Bis heute wirken die Terroranschläge auf das New Yorker World Trade Center vom 11. September 2001 nach. Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk und DRadio Wissen rufen die Ereignisse in den USA zum zehnten Jahrestag in Erinnerung und fragen nach den Folgen.
Der CDU-Politiker Armin Laschet, glaubt, dass nach 9/11 die Auseinandersetzung mit dem Islam an Dramatik gewonnen habe. Das gesteigerte Interesse habe auch dazu geführt, zwischen Muslimen und Islamisten zu unterscheiden und den Islam als Teil der Gesellschaft anzuerkennen.
Bild-Opulenz und Bild-Enthaltsamkeit. Die Fotografien der Anschläge des 11. Septembers haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Auf sehr unterschiedliche Weise untersuchen zwei Ausstellungen in Berlin die Macht der Bilder des Terrors.
Knapp 70 Arbeiten von mehr als 40 Künstlern hat Kurator Peter Eleey in einer Dépendance des Museum of Modern Art in Queens zusammengestellt, um aufzuzeigen, wie 9/11 unsere Perspektive verändert hat. Die Ausstellung verzichtet auf direkte Abbildungen der Ereignisse dieses Tages.
Mit den Anschlägen vom 11. September 2001 sei die Identität der amerikanischen Nation infrage gestellt und bedroht worden, sagt der Philosoph Norbert Bolz. Daher habe man auch mit Symbolpolitik reagieren müssen, um die verwundete amerikanische Seele wieder zu heilen.
Die Terrorangriffe vom 11. September 2001 haben sich als Flut von Bildern in das Bewusstsein der Menschen eingebrannt. W.J.T Mitchell ist Professor für Kunstgeschichte und Englisch an der Universität Chicago und hat sich in seinem Buch "Das Klonen und der Terror. Der Krieg der Bilder seit 9/11" mit dem Thema auseinandergesetzt.
Die Vereinigten Staaten seien immer ein Symbol für die Freiheit und eine freiheitliche Gesellschaft gewesen. Das dürfe ihnen nicht verloren gehen, sagt Harald Leibrecht, Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt.
Der 11. September 2001 beschreibt den monströsen Ausgangspunkt einer Terrorwelle, wie sie die Welt noch nicht gekannt hat – wenn man von Staatsterroristen vom Schlage eines Hitler, Stalin und Pol Pot einmal absieht.
Eine Woche nach den Anschlägen reiste Kerstin Zilm nach Manhattan und tauchte dort in den Alltag ein. Aus Anlass des zehnten Jahrestages der Anschläge wiederholen wir dieses Zeitdokument.
Am 11. September 2011 war Kathrin Röggla in Manhattan. Sie sah das Inferno aus der Nähe, später hat sie aus ihren Beobachtungen und Reflexionen Literatur gemacht. Sie fand "sehr unheimlich", wie New York in wenigen Stunden militarisiert wurde.
Am zehnten Jahrestag von 9/11 hält der US-Botschafter in Deutschland, Philip D. Murphy, das Terrornetzwerk El Kaida zwar für geschwächt, aber nicht für besiegt. Die USA setzten weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit Verbündeten wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Mit der kalendarischen Kurzformel 9/11 - nine-eleven - prägte sich der 11. September 2001 in das kollektive Bewusstsein der amerikanischen Nation ein. Die Terroranschläge kosteten fast 3000 Menschen das Leben und die Weltmacht USA ihre vorgebliche Unverwundbarkeit.
In Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Film- und Theatervorführungen wird dieser Tage dem zehnten Jahrestag der Terroranschläge in den USA gedacht. Etliche Autoren, Musiker und Regisseure haben sich nach der Katastrophe in Filmen, Songs und Romanen mit den Ereignissen auseinandergesetzt.
Terrorismus sei eine Kommunikationsstrategie, um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erregen. Die Medien reproduzierten diese Bilder jetzt wieder in einer Endlosschlaufe. Da hätte man nicht viel gelernt, sagt Medienkritiker Fritz Wolf.
