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WIR ÜBER UNS: VISITENKARTE

Deutschlandradio Kultur: Hörspiel

Deutschlandradio Kultur gehört mit 40 Neuproduktionen im Jahr und fünf Sendeterminen in der Woche zu den wichtigsten Hörspiel-Sendern in Deutschland. In unserem vielfältigen, formenreichen, innovativen und im guten Sinne auch konservativen Programm bieten wir Eigenproduktionen auf höchstem Niveau, ergänzt durch Wiederholungen aus den Archiven und Übernahmen von Sendern der ARD oder dem deutschsprachigen Ausland.

Das monatliche Deutschlandradio Programmheft, die vierteljährlich erscheinende Hörspiel-Feature-Broschüre, die vielgenutzten Online-Hörspielseiten zeigen das ganze Panorama: Wir bieten anspruchsvolle kleine Formen bis hin zum großen Mehrteiler, Pop-Hörspiele für junge Erwachsene, den Krimi, die akustische Kunst, das literarische Hörspiel, die klassische Unterhaltung, die zeitgeschichtliche Collage. Nicht nur die regelmäßigen Sendungen, sondern auch die immer wieder überraschenden Erfindungen des "Radiolabors Hörspiel" prägen unser Programm: "Bei Anruf Soap", die erste interaktive RadioSoap, war das erfolgreichste Projekt von DeutschlandRadio Berlin, mit großer Resonanz bei der Presse und den Hörern, die per Anruf live "ihre" Soap im Studio steuern konnten. Eine andere - und mehrfach preisgekrönte - Form kann man schon seit Januar 1998 hören: Geräusch des Monats, eine kurze Geräuschkomposition als Pausenmusik.

Wie entsteht ein Hörspiel?

Hörspiele werden im Gegensatz zum Theater oder dem Film von einem sehr kleinen Team in kurzer Zeit hergestellt. Anders als im Film oder Theater übernehmen sehr wenige Personen viele Funktionen, die Arbeitszeit im Studio ist tag- und nachtflexibel.

Ein Stück von etwa 50 Minuten Länge wird in nur zehn Tagen produziert. Die Aufnahmen mit den Schauspielern nehmen das erste Drittel der Produktionszeit ein. Hierfür werden speziell gebaute, zur Außenwelt schallisolierte, große und kleine "natürlich" klingende variable Räume gebraucht. Unentbehrlich ist der resonanzarme (oder "schalltote") Raum, der eine nachträgliche elektronische Bearbeitung der Aufnahmen ermöglicht.

Nach den Aufnahmen im Studio arbeitet das Team an Schnitt, Montage, Musik. Dazu gehören Regie, Regieassistenz, Toningenieur/in und der/die Tontechniker/in und manchmal ein Komponist. Selbstverständlich ist auch wie überall die digitale Technik unser Arbeitsmittel. Die hochspezialisierte digitale Technik verlangt ständige Kreativität im Umgang mit ihr, damit die Chancen, die in ihr stecken, schnell und effektiv in gute Resultate umgesetzt werden können.
Aber die Ohren sind immer noch das allerwichtigste Arbeitsmittel.

Das Hörspiel auf Wanderschaft

Die Hörspielabteilung hat sich auf internationalen Festivals mit hervorragend besuchten öffentlichen Veranstaltungen (im Jahr an die 6000 Besucher deutschlandweit) in die erste Liga gespielt. Unsere Hörspiele sind vielfach preisgekrönt, auch im internationalen Wettbewerb. Hörspiele vor Publikum sind seit Jahren inzwischen ein event. Seit sieben Jahren präsentiert sich die Hörspielabteilung in den Hackeschen Höfen in Berlin Mitte im Hackeschen HörTheater zweimal im Monat Hörspiel- und Feature-Uraufführungen.

Was wir senden - unser Angebot im Überblick

Alle Sendungen des Hörspiels im Deutschlandradio Kultur bieten traditionelle und moderne Formen des Genres. Bis auf das Hörspiel am Sonntag mit 90 Minuten Sendezeit sind 55 Minuten die Norm. Naturgemäß haben die Sendungen in der Nacht einen größeren experimentellen Spielraum als die an den frühen Abenden.

Sonntag 18.30 Uhr Hörspiel
(Redaktion: Ulrike Brinkmann)

Der frühe Sonntagabend als "klassische Hörzeit" fordert den aufmerksamen Zuhörer. Der traditionelle "große" Hörspieltermin (90 Minuten) ist offen für die verschiedenen Formen, in denen sich das Hörspiel seit über 50 Jahren zeigt: Das klassisch erzählende Hörspiel, biografische Hörspiele, populär erzählte Milieustudien, halbdokumentarische Geschichten, fiktive, um Figuren oder Ereignisse gestaltete Dialoghörspiele wie auch Bearbeitungen von Literatur der Moderne. Die Hörspiele der Reihe "Vor 50 Jahren", wo Zeitspezifik anklingt und sich mit der Freude am Wiederhören herausragender Inszenierungen mit populären Schauspielern paart, präsentieren wir gebündelt in den Sommermonaten.

