Die Behörden Weißrusslands haben der Moskau-Korrespondentin des Deutschlandradios die Akkreditierung verweigert.
Gesine Dornblüth hatte im März ein Jahresvisum und eine Akkreditierung als ausländische Journalistin beantragt. Das Außenministerium in Minsk lehnte den Antrag ohne Angabe von Gründen ab. Der Botschafter Weißrusslands in Berlin empfahl dem Deutschlandfunk auf Nachfrage, den Antrag frühestens nach Ablauf eines Jahres zu wiederholen. Selbstverständlich könne das Deutschlandradio auch versuchen, einen anderen Korrespondenten zu akkreditieren. Bisher hatten in Moskau akkreditierte deutsche Journalisten meist problemlos eine Akkreditierung im Nachbarland erhalten.
In Weißrussland finden im September Parlamentswahlen statt. Staatspräsident Alexander Lukaschenko regiert das Land autoritär. Reporter ohne Grenzen zählt ihn zu den Feinden der Pressefreiheit.
Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios kommentiert: "Für uns ist die Absage völlig inakzeptabel. Zu transparenten Wahlen gehört freie Berichterstattung."
Gesine Dornblüth berichtet aus Moskau für Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen.
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