Der 11. September 2001 war eine Zäsur für die Menschen in Amerika und im Westen. Bis heute sind die Folgen der Terroranschläge spürbar, das zeigt sich auch in der Deutschen Schule in Washington.
Ein Jahr waren die Terroranschläge gerade her, da setzte sich US-Präsident George W. Bush mit Watergate-Enthüller Bob Woodward zusammen. Bush wollte erklären, warum es zum Angriff gekommen war, und für ihn gab es nur eine Antwort.
Das Berliner Projekt JUGA - Nein eleven! wird das Ergebnis seiner interreligiösen Aktion im Rahmen der 9/11-Gedenkfeiern vorstellen. JUGA steht für "jung, gläubig, aktiv". Mit dem Wortspiel "Nein eleven!" geben die Jugendlichen ein Bekenntnis ab - gegen Terror und Gewalt.
Im Gefolge des 11. September blühen die Verschwörungstheorien. Der Professor für katholische Theologie Linus Hauser meint, dass diese Theorien in eine Lücke oder in eine Funktion treten, die früher vielleicht die Religionen übernommen haben.
Muslime geraten in den USA seit 9/11 schnell unter Generalverdacht. New York gilt eigentlich als die liberalste Stadt der USA. Aber selbst dort ist der interreligiöse Dialog schwierig. "The Dialogue Project" will das seit zehn Jahren ändern.
Der frühere deutsche Sonderbeauftragte für Afghanistan, Hans-Joachim Daerr, kritisiert mehrere Fehler und Versäumnisse beim Neuaufbau des Landes. Der Irak-Krieg habe zudem alle Mittel der USA absorbiert.
Am 11. September 2001 rasten zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center. Eine Woche nach den Anschlägen reiste Kerstin Zilm nach Manhattan und tauchte dort in den Alltag ein. Aus Anlass des zehnten Jahrestages der Anschläge wiederholen wir dieses Zeitdokument.
"9/11" - dieses Datum hat sich bei vielen Menschen eingebrannt. Dieses Datum markiert für viele aber auch einen Paradigmenwechsel in der Weltpolitik: Der Kampf gegen den Terror, der Irakkrieg, der Einmarsch in Afghanistan, verschärfte Sicherheitsgesetze. Wo stehen wir heute, zehn Jahre nach den Anschlägen?
Die Anschläge auf die USA vom 11. September 2001 haben zweifellos den Umgang mit Sicherheit verändert: Von strikteren Sicherheitschecks am Flughafen über moderne Sicherheitscodes in der Schifffahrt bis hin zu biometrischen Reisepässen.
Der Angriff auf die USA am 11. September 2001 hat nicht nur die Welt verändert, sondern vermutlich auch bei Augenzeugen direkte Spuren am Erbgut hinterlassen. Denn traumatische Ereignisse führen nicht nur zu Veränderungen in unserer Psyche, sondern auch in unseren Genen.
In Großbritannien leben zwischen zwei und drei Millionen Muslime - etwa vier Prozent der Gesamtbevölkerung. Keine andere Minderheit hat auf der Insel in letzten Jahren so viel negative Schlagzeilen gemacht. Mitunter zu Unrecht.
Die Anschläge vom 11. September 2001 und der darauf folgende "Krieg gegen den Terror" haben nach Ansicht der palästinensischen Publizistin Sumaya Farhat-Naser die Kluft zwischen den Religionen und Kulturen vertieft. Misstrauen und Angst hätten die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen bestimmt.
Nach dem 11. September 2001 wurden Rufe laut, die deutsche Sicherheitsarchitektur auf Terroranschläge auszurichten. Das Ergebnis waren die Antiterrorgesetze, in denen das Verhältnis zwischen staatlichen Befugnissen und Bürgerrechten, neu justiert wurde.
