Der Vorsitzende des Hörfunkrates von Deutschlandradio, Dr. Robert Guttmann, ist tot. Guttmann starb vergangene Nacht nach langer Krankheit im Alter von 69 Jahren in München. Er gehörte dem Hörfunkrat des Deutschlandradios seit dessen Gründung im Jahre 1994 an, wurde 1997 dessen stellvertretender Vorsitzender und leitete ihn seit 2006.
Am 14. Juli 1939 in Budapest geboren, überlebte Guttmann den Zweiten Weltkrieg im Ghetto der ungarischen Hauptstadt. Der promovierte Jurist wurde 1972 Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und gehörte seit 1988 dem Zentralrat der Juden in Deutschland an, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 1991 bis 1993 war. Seit 1996 wirkte er zudem als Bundesvorsitzender der Zionistischen Organisation Deutschland (ZOD).
Der Intendant von Deutschlandradio, Prof. Ernst Elitz, würdigte den Verstorbenen: "Robert Guttmann war ein treuer Freund unserer Programme und über viele Jahre eine verlässliche Stütze unseres Hauses."
Der stellvertretende Vorsitzende des Hörfunkrats, Frank Schildt, äußerte sich im Namen des Gremiums: "Wir verlieren mit Robert Guttmann eine große Persönlichkeit, die sich immer für die Eigenständigkeit des Deutschlandradios eingesetzt hat."
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