Immer mehr Menschen schalten täglich Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur ein. Nach der heute veröffentlichten Media-Analyse 2011 Radio I hören 1,53 Millionen Hörerinnen und Hörer den Deutschlandfunk, ein Zuwachs um 2,8 Prozent. 452.000 Hörer schalten Tag für Tag das Programm von Deutschlandradio Kultur ein. "Dies ist eine wunderbare Anerkennung für die Qualität unserer Journalisten", so Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul. "Ein schöner Erfolg, vor allem angesichts unserer sehr unbefriedigenden Ausstattung mit UKW-Frequenzen."
Dabei ist Deutschlandradio Kultur im Kreis aller 17 Kultur- und Informationsprogramme in Deutschland mit einem bemerkenswert niedrigen Durchschnittsalter seiner Hörerinnen und Hörer von nur 46 Jahren außerordentlich jung. Das Durchschnittsalter der Deutschlandfunk-Hörer ist auf 54 Jahre gesunken.
Den Deutschlandfunk, das werbefreie Informationsprogramm des nationalen Hörfunks, schalten darüber hinaus über sechs Millionen Menschen regelmäßig ein. Der Deutschlandfunk ist damit unverändert das reichweitenstärkste anspruchsvolle Informationsprogramm. Auch Deutschlandradio Kultur hat hier leicht zugelegt und kann 3,4 Millionen regelmäßige Hörer verzeichnen.
DRadio Wissen, das im Januar 2009 gestartete und ausschließlich digital über DAB, Kabel, Satellit und per Internet verbreitete junge Radiolabor für interaktive Hörer, wird wie alle reinen Digital-Programme in der Media-Analyse nicht ausgewiesen.
Das Ergebnis, so der Intendant, bestätige die Strategie des Hauses. "Wir betonen die Alleinstellung unserer Angebote und stärken weiterhin die hohe journalistische Kompetenz." Hinzu komme nun, so Steul weiter, der Start in die digitale Zukunft. "Mit der Freigabe der Gelder zum Aufbau eines DAB+ Netzes und dem damit verbundenen Neustart des Digitalradios zum 1. August 2011 besteht endlich die Chance für eine wirklich in der gesamten Bundesrepublik flächendeckende Verbreitung aller drei Deutschlandradio-Programme."
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