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WISSENSCHAFT
Die Leipziger Forscher arbeiten an einem portablen Minilabor, das Blut innerhalb einer Stunde analysieren soll. 
 (Bild: Stock.XCHNG / Ahmed Al-Shukaili)

Labor in der Westentasche

Fraunhofer-Institut arbeitet an portablem Analysesystem

Für die Diagnose von Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren würden sich viele Ärzte ein "Labor in der Westentasche" wünschen, das vor Ort innerhalb kurzer Zeit das Blut ihres Patienten analysieren kann. Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig kommt diesem Ziel nun einen Schritt näher.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 9.2.2010

 
Corvid ist nur so groß wie ein Schuhkarton und besteht aus Standardbauteilen. (Bild: Volkart Wildermuth)

Neugieriges Kettentier

Lernende Roboter in der Entwicklung

Roboter erobern das alltägliche Leben. Sie saugen Staub, mähen den Rasen oder führen durchs Museum. Je näher sie den Menschen kommen, desto flexibler müssen sie programmiert werden. Deshalb wird seit einiger Zeit ein anderer Ansatz erprobt: Roboter sollen selbst lernen, in einer komplexen Umwelt zurecht zu kommen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 9.2.2010

 
Mit einer Transplantation ist der Leidensweg oft noch nicht zu Ende.  (Bild: AP)

Krank durch Organtransplantation

Psychische Belastung von Patienten wird unterschätzt

Das Warten auf ein neues Organ ist oft ein Wettlauf mit der Zeit. Angst vor dem Tod oder einer Abstoßung des neuen Organs gehören dazu. Die Psychotherapeutenkammer NRW fordert deshalb einheitlich geregelte Mindeststandards für die psychische Versorgung von Organtransplantierten.

Deutschlandfunk · Sprechstunde · 9.2.2010

 
Der Atlas stellt die Zusammenhänge der Wasserversorgung dar. (Bild: Stock.XCHNG / Christa Richert)

Die wichtigste Lebensressource

Maggie Black/Jannet King: "Der Wasseratlas"

Das Buch zeigt die komplexen Zusammenhänge der weltweiten Wasserversorgung. Die globalen Kreisläufe des Süßwassers werden ebenso dargestellt wie der ökologische Druck, dem das Wasser weltweit ausgesetzt ist.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 9.2.2010

 
Ein Mittel, um Straßen von Vereisungen zu befreien, könnte es sein, Erdwärme an die Oberfläche zu ziehen.  (Bild: AP)

Heizung für die Straße

Technologien zur Enteisung von Fahrbahnen

Vor allem Wintersportler dürfte der viele Schnee freuen, der in diesen Tagen große Teile Deutschlands pudert. Die Kehrseite der Medaille ist das Chaos auf den Straßen. Über 20 Stunden steckten Menschen in der vergangenen Woche in ihren Autos auf der A45 fest.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 8.2.2010

 
Ein Space Shuttle des Nachts am Cape Canaveral.  (Bild: AP)

Wehmut an Cape Canaveral

Letzter Space-Shuttle-Nachtstart absolviert

Mit eintägiger Verspätung ist heute von Cape Canaveral aus die amerikanische Raumfähre Endeavour ins All gestartet. Ziel ist die Internationale Raumstation (ISS). Der erste Räumfährenstart 2010 eröffnet zugleich das letzte Betriebsjahr der Space Shuttles.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 8.2.2010

 
Zerstörte Häuser auf der indonesischen Insel Nias (Bild: AP)

"Tipps vom Master of Disaster"

Gerhard Berz: "Wie aus heiterem Himmel?"

Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche. Der Risikoexperte Gerhard Berz, der die meisten Katastrophengebiete der Welt persönlich bereist hat, erklärt, wie diese Naturkatastrophen zustande kommen und wie man sich vor ihnen möglichst gut schützen kann.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 8.2.2010

 
Radioaktives Material ist aus der modernen Diagnostik nicht wegzudenken. (Bild: Stock.XCHNG)

Diagnose abgesagt

Radiologen geht der Rohstoff aus

Technetium-99 ist das Arbeitspferd der Radiologie: Tumore werden damit entdeckt, Fehlfunktionen von Schilddrüse, Herz und Lunge. In die Blutbahn gespritzt reichert sich das radioaktive Technetium in Entzündungsherden und Geschwulsten an, sodass diese auf Bildern sichtbar werden.

