Mit der Urbanisierung verschwindet die Religion aus den Köpfen, diese These wurde jahrelang in der Wissenschaft nicht hinterfragt. Ein Projekt erforscht jetzt, ob das überhaupt stimmt - und die Ergebnisse überraschen selbst die Wissenschaftler.
Kanister, Planen, Plastikflaschen: Die wachsende Menge an Müll in den Meeren wird immer mehr zum Problem - und zu einer ernsten Gefahr für viele Meerestiere. Mit einer neuen Aktion wollen Fischer und Umweltschützer jetzt auf den Missstand aufmerksam machen.
Deutschlandradio Kultur · Wissenschaft und Technik · 25.5.2013
Der Schweinswal ist die einzige Walart in der Ost- und Nordsee. Gefährdet werden die schwarz-weißen Säuger durch Fischernetze, Wasserverschmutzung und den Bau von Windkraftanlagen. Wie es den Tieren genau geht, haben Meeresbiologen jetzt mit einem großen Forschungsprojekt erkundet.
Deutschlandradio Kultur · Wissenschaft und Technik · 25.5.2013
H7N9, die neue Version der Vogelgrippe breitet sich in der Bevölkerung Chinas immer weiter aus. Die Ärzte sind besorgt, doch wie gefährlich ist dieses Virus wirklich? Forscher aus China und Kanada haben H7N9 im Tiermodell an Frettchen untersucht. Ihre Ergebnisse berichten sie heute im Fachblatt Science.
Mit dem LHC besitzt das Cern den größten Beschleuniger aller Zeiten – einen Ring von 27 Kilometern Umfang. Doch nun wollen es die Physiker noch eine Nummer größer: Das Forschungszentrum hat kürzlich eine Studie präsentiert, die die Machbarkeit eines 100-km-Rings belegt.
Die Entstehung eines mathematischen Theorems kann eine packende Geschichte sein. Der Mathematiker Cédric Villani jedenfalls erzählt in seinem Buch erfrischend und plastisch von Verzweiflung und Euphorie, Irrwegen und Durchbrüchen. Nur das Fachchinesisch erschwert bisweilen die Lektüre.
Die Neandertaler wuchsen viel schneller heran als der heutige Mensch, schon nach sieben Monaten wurden die Babys an feste Nahrung gewöhnt. Mit dieser These warten Wissenschaftler heute im Fachmagazin "Nature" auf. Gegründet ist sie auf der Analyse eines Kinderzahns.
US Forscher berichteten vor einer Woche, aus geklonten menschlichen Embryonen Stammzellen gewonnen zu haben. Die Arbeit war ein Meilenstein, zumindest schien es bis vor ein paar Stunden so. Seitdem kursieren im Internet Gerüchte, wonach der Artikel handwerkliche Fehler haben soll.
Rund 6400 Menschen in Deutschland wurden im vergangenen Jahr Opfer ärztlicher Behandlungsfehler. Immer mehr Patienten gucken genauer hin und wenden sich im Zweifelsfall an Gutachterstellen. Unterstützung bekommen sie außerdem durch das neue Patientenrechtegesetz.
Chinesen kochen am liebsten mit frischem Geflügel. Doch seit dem Ausbruch der Vogelgrippe sind die Geflügelmärkte des Landes als Virenbrutstätten in Verruf geraten. Wissenschaftler sehen dort den Schlüssel zur Infektionsausbreitung.
Im Norden der kanadischen Provinz Alberta liegen gewaltige Ölvorkommen als Teersande im Untergrund. Fördern lassen sie sich aber nur unter hohen Umweltbelastungen. Unabhängige Daten zur Luftqualität in der Region fehlen - zwei US-Forschungsteams wollen sie liefern.
Ihre letzte Reise führt sie in die Sargassosee: Dorthin zieht es die Europäischen Aale, um zu laichen. Auch vor Landgängen schreckt der Fisch dabei nicht zurück. Wissenschaftler wollen die Wandertage der Aale vorhersagen, um Gefahren für das Tier rechtzeitig entschärfen zu können.
