ist offenbar vererbbar, denn sie hat mit der Anatomie des Gehirns zu tun. Eine Studie der Universität Cambridge hat das gezeigt, weist allerdings auch den Weg zu einer möglichen Therapie.
Haustier, Delikatesse, Jagdobjekt - Das Tier hat für uns unterschiedliche Bedeutung und Nutzen. Ein junger Forschungszweig, die Anthrozoologie, beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Laut Weltgesundheitsorganisation ist das Burnout-Syndrom keine Krankheit. Der Psychotherapeut Mathias Berger spricht von einer ernst zu nehmenden "Befindlichkeitsstörung" durch hohe Arbeitsbelastung - und appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber.
Wenn Migranten in Deutschland psychisch krank werden, wirft das Probleme auf: Je nach kultureller Herkunft äußern Patienten psychische Erkrankungen unterschiedlich. Denn anders als im Westen werden Krankheiten in anderen Kulturkreisen häufig mit übernatürlichen Ereignissen erklärt.
Deutschlandradio Kultur · Forschung und Gesellschaft · 2.2.2012
Ein Kommentar im Fachjournal "Nature" ist mit "Die giftige Wahrheit über Zucker" überschrieben. Die provokante Zeile meinen die Autoren allerdings sehr ernst. Sie machen die immer größeren Mengen von Zucker in der Nahrung für die epidemieartige Steigerung von Fettleibigkeit und Stoffwechselerkrankungen verantwortlich.
Die Verwendung von Farbpigmenten gilt als Zeichen eines Entwicklungssprungs der menschlichen Gattung. Bislang wird so etwas vor allem dem modernen Menschen und als Nachahmer dem Neandertaler zugetraut. Doch in den Abhandlungen der US-Akademie der Wissenschaften stellen niederländische Forscher jetzt 250.000 Jahre alte Farbspuren vor, die vom Neandertaler stammen.
Mehr als eine Million Menschen tragen hierzulande Geräte im Brustraum, die ihr Herz überwachen: Herzschrittmacher oder Defibrillatoren. Die Betroffenen durften bisher nicht in den Kernspintomografen. Dank einer neuen Gerätegeneration ändert sich das.
Wenn Tiere über Wochen und Monate ihren Körper auf Standby stellen, wird das landläufig als Winterschlaf bezeichnet. Dabei beschränkt sich diese körperliche Ruhephase keineswegs nur auf die kalte Jahreszeit.
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