Die Ereignisse von damals sollen mit Zeitzeugen, Journalisten, Wissenschaftlern und Betroffenen erinnert, diskutiert und im Kontext der europäischen Freiheitsgeschichte bewertet werden.
In dem Radioabend live aus dem Prager Goethe-Institut werden am 19. August von 20:10 bis 23:00 Journalisten und ehemalige Korrespondenten die dramatischen Ereignisse von damals in Erinnerung rufen. Schriftsteller und Publizisten wie Ota Filip, Pavel Kohout oder Rolf Schneider hinterfragen die These, wonach der Prager Frühling ein historischer Vorbote von Glasnost und Perestroika gewesen sei. Ebenso soll es um den Stand der Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa gehen.
"Die erfrorenen Flügel der Schwalbe" heißt das Feature von Marcus Heumann, das den Prager Frühling aus der Sicht eines DDR-Bürgers dokumentiert und den Radioabend um 19:15 einleitet.
In der Sendung "Zur Diskussion" am 20. August sollen von 19:15 bis 20:00 die historischen Ereignisse schließlich im Licht des europäischen Einigungsprozesses erörtert werden - prominente Gesprächspartner diskutieren die Überwindung des Totalitarismus und das europäische Versprechen auf Selbstbestimmung.
In der Reihe "Dokumente und Debatten" werden am 20. August zwischen 9:35 und 18:00 auf Mittel- und Langwelle, im DVB-S sowie als Live-Stream unter www.dradio.de überdies Teile des wissenschaftlichen Symposiums übertragen, auf dem die Bundeszentrale für politische Bildung die Ereignisse des Prager Frühlings in den Kontext des wissenschaftlichen Forschungsstandes stellt.
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Die Sendungen aus den Räumen des Goethe-Instituts in Prag, in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut in Prag
Live-Radioabend, Dienstag 19. August, von 20:10 bis 23:00
1. Stunde: Erinnern
Podium: Die Vorgeschichte des Prager Frühlings / Einmarsch und Normalisierung
Moderation: Elke Durak
Teilnehmer: Hans-Peter Riese, Dieter Möller, Frantisek Czerny, Petr Brod
2. Stunde: Einordnen
Podium: Erinnerung und politische Verortung / Prag und die europäischen Freiheitsbewegungen
Moderation: Elke Durak und Stephan Detjen
Teilnehmer: Egon Bahr, Ota Filip, Pavel Kohout, Rolf Schneider
3. Stunde: Aufarbeiten
Podium: Der tschechische Weg der Aufarbeitung / Aufarbeitung als europäische Aufgabe
Moderation: Stephan Detjen
Teilnehmer: Rada Biller, Joachim Gauck, Sibylle Plogstedt, Thomas Vilimek
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von der Liedermacherin Marta Kubisova und dem Frantisek Kop Quartett sowie vom Bamberger Streichquartett.
Live-Sendung "Zur Diskussion", Mittwoch, 20. August, von 19:15 bis 20:00
"Der Prager Frühling und die Folgen: Die Überwindung des Totalitarismus und das europäische Versprechen auf Selbstbestimmung"
Es diskutieren: Vladimir Spidla, Mitglied der EU-Kommission
Hans-Dietrich Genscher, Bundesminister a.D.
Moderation: Günter Müchler
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