Eine Dresdner Firma will ihre Server in Privathäuser auslagern und die Gebäude mithilfe der Abwärme beheizen. Kritiker sehen in dem Konzept aber eine Gefährdung der Datensicherheit.
Die "International Conference on Mobile Business" beschäftigt sich mit dem Einsatz mobiler Endgeräte in der Geschäftswelt. Bei der diesjährigen Veranstaltung in Berlin lag einer der Themenschwerpunkte auf der Nutzung von Smartphones und Tablet-Computern im Gesundheitsbereich.
Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Das sagte schon der kapitalismuskritische Bert Brecht. Und er hat offenbar mit beidem Recht gehabt. Ein Bonner Forscher hat Hunderte von Probanden vor die Wahl gestellt, selbst Geld zu verdienen oder einer Labormaus das Leben zu schenken. Er wollte herausfinden, wie stark die Gesetze des Marktes unseren Wertekompass vom Kurs abbringen.
Das oberste US-Gericht hat gestern Abend die Patente auf zwei brustkrebsauslösende Gene für ungültig erklärt, die sich das Pharma-Unternehmen Myriad Genetics 1998 gesichert hatte. In der Begründung heißt es, menschliches Erbgut sei ein Produkt der Natur und könne deshalb nicht patentiert werden.
"Ein Fehlstart war es zweifellos", "Wir haben nur gute Erfahrung mit dem System", "Das ist wirklich ein Scherz, das ist ja fast gar nichts": Reaktionen auf das 2010 gestartete Bewerbungsportal hochschulstart.de sind geteilt. Wir haben die Seite testen lassen.
Deutschlandfunk · Campus & Karriere · 14.6.2013
Ab 2015 sollen die Hochschulen den Betrieb von Hochschulstart.de finanzieren. Micha Teuscher, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, sieht das in der derzeitigen Phase kritisch. Man hätte weder einen ausreichenden Wirkbetrieb noch alle Hochschulen mit ihren jeweiligen Studienangeboten im System.
Die redebegabtesten Schüler aus Deutschland treffen sich beim Bundesfinale "Jugend debattiert." Worüber sie diskutieren müssen, wissen die Jugendlichen bereits: die Ganztagsschule. Dafür hat jede Seite schon Argumente gesammelt. Eine Jury bewertet Sachkenntnis, Ausdruck und Überzeugungskraft.
Jeder zweite Mensch auf der Erde verständigt sich in dominanten Sprachen wie Chinesisch und Englisch. Dafür sind andere Sprachen akut vom Aussterben bedroht. Eine Initiative hält sie in einem Archiv fest.
Deutschlandfunk · Studiozeit · Aus Kultur- und Sozialwissenschaften · 13.6.2013
Geparden sind die schnellsten Landtiere der Welt. Doch das scheint gar nicht ihren Jagderfolg auszumachen, blitzartige Tempo- und Richtungswechsel dagegen schon.
Kinofilme sind heutzutage Investitionen, die die meisten Firmen schnell überfordern können. Marktforschung ist daher eines der wichtigsten Instrumente, die die Produktionsfirmen einsetzen. Selbst wenn ein Film schon im Kasten ist, lässt sich noch einiges drehen, zum Beispiel mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia.
Über "Brückenangebote" müsse der Staat Qualifizierungslücken bei ausländischen Fachkräften schließen, sagt Thomas Liebig. Der OECD-Experte fordert mehr Anstrengungen vom Staat.
Studieren ohne Leistungsdruck, sich Zeit nehmen für ein frei gewähltes Thema - das kommt in den Bachelor-Studiengängen meistens zu kurz. Abhilfe schaffen die sogenannten Q-Tutorien, die von Studierenden initiiert und durchgeführt werden.
Während Elbanrainer mit Bangen auf die Pegelstände blicken, interessieren sich Gewässerforscher für eine andere Größe. Für sie ist der sogenannte Abfluss entscheidend zur Hochwasservorhersage. Doch nur zwei Boote sind derzeit auf der Elbe für Abflussmessungen im Einsatz.
Holz als Baumaterial erlebt eine Renaissance: Selbst für erdbebenstabile Hochhäusern werden Holzgrundgerüste erwägt. Um übermäßigen Verschnitt zu vermeiden, entwickeln Bauingenieure neue Prüfverfahren bis hin zur Computertomografie für Bäumen.
