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		<title>dradio.de - Kulturnachrichten</title>
		<description>Kulturnachrichten auf Deutschlandradio Kultur</description>
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		<title>Wagner-Jubiläum: Leipzig feiert und enthüllt Denkmal</title>
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		<description>Heute vor 200 Jahren wurde Richard Wagner geboren - und zwar in Leipzig. Darum feiert die Stadt heute groß. Beim Festakt in der Oper stellte Ministerpräsident Stanislaw Tillich klar: "Richard Wagner ist Sachse." Der Komponist habe das Verlangen gehabt, etwas völlig Neues zu schaffen, und begonnen habe die Karriere im benachbarten Dresden mit der Aufführung drei früher Opern. In Leipzig wurde auch ein Wagner-Denkmal aus Bronze vom Künstler Stephan Balkenhol eingeweiht. Er kritisierte im Deutschlandradio Kultur, die Stadt habe sich nicht an der Finanzierung des Denkmals beteiligt. Auch sei Leipzig bisher ein Begriff für Bach gewesen - und nicht für Wagner.</description>
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		<title>Lyrikerin Sarah Kirsch ist tot</title>
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		<description>Sarah Kirsch war sicherlich eine der bekanntesten deutschen Dichterinnen und vor allem Lyrikerinnen. Jetzt ist sie im Alter von 78 Jahren in Heide in Schleswig-Holstein gestorben. Sarah Kirsch lebte zunächst in Ost-Berlin, bevor sie 1977 ausgebürgert wurde und in den Westen ging. Gedichte hat sie aber schon in den Sechziger Jahren veröffentlicht, zuletzt erschienen von ihr Tagebuch-Bände. Ihr Verlag - die Deutsche Verlagsanstalt - erklärte zu ihrem Tod, die deutschsprachige Literatur verliere eine ihrer wichtigsten, eigenwilligsten und poetisch kraftvollsten Stimmen.</description>
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		<title>Musikerin von "Pussy Riot" tritt in Hungerstreik</title>
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		<description>Maria Aljochina von der Band "Pussy Riot" ist in den Hungerstreik getreten. Das hat die inhaftierte Musikerin nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mitgeteilt. Sie erklärte, so lange nichts zu essen, bis sie an der Anhörung teilnehmen dürfe, in der es um ihren Antrag auf vorzeitige Entlassung geht. Aljochina verbüßt ebenso wie ihre Mitmusikerin Nadescha Tolokonnikowa eine Strafe von zwei Jahren Lagerhaft. Das Urteil sorgt seit Monaten für Kritik und Diskussionen.</description>
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		<title>Ai Weiwei veröffentlicht Heavy-Metal-Single</title>
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		<description>Für Ai Weiwei ist die Musik "eine Art Selbst-Therapie". Der chinesische Künstler hat einen Heavy-Metal-Song veröffentlicht. In der Single mit dem Titel "Dumbass" verarbeitet der 55-Jährige die Erlebnisse während seiner 81-tägigen Haft im Jahr 2011. In dem Video dazu sind Gefängnisszenen zu sehen. Ai Weiwei sagte dem britischen "Guardian", es sei schwierig gewesen, die Situation noch einmal nachzustellen. Letztlich habe ihm die Arbeit aber geholfen, sein Trauma zu überwinden. - Fünf weitere Lieder von Ai Weiweis Metal-Album sollen im kommenden Monat veröffentlicht werden.  Zu sehen ist das Video unter anderem auf der Internetseite des"Guardian" http://www.guardian.co.uk/music/video/2013/may/22/ai-weiwei-dumbass-music-video.</description>
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		<title>Al Dschasira laut Statistik meistgesehener Sender in Nordafrika und dem Nahen Osten</title>
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		<description>In der arabischen Welt ist Al Dschasira augenscheinlich weiterhin die Nummer eins. Das teilte der Sender mit und beruft sich dabei auf die Erhebung zweier unabhängiger Institute - Ipsos und Sigma. Demnach zählt der Sender aus dem Emirat Katar 25,2 Millionen Zuschauer in mehr als 20 Ländern. Es folgt der saudische Konkurrent Al Arabiya mit knapp 14,5 Millionen - und dann die Auslandssender France 24 und BBC sowie Sky News Arabia und Russia Today. Al Dschasira stand zuletzt wiederholt in der Kritik: Dem Sender wird vorgeworfen, recht offen für islamistische Kräfte in Ländern wie Ägypten, Tunesien und Libyen einzutreten und im Syrien-Krieg klar Stellung zugunsten der Aufständischen zu beziehen.</description>
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		<title>Irakischer Journalist nach Recherchen über Korruption bedroht</title>