Die Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September sind in den USA bis heute zu spüren: in den Schulen, wo die Anschläge Eingang in den Geschichtsunterricht gefunden haben; bei Bewohnern von Hochhäusern, die nicht mehr an die Unzerstörbarkeit der einstigen Wahrzeichen des Landes glauben.
Seit Jahren gibt es Gerüchte und Hinweise, der amerikanische Geheimdienst CIA habe Gefangene in ausländischen Gefängnissen untergebracht und sie dort befragt. So angeblich auch in Rumänien - doch bislang kann die ermittelnde Behörde der UNO nichts beweisen.
Der Angriff auf die USA am 11. September 2001 hat nicht nur die Welt verändert, sondern vermutlich auch bei Augenzeugen direkte Spuren am Erbgut hinterlassen. Mit Hilfe der Epigenetik lassen sich posttraumatische Belastungsstörungen erklären.
Die Schüler der Abiturientenklasse in Langley, Virginia waren am 11. September 2001 noch "live" dabei und diskutieren darüber im Unterricht. Doch je länger der Anschlag zurückliegt, desto mehr festigen sich Halbwahrheiten - die die Kinder von zuhause mitgebracht haben.
Am zehnten Jahrestag der Anschläge auf die Zwillingstürme in New York wird das World Trade Center Memorial eingeweiht. Der Entwurf stammt im Original von Daniel Libeskind und wurde von Michael Arad weiterentwickelt.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ist zwischen Amerika und Europa nichts mehr so, wie es einmal war. Denn das unilaterale Vorgehen des tief verwundeten Amerikas und die Ablehnung mancher Staaten, dieses zu unterstützen, sorgte für eine Spaltung der EU und der NATO.
In diesem Buch wird die offizielle 9/11-Version zerpflückt, auf Widersprüche abgeklopft, mit Gegen-Expertisen konfrontiert, bisweilen auch lächerlich gemacht. Am Ende jedes Kapitels werden Zeugen zu einem (fiktiven) Prozess vorgeladen, um der Wahrheitsfindung zu dienen.
Schon nach 1989 habe man hoffen können, "dass sich nun auch in der arabischen Welt etwas bewegt", sagt der Islamwissenschaftler Stefan Weidner. Doch durch den 11. September 2001 sei die kleine Demokratiebewegung zurückgeworfen und die Repression verstärkt worden. Immerhin habe der 11. September "unsere Begegnung mit dem Islam intensiviert".
Fotograf Yann-Arthur-Betrand, der vor einigen Jahren mit einer Fotostudie in Paris großes Aufsehen erregte, widmet sich in diesem Band der beeindruckenden Architektur New Yorks.
Am 11. März 2004 wurde Spanien selbst Opfer von islamistischen Fanatikern. Bei Anschlägen auf vier S-Bahnen kamen 191 Menschen um. Wie reagierten die spanischen Behörden auf die Attentate von New York und Madrid?
Seit dem 11. September sehen sich viele amerikanische Muslime unter Generalverdacht. In Murfreesboro, Tennessee, etwa gibt es Widerstand gegen eine neue Moschee, obwohl die dortige muslimische Gemeinde nie negative Schlagzeilen gemacht hat.
Erst zehn Jahre nach dem 11. September 2001 hat für die Menschen im Nahen und Mittleren Osten eine neue Zeitrechnung begonnen. Experten sind sich einig: Der arabische Frühling wäre ohne Bin Ladens Gewaltorgien und ohne Bushs Anti-Terror-Krieg viel eher gekommen.
Sieben Monate nach 9/11 wird die Bürgerrechtsanwältin Lynne Stewart in New York der Beihilfe zum Terrorismus bezichtigt. Sie war die Verteidigerin des "Blinden Scheichs" Omar Abdel-Rahman, der in den USA als Mastermind für den ersten Anschlag auf das World Trade Center zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.
Als die Rauchwolke über ihm eingebrochen sei, wollte der Journalist Alexander Osang, der zur Zeit der Terroranschläge mit seiner Familie in New York lebte, seinen Beruf an den Nagel hängen. Zehn Minuten später interviewte er in einem Keller die ersten Opfer.