Deutschlandfunk · Wissenschaft im Brennpunkt · 7.2.2010

 
Muss die Theorie der Dunklen Materie überdacht werden? (Bild: Nasa, Esa und R. Massey)

Die Lüge von der objektiven Wissenschaft

Hans-Dieter Radecke, Lorenz Teufel: "Was zu bezweifeln war", Droemer

Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen nur auf Glauben. Das ist die Kernthese von Hans-Dieter Radecke und Lorenz Teufel in "Was zu bezweifeln war". Sie kommen zu dem Schluss, dass sich neue Theorien niemals allein aufgrund rationaler Argumente durchgesetzt haben.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 7.2.2010

 
Der Kiwi ist in Neuseeland zu Hause. (Bild: AP Archiv)

Operation Nestegg

Ein nationales Projekt zur Rettung der bedrohten Kiwis

Der Kiwi ist ein Vogel, der nicht fliegen kann und Sinnbild von Neuseeland. Die Bewohner nennen sich selbst Kiwis, die Währung heißt Kiwi, an fast jeder Straßenecke ist irgendein Kiwisymbol zu sehen. 1994 startete die neuseeländische Umweltschutzbehörde das Projekt "Operation Nestegg" zur Rettung der Vögel.

Deutschlandradio Kultur · Wissenschaft und Technik · 7.2.2010

 
In den 50er-Jahren entfaltete Bense eine breite publizistische Wirkung, die sich vor allem im Streit um ästhetisch-literarische Fragen äußerte.  (Bild: Stock.XCHNG / Erik Dungan)

Einfach komplex

100. Geburtstag des Wissenschaftstheoretikers Max Bense

Fast nirgendwo sonst ist die kulturelle Kluft zwischen naturwissenschaftlichem und geisteswissenschaftlichem Denken, zwischen Mathematik und Ästhetik so groß wie in Deutschland. Der vor 100 Jahren geborene Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Max Bense machte sich als erster über diese Kluft Gedanken.

Deutschlandfunk · Kalenderblatt · 7.2.2010

 
Mit dem Blattgrün verwandeln Pflanzen seit langem Wasser und Kohlendioxid in Energieträger.

Künstliche Photosynthese

Energieträger aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid

Wasserstoff ist ein sauberer Energieträger. Die Natur gewinnt ihn mit Hilfe von Sonnenlicht und Katalysatorproteinen aus Wasser. Das ist Teil der Photosynthese, mit der Pflanzen Energie gewinnen. In Freiburg wird versucht, diesen Prozess technisch nachzuahmen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 5.2.2010

 
Gänse sind sehr clanbezogene Tiere. (Bild: AP)

Gänse sind auch nur Menschen

Hormonhaushalt steuert Sozialleben des Federviehs

Konrad Lorenz, der Vater der Verhaltensforschung, hatte erkannt: „Gänse sind eben auch nur Menschen.“ Noch heute fördert die Beobachtung der Lorenz'schen Gänseschar in Grünau bei Wien überraschende Erkenntnisse über die Nähe von Gans und Mensch zutage.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 5.2.2010

 
Bald sollen Computer künstlerisch arbeiten, so Shapiro. (Bild: AP)

"Wir brauchen künstliche Intelligenz"

Wissenschaftler Alan Shapiro über die Zukunft der Computertechnik

Der Technologieforscher, Philosoph und Literaturwissenschaftler Alan Shapiro möchte ein anderes Verhältnis zwischen Mensch und Technik herstellen. So soll die Computersoftware der Zukunft mit künstlicher Intelligenz arbeiten, wie ein "lebendiges Wesen, das unseren Respekt verdient."

Deutschlandradio Kultur · Thema · 5.2.2010

 
Tigerstachelrochen sind überraschend intelligent. (Bild: Zoo Wien)

Ballspiele im Aquarium

Stachelrochen sind überraschend intelligente Knorpelfische

Schimpansen benutzen Werkzeug, oder auch Rabenvögel. Fische hingegen standen nicht im Verdacht, eine so große Intelligenzleistung zu vollbringen, dass sie Werkzeuge einsetzen. Nun verhalfen südamerikanische Süßwasserrochen den Biologen zu der Einsicht, dass auch Fische Werkzeuge benutzen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 4.2.2010

 
Nach Transplantationen müssen die Patienten Immunsuppressiva nehmen. (Bild: DHM)

Teilblockade erleichtert das Leben

Immunsystem von Transplantationspatienten wird modifiziert

Eine Organtransplantation verlängert das Leben, ist aber auch mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Das Immunsystem des Körpers muss unterdrückt werden, um eine Abstoßung zu verhindern. In "Science Translational Medicine" berichten französische Forscher jetzt über eine schonendere Art, das fremde Transplantat körperverträglich zu machen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 4.2.2010