Tief greifender Paradigmenwechsel in Englands Bildungslandschaft: Die staatliche Unterstützung für die Universitäten wird um vier Fünftel reduziert. Das Hochschulsystem soll marktorientierter werden. Die Hochschulen fürchten um ihre Existenz.
Viele Erstsemester sind am Anfang ihres Studiums mit den Strukturen und Abläufen an der Uni überfordert. Ein Projekt an der Hochschule Bremen will dem Abhilfe schaffen: Bei "rent a student" begleiten Studieninteressierte höhere Semester und bekommen so einen Einblick in den Studienalltag.
In vielen Bundesländern ist es für geduldete Flüchtlingskinder immer noch schwierig, an einer Schule angenommen zu werden. In Rheinland-Pfalz besteht nun für diese Kinder eine Schulpflicht. So sollen sie schneller Deutsch lernen und sich besser in ihre neue Umgebung integrieren.
Bioenergie ist teuer und umstritten zum Beispiel entstehen für die Energiegewinnung immer mehr Mais-Monokulturen. Kasseler Forscher gehen jetzt einen anderen Weg: Sie produzieren Biogas aus Laubabfällen.
Als am 15. Februar in der Nähe der russischen Ural-Metropole Tscheljabinsk ein Meteorit auf die Erde stürzte, war die Weltöffentlichkeit dabei: zahlreiche Videos standen wenig später im Internet. Das bislang größte Fundstück des Meteoriten wird zurzeit in der Ural-Universität Jekaterinburg untersucht.
Unterschiedlich erfahrenes Leid, auch in den Kontext nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gesetzt, will das Dokumentationszentrum aufzeigen. 2015 soll die Ausstellung eröffnet werden.
In der Vergangenheit sind alle großen Plagiatsfälle von Jägern im Netz aufgedeckt und angeprangert worden. Der Hochschule solle von diesen Zeit gegeben werden, Verdachtsfälle vertraulich zu prüfen, fordert Ulrike Beisiegel, Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz.
Ein privates Gymnasium im slowakischen Städtchen Kremnica bietet jungen Roma in ihrer Heimat eine Zukunftsperspektive, damit sie nicht wie ihre Eltern von Sozialhilfe abhängig werden. Das Internat fördert gezielt Kinder aus den ärmsten Roma-Slums im Osten des Landes.
Fernsehaufnahmen einer Eule können die Zuschauer leicht verwirren. Denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Tier seinen Kopf plötzlich fast komplett um die eigne Achse dreht. Aber wie schafft die Eule das eigentlich? Das hat sich auch ein medizinischer Illustrator aus den USA gefragt.
Die Milliarden aus dem Förderprogramm "Qualitätspakt Lehre" sollten schwerpunktmäßig für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) eingesetzt werden, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU).
Deutschlandfunk · Campus & Karriere · 10.6.2013
In Berlin stellt sich heute das nationale MINT-Forum vor. Die Studienfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eint das Problem der hohen Abbrecherquote. Viele Hochschule versuchen mit Programmen und Projekten, die Studenten bei der Stange zu halten.
Sie managen oft Schulen mit 1000 Schülern und 100 Lehrern, erledigen komplexe Verwaltungsaufgaben und unterrichten auch noch: Viele Schulleiter leiden unter dem hohen Druck. Laut einer Studie des Instituts für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie fühlen sich 16 Prozent stark belastet.
Bei der Untersuchung einzelner Gene eines Menschen werden immer häufiger Informationen entdeckt, nach denen gar nicht gesucht wurde. Aber wie umgehen mit diesen zum Teil unerwünschten Erkenntnissen?
Tagtäglich ziehen kleine Meerestiere aus der Tiefsee an die Oberfläche, fressen dort und machen sich wieder auf den Rückweg. Forscher haben herausgefunden, dass diese Wanderungen den Sauerstoffgehalt in den Tiefseewassern stark beeinflussen.
Die Bilder ähneln auf fatale Weise denjenigen aus dem Jahr 2002: Überflutete Innenstädte, Einwohner in Schlauchbooten und Helfer, die den Wassermassen hilflos gegenüber stehen. Mehr als zehn Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser scheint es, als hätten wir beim Hochwasserschutz nichts dazu gelernt.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Sport aktuell vom 15. Juni 2013
Sendezeit: 15.06.2013, 22:50
Kein eigenes Sportministerium: Interview mit SPD-Politiker Thomas Oppermann
Sendezeit: 15.06.2013, 20:45
"Brasiliens Sportminister als Feuerwehrmann" - Porträt Aldo Rebelo
Sendezeit: 15.06.2013, 20:40
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