Diese Woche diskutieren im DRadio-Wissen-Hörsaal Wissenschaftler und Politiker über die Auswirkungen des wohl bekanntesten Anschlags der neueren Geschichte. Den Auftakt macht Elias Khoury, ein bedeutender arabischer Schriftsteller.
Die russisch-amerikanischen Beziehungen vor dem 11. September 2001 waren unterkühlt. Noch im Frühling hatten die beiden Staaten gegenseitig Dutzende Diplomaten ausgewiesen. Nach 9/11 allerdings wurde Russland zu einem bedeutenden Partner der USA im Kampf gegen den Terror - aus ganz eigenen Motiven.
Vom äußersten Nordosten der USA, in Bangor (Maine), starten die amerikanischen Streitkräfte in den Irak oder nach Afghanistan. Die Troop Greeters wollen mit einem Händedruck, einer Umarmung oder einem Schulterklopfen Mut machen.
Mit dem 11. September haben sich Amerikas Verleger und Autoren lange schwergetan. Auch zum zehnten Jahrestag finden sich keine Stapel neuer Titel auf den Büchertischen - dort dominiert eher Klasse als Masse.
Die Macht der Bilder wird bei 9/11 besonders deutlich. Was sie abbilden, entspricht nicht immer der Realität. Und doch können Bilder eine eigene Wirklichkeit erzeugen. Zwei Autoren haben die Bilder, die wir mit den Anschlägen am 11. September verbinden, in unterschiedlichen Büchern analysiert.
Amerika reagierte schnell auf die Terroranschläge. Der damalige Präsident George W. Bush setzte auf Krieg und Folter statt auf Strafverfolgung und Freiheitsrechte - und verriet damit die Werte Amerikas. Zu dieser Einschätzung kommt Elmar Theveßen in seinem Buch "Nine Eleven“.
Die Bilder von den Flugzeugen, die sich in die Zwillingstürme des World Trade Centers bohren, die Rauchsäulen über New York und schließlich die einstürzenden Hochhäuser: All das sind Chiffren geworden für das Gewaltpotenzial verblendeter Terroristen, für die Verwundbarkeit von Staaten und für die Bedrohung von Bürgern in diesen Staaten.
Auf dem "Spieltriebe”-Festival in Osnabrück steht die Zweitverwertung zeitgenössischer Stücke im Vordergrund. Der neue Intendant, Ralf Waldschmidt, hat in diesem Jahr den Fokus auf Stücke, die sich mit den Anschlägen vom 9.September 2001 befassen, gelegt.
Der Terroranschlag auf das World Trade Center im September 2001 hat die USA erschüttert. Sie begannen ihren "war on terror". Der ging einher mit rechtlichen Erosionen. Der "Krieg gegen den Terrorismus" fordert auch den deutschen Rechtsstaat heraus.
Nach den Anschlägen auf das World Trade Center vor zehn Jahren war ein vorher weitgehend unbekannter Begriff plötzlich in aller Munde: al-Qaida. Dabei herrscht bis heute Uneinigkeit darüber, wer oder was damit eigentlich bezeichnet wird.
Laut Mischa Honeck bestehen Kontinuitäten im Umgang mit 9/11 zwischen George W. Bush und seinem Nachfolger Barak Obama. An jedem 11. September werde die Einheit der amerikanischen Nation beschworen - trotzdem brächen "die Erinnerungskonflikte" regelmäßig wieder auf.
Art Spiegelman und seine Frau machten am 11. September 2001 eine Spaziergang, als das erste Flugzeug ins World Trade Center einschlug. Der Künstler hat seine Erinnerungen und Assoziationen zu den Ereignissen in Comic-Zeichnungen festgehalten.
Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September fragen wir in "Europa heute" nach den Auswirkungen der Terroranschläge auf die transatlantischen Beziehungen. Wir beginnen mit Polen, das sich in langer Tradition als Verbündeter Amerikas verstand.
Als die Türme noch standen, da ging er ohne zu zögern mit der Feuerwehr zu den brennenden Stockwerken im Südturm über ihm. Zurück kehrte Feuerwehr-Pater Mychal Judge nicht mehr.
Der Amerikanist Michael Butter ist einer der Herausgeber von "9/11 – kein Tag, der die Welt veränderte". Es sei wichtig, der These von der Zäsur entgegenzutreten, meint er. Bereits vorher habe es den Kampf der Kulturen und westliche Vorurteile gegen den Islam gegeben.
Über die Hälfte der Muslime in den USA ist zufrieden mit dem aktuellen Stand der Dinge im Land, zeigt eine Umfrage von Wissenschaftlern des PEW Forschungszentrums. Dies ist umso erstaunlicher, da die landesweite Skepsis gegenüber dem Islam in den vergangen Jahren stetig gestiegen ist.
Gigantische Kräne und Baulöcher bestimmen immer noch das Bild des sechs Hektar großen Gebietes, das 2001 zerstört wurde. Zum zehnten Jahrestag des Anschlags soll jetzt inmitten der Baustelle ein Monument für die 3000 Toten eingeweiht werden - zwei Wasserbecken, ein Ehrenhain und eine unterirdische Gedenkstätte.
Der Einsturz des World Trade Centers war ohne Frage ein Schock für die Vereinigten Staaten. Aber wie das Land sich nach diesem Ereignis unter der Bush-Regierung gewandelt hat, beleuchten zwei Bücher.
Die Literatur über den Al-Kaida-Anschlag auf die Twin-Towers in New York reichen von Verschwörungstheorien, über Geschichten der Täter und Opfer. Zwei der drei heute vorgestellten Bücher versuchen sich auf unterschiedliche Weise den Fakten zu nähern.
Die Anschläge auf das World Trade Center in New York jähren sich im September zum zehnten Mal. In Berlin diskutierten Experten aus diesem Anlass über den "Krieg gegen den Terror" und den Blick des Westens auf die arabische Welt.
Der Dokumentarfilm zum 11. September will zeigen, dass es einen islamistischen Terroranschlag nicht gegeben hat. Das WTC sei dagegen von einer Cruise Missile gesprengt worden. "Loose Change", was so viel wie "Beginnender Wandel" bedeutet, von dem 22-jährigen Studenten Dylan Avery wurde bislang im Internet von etwa zehn Millionen Nutzern gesehen.
Der Dokumentarfilm zum 11. September will zeigen, dass es einen islamistischen Terroranschlag nicht gegeben hat. Das WTC sei dagegen von einer Cruise Missile gesprengt worden. "Loose Change", was so viel wie "Beginnender Wandel" bedeutet, von dem 22-jährigen Studenten Dylan Avery wurde bislang im Internet von etwa zehn Millionen Nutzern gesehen.
Was geschah wirklich am 11. September 2001? Gestützt auf neues Archivmaterial schildert der Historiker und Politikwissenschaftler Bernd Greiner die Ereignisse und untersucht ihre Auswirkungen.
Im September jähren sich die Terroranschläge von "9/11" zum zehnten Mal. Mit dem Tod des Al-Kaida-Führers stellt sich einmal mehr die Frage, wie die Anschläge und die seitdem vergangenen zehn Jahre die Welt und damit auch uns verändert haben.
Der Drahtzieher der Anschläge des 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York, Osama bin Laden, ist bei einer gezielten US-Militäraktion in Pakistan ums Leben gekommen. Barack Obama gab dies in einer Rede an die Nation bekannt.
Der Theologe Friedrich Wilhelm Graf kann die Aufregung über eine Äußerung der Bundeskanzlerin zur Tötung Osama bin Ladens nicht nachvollziehen. Bei bin Laden habe es sich um einen Massenmörder gehandelt, der dem Westen und den Christen und anderen den Krieg erklärt habe, so der Münchner Ethikprofessor.
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