 
Mit neuen Medikamenten bekämpft die Wissenschaft Tumorzellen. (Bild: Universität Münster)

Maßgeschneiderte Krebstherapie dank Genanalyse

Suche nach der optimalen Medikamentenkombination

Kenne deinen Feind! Nach diesem Motto verfahren Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin: Sie entschlüsseln das Erbgut von Tumorzellen und von Patienten, um so eine individuell angepasste Therapie zu entwickeln. So ließen sich auch die Nebenwirkungen reduzieren, sagt der Institutsdirektor Hans Lehrach.

Deutschlandradio Kultur · Thema · 4.2.2010

 
Kooperation siegt über Konkurrenz. (Bild: Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Fortschritt durch Kooperation

Jeremy Rifkin: "Die empathische Zivilisation", Campus Verlag

Jeremy Rifkin sieht die Menschheitsgeschichte als fortwährende soziale Interaktion. Doch je größer unsere Verbundenheit im Zuge der Globalisierung, um so größer ist auch unser Energieverbrauch.

Deutschlandradio Kultur · Kritik · 4.2.2010

 

Aufschub für reife Früchtchen

Forscher wollen die Haltbarkeit von Tomaten verlängern

Mit gentechnischen Methoden ist es indischen Forschern gelungen, die Hautalterung von Tomaten stark zu verzögern. Sie legten die Gene für zwei bisher unterschätzte Schlüsselenzyme still. Die Haltbarkeit des saftigen Obstes könnte damit verlängert werden.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 3.2.2010

 
Der Virgo-Galaxienhaufen mit M 87  (Bild: ESO)

Galaktische Geisterfahrer

Kosmische Objekte bewegen sich entgegen der Expansionsrichtung des Alls

Weil sich das Weltall in alle Richtungen ausdehnt, entfernen sich Galaxienhaufen wie Rosinen in einem aufgehenden Kuchen immer weiter voneinander. Doch nun haben Wissenschaftler eine Ansammlung von Galaxienhaufen entdeckt, die der Expansion des Kosmos trotzen und sich eigensinnig in eine andere Richtung zu bewegen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 3.2.2010

 
Ständig mit vielen Ohren am Untergrund: Global Seismic Monitor (Bild: AWI)

Wenn im Computer die Erde bebt

Forscher entwickeln Frühwarnsysteme für Erdbeben

Zwar passieren in Deutschland nicht so heftige Erdbeben wie jüngst in Haiti, stark beben kann die Erde dennoch, wie vor fünf Jahren bei Furtwangen im Schwarzwald mit einer Stärke von 5,4. Um mögliche Folgeschäden zu minimieren, simulieren Forscher Beben im Computer.

Deutschlandradio Kultur · Elektronische Welten · 2.2.2010

 
Die Testrakete Ares I-X der NASA.  (Bild: NASA/Kim Shiflett)

Aus für Ares

Die USA ziehen sich nach 50 Jahren aus der bemannten Raumfahrt zurück

Im September dieses Jahres wird Amerika die Ära der bemannten Raumfahrt auf unbestimmte Zeit beenden. US-Präsident Barack Obama will – wie von seinem Vorgänger George W. Bush geplant – die Space Shuttles ausmustern, aber keinen Nachfolger bauen lassen.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 2.2.2010

Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, erläutert im Interview mit Monika Seynsche die Folgen des US-Ausstiegs.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 2.2.2010

 
Tango macht glücklich - auch mit unbekanntem Partner.  (Bild: AP Archiv)

Tango lässt Hormone tanzen

Psychologin untersucht die Ursachen der Glücksgefühle

Eine Psychologin in Frankfurt hat sich gefragt, was eigentlich die Glücksgefühle beim Tanzen auslöst – und warum sie manchmal ausbleiben. Demnächst veröffentlicht sie ihre Promotionsarbeit dazu, in dessen Mittelpunkt der Tango steht. Kein Wunder, die Forscherin stammt aus Süd-Amerika.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell · 2.2.2010

 
 

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18.10: Türkeis Außenminister Davutoglu will mit Iran über Atomprogramm sprechen

Sendezeit: 09.02.2010, 18:38

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Unser Land - Leben in Iqaluit, im Nordosten Kanadas

Sendezeit: 09.02.2010, 18:15

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Das Vorsingen der Profs

Sendezeit: 09.02.2010, 17:39

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