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		<description>Im Irak über Korruption zu berichten, ist für Journalisten gefährlich. Darauf weist die Organisation "Committee to Protect Journalists" hin. Hintergrund ist ein Vorfall Mitte des Monats. Damals überfiel eine Gruppe bewaffneter Männer das Haus eines Reporters der Nachrichtenagentur "Agence France-Presse". Der irakische Journalist hatte zuvor Korruptionsfälle in der Provinz al-Anbar aufgedeckt. Weil er selbst nicht zu Hause war, entführten die Männer seinen Bruder und hielten ihn mehrere Stunden im Haus eines bekannten Scheichs fest. Sie forderten seinen Angaben zufolge, die Recherchen einzustellen. Die Organisation verlangt eine Untersuchung und kritisiert, die Pressefreiheit im Irak habe sich zuletzt deutlich verschlechtert.</description>
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		<title>Debatte über Tickets für weibliche Fußballfans in Saudi-Arabien - Vorschlag eigener Frauen-Sitzplätze sorgt für Empörung</title>
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		<description>Frauen im Fußballstadion - das ist in Saudi-Arabien immer noch eine unerhörte Vorstellung. Wie sehr, das zeigen die Reaktionen auf einen Vorstoß des Nationalen Fußballverbandes. Dessen Präsident Ahmed Eid hatte vorgeschlagen, im neuen Zentral-Stadion der Hauptstadt Dschiddah nach dessen Eröffnung Anfang kommenden Jahres 15 Prozent der Sitze für Frauen zugänglich zu machen. Dafür erntete er in den saudischen Medien und von den Behörden entrüstete Kommentare. Schnell stellte Eid klar, dass es sich nur um seine persönliche Meinung handele - eine Entscheidung obliege natürlich den Behörden. In Saudi-Arabien ist der Kontakt zwischen den Geschlechtern im öffentlichen Leben verboten. Sollte das Land den Zuschlag als Ausrichter der Fußball-Asienmeisterschaft 2019 bekommen, müssten allerdings gemäß den Regeln des Asiatischen Verbandes AFC auch Plätze für Frauen angeboten werden.</description>
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		<title>Thema Weltreligionen: Goethe-Gesellschaft tagt in Weimar</title>
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		<description>Goethe bietet in seiner Haltung zu religiösen Glaubensfragen eine gute Orientierung. Das hat Jochen Golz gesagt - er ist Präsident der Goethe-Gesellschaft Weimar, deren Hauptversammlung seit heute tagt. Das Thema: "Goethe und die Weltreligionen". Golz sagte, damit widme man sich einem Sachverhalt, der allgemeine Fragen aus der Perspektive des Dichters zur Diskussion stelle. Goethes bekannteste Einlassung zum Thema Religion dürfte der "West-Östliche Divan" sein, der dem persischen Dichter Hafez gewidmet ist. Die Goethe-Gesellschaft hat nach eigenen Angaben weltweit 2.800 Mitglieder.</description>
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		<title>Ausgaben der deutschen Hochschulen 2011 auf Rekordniveau</title>
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		<description>So viel Geld wie 2011 haben die deutschen Hochschulen noch nie ausgegeben: Knapp 44 Milliarden Euro waren es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Ausgaben der öffentlichen, kirchlichen und privaten Universitäten und Fachhochschulen um gut sechs Prozent gestiegen. Als Grund nennen die Statistiker unter anderem mehr Studienplätze, die Ausweitung der Drittmittelforschung und Umstrukturierungen im medizinischen Bereich. Finanziert wurden die Mehrausgaben demnach zum großen Teil über Forschungsmittel und eigene Einnahmen, zum Beispiel aus Krankenbehandlungen an Uni-Kliniken.</description>
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		<title>Bühnenverein: Deutsche Theaterlandschaft soll Weltkulturerbe werden</title>
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		<description>Wenn es nach dem deutschen Bühnenverein geht, werden die deutschen Theater Weltkulturerbe. Der Vorsitzende des Bundesverbandes, Klaus Zehelein, sagte der "Deutschen Presseagentur", er erwarte von der Jahreshauptversammlung des Bühnenvereins an diesem Wochenende in Kiel einen Beschluss, sich an die deutsche Unesco-Kommission zu wenden. Zehelein erhofft sich durch einen Status als immaterielles Weltkulturerbe Rückenwind für die finanziell klammen Bühnen. Er sagte, die Theaterlandschaft Deutschlands sei in der Welt einzigartig. Einige der Häuser sähen sich jedoch in ihrer Existenz bedroht.</description>
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		<title>Fußball-Radiosender "90elf" wird eingestellt</title>
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		<description>Ein Fußball-Sender ohne Bundesliga - das funktioniert nicht. Deswegen wird das bisher einzige digitale Fußballradio "90elf" Anfang Juni eingestellt. Der Veranstalter "Regiocast Digital" teilte mit, dem Sender fehle die Geschäftsgrundlage, nachdem er keine Audio-Verwertungsrechte an den Bundesligaspielen für das Internet erhalten habe. Die Deutsche Fußballliga hatte die Radio-Übertragungsrechte für die kommenden Spielzeiten in diesem Jahr zum ersten Mal öffentlich ausgeschrieben. "90elf" ging leer aus.</description>
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		<title>Frankreich: Debatte über Selbstmord eines rechtsextremen Denkers</title>
