Der Beitrag "Aus der Mitte der Gesellschaft - Der Fall Eislingen" von Sibylle Tamin, eine Co-Produktion von Deutschlandradio Kultur mit dem Bayerischen Rundfunk, hat im internationalen Wettbewerb "featurepreis'11" den zweiten Rang belegt. Der mit 5000 Franken dotierte Preis wird von der Stiftung Radio Basel verliehen.
Mit allen stilistischen Mitteln des Radiofeatures wird ein außergewöhnlich brutales Verbrechen aufgerollt: In der schwäbischen Kleinstadt Eislingen erschießt im Jahr 2009 der 18-jährige Andreas H. gemeinsam mit seinem 19-jährigen Freund Frederik B. seine beiden Schwestern, einige Stunden später auch den Vater und die Mutter.
In dem prämierten Feature kommen Zeugen und Sachverständige zu Wort. Schrittweise macht sich der Hörer ein Bild von der Psychologie des Verbrechens, das nach sämtlichen Regeln der journalistischen Kunst beleuchtet wird, doch fassen kann er weder Tat noch Täter. "Ein clever aufgebauter Beitrag von erschreckender Aktualität", befand die Jury.
Die Autorin Sibylle Tamin, 1949 geboren, studierte Theaterwissenschaft und Publizistik. Sie lebt in Berlin und schreibt für Zeitungen und das Radio.
Die feierliche Preisverleihung findet am 18. November in Basel statt.
Der neue Rundfunkbeitrag ist da. Für alle Bürger gilt: eine Wohnung - ein Beitrag mehr
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