In Bayern, Hessen und Sachsen tauchen seit einigen Tagen vermehrt gefälschte Zahlungsaufforderungen zum neuen Rundfunkbeitrag auf. Diese Schreiben wurden als Postwurfsendung in Briefkästen verteilt. Mit dem Schreiben wird aufgrund einer angeblichen Umstellung des Zahlungssystems zur Überweisung des Rundfunkbeitrages für die Monate April bis Juni 2013 auf ein Konto bei der Landesbank Berlin aufgefordert.
In einigen Zeitungsberichten wurde er als "Rasterfahndung" und "Denunziation" kritisiert, tatsächlich sorgt er für Gerechtigkeit bei der Rundfunkfinanzierung: der einmalige Meldedatenabgleich.
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nehmen die Bedenken von Städten und Kommunen bei der Umstellung auf den neuen Rundfunkbeitrag ernst. Dazu kündigen ARD, ZDF und Deutschlandradio an, die seit einigen Monaten laufenden Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden fortzusetzen.
Der neue Rundfunkbeitrag ist für Deutschlandradio-Hörer und -Nutzer gut angelegt: Das ist der Tenor einer Trailer-Reihe, die Intendant Dr. Willi Steul als explizites Dankeschön für unsere Hörer produziert hat.
Die seit dem 1. Januar geltenden neuen Regelungen zum Rundfunkbeitrag werden zum Teil von der Presse kritisch aufgegriffen, teilweise wird auch falsch und irreführend berichtet. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, haben wir im Folgenden gängige Vorurteile und unzutreffende Behauptungen einem Faktencheck unterzogen.
Wir beim Deutschlandradio glauben, dass Ihr Rundfunkbeitrag bei uns gut investiert ist, und wir möchten mit Ihnen darüber im Gespräch bleiben. Posten Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Meinung.
Mit der Einführung des neuen Rundfunkbeitrages ab 1. Januar 2013 erreichen uns beim Deutschlandradio verständlicherweise viele Fragen. Intendant Dr. Willi Steul beantwortet die drängendsten und erklärt, warum das neue Beitragssystem für die meisten Hörerinnen und Hörer Vorteile bringt - spricht aber auch offen Nachteile an.
Die Bild-Zeitung schreibt in ihrer Ausgabe vom 03.01.2013, die neue "TV-Zwangssteuer" solle vor allem dazu dienen, die Einnahmen von ARD und ZDF zu steigern. "Dies ist und bleibt grob falsch und irreführend", sagt SWR-Justitiar Hermann Eicher, federführend in der ARD für den neuen Rundfunkbeitrag zuständig.
Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradio, spricht mit Tobias Schmid, dem Vorsitzenden des Vorstandes beim Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und Prof. Joachim Trebbe, Medienwissenschaftler an der FU Berlin, über die neue Abgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Hier können Sie die Sendung als Audio-on-demand nachhören.
Seit Anfang dieses Jahres gilt der neue Rundfunkbeitrag, er löst die bisherige Rundfunkgebühr ab. Nun gilt: eine Wohnung - ein Beitrag, egal wie viele Menschen dort leben. Es wird auch nicht mehr zwischen Radio, Fernseher und Computer unterschieden.
Kurz vor der Umstellung zum neuen Rundfunkbeitrag fragen wir Sie: Was schätzen Sie am DLF, was nicht so sehr, und was erwarten Sie für Ihren monatlichen Beitrag?
Ohne eine Erhöhung der GEZ-Gebühren muss das Deutschlandradio ab 2013 seinen Anteil an der Rundfunkorchester- und Chöre GmbH notgedrungen reduzieren, rechnet Intendant Willi Steul vor - präsentiert aber auch eine finanzierbare Lösung.
"Was passiert denn jetzt eigentlich mit den ganzen GEZ-Eintreibern, verlieren die alle ihre Jobs?", fragt ein Facebooker, "Jede Art von (durch die Bürger) zwangsfinanzierten Medien ist schlicht und einfach Diebstahl" ein anderer. Aber uns erreicht auch Lob unserer Programme - die mit gerade mal 39 Cent pro Gebührenzahler einen geradezu verschwindend geringen Anteil am Rundfunkbeitrag ausmachen. Diskutieren Sie mit!
Ab 2013 gilt für Bürgerinnen und Bürger: eine Wohnung - ein Beitrag. Wie viele Personen in der Wohnung leben oder wie viele Radios, Fernseher oder Computer es in einer Wohnung gibt, spielt keine Rolle - der Rundfunkbeitrag ist nicht an Rundfunkgeräte gekoppelt. Komplizierte Nachfragen entfallen.
3. November 2011: Harald Schmidt spricht über seine Senderpräferenz bei "Beckmann".
Ab 2013 sollen Rundfunkgebühren nicht mehr per Gerät, sondern per Haushalt erhoben werden. Die Ministerpräsidenten der Länder wollen darüber heute abschließend beraten. Deutschlandradio-Intendant Willi Steul findet das neue System "einfacher und klarer" als das bisherige.
Ab 2013 soll die Rundfunkgebühr vereinfacht und pauschaliert werden. Das neue System ist aus Sicht der Rundfunkkommission der Länder gerechter. Auch das Deutschlandradio finanziert sich durch diesen Beitrag.
Das Bundesverwaltungsgericht hat in dieser Woche bestätigt, dass internetfähige Computer Rundfunkempfangsgeräte und damit gebührenpflichtig sind. Von Bild über Welt, FAZ bis Spiegel Online sprang die Presse wie ein Mann auf und unterrichtete das inzwischen möglicherweise ermattete Publikum einmal mehr über die "Abzocke bei den Rundfunkgebühren".
Künftig soll die Rundfunkgebühr per Haushalt, nicht mehr per Empfangsgerät erhoben werden. Der Teufel des auf den ersten Blick einfacheren Modells steckt aber im Detail der Umsetzung. Das wurde auf der sogenannten 3sat-Konferenz in Überlingen am Bodensee deutlich.
Das Bundesverfassungsgericht hat der Klage von ARD, ZDF und Deutschlandradio gegen die nach ihrer Ansicht zu niedrige Erhöhung der Rundfunkgebühren stattgegeben. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sowie die beklagten Ministerpräsidenten begrüßten den Richterspruch.
2010 hatte der Verfassungsrechtler Paul Kirchhof sein Gutachten zu einer neuen Haushaltsabgabe vorgestellt. Wie der Name schon sagt, müsste jeder Haushalt diese Gebühr zahlen, egal ob in der Wohnung ein Empfangsgerät steht oder nicht. Der Vorschlag zog eine lebhafte Debatte nach sich - das Gutachten können Sie bei uns nachlesen.
Der neue Rundfunkbeitrag ist da. Für alle Bürger gilt: eine Wohnung - ein Beitrag mehr
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Sport aktuell vom 15. Juni 2013
Sendezeit: 15.06.2013, 22:50
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Absolventenporträt - Die Harfenistin Marina Tsaytler vom 15.06.2013
Sendezeit: 15.06.2013, 15:05
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