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		<description>Frankreichs Medien diskutieren heute über den Selbstmord eines rechtsextremen Denkers in der Kathedrale Notre-Dame. Dort hatte sich Dominique Venner gestern erschossen. In seinem Blog schrieb er vorher, mit "spektakulären und symbolischen" Gesten müsse man die Erinnerung an die Herkunft wachrütteln. Venner ist unter anderem gegen die Homo-Ehe und die Zuwanderung. Marine Le Pen von der rechtsextremen Partei "Front National" nannte den Selbstmord eine "herausragende politische Geste". Die regierende sozialistische Partei hält diese Haltung für schockierend und teilt mit, der Suizid sei gewiss nichts, was als Vorbild taugen könne.</description>
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		<title>Komponist Henri Dutilleux ist tot</title>
		<link>http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2013052218/13/</link>
		<description>Henri Dutilleux war weit über Frankreichs Grenzen hinweg bekannt. Der Komponist - einzuordnen zwischen Tradition und Moderne - ist im Alter von 97 Jahren gestorben. "Le Monde" schreibt betrübt, mit ihm verschwinde ein Meister, über dessen Werk und Person einmütige Begeisterung geherrscht hätten. Viele junge Nachwuchs-Komponisten seien stets gern nach Paris gereist, um Dutilleux ihre Partituren zu präsentieren. Weltbekannt ist etwa sein Cellokonzert "Tout un monde lointain...", "Eine ganze Welt, weit entfernt".</description>
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	<item rdf:about="http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2013052218/14/">
		<title>Uriah-Heep-Bassist Trevor Bolder gestorben</title>
		<link>http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2013052218/14/</link>
		<description>Er war viele Jahre lang Bassist der britischen Hardrockband "Uriah Heep". Jetzt ist Trevor Bolder im Alter von 62 Jahren an Krebs gestorben. Seine Bandkollegen schreiben auf ihrer Internetseite, er sei einer der herausragenden Musiker seiner Generation gewesen. Bolder spielte seit 1976 bei "Uriah Heep". Er hatte die Band erst vor wenigen Monaten wegen seiner Krankheit verlassen. Zu den bekanntesten Titeln der Gruppe gehört "Lady in Black".  Hier geht es zum Statement auf der Homepage von Uriah Heep http://www.uriah-heep.com/newa/index.php.</description>
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	<item rdf:about="http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2013052218/15/">
		<title>Ang Lee sagt TV-Projekt ab</title>
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		<description>Eigentlich sollte es Ang Lees erster Ausflug ins Fernsehen werden. Der Filmemacher hatte kurz nach der Auszeichnung mit einem Oscar einen Vertrag für den Piloten der Fernsehserie "Tyrant" unterschrieben. Jetzt hat der Regisseur das Projekt aber abgesagt. Er sagte dem "Hollywood Reporter", er bedauere dies sehr. Er brauche nach vier Jahren Arbeit an dem Film "Life of Pi" einfach eine Pause.</description>
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		<title>Proteste für kostenlose Bildung in Chile: Jugendliche liefern sich Straßenschlacht mit der Polizei</title>
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		<description>Die Demonstranten fordern kostenlose Bildung für alle. In Chile ist eine Studenten-Kundgebung in Gewalt umgeschlagen. Nach Korrespondentenberichten zündeten Jugendliche vor dem Nationalkongress in Valparaiso Brandbomben und warfen mit Steinen. Die Polizei nahm mehr als 130 Menschen fest. An der Demonstration hatten sich insgesamt 10.000 Menschen beteiligt. Der chilenische Präsident Sebastián Pinera hielt zum gleichen Zeitpunkt eine Rede zur Lage der Nation. Er sprach sich gegen kostenlose Bildung aus. Der Staat solle nur für diejenigen aufkommen, die Gebühren von Schulen und Universitäten nicht bezahlen könnten.</description>
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		<title>Depardieus Dreharbeiten in Tschetschenien haben begonnen</title>
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		<description>"Sehen Sie, niemand hat Sie umgebracht!" Das rief Gérard Depardieu dem Reporter des britischen "Independent" zu - und zwar in Grosny in Tschetschenien. Dort dreht der Neu-Russe und gute Bekannte von Machthaber Ramsan Kadyrow gerade den Thriller "Türkis". Darin geht es nicht nur um Rache, sondern auch um das "außergewöhnliche Wiedererstarken" des Landes - weshalb der Film nicht unumstritten ist. Mit dabei ist Schauspielerin Elizabeth Hurley. Sie räumt ein, dass ihr etwas mulmig war, als sie erfuhr, dass in Tschetschenien gedreht wird. Und hier http://www.directorphilippemartinez.com/films-2/director-2/turquoise/ können Sie eine Zusammenfassung des Films lesen.</description>
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