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WIR ÜBER UNS: AKTUELL

Das Deutschlandradio sendet, darf es aber live nicht tun

TV-Duell im Hörfunk

So der Intendant, Dr. Willi Steul, nach der am Freitagnachmittag getroffenen internen Entscheidung, wie sich das Deutschlandradio in der umstrittenen Frage der Live-Hörfunk-Übertragung des sogenannten TV-Duells am kommenden Sonntagabend verhält. "Wir senden, können es jedoch aus rechtlichen Gründen leider nicht als direkte Live-Übernahme des TV-Tones tun."

Die juristische Beurteilung ist eindeutig: Die Zustimmung zur Live-Sendung war nicht zu erhalten. Trotzdem live zu senden, wäre eine klare Verletzung nicht nur des direkten Urheberrechtes. Ein offener Rechtsbruch, sozusagen "nach Vorankündigung", kann jedoch für eine öffentlich-rechtliche Institution kein gangbarer Weg sein. Zumal jenseits des konkreten Ereignisses darüber hinaus auch Kernfragen des journalistisch-kreativen Tuns tangiert wären.

"Selbstverständlich bleiben wir bei unserer Position: Diese Diskussion zwischen der Kanzlerin und dem SPD-Spitzenkandidaten ist ein Ereignis, das ganz wesentlich zur Meinungsbildung beiträgt. Es muss daher allgemein zugänglich sein und zwar live, unmittelbar. Doch was politisch eindeutig klar ist, muss nicht zwangsläufig rechtlich so sein", so Steul.

Der Deutschlandfunk wird jetzt am Sonntag auf UKW zwischen 20.05 Uhr und bis zum Beginn des Fernsehduells um 20.30 Uhr in einer öffentlichen Live-Diskussion aus dem Springer-Hochhaus in Berlin unter Leitung von Deutschlandfunk-Chefredakteur Stephan Detjen auf das "TV-Duell" im Vorfeld vorbereiten. Neben anderen nimmt auch Programmdirektor Dr. Günter Müchler daran teil. Zwischen 20.30 Uhr und 22.00 Uhr wird über die Positionen der Parteien berichtet, werden Porträts von Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier gesendet und ein Feature über das Wirken und Weben der "spin doctors". Dazu Reporter-Einblendungen aus dem laufenden "Duell". Ab 22.00 Uhr diskutiert die DLF-Runde mit Medienwissenschaftlern.

Am Montagabend, ab 19.30 Uhr, dokumentiert das Deutschlandradio über seine MW- und LW-Frequenzen zunächst in einem kompletten Mitschnitt die Diskussion zwischen der Kanzlerin und dem SPD-Spitzenkandidaten vom Vorabend und überträgt anschließend live die bis 22.15 Uhr in der ARD stattfindende sogenannte "Kleine Runde" der Spitzenkandidaten von FDP, Grünen und Der Linken.

"Insgesamt", so Intendant Willi Steul, "keine wirklich befriedigende Lösung. Es ist jedoch das beste Angebot, das wir unseren Hörerinnen und Hörern angesichts der komplexen Rechtslage machen können."

 

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