Das Hörspiel am Sonntag bietet auch Raum für Hörstücke, die sich in künstlerischer Formenvielfalt entwickeln, angesteckt von den Theatern der Gegenwart. Das moderne Sprachspiel, das poetische, literarische Hörspiel, das bildhaft mit Sprache umzugehen vermag und die Möglichkeiten des Mediums ausschöpft, hat hier seinen Platz.

Das Hörspiel am Sonntag bereitet das Hörspiel auch journalistisch auf. Interviews, Essays und Collagen setzen einen informativen Akzent.

Montag 0.05 Uhr Freispiel
(Redaktion: Barbara Gerland)

In der ersten Stunde des Montags bieten wir mit Freispiel eine Sendung für junge Erwachsene. Pophörspiele, innovative Produktionen der jungen Theaterszene, Hardcore-Krimis und Features wenden sich inhaltlich und formal besonders an ein jüngeres Publikum. Freispiel ist kein Jugendprogramm im herkömmlichen Sinne. Wir gehen aber davon aus, dass sich Themen, Rezeptionsgewohnheiten und ästhetische Vorlieben besonders in der Altersgruppe herausgebildet haben, die wir als "jüngere Hörer" bezeichnen. Freispiel ist eine moderierte Sendung, in der auch die zu den Sendungen passende Musik moderiert wird.

Freispiel ist in den Formen völlig offen. Bis hin zum Live-Hörspiel und einer Radioshow ist hier alles denkbar.

Montag 21.33 Uhr Kriminalhörspiel
(Redaktion Torsten Enders)

Enders Torsten (Bild: Deutschlandradio)

Enders Torsten (Bild: Deutschlandradio)

Der Krimi-Termin am Montagabend bietet alles, was diese Form zu bieten hat. Das klassische "Täterratespiel", das durch handwerklich gut gemachte Spannung unterhält, gehört zum Repertoire. Soziale Konfliktfälle - nicht nur im "Milieu" - werden ausgeleuchtet. Anspruchsvolle Produktionen mit psychologischer Auslotung vielschichtiger Figuren durch den Autor stehen neben vergnüglich-"leichten" Stoffen.

Wichtig für unser Publikum des Kriminalhörspiels, das auch zu den Bestseller-Konsumenten im Krimibereich gehört, ist die Bearbeitung populärer Kriminalliteratur in der besonders radiophonen Fassung profilierter Radiomacher. In den letzten Jahren lag dabei - ganz im Trend des Buchmarkts - ein großes Gewicht auf der Bearbeitung italienischer und skandinavischer Kriminalromane.

Freitag 0.05 Uhr Klangkunst

In der frühen Morgenstunde des Freitag gibt es ars acustica, audio art - Hörspiel an der Grenzlinie zwischen Literatur, Klang, Geräusch und Musik. Diese Werkstatt erweitert die formalen Möglichkeiten des Hörspiels und erprobt neue Formen: Klangpoesie, Text-Geräusch-Collagen, Soundscapes, mehrsprachige Kompositionen, akustische Literatur, radiophone elektronische und digitale Radio-Performanes, in naher Berührung und Überschneidung mit der Welt des DJing und der Lounges.

Wichtig für Klangkunst ist die internationale Vernetzung, der Austausch mit Radiokünstlern der ganzen Welt. Wir erforschen die magische Welt des Hörens mit allen denkbaren künstlerischen Mitteln, und es sind die Möglichkeiten des Hörspiels, die Formen des Erzählens, die uns interessieren. Die Kooperation mit internationalen Festivals der audio art ist selbstverständlich.

Mittwoch 21.33 Uhr Hörspiel
(Redaktion: Stefanie Hoster)

Hoster Stefanie (Bild: Deutschlandradio - Wolfgang Borrs)

Hoster Stefanie (Bild: Deutschlandradio - Wolfgang Borrs)

Das Hörspiel am Mittwochabend bietet großzügig Platz für alles, was bodenständig, realistisch, komödiantisch, bisweilen als Serie unterhaltend oder als Blick in die Geschichte anregend sein kann, durchaus nicht bieder, zuweilen frech.

Original für das Medium Radio geschriebene Stücke in traditioneller Bauart, Collagen aus Hörspielen der Zeitgeschichte oder Originaltönen werden hier gesendet. Grundsätzlich hat hier auch eine große Reihe oder Serie ihren richtigen Sitz: Sei es nun die charmant moderierte Zusammenspannung zweier Familienserien aus Ost und West, das Leben eines Insektenforschers in Südfrankreich oder der Dreiteiler zur Kubakrise.

 

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