Er sagte: "Ich kann angesichts der schwierigen Wirtschaftslage nachvollziehen, dass umfangreiche Investitionen in DAB von den Privatradios nur schwer zu stemmen sind. Für die Lösung dieses Problems sollten jedoch Möglichkeiten entwickelt werden können." Dass andernfalls jedoch die Digitalisierung des terrestrischen Hörfunks auf Jahre hinaus blockiert werde, sei unverantwortlich. Investitionen in DAB müssten vielmehr als Investition in die Zukunft des Hörfunks gesehen werden, die langfristig im Vergleich zu UKW zu geringeren Verbreitungskosten, zu einer deutlich besseren Versorgungsqualität in der Fläche und zu einem vielseitigeren Programmangebot für alle Hörer führen werde. Die Digitalisierung des terrestrischen Hörfunks sei alternativlos.
Dr. Steul verwies auch auf die schlechte Ausstattung des Nationalen Hörfunks mit UKW-Frequenzen. Die Programme Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur seien auf ein äußerst lückenhaftes UKW-Netz angewiesen. Nur eine digitale Rundfunktechnik schaffe ein ausreichendes Frequenzangebot für den mobilen Empfang an jedem Ort in Deutschland. Steul: "Es geht bei der Diskussion um DAB nicht nur um ein 'nice to have'. Hier geht es darum, allen öffentlich-rechtlichen und privaten Programmanbietern endlich eine ausreichende Frequenzausstattung an die Hand geben zu können. Die Frequenzen sind da, wir müssen sie mit der Digitaltechnik nur intelligent nutzen."
Sollte aufgrund der Verweigerungshaltung vieler Privatsender mittelfristig keine digitale terrestrische Verbreitung aufgebaut werden können, so müsse eine grundlegende Neuordnung der UKW-Frequenzen umgesetzt werden, was nicht nur für die etablierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sondern auch für die privaten Rundfunkunternehmen zu hohen Kosten und Versorgungseinschränkungen führen werde. Dr. Willi Steul: "Dann geht das Hauen und Stechen um Frequenzen weiter. Denn der Bedarf ist deutlich größer als das UKW-Frequenzangebot."
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