Der erste Preis ging an Tabea Soergel und Martin Becker (siehe Foto) aus Leipzig, die mit ihrem Manuskript „Duschen“ die Jurymitglieder Nathalie Singer, Christiane Zintzen und Frieder Butzmann überzeugten. Corinna Reinke aus Hamburg hat mit „Literarisches Zwitschern“ den zweiten Platz zugesprochen bekommen, und der dritte Platz geht nach Südafrika, wo Sven Lager lebt und seine „Zungensprecher“ verfasst hat.
Alle drei Manuskripte wurden im Januar produziert und am Samstag erstmals öffentlich gespielt. Seit letztem Montag befinden sich die 27 neuen Stücke im großen Pool der Wurfsendung und laufen täglich im Radiofeuilleton. Die meisten der neuen Minis sind außerdem hier nachhören:
http://www.dradio.de/wurf/index.php/de/Home/Archive/page/8
In der Glashalle vor dem Hörspielstudio im Funkhaus von Deutschlandradio Kultur hatten sich etwa 160 Gäste eingefunden, um den Ausgang des Wurfsendungs-Wettbewerbs zu erleben, darunter zahlreiche der insgesamt 346 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Stocken & Zwitschern“.
Das Experiment schlechthin war die Weltpremiere des Formats „Wurfsendungs-Karaoke“: wir hatten einige Wurfsendungen so vorbereitet, dass Fans Rollen daraus live mitsprechen konnten. Zum Beispiel schlüpfte Marta Dittrich in die Rollen der winzigen Roboter Nano und Mü, und Bärbel Berger überzeugte als Professor Spomm. Schließlich betrat Mando die Bühne, der deutsche Meister im Beatboxen, mit dem vor zwei Jahren die Serie „Human Beatbox“ entstanden war.
Christiane Zintzen aus der Jury hat einen ausführlichen Beitrag über den Abend verfasst und bebildert, der die Stimmung sehr schön wiedergibt:
http://www.zintzen.org/2010/02/22/wurfsendungs-wettbewerb-siegerehrung-berlin/
dradio-Recorder
im Beta-Test: