Einführung zur Internationalen Funkausstellung in Berlin
Die beiden Programme des nationalen Hörfunks, der Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur, werden ab 29. August - rechtzeitig zur Internationalen Funkausstellung in Berlin - auch auf der digitalisierten Mittel- und Langwelle ausgestrahlt.
Der Deutschlandfunk nutzt die neue Technik im DRM-Modus zunächst auf der Mittelwelle 855 kHz und strahlt dort sein Informationsprogramm, sowie bei Bedarf seine Sonderprogramme aus. Deutschlandradio Kultur startet auf der Langwelle 177 kHz und ergänzt sein Programm durch den Seewetterbericht. Bei entsprechender Resonanz auf die digitalen Wellen sollen weitere Sender umgestellt werden.
DRM (Digital Radio Mondial) wurde entwickelt, um einerseits eine großflächige Rundfunkversorgung sicherzustellen und zugleich eine hohe Audioqualität über Lang- und Mittelwelle zu gewährleisten. Der neue Übertragungsweg ermöglicht es, die traditionellen Hörfunkwellen praktisch rauschfrei und fast in UKW-Qualität zu empfangen. Erste Empfangsgeräte mit einem Multinorm-Chip, der sowohl den digitalen Empfang auf DRM und DAB als auch den analogen Empfang auf UKW, MW, LW und KW ermöglicht, sollen auf der IFA vorgestellt werden.
Besucher der Funkausstellung können sich am IFA-Stand des Deutschlandradio in der Halle 2.2 über diese neue Technologie informieren.
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