Eine Dresdner Firma will ihre Server in Privathäuser auslagern und die Gebäude mithilfe der Abwärme beheizen. Kritiker sehen in dem Konzept aber eine Gefährdung der Datensicherheit.
Die "International Conference on Mobile Business" beschäftigt sich mit dem Einsatz mobiler Endgeräte in der Geschäftswelt. Bei der diesjährigen Veranstaltung in Berlin lag einer der Themenschwerpunkte auf der Nutzung von Smartphones und Tablet-Computern im Gesundheitsbereich.
Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Das sagte schon der kapitalismuskritische Bert Brecht. Und er hat offenbar mit beidem Recht gehabt. Ein Bonner Forscher hat Hunderte von Probanden vor die Wahl gestellt, selbst Geld zu verdienen oder einer Labormaus das Leben zu schenken. Er wollte herausfinden, wie stark die Gesetze des Marktes unseren Wertekompass vom Kurs abbringen.
Das oberste US-Gericht hat gestern Abend die Patente auf zwei brustkrebsauslösende Gene für ungültig erklärt, die sich das Pharma-Unternehmen Myriad Genetics 1998 gesichert hatte. In der Begründung heißt es, menschliches Erbgut sei ein Produkt der Natur und könne deshalb nicht patentiert werden.
Nur 99 Tage nach seiner Thronbesteigung, stirbt der preußische König und deutsche Kaiser Friedrich III. an Kehlkopfkrebs. Wer war dieser Kaiser wirklich? Mit leicht spöttischer Distanz zeichnet der Historiker Frank Lorenz Müller dieses Leben nach: nicht streng chronologisch, sondern thematisch.
Jeder zweite Mensch auf der Erde verständigt sich in dominanten Sprachen wie Chinesisch und Englisch. Dafür sind andere Sprachen akut vom Aussterben bedroht. Eine Initiative hält sie in einem Archiv fest.
Elektronische Helfer für Fußballschiedsrichter: Die Torlinientechnologie namens GoalControl erfasst mit 3D-Kameras die zentimetergenaue Position des Balls. Überquert der Ball die Linie, vibriert am Handgelenk des Schiedsrichters eine Uhr.
Geparden sind die schnellsten Landtiere der Welt. Doch das scheint gar nicht ihren Jagderfolg auszumachen, blitzartige Tempo- und Richtungswechsel dagegen schon.
Kinofilme sind heutzutage Investitionen, die die meisten Firmen schnell überfordern können. Marktforschung ist daher eines der wichtigsten Instrumente, die die Produktionsfirmen einsetzen. Selbst wenn ein Film schon im Kasten ist, lässt sich noch einiges drehen, zum Beispiel mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia.
Der Medientheoretiker Friedrich Kittler erforschte Technik und Musik, Kriege und Dichtung. 2011 gestorben, hat Kittler ein kaum überschaubares Werk hinterlassen. Es besteht nicht nur aus Schriften, sondern zu diesem Werk gehören auch Computerprogramme und Hardware.
Während Elbanrainer mit Bangen auf die Pegelstände blicken, interessieren sich Gewässerforscher für eine andere Größe. Für sie ist der sogenannte Abfluss entscheidend zur Hochwasservorhersage. Doch nur zwei Boote sind derzeit auf der Elbe für Abflussmessungen im Einsatz.
Holz als Baumaterial erlebt eine Renaissance: Selbst für erdbebenstabile Hochhäusern werden Holzgrundgerüste erwägt. Um übermäßigen Verschnitt zu vermeiden, entwickeln Bauingenieure neue Prüfverfahren bis hin zur Computertomografie für Bäumen.
Bioenergie ist teuer und umstritten zum Beispiel entstehen für die Energiegewinnung immer mehr Mais-Monokulturen. Kasseler Forscher gehen jetzt einen anderen Weg: Sie produzieren Biogas aus Laubabfällen.
Als am 15. Februar in der Nähe der russischen Ural-Metropole Tscheljabinsk ein Meteorit auf die Erde stürzte, war die Weltöffentlichkeit dabei: zahlreiche Videos standen wenig später im Internet. Das bislang größte Fundstück des Meteoriten wird zurzeit in der Ural-Universität Jekaterinburg untersucht.
Unterschiedlich erfahrenes Leid, auch in den Kontext nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gesetzt, will das Dokumentationszentrum aufzeigen. 2015 soll die Ausstellung eröffnet werden.
Das globale Klima, Meeresspiegelanstieg, Bevölkerungswachstum. Für alles gibt es Prognosen und Szenarien. Aber kann man tatsächlich heute schon wissen, wie die Welt in 100 Jahren aussieht? Ja, sagen die Wissenschaftler, die solche Szenarien erstellen.
Fernsehaufnahmen einer Eule können die Zuschauer leicht verwirren. Denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Tier seinen Kopf plötzlich fast komplett um die eigne Achse dreht. Aber wie schafft die Eule das eigentlich? Das hat sich auch ein medizinischer Illustrator aus den USA gefragt.
Bei der Untersuchung einzelner Gene eines Menschen werden immer häufiger Informationen entdeckt, nach denen gar nicht gesucht wurde. Aber wie umgehen mit diesen zum Teil unerwünschten Erkenntnissen?
Tagtäglich ziehen kleine Meerestiere aus der Tiefsee an die Oberfläche, fressen dort und machen sich wieder auf den Rückweg. Forscher haben herausgefunden, dass diese Wanderungen den Sauerstoffgehalt in den Tiefseewassern stark beeinflussen.
In unserem Erbgut stecken rund vier Prozent Neandertaler-DNA. Das hat das Neandertaler-Genomprojekt herausgefunden. Warum unsere Verwandten vor knapp 30.000 Jahren allerdings ausgestorben sind, ist trotz moderner Wissenschaft nur zu erahnen.
Die Bilder ähneln auf fatale Weise denjenigen aus dem Jahr 2002: Überflutete Innenstädte, Einwohner in Schlauchbooten und Helfer, die den Wassermassen hilflos gegenüber stehen. Mehr als zehn Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser scheint es, als hätten wir beim Hochwasserschutz nichts dazu gelernt.
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