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WIR ÜBER UNS: AKTUELL

Digitalradio wird in Dortmund ab sofort bis 4.9. 24.00 Uhr abgeschaltet

Digitalradio-Veranstalter sehen Handlungsbedarf seitens der Innenministerien

Die Bundesnetzagentur hat heute den Betreiber des digitalen Radio-Netzes Media Broadcast aufgefordert, die Ausstrahlung des bundesweiten Digitalradios sofort bis zum kommenden Sonntag, den 04.09.2011, 24.00 Uhr über den Sender Dortmund abzuschalten. Damit soll erreicht werden, dass die Funkgeräte der Polizei nicht gestört werden, die bei den geplanten Großdemonstrationen anlässlich eines sogenannten "Antikriegstages" in Dortmund eingesetzt werden sollen. Die Bundesnetzagentur hat ausdrücklich festgestellt, dass die Ausstrahlung der Radioprogramme gemäß den Vorgaben der Bundesnetzagentur erfolgt. Ursache einer möglichen Störung sind die veralteten analogen Funkgeräte der Polizei, die noch nicht durch die neuen digitalen Geräte ersetzt wurden.

"Nach den tragischen Ereignissen in Duisburg habe ich dafür Verständnis, dass Polizei und Rettungskräfte selbst den Eventualfall kleiner Beeinträchtigungen vermeiden wollen", so Dr. Willi Steul, der Intendant von Deutschlandradio, das mit seinen drei Programmen Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen betroffen ist. "Es stellt sich allerdings die Frage, ob dies nicht bereits ein Eingriff in die Rundfunkfreiheit ist".

Helmut G. Bauer, der Geschäftsführer der DRD Digitalradio Deutschland GmbH: "Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar und muss ein Einzelfall bleiben. Es kann nicht sein, dass die Interessen der Sicherheitsbehörden gegen die der Radiohörer ausgespielt werden." Die für die Sicherheit und für die Frequenzen Verantwortlichen müssen kurzfristig das Problem lösen. Deutschlandradio und die privaten Veranstalter fordern die Innenministerien auf, dies im Kontakt mit der Bundesnetzagentur schnellstens in die Wege zu leiten. Hier zeige sich auch, wie die schon seit vielen Jahren überfällige und in europäischen Nachbarländern längst vollzogene Digitalisierung der sicheren Kommunikationswege von Polizei und Rettungskräften die technologische Entwicklung in Deutschland behindert und möglicherweise auch die Rundfunkfreiheit tangiert.

 

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