Der Tornado in Oklahoma hat eine kilometerbreite Schneise der Zerstörung hinterlassen. Thomas Sävert von der Unwetterzentrale Meteomedia führt die enorme Kraft und Größe dieses Wirbelsturms auf die Wetterbedingungen vor Ort zurück.
Dass Robert Jungks Werk auf fundierten Kenntnissen basierte, ist für Rolf Kreibich bis heute Maßstab seiner Disziplin. Die Zukunftsforschung versuche, aus streng wissenschaftlichen Analysen Strategien und Prognosen zu formulieren, sagte er vor der Konferenz zum 100. Geburtstag des Publizisten.
Die umstrittene Schiefergas-Fördermethode Fracking wird in den USA in großem Stil eingesetzt. Mögliche Folgen werden vorab aber meist nicht geprüft. Das Fachmagazin "Science" hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen von Fracking auf die Wasserversorgung zusammenfassen soll.
Das oberflächennahe Wasser in den Ozeanen erwärmt sich um durchschnittlich 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Das sollte Auswirkungen auf die Fischerei haben. Eine Studie kanadischer Forscher beweist nun: Der Klimawandel wirkt sich schon heute stärker auf die marinen Ökosysteme aus als bisher gedacht.
Zu den häufigsten in Deutschland angebotenen Individuellen Gesundheitsleistungen zählen Ultraschall-Untersuchungen beim Gynäkologen. Krebserkrankungen können so vorzeitig erkannt werden, die Krankenkassen bezahlen die Untersuchungen nicht.
Noch immer ist Alzheimer nicht heilbar. Aber moderne Diagnoseverfahren haben die Früherkennung stark verbessert . Dennoch streiten Mediziner darüber, ob es überhaupt sinnvoll ist, wenn Patienten allzu früh von einer hohen Erkrankungswahrscheinlichkeit erfahren.
Hier plätschert die Ems gemütlich durch die Felder, hier grasen Kühe auf den ostfriesischen Wiesen. 800 Meter weiter unten geht es um Deutschlands Energieversorgung: Einer der größten Erdgasspeicher der BRD entsteht im Salzstock von Jemgum.
Nur etwa 15 Minuten vorher könne vor einem Tornado gewarnt werden, sagt Andreas Friedrich, Tornado-Experte des Deutschen Wetterdienstes. Er sei ein relativ kleinflächiges und kurzlebiges Ereignis. Der Experte erklärt, wie man sich vor Schaden schützen kann.
Führende Wissenschaftler erzählen von ihrer Suche nach Lösungen für die Klimaerwärmung. Flankiert werden ihre Texte von Comiczeichnungen. Das ist ungewöhnlich, aber alles in allem gelingt es dieser Graphic Novel, Menschen für das Thema Klima zu interessieren, die sich bisher wenig angesprochen fühlten.
Der asiatische Marienkäfer habe ein sehr starkes Immunsystem, sagt Andreas Vilcinskas, Leiter des Instituts für Angewandte Zoologie der Gießener Universität. Eventuell könnten Wissenschaftler aus seinen Substanzen Medikamente entwickeln. Bis es soweit sei, würden aber wohl noch viele Jahre vergehen.
Er war einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts und Mitschöpfer der Evolutionstheorie: Alfred Russel Wallace. Mit seiner spannend erzählten Wallace-Biografie gibt der Berliner Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht diesem Forscher nun die ihm gebührende Anerkennung.
2012 erlebte die Physik einen heiß ersehnten Triumph die Entdeckung des Higgs-Teilchens durch den Genfer Superbeschleuniger LHC. Das Higgs war der letzte noch fehlende Baustein des "Standardmodells", des derzeitigen Theoriegebäudes der Physik. Doch längst ist klar: Das goldene Standardmodell hat Risse, die Welt, sie ist viel größer, als das Standardmodell glauben macht.
Das Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald hat großen Anteil an der Erfolgsgeschichte der dortigen Universität. Es besteht nun bereits seit zehn Jahren und begleitet die wichtigen Diskurse in den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften.
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Sport aktuell vom 25. Mai 2013
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